Lok 'Amy' im Endspurt

  • Moin Johannes,

    es freut mich wenn dich meine Lok zum Weiterbau an deiner Shay motiviert :)
    Es kann nie genug Shays auf den Schienen dieser Welt geben *hehe*

    Der untere Anschluß vom Wasserstand liegt ungefähr auf gleicher Höhe wie die Feuerbüchsdecke, welche nur ca 10mm oberhalb der Feuertür liegt. Die Feuertür ist dafür sehr tief. Ich befürchte auch daß sich dadurch die aufsteigenden Blasen deutlich unangenehmer bemerkbar machen als gedacht. Der weiße Fleck ist eine Spiegelung des Blitzes der Kamera in einer der eingeschlossenen Luftblasen.

    Ich werd mal schauen was ich da noch drehen kann um das ganze zu verbesser. In aller letzter Not werde ich mir über einen Umbau in der Art von Kozo mit separatem Steigrohr Gedanken machen.

    Bzgl. des Spülventils werde ich das noch nachrüsten. Allerdings muß ich dies ein wenig um die Ecke führen, da es hier recht eng mit dem Platz zu geht. Aber ich finde da schon einen Weg.

    Grüße, Gerd

  • Hallo Gerd,

    da freu ich mich wirklich, dass das Ensemble so fein spielt. Meine Frau fand das Video sehr schön, zumal sie das "kupferne Herz" ja oft vor Augen hatte und nun weiß, was draus geworden ist und dass es tut wie es soll.

    Dem Wasserstand kann mit einer einzelnen Kupferlitze darin (aus einem Elektrokabel) "Gelassenheit" und "Folgsamkeit" angewöhnt werden. Der Sichtbarkeit der Wassersäule ist ein weiß eingefasster roter Strich an der Rückseite des Glases sehr zuträglich. So was gibt es auf der Insel und in der Schweiz fertig zu kaufen, aber Glasfarbe aus dem Bastlerbedarf tut es auch.

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    Grüße Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

  • Hi Dietrich,

    genau in diese Richtung bewegen sich auch meine Überlegungen. Schön daß du meine Gedankenansätze unterstreichst. Mal schauen wann ich an die ersten Verbesserungen komme. Auch bzgl. des Dampfreglers habe ich schon den richtigen Weg gefunden wir er optisch auf den ersten Blick so bleibt wie er ist, aber technisch eben doch ein Art Kugelhahn wird.... Aber schauen wir mal.

    Grüße, Gerd

  • Auch von mir Gratualtion zur Fertigstellung und Inbetriebnahme deiner neuen Dampflok.
    Klingt ja schon recht gut die kleine Lok im Film.

    Bin mal gespannt wann ich dein neustes Meisterwerk mal live bestaunen kann...!


    Mach weiter so dampfige Grüße,
    Karsten

  • Moin Karsten,

    ich plane nächsten Montag (sorry - ich meinte natürlich Monat) in Bischofsheim zu fahren und werde auf jeden Fall zum Dampffest in Gustavsburg sein gegen Ende September.

    Ich komme gerade von der Zweiten Dampffahrt - Alle Undichtigkeiten sind nun behoben, der neue Dampfregler funktioniert einwandfrei (noch ein wenig schwergängig aber das wird sich denk ich noch einschleifen). Einzig technisches "Manko" ist noch die Federung, die ich evtl. noch mal nachjustieren müßte. Ansonsten gilt die Lok nun als fertig.

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    Grüße, Gerd

    Einmal editiert, zuletzt von Waldbahner (17. September 2012 um 07:07)

  • Morgen,

    hier noch mal zur Klarstellung, nach dem ich einige Verwirrung gestiftet habe. Ich meine natürlich den Fahrtag nächsten MONAT in Bischofsheim und nicht Montag.

    Da ich wegen des Dampfreglers angefragt wurde hier ein paar Infos zu diesem Thema. Shay in den ersten Baujahren, insbesondere T-Boiler-Shays hatten einen außenliegenden Regler mit Muschelschieber. Dieser hatte ein Kugelförmiges Gehäuse und einen Zughebel für die Schieber betätigung. Dies wollte ich nun im Modell so gut wie möglich nachbilden, da der Regler durch das recht offene Führerhaus gut zu sehen ist und ich das original Fahrgefühl am Regler erleben wollte.

    Angefangen habe ich mit einer Messingmutter mit 25mm Durchmesser und M10x1 Sackloch. Gibts so bei eBäh zu kaufen. Diese wurde quer zum Sachloch mit 5mm durchbohrt und auf beiden Seiten ein 12er Sechskant angelötet für die Verschraubgewinde. In das Sackloch wird ein passendes Stück Teflon eingedreht bis ganz zum Anschlag.

    90° versetzt zu der Sachlockbohrung habe ich dann ein zweites Sackloch M8x0,75 gesetzt. Hier kommt eine Verschraubung mit Führungsrohr rein. Dieses Teil stellt die Vorbildliche Schieberschubstangenführung da. Der innen liegende Bolzen aus Edelstahl dient als linear Führung und Begrenzung des Hubweges des Reglerhebels. Dieser beträgt hier 10mm, am Griff dann 40mm (Hebelverhältnis 1/4).

    Die Teflonbuchse wurde dann zur Aufnahme eines 7mm Kolbens aufgebohrt. Der Kolben aus Messing hat eine 4mm Querbohrung und wird hier nun als Drehwalze in die Teflonbuchse geschoben. Eine Verschlußschraube aus 12er Sechskantmessing klemmt die Teflon buchse und verhindert ein herausgleiten des Drehreglers.

    Ebenfalls aus Messing ist das Kreuz für den oberen Gelenkkopf enstanden. Hier ist der Reglerhebel aufgehängt. Das Kreuz wird vorne zusätzlich mit dem Führerhaus verschraubt um nicht alle Kräfte auf die Rohre zu leiten. Auf der Seite zum Kessel hin ist dann der Anstellmechanismus für den Drehregler untergebracht.

    Bilder des fertigen Regler folgen gleich...

  • So, hier nun die Bilder des fertigen Regler.

    Das Gestänge für den Drehregler zeigt in Richtung Kessel und ist so von aussen nicht zu sehen. So besteht weiterhin der Eindruck eines Schieberreglers.
    Die Testfahrt gestern hat der Regler auch sehr gut überstanden. Wie gesagt ist er noch etwas stramm, aber ich denke das wird sich noch glätten. Ansonsten kann man die Lok sehr fein regeln und der Regler ist dicht wenn er geschlossen ist. Und von außen habe ich die gewünscht Optik.

    Grüße, Gerd

  • Eine wirklich pfiffige Lösung.
    Die Bilder und den Text hab ich mir sogleich abgespeichert, sowas kann ich bestimmt brauchen.
    Gute Fahrt.