Hallo Miteinander,
Ich habe mal ne frage ich baue ja eine lok und sie brauch jetzt eine einfache Bremse könnt ihr mir da helfen
Wenn ja würde mich freuen!
Gruß Paul
Hallo Miteinander,
Ich habe mal ne frage ich baue ja eine lok und sie brauch jetzt eine einfache Bremse könnt ihr mir da helfen
Wenn ja würde mich freuen!
Gruß Paul
Hallo Paul
Die einfachste Bremse wäre eine Spindel, welche Bremsklötze über ein Gestänge gegen die Räder zieht. Diese Art der Bremse ist allerdings NUR eine Feststellbremse zur Verhinderung des Wegrollens, sozusagen die Handbremse zum Parken der Lok.
Wenn Du einen Zug mit Dir selbst und Fahrgästen sicher und dosierbar abbremsen willst, dann mußt Du einen anderen Weg gehen. Die Räder Deines Bedienwagens oder der Personenwagen sind dann nämlich viel besser geeignet, um den ganzen Zug anzuhalten. Mit den Rädern der Lok allein geht das nicht! Die Bremse eines Bedienwagens kann zB eine hydraulische Bremse von einem Mountainbike sein, wo Bremsklötze gegen die Radreifen gepresst oder Bremsbacken gegen eine Bremscheibe auf einer Achse gepresst werden.
Achtung: Wenn Du nun MIT dem Zug bremst, dann sollte die Kupplung zwischen Lok und Zug wirklich sicher sein, sonst bremst vielleicht der Zug ab, aber die Lok rauscht weiter!
Ein anderer gräßlicher Fehler waren manche amateurhaften Bremsen, wo unter dem Bedienwagen durch einen Hebel eine Platte mit Gummibelag auf das Gleis gepresst wurde - ein perfekter Weg, den Zug zum Entgleisen zu bringen, indem man den Bedienwagen so ANHEBT! VERBOTEN
Schau vielleicht mal hier...
Bremsen für Begleitwagen
Bremsen von wagen
oder vielleicht gleich 'BREMSE' in das Such-Fensterchen (oben rechts) eintippern.
Hallo Johannes
Danke für deine antworten meine wagen bremse ich mit einer bremsscheibe. Die lok muss aber eine Feststell Bremse bekommen so das ich sie auch mal am berg abstellen kann.
Gruß Paul
Hallo Paul,
dabei ist zu berücksichtigen, dass sich kein Fahrzeugführer nur auf die Festellbremse "am Berg" verlassen würde.
"Am Berg" würde jedes Fahrzeug zusätzlich zur Feststellbremse mit mind. 1 Hemmschuh gesichert werden.
Viele Grüße
Hartmut
Hallo Hartmut
Ja ich weiß schon aber eine lok brauch eine feststell bremse das muss aber was einfaches sein.
gruß Paul
Hallo zusammen,
ich beschäftige mich auch gerade mit der Konstruktion einer Lok-Bremse. Ursprünglich war die mal als Dampfbremse geplant, der Gedanke wurde aber bereits verworfen. Ein guter Ansatz ist die Hydr.-Bremse im Tender. Ich prüfe aber momentan die Realisierung einer Druckluftbremse in der Lok, möchte aber keinen Kompressor im Begleitwagen mit rumschleppen. Ist schon mal eine dampfbetriebene Modell-Luftpumpe im M 1:11 realisiert worden? Hat hier jemand Erfahrung damit?
Freue mich auf Antworten.
Viele Grüße
Mathias
Hallo Mathias
Das ist keine gute Idee...
Eine mit Dampf betriebene modellmäßige Druckluft-Pumpe hab ich noch nie gesehen, sie wäre auch nicht sehr leistungsfähig. Der Vorratsbehälter für Druckluft ist ein eigener Druckbehälter, den Du vermeiden solltest. Dreh den Antrieb der Bremse um - baue eine Vakuumbremse mit einem handelsüblichen Vakuum-Ejektor. Kein Druckbehälter ... Funktioniert und ist fein dosierbar. Wenn die Wagen des Zuges auch mit handelsüblichen Vakuumbremsen ausgerüstet sind, dann kann der ganze Zug von der Lok aus gebremst werden. Alle Bauteile dieses Systems kann man von der Stange kaufen - Warum herumexperimentieren?
hier lesen
Hallo Johannes,
vielen Dank für die Info. Habe schon einen ersten Blick auf die PNP Webseite geworfen, ist ja sehr interessant. Werde mich da mal durcharbeiten.
Viele Grüße
Mathias
http://www.die-dampflokomotive.de
Hi,
ich bin etwas verwirrt, ihr redet doch von einer Luftpumpe mit der
Luft in die Bremsluft vorratsbehãlter gepumpt wird, richtig?
Geben tut es die, wir bremsen unsere 99 auch mit Luft aus den Behältern,
die Lok zu bremsen funktioniert wunderbar, für einen Zug wäre ich
skeptisch wegen der benötigten Menge an Luft. Ob die Pumpe/n
es schafft die Menge an Luft, die für eine Bremsung des Zuges benötigt wird,
schnell genug wieder bereit zustellen ist fraglich in 1:11.
Wegen den Druckbehãltern machst Du dir Sorgen Johannes? Warum?
Frage nur aus reinem Interesse (!)
Wir schaffen es die Druckbehãlter der Lok (2Stck) mit 4-5Bar zu füllen.
Eine kleiner Hahn in der Luftleitung dient zur Entlüftung, wenn
der Druck in den Behältern groß genug ist bleibt die Pumpe stehen.
Bei Druckabfall im Behälter läuft die Pumpe wieder an und füllt den Behälter
erneut. Ich hänge mal.ein Video an wo man einen Testlauf der Pumpe
sieht. Nicht wundern über den Dampfreiniger, ist die schnellste Alternative
um die Pumpe mit Dampf zu testen und 3Bar reichen dafür. ..
Die Pumpe der 99 ist zwar in 1:6 gebaut dennoch gibt es auch welche
in 1:10.
Gruß Chris
.
Hallo Chris
Matthias ist dabei, eine 01 in 1:11 zu konstruieren, so stehts in seinem Profil. Ich muß davon ausgehen, dasß er weit weniger Erfahrung hat, als Dein Vater oder Du. Dein Video zeigt ganz klar, daß es durchaus möglich ist, eine Druckluftbremse/Pumpe zu bauen. Das gebe ich alles zu. Du und Dein Senior sind allerdings Ausnahme-Modellbauer. Wenn Ihr den Ehrgeiz hattet, das Druckluftsystem der Bremsen im Modell nachzugestalten, dann ist das Euch ganz klar gelungen. Ihr glaubt doch aber hoffentlich nicht ernsthaft, daß man damit zB auf einer Klubanlage einen sicheren Publikumsbetrieb haben kann? Ihr werdet dann nicht darum herum kommen, ein alternatives Bremssystem zu haben.
Ich habe meine Bedenken, wenn Leute hergehen und als Amateure ein Druckluftsystem als Modell aufbauen wollen, denn die physikalischen Gesetze spielen nicht mit bei der Reduktion des Maßstabes. Rechnet bitte mal vor, welche Bremskraft ein maßstabsgetreuer Bremszylinder an einem Rad auf die Schiene bringen kann, auf dem Wagen sitzt aber zB ein Fahrgast (oder mehrere davon) in 1:1.
Der Kessel als Druckbehälter an unseren Fahrzeugen sollte uns ausreichen. Ein echtes Bremssystem ala Kunze-Knorr bedeutet eine durchgehende, aber dennoch trennbare Druckluftleitung mit weiteren Speicherbehältern entlang des Zuges. Als ehrgeiziges Ziel bestimmt eine Herausforderung, aber in der Praxis in 1:11 doch eher ein Alptraum.
Es ist daher auch garkein Wunder, daß die Bremsanlagen bei unseren Zügen mit Publikumsverkehr, jedenfalls soweit ich sie kenne, mit Vakuum-Bremsen oder mechanischen Bremsen arbeiten. Bei Zügen mit Publikumsverkehr muss man ständig damit rechnen, daß Leute (Kinder) an allen erreichbaren Sachen spielen. Die Vakuum-Bremsen von PNP sind da weitgehend mißbrauchstolerant. JEDES Bremssystem in Benutzung auf einer Anlage muss genauso einer periodischen Prüfung unterzogen werden wie ein Kessel an einer Lok.
Man darf auch nicht vergessen, daß unsere Züge auf Klubanlagen häufig schneller fahren als maßstäblich. Schnell fahren kann fast jeder, schnell anhalten ist eine anderen Sache.
Bei größeren Maßstäben, bei professionellen Parkanlagen sieht das alles ganz anders aus.
Hi Chris,
Respekt für eure Luftpumpe, die einen so ordentlichen Dienst tut. Wirklich super das Teil.
So weit ich weiß bremsen die Vereine in Deutschland und der Schweiz größtenteils mit Druckluft. Ich kenne keine Anlage im deutschsprachigen Raum, die ihre Personenzüge mit Vakuum bremst. Ein Kompressor im Tender ist also (zumindest hier) gang und gebe. Wenn man aber ohne Publikum fahren will, dann reicht in der Regel eine rein mechanische Bremse am Tender oder der Lok aus (vorausgesetzt das Fahrzeug ist schwer genug).
Für eine Dampflok wäre das natürlich keine Option, aber ich habe schon oft darüber nachgedacht, ob man eine Elektrolok mit einem Elektrozylindern bremsen könnte. Dafür braucht man nur Strom und keinen extra Kompressor. Ich habe es zwar noch nie ausprobiert, aber eine Versuch wäre es sicher mal wert.
lg Jonas
Hallo Jungs,
Johannes ich gebe Dir zu 100% Recht was den "Ausnahme-Modellbau" meines Vaters betrifft.
ICH, bin noch lange nicht soweit und würde mich in diesen Höhen auch nie einordnen, ich bin
mit Leib und Seele dabei, dass ja, aber mit meinem Vater kann ich mich und will ich mich
auch nicht messen. Aber zurück zur Pumpe....
Ebenfalls Recht hast Du mit der Aussage , dass die Pumpe es nicht schafft genug Luft zu fördern,
um einen sicheren Betrieb im Publikumsverkehr zu gewährleisten. Geschrieben habe ich ja auch, dass
ich auch skeptisch wäre. Mir ging es auch mehr um deine These , dass ein Druckbehälter reichen würde
und Du weitere nicht einbauen würdest. Mich interessierte die Grundlage der Aussage an sich.
Du meintest aber wenn ich das richtig verstanden habe, einen Zusatzdruckbehälter für den Luftvorrat der
Zugbremse.
Ich brauche auch gar nicht rechnen,Du hast ja Recht. Ich kann leider keine genauen Werte liefern, nur so viel,
die Pumpe der 99 macht pro Hub ca. +0,3 Bar Druck in den Behältern. Somit braucht die Pumpe nicht viele Hübe
um die Behälter mit Menge und Druck zu befüllen.
Bei einer mittleren Förderleistung von etwa 1500 Litern in der Minute beträgt der Dampfverbrauch 5,7 kg für 1 m3 geförderter Luft,
bei einer 1:1 Pumpe.
Damit die Pumpe durchlaufen kann und das schöne Geräusch einen auf der ganzen Fahrt begleitet,
ist der Hahn zum entlüften der 99 stehts etwas geöffnet.
Ich habe in Matthias` Post aber auch nach mehrmaligem lesen keinen Hinweis gefunden, dass er mit der Pumpe einen Zug bremsen
wollte. Ich bin davon ausgegangen, dass er eine Lufpumpe für seine Lokbremse gebrauchen wollte. Sorry wenn ich da was verdreht habe!
Auch die 99 steht nicht sofort wenn man mit der Druckluftbremse bremst, es reicht aber aus um ausreichend zu verzögern und dieses auch
nur mit Lok, Bedienwagen und Bediener, wenn mehr dahinter ist schiebt die Masse schon ganz schön nach, deswegen Zusatz/Feststellbremse
auf der Lok vorhanden ebenso am Bedienwagen.Für den Fall, dass man mehrmal kurz hintereinander bremsen muß sind vorher genannten Zusatzbremsen eigentlich Pflicht, denn wenn die Behälter leer sind ist Schicht mit bremsen.
Der Zug der 99 wird auch eine Druckluftbremse bekommen, deren Kompressor
wir im Kompressorwagen unterbringen. Die Fichtelbergbahn führt so einen Wagen ja auch im Orig. mit sich, so hat man schon einen Platz für diese Einrichtung sobald der Wagen fertig ist.
@ Matthias,
auch in 1:11 gibt es funktionsfähige Luftpumpen die genug Leistung bringen um deine LOK bremsen zu können, für mehr
Bremsluft und Gewicht unbedingt(!) ein anderes System verwenden. Es gibt doch auch sehr viele Speisepumpen
in besagtem Maßstab die wunderbar funktionieren und auch genügend Fördermenge bringen.
Ich muß dazu sagen, dass es ein sehr Zeit und Gehirnschmalz aufwendiges Vorhaben ist eine Pumpe selbst zu bauen.
Auf der Intermodellbau habe ich (in der 7 1/4 BNSF-Lok für den der dort war) zum ersten Mal einen "Mini-Kompressor"
gesehen. Falls die entsprechenden Herren mit lesen, können sie sich ja mal äußern.
Der Kompressor war etwas kleiner als eine Milchtüte (1l.) und sehr leistungstark, ich gehe aber davon aus, dass Du in diese Richtung
schon ermittelt hast. Wollte damit nur sagen, dass Du dann ja nicht sooo viel zu schleppen hättest.
Da der "Mini-Kompressor" recht fix arbeitet, könnte der Vorratsbehälter auch etwas kleiner ausfallen,
da er ja schnell wieder gefüllt werden kann.
@ Jonas,
ich Danke Dir für deine Worte Jonas. Finde die Idee mit dem Elektrozylinder zu bremsen nicht schlecht.
Leider habe ich bei elektrik/tronik zwei linke Hände, dass ist nix für mich, da lasse ich nur allzu gerne andere ran.
Versuchs doch mal Jonas
![]()
Viele Grüße an alle,Chris
Hallo Paul,
da Du nach einer einfachen Bremse für eine Lok gefragt hast, hier noch eine Antwort.
Als Feststellbremse eignen sich Spindel- oder Wurfhebelbremsen.
Als Betriebsbremse eignen sich Dampf- oder Vakuumbremsen. Beachte bitte, dass bei einem Lokgewicht von weniger als 50 kg eine funktionsfähige Bremse sinnvollerweise im Bedienwagen wegen dessen höherem Bremsgewicht installiert sein sollte.
Einige der Antworten sind zwar sehr interessant, gehen deutlich über Deine Fragestellung hinaus.
Johannes erster Link verweist auf folgendes Dokument der Golden Valley Light Railway Airbrakes - Druckluftbremsen,
sein zweiter Link verweist auf folgendes Dokument der NATIONALMODEL RAILROAD ASSOCIATION AIR-BRAKES - Operation and Application (Druckluftbremsen - Bedienung und Auslegung).
Wer die Artikel lesen möchte, sollte gut zu Fuß im Englischen sein oder sich anderweitig zu helfen wissen.
In einem Trööt von Bärni kannst Du sehen, wie er sowohl Spindel- wie auch Druckluftbremse an einem Wagen verwirklicht hat - hier. Schöpferisch werden musst Du aber selber, weil bei der Substanz Deiner Frage ist eine mehr ins Detail gehende Antwort schwerlich möglich.
Grüße Dietrich
Hallo Mathias,
lt. persönlicher Aussage von Herrn Link können seine Dampfspeisepumpen nicht nur Wasser sondern auch Luft fördern. Er nannte in einem persönlichen Gespräch 3 bar, die die Pumpen prolemlos schaffen. Das reicht zum Bremsen der Züge aus. Die Räder sollen ja gebremst und nicht blockiert werden. Richtig ist, wie Jonas schon sagte, dass viele Vereine in Deutschland und der Schweiz ihre personenbefördernden Züge mit Druckluftbremsen ausgerüstet haben. Dabei gibt es 2 grundsätzliche Varianten. Mitführen eines Kompressors mit Batterie im Zug und ein relativ kleiner Druckspeicher mit 4bar Betriebsdruck, oft werden hierfür die CO2-Flaschen der Heimsprudelerzeuger verwendet. In Zürich wird in jedem Zug eine Pressluftatemflasche mit Druckminderer mitgeführt, die stationär aufgefüllt wird. Bei dichten Leitungen reicht so eine Flasche für 4 Tage Fahrbetrieb, wie zuletzt zwischen Vater- und Muttertag. Der zweite große Unterschied bei den Bremsanlagen ist das Funktionsprinzip. Es gibt aktive und passive Bremsen. Aktiv, es wird Druck auf die Bremsleitung gegeben und die Bremszylinder legen die Bremse an. Passiv, die Bremsleitung ist bei gelöster Bremse unter Druck und beim Bremsen wird die Leitung geleert. Nachteil, jeder Wagen benötigt ein zusätzliches Bremsventil und einen kleinen Luftbehälter (15cm 22er-Cu-Rohr mit Endkappen reicht). Alle erforderlichen Teile gibts aber auch fertig zu kaufen. Ich persönlich bevorzuge die passive Bremse, weil hier bei einer Zugtrennung automatisch der komplette Zug wegen der gerissenen Luftleitung gebremst wird. Bei der aktiven Bremse hast du in einem solchen Fall einen Totalausfall der Bremse.
Hallo Jonas,
eine Elektromagnetbremse, die wie ein Druckluftzylinder arbeitet erfordert bei der nötigen Kraft erheblich Energie und du benötigst spezielle E-Magnete, weil der Zuganker ja nicht bis zum Anschlag in die Tauchspule des Magneten einfahren kann/darf (Ausgleich des Bremsbelagverschleißes). Wegen des dann fehlenden magnetischen Schlusses, brennen herkömmliche E-Magnet schnell durch. Überlegenswert wäre aber eine elektrische Spindelbremse, die man in einer Bremszylinderattrape verstecken könnte.
Volker
Hallo Volker,
ich Danke Dir für den Anstoss mit den Link-Pumpen.
Ich habe aus diesem Grund mal das folgende Video angehängt. Es zeigt das so ein Pümpchen
nicht nur super arbeitet, da die Link-Pumpen eine sehr ausgereifte Konstruktion sind, sondern
auch, dass so eine Pumpe noch super gehighlightet werden kann. Die Link-Pumpen sehen zwar nicht
schlecht aus, dennoch ähneln (vorsichtig und wertfrei ausgedrückt) sie einer 1:1 Pumpe.
Eventuell ist der Umbau aus der Garba bekannt. So ein Pümpchen ist zwar kein Schnäppchen,
wenn man sich aber drei bis vier Monate arbeit sparen will ist diese Idee von Volker echt Spitze.
Mit den CO2-Flaschen ist auch ne Möglichkeit, praktiziert an der Y6b für Bremse und Kraftumsteuerung.
Ist dort aber auch nötig alleine die Y6b mit Tender+Lokführer + CO2Flasche, Wasser und Kohle schiebt
schon mit knapp 600Kg übers Gleis.
Grüße Chris
Hallo Volker,
dass elektromagnetisches Bremsen im Stand sehr schwierig ist, ist mir klar. Ich sprach aber von einem Elektrozylinder. Das ist ein in der Industrie benutzter Linearantrieb. Er wird durch einen Motor angetrieben und bewegt wie ein Zylinder einen Kolben langsam raus oder rein ( wird also kürzer oder länger ). Beim ausschalten bleibt er in dieser Position stehen...
Also eine Art Druckluftzylinder ohne Luft, der in seiner Position beharrt!
lg Jonas ![]()
Hallo Jonas,
sorry. Dann hatte ich dich missverstanden. Mit dem Spindeltrieb meinte ich das gleiche wie du mit dem Elektrozylinder. Richtig, dabei wird Energie nur während des Stellvorganges benötigt.
Volker
Hallo und guten Morgen,
nochmals vielen Dank für die zahlreicheichen Anregungen zum Thema Bremse.
Wie Chris schon richtig geschrieben hat, geht es mir lediglich um eine Lokbremse. Ich möchte ein autarkes Bremssystem auf der Lok/Tender haben, ohne einen Begleitwagen mit Luftkessel, Kompressor o.ä. mitschleppen zu müssen. Einen Kleinkompressor kriege ich auf Lok oder Tender nicht meh unter, scheidet also auch aus.
Ich hatte auch schon mal anfangs über eine Dampfbremse nachgedacht, aber davon hab ich mich schon verabschiedet.
Ich habe in der Lok zwei Bremszylinder mit einem Durchmesser von 20 mm vorgesehen. Bei einer Kolbenfläche von 3,14 cm² und einem Druck von 3 Bar lässt sich pro Zylinder eine Kraft von ca. 90 N erzielen. Ich muß noch mal durchrechnen welche Kraft dann über über das Bremsgestänge am Rad ankommt. Wie Chris bemerkte, soll die Bremse ja verzögern und nicht die Lok abrupt zum Anhalten bringen.
Ausserdem wird im Tender auch noch eine handbetätigte Bremse vorgesehen.
Für eine dampfbetriebene Luftpumpe spricht auch der vorhandene Platz an der rechten Lokseite. Auf der Heizerseite kommt eine Speisepumpe, z.B. von Link hin. Zwei Luftbehälter hat die Lok auch mit einem Volmen von zusammen ca. 600 cm².
Das sind meine Gedanken zur Bremse.
Noch einen schönen Tag wünscht
Ich habe mal ein PDF zusammengestellt mit Artikeln zu Bremssystemen in unserem Bereich. Leider ist es zu groß, um es hier einzustellen.
Das File liegt nun vorübergehend in meiner Drop-Box unter https://dl.dropboxusercontent.com/u/32158889/PLANS/brakes.pdf.
Wie immer nur zum privaten Gebrauch...
Hi Matthias,
weißt Du denn schon ,wie Du die Pumpe ausführen möchtest,
zweistufig, Schleppschiebersteurung oder mit P-Steuerung
oder sogar eine Doppelverbundpumpe??
Bin gespannt wäre an einem Baubericht sehr intetessiert ^^,
hältst Du uns auf dem laufenden? ?
Falls nicht bekannt, hier nette LLiteratur über das Thema Bremse/n.....
https://www.dampfbahner.net/www.bremsenbude.de
Viele Grüße Chris