Feldbahntriebwagen "Arthur Koppel"

  • Moin,

    gestern fand sich etwas Zeit am Triebwagen weiter zu bauen: Ich habe die Dachstützen gelötet:


    Beim Verzinnen der Teile:

    0019_Verzinnen_Dachträger


    Die vier Dachträger sind fertig:

    0020_Dachträger_gelötet


    Und mal probehalber zusammengesteckt und eine Buchenleiste drüber:

    0021_Probe


    Ansonsten haben die Lampen Ihre Scheiben bekommen: Feinstes 1mm Borofloat. -Aber das ist keine fotogener Fortschritt :)
    Mit ein bißchen Glück bekomme ich heute oder morgen die Achslager fertig.

    Viele Grüße

    Gerd

  • Moin ,

    heute ging es in der Mittagspause ein kleines bißchen weiter: Ich habe das erste Mal die Achsen probehalber in den Rahmen gesetzt.


    Hier sieht man die Achslager von oben und unten an der Antriebsachse von Knupfer. Man sieht gut, wie sie aus drei Laserteilen zusammengesetzt sind. Oben ist gleich die Führung für die Federung mit dran:

    0022_Achslager_unten_Probemontage


    0023_Achslager_oben_Probemontage


    Und hier beide Achsen im Rahmen:

    0024_Achslager_Probemontage


    Und die Kollisionsprüfung im CAD hatte auch recht: Der Motor passt wirklich in den Rahmen rein:

    0025_Motor_im_Rahmen


    Viele Grüße

    Gerd

  • Hallo Gerd,

    ganz geschickt eingefädelt - die Kombination dreier Laserteile für die Achslager.

    Zitat

    ... Der Motor passt wirklich in den Rahmen rein:


    das mag sein, aber für den Fall der Fälle ("aus den Schienen gehüpft") wäre mir wohler, wenn der Motor statt wie jetzt nach unten nach oben weist. Oder hast Du möglicherweise eine Schutzbügel (der müsste dann aber wohl recht stabil sein) unter dem Motor vorgesehen?

    Viele Grüße Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

  • Bor-Silikat-Glas
    Der Zusatz 'Float' kommt daher, daß die noch flüssige Glasschmelze auf einem absolut ebenen Bad aus flüssigem Quecksilber schwimmend erstarrt.
    Neuerdings nimmt man allerdings flüssiges Zinn.

  • Moin,

    die Frage nach dem Borofloat hat Johannes ja schon präzise beantwortet. :)

    @Dietrich: Ich wollte unter dem Motor eine kleine Rolle montieren, damit .... NEIN.
    Die Lösung für dieses blöde Problem kam mir neulich unter der Dusche in den Sinn. Bilder und die Erkärung folgen "irgendwann".

    Heute gab es einen kleinen Fortschritt, denn nach dem Mittagessen es zog die ganze Familie in die Werkstatt. Ein paar Bilder zeigen den Baus des Daches:


    Beide Söhne helfen:

    0026_Erik_hilft


    0027_Oke_hilft


    Hier sieht man die gebohrten Bauteile für das Dach. Alles aus Buchenleisten mit Zapfen aus 5mm Rundholz und Ponal verbunden.
    Das Vorbild hat wohl Kiefer oder Fichte, aber ich wollte gerne ein hartes Holz. Mir ist klar, das Buche eigentlich nicht optimal ist, aber mit einer Oberflächenversiegelung aus Parketlack sollte es wohl reichen:

    0028_Dachteile_gebohrt


    Und hier ist schon die Hälfte verleimt:

    0029_Dachteile_halb


    Hier ist der Rahmen mit den Stützbögen komplett:

    0030_Dachrahmen


    Und hier kleben wir die Längsplanken auf:

    0031_Dachleisten_kleben


    0032_Dach_fast_fertig


    Und so sah es nach einer Stunde aus:

    0033_Dach_fertig


    Wenn man das Dach auf den Rohbau des Rahmens legt, bekommt man schon eine gute Vorstellung davon, wie das Ding mal aussehen wird. -Leider hat das heute niemand fotografiert.

    Viele Grüße in die Runde

    Gerd

  • Hallo Gerd,
    vom feinsten......na ja, bei den Gehilfen ;)
    Ich halt dir mal die Daumen bezüglich der Buche, du weisst ja:
    Was arbeitet noch, wenn der letzte die Werkstatt zugesperrt hat? Richtig, die Buche.
    Bei mir hat sie sich mal zwanglos von den M3 Schrauben der Plattformbeplankung befreit....
    Aber sie einfach ein sooo schönes Holz.

    Viele Grüße,
    Toni

  • Hallo Freunde der Holzverarbeitung,

    die Probleme des "arbeitens vom Holz" ergeben sich meist dadurch, dass es quer zur Maserung bis 10%, längs aber unter 1% arbeitet.
    Bei ungeleimten Verbindungen helfen z.B. Langlöcher oder Nut- und Federverbindungen mit etwas Spiel.
    Ich arbeite hier auch gerne mit Sperrholz/Multiplex, das arbeitet durch die kreuzweise Verleimung wesentlich weniger.

    Gerd, ich hoffe mal für Dich, dass es bei den doch relativ kleinen Abmessungen Deines/Eueres Daches keine derartigen Probleme gibt.
    Und wenn, dass Dir einen alternative Konstruktion einfällt.

    Last but not least: gefällt mir sehr gut, was und wie Ihr baut! Am besten, dass die Jugend mitbauen darf!!!

    Viele Grüße
    Winfried

    Ich fahre auf Spur 7 (Regelspur) oder auf Spur 5 mit der Feld- und Waldbahn

  • Moin,

    zum Holz: Ich erwarte bei den kleinen Abmessungen keine ernsthaften Probleme. Die Löcher für die Schrauben, die das Dachblech halten, werden etwas größer gebohrt..
    Nach einer kleinen Baupause war heute mal wieder ein bißchen Zeit weiter zu bauen: Ich wollte gerne an der Bremse und der Motoraufhängung weiter kommen.


    Hier sieht man die bis auf den Wurfhebel und die Bremsbacken komplette Bremsanlage:

    0034_Bremse_komplett


    Die erste Achse in Nahaufnahme. Die "lange Mutter" ist ein Spannschloß mit ja einem Rechts- und einen Linksgewinde. Man kann damit die Position der Bremsbacken zum Rad einstellen.

    0035_Bremse_01


    Hier die Anlenkung der zweiten Achse von oben. Die Achse hat etwas Seitenspiel und steht hier am Anschlag. Da ist zwar nicht mehr viel Luft, aber klemmen tut auch nichts:

    0036_Bremse_02


    Und einmal von der Seite:

    0037_Bremse_03


    Jetzt ein paar Bilder von der Motoraufhängung. Der Motor bildet mit der Achse eine Einheit, soll sich also zusammen mit der Achse gegen den Rahmen bewegen können (-> Federung!), die Lagerung muß aber die Drehmomente in beiden Fahrtrichtungen aufnehmen.

    Wer eine Lok baut, in der der Motor senkrecht stehen kann, hat leichtes Spiel: Ein Loch in eine Platte, alles gut. Eine Schelle um den Motor war mir äußerst unangenehm, denn am hinteren Ende scheint das Plastik des Gehäuses nur recht dünn zu sein (Klangprobe), und bei einer Abstützung am vorderen Aluteil wäre die Federung blockiert gewesen.

    Hier sieht man die beiden "wesentlichen Löcher" meiner Lösung:

    0038_Motohalter_01

    Und hier sieht man eine Verbindungsstange zwischen diesen beiden Löchern:

    0039_Motorhalter_02

    An der Antriebsachse habe ich die obere Schraube entfernt, die Getriebe und Motor verbindet. Auf der gleichen Höhe hat die obere Pufferbohle ein Loch, dazwischen kommt eine Rundstange mit M5 Gewinden an beiden Enden. Auf der einen Seite wird ein Gewindestift eingeschraubt, mit dem die Stange dann in die freie Bohrung am Motor eingeschraubt wird. Durch das Loch in der Pufferbohle kommt wieder ein Gewindestift in die Stange hinein.
    Als Ergebniss hat das Fahrgestell seine vollen 2cm Federweg.

    Die Freunde der technischen Mechanik dürfen mit den Gleichungen von Herrn Euler den erforderlichen Durchmesser der Stange bei Druckbelastung ausrechnen :)


    In fertig sieht es so aus:

    0040_Motorhalter_03

    Soweit für heute!

    Viele Grüße aus Hamburg

    Gerd

  • Hallo Gerd,

    Die Momentstütze kollidiert in eingefedertem Zustand auch nicht mit der Achse des vorderen "Bremsgehänges"?

    Was hat Dich bewogen, die Bremsgestänge so zu machen? Reinhold hatte es erst ähnlich und ist dann doch zu einem "ausgeglichenen" Bremsgestänge gekommen, weil die Bremswirkung besser und gleichmäßiger ist - hier nachzulesen.

    Viele Grüße Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

  • Moin Dietrich,

    nein, die Momentenstütze kollidiert nicht :)
    Und bei der Bremse hast Du ohne Frage vollkommen recht, a-Bär: Beim Vorbild war die Bremse halt so:


    0041_Bremse_im_Original


    0042_Bremse_im_Original_kpl

    Vermutlich hatte Koppel bzw. AEG Gründe es genau so zu machen, denn eigentlich waren die Dreiecke zum Anlenken ja schon bekannt (Loren aus der Zeit). Für das Modell ist mir die Bremswirkung fast egal, da man (ich) im Fahrbetrieb eh mit dem Motor bremst, und nicht an dem kleinen Hebel rumfummelt. Die Bremse wird nur als Feststellbremse dienen, und dafür sollte die Bremswirkung auf jeden Fall reichen.

    Viele Grüße

    Gerd

  • Hallo Gerd,

    ja wenn da so ein imposanter A-Bär des Wegs kommt, ist schlecht was dagegen zu sagen ;-)). Ist doch ein sehr schickes Teil und schön umgesetzt.

    Viele Grüße Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

  • Moin zusammen,

    in der Zwischenzeit sind ab und zu ein paar Kleinteile entstanden und ich habe etwas 2,5mm VA-Draht gebogen: Ich habe mich an den Rahmen und den Bügel des Stromabnehmers gemacht.


    Die Klemmfietze für die Drähte des Bügels bohren und sägen:

    0043_Halter_Bügel_01


    0044_Halter_Bügel_02


    Der Holzrahmen für den Stromabnehmer:

    0045_Holzrahmen_Bügel


    Teile des Metallrahmens und der Isolatoren:

    0046_Rahmen_Bügel


    Lustiges Draht-biegen:

    0047_Stromabnehmer_01


    0048_Stromabnehmer_02


    0049_Stromabnehmer_03


    0050_Stromabnehmer_04

    An den Federn muß ich noch was machen, und der Klemmfietz für den Kreuzungspunkt muß ich nochmal machen: Die Drähte kreuzen sich nicht unter 90°, damit ist mein bisheriges Teil leider nutzlos...

    Soweit für heute, viele Grüße aus Hamburg

    Gerd

  • Moin,

    es gibt Fortschritte zu vermelden. Zwar nur kleine, aber immerhin:

    Ich habe die Mittelpuffer gebaut:

    0051_Puffer-biegen_01


    0052_Puffer-biegen_02


    Und so schaut es probehalber montiert aus:

    0053_Puffer


    Und dann kam da ein Paket mit vielen schönen Teilen drin:

    0054_Laserteile_Bremse_Puffer

    (Beide Platinen kamen in einer größeren Stückzahl. Falls jemand Puffer oder die Teile für die Bremse haben möchte: Bitte gerne eine PN oder eMail.)


    Die Puffer kommen erstmal ins Regal, aber aus einem Set Bremsteile wurde das hier:

    0055_Wurfhebelbremse_01


    0056_Wurfhebelbremse_02

    Nun kann bald gebremst werden, obwohl das Ding noch nicht einmal gefahren ist. Aber das soll sich wohl bald ändern :)

    Viele Grüße aus dem verschneiten Hamburg

    Gerd

  • Moin,

    so, es ging etwas weiter, ich habe die Zierleisten an Frontblechen montiert. Eigentlich hatte ich gedacht bei Maßstab 1:5 läge die Zeit der 1mm Nieten hinter mir, aber nach langem Denken habe ich mich für Nieten entschieden. (Kleben oder Löten fand ich hochgradig unsympatisch.)
    Ich habe mich gegen geschlitze Kupferrohre entschieden: Alle versuche des Schlitzens sind kläglich gescheitert. Das Biegen auf der Innenseite der Ausbrüche mit dem Schlitz nach aussen ebenfalls: Grundsätzlich eine feine Lösung, aber ich habe mich dagegen einschieden.

    Das Messing-Halbrungprofil 4x2mm gibts in Längen von 50cm oder 100cm für relativ kleines Geld.


    Los gehts an einem Ende:

    0057_Zierleisten_01


    Dann einmal mit dem Brenner schön heiß machen und rum um die Kurve:

    0058_Zierleisten_02


    Für die Zierleisten an den Aubrüchen habe ich mir eine denkbar einfache Vorrichtung gebaut: Eine 2,2mm breite Nut in ein Stück Alu stechen, so kann sich das Profil beim Biegen nicht verwinden. (Was es sonst unweigerlich tut.)

    0059_Zierleisten-biegen_01


    Auch hier: Rum um die Kurve!

    0060_Zierleisten-biegen_02


    Und zwar bitte 90°! -Mit etwas Probieren bekommt man schnell den richtigen Durchmesser für die Vorrichtung, und mit etwas Üben auch den Dreh für einen schönen rechten Winkel:

    0061_Zierleisten-biegen_03


    So sieht es dann aus:

    0062_Zierleisten-montiert

    Die Zierleisten an den Ausbrüchen habe ich aus jeweils 2 Stücken zusammengesetzt, denn die genaue Länge beim Biegen treffen zu müssen, erschien mir freihand etwas unheimlich...


    Und zur Probe einmal zusammengestellt:

    0063_Front-Probe


    Beim Stromabnehmer ging es auch weiter. Der Vollständigkeit halber auch davon ein paar Bilder

    0064_Holzrahmen_Stromabnehmer_01


    0065_Holzrahmen_Stromabnehmer_02


    Hier sieht man die Dummy-Isolatoren (Platinen-Abstandshalter) ganz hübsch:

    0065_Holzrahmen_Stromabnehmer_03

    Soweit für heute. Vor Ende kommender Woche wird nun leider keine Zeit mehr sein. -Schade!

    Viele Grüße aus dem nächtlichen Hamburg

    Gerd

  • Moin zusammen,

    zur Zeit ist leider fast keine Zeit für den Modellbau übrig, aber ein paar kleine Bohrungen habe ich mir ab und zu gegönnt:

    Das Dach steht auf vier Stützen (VA D8mm), die beiden Frontbleche sind daran mit durchbohrten Vierkanten fest. Die Vierkante sind mit M3 Schrauben mit Halbrundem Kopf an den Frontblechen festgeschraubt (und mit 2K Kleber zusätzlich festgeklebt.) Die Zierleisten habe ich jeweils mit zwei Nieten festgemacht. Sieht das so aus:

    0066_Vierkante_Stützen


    Die Bremse ist teilweise montiert:

    0067_Bremse_teilmontiert


    Und die erste Dachstütze past auch tatsächlich durch beide Vierkante und unten auf den Gewindestift, mit dem alles am Rahmen fest ist.

    0068_Erste_Dachstütze_passt


    Und hier sieht man, wie der hölzerne Dachrahmen auf den Streben fest ist:

    0069_Befestigung_Dachrahmen

    (Die Schnörkel-Streben werden nur mit zwei kurzen M3-Gewindestiften auf den senkrechten Stangen geklemmt, keine Funktion, rein kosmtisch :)

    Viele Grüße

    Gerd

  • Hallo zusammen,

    nach längerer Pause wegen unseres Umzugs (kein Witz...) ging es am Wochenende am Triebwagen endlich mal wieder etwas weiter:

    Irgendwann in den letzten Wochen kam ein großes Paket von Klaus Wagner (http://www.lok-waggonbau.de) mit einer Vortex-75 (24V) Motorsteuerung. Um die Platine unter zu bringen bietet sich die Kiste an einer Seite des Triebwagens an. Sieht dann nach Anpassung an die Maße der Platine so aus:


    0071_Kiste_fuer_Steuerung


    und mit Deckel:


    0072_Kiste_fuer_Steuerung_mit_Deckel

    So sieht das ganze beim Vorbild aus:

    20100627_Kipp_100-6735

    Das Biegen der Bleche für die Trittstufen war einfacher fotografisch fest zu halten, weil Abkantbänke zu Kinderfingern nicht so unfreundlich sind, wie Kreissägeblätter...:

    0073_Trittstufen_biegen_01


    0074_Trittstufen_biegen_02

    Nun müssen die Trittstufen noch an den Rahmen, der große Holzkasten für die Akkus, die Elektrik und die Lackierung: Eine überschaubare ToDo Liste :)

    Viele Grüße aus Hamburg

    Gerd

  • Hallo Gerd,

    schön mal wieder etwas von euch zu lesen und zu sehen.
    Freue mich schon über einen Bericht der Probefahrt (im eingenen Garten;-)?!

    Gruß und weiterhin viel Spaß
    Sascha

  • Moin Sascha,

    ja, ich bin auch ganz froh mal wieder Zeit für was anderes als den Umzug zu haben. Der eigene Garten ist klein, aber für ein paar Meter U-förmig ums Haus während der Sommerferien wird es schon reichen :)
    Der Schuppen für den Fahrradhänger wurde jedenfalls auf Anregung meiner Frau kurzfristig um 90° gedreht. Zitat "Dann kannst Du im Sommer auch mal ne Lok drin parken."

    Zum Glück bliebt heute ein bißchen Zeit zum Basteln, und da die Holzwurmerei ganz zügig von der Hand geht, hier ein paar Bilder vom Bau des Kastens für den Akku:

    0075_Akkukasten_01


    0076_Akkukasten_02

    Bei der Stellprobe sieht es langsam schon ein bißchen wie das Vorbild aus:
    Die Kiste für den Fahrtregler ist schon geschliffen und schimmert zart in der ersten Schicht Parkettlack:

    0077_Stellprobe


    Beim Vorbild ist der Kasten schon deutlich kleiner, aber der Kompromiss mußte sein, kleinere Akkus hätten nicht genug Gewicht gebracht und die Fahrzeit wäre so kurz geworden. -Ich hoffe, daß sich das Auge nicht so sehr daran stören wird.


    Viele Grüße

    Gerd

  • Moin Gerd,

    ich finde das paßt ganz hervorragend. Auf welches Endgewicht kommst du denn in etwa. Der Rahmen ist ja schön schwer gebaut, da solltest du schon genug Lokgewicht zusammenkriegen. Aus meiner Strüverzeit weiß ich noch, daß man ab 25kg Lokgewicht gut Zugergebnisse hinbekommt.

    Bzgl. der etwas höheren Kiste - hättest du eine Möglichkeit die Akkus etwas tiefer in den Rahmen einzulassen oder kollidierst du dann mit dem Antrieb bzw. den Seitenträgern? Ich befürchte ja letzteres. Aber vielleicht wäre das eine Überlegung werde?

    Und Ansonsten ist eben die Schaltelektronik in dieser deiner Ausführung etwas "größer" ausgefallen. Erklären läßt sich doch immer alles. Oder der Ober-Triebwagenführer hat sich in der vergrößerten Holzkiste einen kleinen Kühlschrank fürs Notbier eingerichtet. Wer weiß ???

    Wenn ich das aber so sehe kriebelt es mich auch unheimlich in den Fingern auch mal wieder ein Triebfahrzeug auf's 5"-Gleis zu stellen. Ich hätte da noch was im Hinterkopf was ich gerne mal bauen würde... Aber wir immer stehen da davor noch geschätzte 50 andere Projekte die wichtiger sind. So z.B. der Bau von zwei Personensitzwagen für ein Event im Juli...

    Grüße, Gerd