Hydraulik. Info gesucht

  • Hallo Ihr,

    heute bin ich mit Unterstützung an die Fehlersuche der 216 gegangen.
    Nach einigem Schrauben stellte sich heraus, daß die Pumpe völlig hinüber ist.
    Ein Hersteller ist nicht zu erkennen. Hat jemand von Euch schonmal eine solche Pumpe gesehen?


    Viele Grüße

    Holger

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    • Offizieller Beitrag

    Hallo Holger

    Könnte auch aus einem Gabelstabler oder E-Hubwagen stammen.

    Ein Baumaschinen Händler kann dir sicher weiterhelfen.

    Gruß
    Eric

    Sämtliche verwendeten Rechtschreibfehler gehören allein mir! :D

  • Was ist denn wirklich defekt?
    Diese Art von Pumpen mit federnden Trennstegen zwischen Segmenten mit variablem Volumen (so sieht es jedenfalls aus...) ist normalerweise unverwüstlich.

  • Moin Johannes,

    Die Pumpe baut keinen Druck mehr auf. Man kann den Schlauch mit dem Daumen locker zuhalten.

    Defekt 1: Lager (siehe letztes Bild) schlackert hin und her, ist völlig ausgeschlagen

    Defekt 2: Hinterer Deckel schliesst nicht mehr dicht gegen den Rotor. (vorletztes bild) Die Riefen sind tief. Hier läuft das Öl am Rotor vorbei.

    Dadurch wird das Öl nur in der Pumpe "umgerührt" statt wirklich ins System gefördert zu werden.

    Viele Grüße

    Holger

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  • Hi Holger!

    Diese Pumpe ist eine Flügelzellenpumpe.
    Dem Aufbau nach ist das eine Servopumpe aus einem Fahrzeug.
    Die macht höchstens 50-60bar schätz ich, wenn überhaupt.
    Versuch s doch mit ner Servopumpe vom Audi 100 oder so.
    Die Servopumpen vom VW Konzern sind relativ robust.
    Schrotthändler des Vertrauens konsultieren.

    Gruß
    Andreas

  • Hi Holger!

    Diese Pumpe ist eine Flügelzellenpumpe.
    Dem Aufbau nach ist das eine Servopumpe aus einem Fahrzeug (LKW).
    Die macht höchstens 50-60bar schätz ich, wenn überhaupt.
    Versuch s doch mit ner Servopumpe vom MAN.
    Die Servopumpen vom VW Konzern sind relativ robust.
    Schrotthändler des Vertrauens konsultieren.

    Gruß
    Andreas

  • Ups!
    Doppelt gemoppelt von mir!
    Also das rein rechnerische an den Pumpen von MAN kann ich Dir leider nicht sagen(Kenndaten)
    Ich weiss das bloss, weil ich beim Bund MAN 10to und 7,5 to repariert habe und da haben wir auch den Druck in der Servoanlage gemessen.
    Was hast Du denn für Hydraulikmotoren?
    Die Pumpe könnte aus einem englischen Laster stammen, so von der Größe her gesehen; denn es sind keine Halterungen wie sie bei PKW Servopumpen üblich sind zu sehen.
    Zeig mal bitte den Hydromotor!
    Gruß
    Andreas

  • Moin Holger!
    Hab noch mal eine Nacht über Dein Problem nachgedacht und kannn Dir definitiv sagen; dass es keine(!) Stapler oder Baggerpumpe ist!
    Die haben allesamt Zahnrad- oder Axialkolbenpumpen
    Deine Pumpe ist eine Pumpe die zwar keinen hohen Druck aufbaut, aber eine relativ große Menge Hydrauliköl fördert.
    Wenn Du jetzt eine Zahnradpumpe montierst musst Du diesen Aspekt der alten Pumpe beachten.
    Ganz wichtig; welche Hydromotore/n sind verbaut!
    Wenn´s auch Flügelzellenpumpen sind die als Motore dienen; so sollte die Pumpe auch eine solche sein.
    Denn wie gesagt, Flügelzellenpumpen haben einen größeren Volumenstrom als Zahnrad oder Axialkolbenpumpen.

    Gruß
    Andreas

    P.S.: Sorry habe Dir doppelt geantwortet

  • Hallo Holger,

    m.E. müsste aber vor einem teuren Austausch auch eine Reparatur möglich sein:

    1. das Kugellager ist ein Normteil, das für wenige EURONEN zu bekommen ist.

    2. schwieriger ist der Deckel. Spontanidee: innen ausdrehen und mit Dichtungsmasse eine passend gedrehte Lochscheibe einsetzen/einkleben, evtl. mit einigen Senkkopfschrauben sichern. Kann natürlich sein, dass der Deckel auf der anderen Seite durch das defekte Lager genauso ausgeschlagen ist...

    Grüße vom Winfried

    Ich fahre auf Spur 7 (Regelspur) oder auf Spur 5 mit der Feld- und Waldbahn

  • Hallo Ihr,

    dieser Vorschlag hat etwas, leider hab ich nicht die nötige Werkstatt-Ausstattung.
    Falls sich jemand daran versuchen möchte, nur zu.
    Es wäre mir eine riesige Hilfe und würde einen Umbau der Lok zwecks Anpassung auf eine andere Pumpe ersparen.
    Falls es nicht klappen sollte: macht nix, die Pumpe ist ohnehin defekt.

    Viele Grüße

    Holger

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  • Hallo,

    wenn der Deckel dick genug ist kann man ihn auch vorne etwas abdrehen und dann die anden Planflächen entsprechent nachsetzen, braucht man halt ne´gescheide Drehmaschine.

    Gruß,

    chris69

  • Hi Leute!
    Das Nachsetzen der beiden Lagerdeckel könnte schwierig werden.
    Die Deckel müssen haargenau ausgerichtet werden, da diese genau im Winkel zum Zellenrotor stehen müssen sonst dichten die Zellenflanken nicht an den Deckelflächen.
    Am besten nach dem drehen vielleicht noch einläppen.
    Ist natürlich mit Arbeit verbunden.

    Andreas

  • Hallo Ihr,

    heute morgen kam ein Anruf.
    Die Pumpe ist unterwegs zur Reparatur.

    Wenns weitergeht, werde ich berichten.

    Viele Grüße

    Holger

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  • Hi Holger!

    Super, wünsche Dir das die Reparatur vom Erfolg gekrönt ist!
    Wenn´s nicht klappen sollte(was ich nicht hoffe!), lass es mich wissen; dann horch ich mich hier um.
    Hier in Tirol gibt es genug "Krauter" die mit Hydrauliktechnik was am Hut haben(Landtechnik). ^^

    Gruß Andreas

  • Hallo Ihr,

    Pumpe und Antriebsdrehgestell sind so weit wie möglich trockengelegt, gereinigt und verpackt.
    Montag morgen gehts zur Post.

    viele Grüße

    Holger

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  • Hallo Ihr,

    mit überholtem Motor, neuem Abgastrakt, neuer Pumpe, neuen Schläuchen usw ging es gestern auf die Strecke.
    Keine Leistung, Lok verhungert bei voller Motordrehzahl an der kleinsten Steigung. Tempo: etwa halbe Schrittgeschwindigkeit.

    Mit der Hydraulik hab ich genug. Momentan überlege ich, sie auf Elektroantrieb umzubauen, vielleicht mit dem Benzinmotor und einem Generator oder sie falls sich jemand findet, zu verkaufen.

    Falls jemand eine gute Idee hat, sie doch noch zum Laufen zu kriegen, immer her damit. Ich verzweifel an dem Ding...

    Erstmal verschwindet sie jetzt hinten im Regal, da andere Projekte wichtiger sind (z. B. Streckenwartung)

    Viele Grüße

    Holger

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  • In dem Deckel-Absatz vom großen Durchmesser zum ganz großen Durchmesser hast Du ja anscheinend eine ganz tolle glänzende Fase drin - ist die selbst gemacht? oder sieht das nur so aus?
    Wenn ich genau hinschaue, sieht das so aus wie 2 gegenüberliegende Bereiche mit Fasen. Wenn das so gehören sollte und man dann den Deckel um 90° (+/- 18°) gedreht einbaut, fließt das Öl schön durch die Fasen vorbei.

    Ansonsten... ist vielleicht der Zu- und Ablauf vertauscht? Falls die Räume, in denen sich die Lamellen verschieben können, druckentlastet sind, wäre es (je nach Drehzahl) nicht ganz auszuschließen, daß die Lamellen sich zurückziehen, falls keine starken Federn vorhanden sind.

    Wie heist jemanndt mitt ein Stöckchen in Popöchen? "Darm-Pflock-Führer"!

    ValveGear Constructor - Dampflokomotivgestänge halbautomatisch auslegen lassen und/oder auf weitere Zielwerte optimieren - in Sekunden, nicht in Tagen!

    Niederstrasser, "Leitfaden für den Dampflokomotivdienst" - Download
    Garbe, "Die zeitgemässe Heissdampflokomotive" - Download
    "Theoretisches Lehrbuch des Lokomotivbaues" - Download

    2 Mal editiert, zuletzt von Stephan_A (6. Juli 2013 um 17:41)

  • Moin Stephan,

    die Pumpe, die Du auf den Bildern siehst, ist schon lange Geschichte. Zwei verschiedene servopumpen (einmal Vectra, einmal irgendwas anderes) haben an dieser Stelle auch schon versagt...

    Viele Grüße

    Holger

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