• Hallo zusammen

    dem Motto meines "Busenfreundes " Columbo folgend .
    Sir,ich hätte da eine Frage :
    Fährt ein dreiachsiges Drehgestell,Achsabstand ,Achse,Achse jeweils 190 mm ( Gesamtachsstand 380 mm )
    ohne Entgleisung durch ein 5 Zoll Gleis mit 5 m Radius ????.
    Gibt es dazu ein Rechenmodel oder hat jemand die entsprechende Erfahrung und
    weiss das funktioniert.
    Danke für Eure Hilfe.

    Grüße
    Bärni

    Ich lebe zum ersten Mal ; wie soll da alles auf Anhieb klappen ???

  • Hallo,
    haben die Westerwälder nicht ein solches Drehgestell im Angebot ??

    Herr Musche gibt sicherlich Auskunft.

    Gruß

    "Viehdokter"
    Dr.Michael Dörnfeld

    Mitglied bei den Emder Modelldampf-Freunden mit der Minibahn am Hauptbahnhof

    und beim Mini-Truckclub Osthessen (die mit dem Containerkran in Friedrichshafen !)

  • Hallo Bärni,
    natürlich fährt das Drehgestell auch durch einen 5 m Radius. Du mußt halt was tun in Sachen Achsenverschiebbarkeit und Spurkranzsschwächung. Spurerweiterung besteht ja vermutlich auch, nicht 127 sondern 130 mm.
    Grüße
    Wolfgang

    † 2017

  • Hallo Bärni,
    hab mal gerechnet. Bei einem Radius von 5m ist das Gleis nach 190mm um 4mm verschwenkt. D.h., ohne Seitenverschiebbarkeit der mittleren Achse benötigst du eine Erweiterung auf 131mm, dies ist außerhalb der Norm für 5-Zoll-Gleis. Einfachste Lösung: Die mittlere Achse hat eine Seitenverschiebbarkeit vom +/-3mm und du hast eine Gleiserweiterung im Bogen von 129mm vorgesehen. Vom Spiesgang der äußeren Achsen wollen wir erst gar nicht reden. Besser funktionieren würde ein "Drehgestell" bei dem die beiden äußeren Achsen als Lenkachsen ausgeführt sind, die mittlere Achse seitenverschiebbar ist und die Schrägstellung der äußeren Achsen über Hebel von der Mittleren erfolgt. Wäre zwar nicht mehr vorbildlich, aber unsere Gleisbögen sind es ja auch nicht.
    Volker

  • Hallo!

    Mir würde da eine ganz einfache und sehr simple Lösung einfallen, hat sich bisher bei einigen Dampflokbaureihen bewährt!

    Bei der mittleren Achse einfach den Spurkranz abdrehen, spontan würden mir da unsere beiden Dampfloks im Prater, sowie die baugleichen Loks auf sämtlichen Parkbahnen in Deutschland bzw die Baureihe 399, bzw Mh einfallen.
    Also wieso sollte das bei einem Wagendrehgestell nicht auch funktionieren?

    Irgendwo hab ich mal eine Lok gesehen, welche ein D-Kuppler war, bei der war es so gelöst, das die erste Achse einen Spurkranz hatte, die zweite hatte auch einen, wobei bei dieser das Rad breiter war und somit eine kleinere Spurweite hatte( glaube es waren so 10 bis 15 mm), die Dritte Achse hatte keinen Spurkranz und die vierte Achse verfügte wieder über einen mit normaler Spurweite.
    Bei dieser Konstruktion würden mir aber spontan Probleme bei Ek´s sowie bei Herzstücken einfallen!

    MFG Michael

  • Hallo Michael.

    Bei der zweiten Achse war das Rad höchstwahrscheinlich nicht breiter, sondern die
    Lauffläche war breiter, da der Spurkranz geschwächt ist.
    An den großen 1'E1'-Maschinen im Harz, in Sachsen und auf Rügen kann man sehr
    gut die technischen Lösungen zu den Problemen von mehrachsigen Fahrgestellen
    auf kurvenreichen Gleisen studieren.
    Die Treibräder sind hier Spurkranzlos.

    Viele Grüße
    Dirk

    M.A. Verick:
    Die gefährlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien. Denn sie zerstören den Geist, die Kreativität und den Mut der Menschen, und ersetzen diese mit Angst, Misstrauen, Schuld und Selbstzweifel.

  • Hallo,

    1900/1900 ist der gleiche Achsstand wie beim 3T17. Im Original hatte die mittlere Achse +/- 10 mm Seitenverschiebbarkeit und 5 mm Spurkranzabschwächung. Meinem habe ich jetzt +/- 1,5 mm bei ungeschwächtem Spurkranz verpasst. Rein rechnerisch muss dass auch noch durch 6 m Radius bei Spuraufweitung laufen. Ein Problem bleibt, dass im Original für 180 m Radius gebaut worden ist, und wir im Modell noch viel engere Radien haben.

    Grüße

    Stephan