Warum wir das alle machen

  • Hallo!

    Nachdem ich ein paar Mal dort war und auch selbst auf der Strecke gefahren bin, kann ich euch mit guten Gewissen sagen, dass die Strecke eine der schönsten ist!
    Der Streckenabschnitt zu den Bahnhof, bei welchen man, im Beitrag, die Lok auf der Drehscheibe gesehen hat, bietet bei Dämmerung absolut geniale Fotomotive, die Strecke entlang der Baumreihe ist im Spätsommer und im Herbst ab schönsten!


    MFG Michael

  • Zitat:
    "... hat sie IHN überREDET ... "

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß der "ALTE Mann" ohne seiner DAMPF-EisenBAHN wirklich glücklich sein kann;
    aber jede(r) wie sie(/er) will ... .

    Mit nachdenklichem Gruss ... !

    :love: ... Gerald "GeGa" Buschan - der DAMPF-Bahn-Freak & ZENSUR-Allergiker ... !
    Orthographie: Ned imma frei erfundn & Ähnlichkeitn mit div. Regeln daher unvameidbar!
    Ceterum censeo: Das LEBEN ist schöööön - grundsätzlich !!!

  • Hallo GeGa,

    ja, ganz genau das ging mir auch durch den Kopf. Die Entscheidung sich von so einer Bahn als bisheriges Zentrum des Lebens zu trennen muß krass sein. Gefühlt und real ein großer Schritt Richtung "letzte Reise". Und wenn man die Entscheidung dann nicht mal selber trifft... Es ist ein großer Unterschied zwischen "Sie hat Ihn überredet" und "Sie hat Ihn überzeugt".

    Viele Grüße

    Gerd

  • Hallo

    Selbst wenn ich für mein Lebenswerk ein Vermögen bekommen würde, wäre das kein Grund, mich in diesem Alter noch davon zu trennen.

    Meine Sorge wäre viel mehr, was damit nach meinem Ableben passiert?

    Einfach verkaufen und in alle Winde zerstreuen, das täte mir in der Seele weh. Da gefällt mir das Modell vom Hannibal viel besser.

    Besonders wenn ich sehe, das junge Leute wie der Jonas meine Begeisterung in die nächsten Generationen tragen.

    Mfg

    Thomas

  • Da liegt wohl der große Vorteil in einer Stiftung - man muß nur bereit sein,
    in gewisser Hinsicht loslassen zu können... .
    Und was ich bisher über das Ysebaehnli am Rhy mitbekommen habe, dürfte
    Hannibal durch sein "Loslassen" doch schon sehr viel zurückbekommen haben -
    vor allem die Gewissheit, dass da später wohl kein Anwalt, Auktionator, usw.
    das Lebenswerk zerstreuen wird.

    Wenn ich an Stelle des 81jährigen währe, hätte ich meine Frau dazu "überredet",
    die Bahn (was davon demontierbar ist) einem Verein zu überlassen - so könnte man doch gelegentlich nochmal
    auf seinem Zug einige Runden drehen...
    Wieviel Anteil an den 2 "Melonen" mag die Bahn wohl ausmachen? ?(

    Gruß, Dirk

    M.A. Verick:
    Die gefährlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien. Denn sie zerstören den Geist, die Kreativität und den Mut der Menschen, und ersetzen diese mit Angst, Misstrauen, Schuld und Selbstzweifel.