• Hallo,
    Nach meine Erfahrung ist 1% Steigung ungefähr die Grenze für eine zuverlässige Personenbeförderung. Sicherlich im Herbst kriegt man sonst Problemen wann mit last gefahren wird, zu mindestens wann die Steigung langer ist als den Zuglänge. Selbstverständlich abhängig von den Verhältnis Zugmasse und Adhäsionsmasse der Lok (bei uns etwa 4:1).

    Mi freundliche Grüßen
    Ronald

  • Hallo Freunde
    Wir Fahren im Ysebaehnli bis 4,6 % mit 4 Wagen und 20 Erwachsene ohne grössere Probleme in 7,25 und in 5" mit 8 Erwachsene Personen
    Die Bergfahrten machen den Reiz auf unserer Anlage
    Mit den Besten Wünsche für die Feiertage Hannibal

    * 1940 † 2017

  • Moin zusammen,
    dann ist es bestimmt von Vorteil sich einen kleinen Bagger auszuleihen um die Einschnitte im Gelände und die Rampen sich und schnell fertig zubekommen. Das hatten wir damals in Asbach um den Lokschuppen auch so gemacht einen Tag lang so ein Spielgerät gemietet und auf in das Gelände an einem Samstag waren zwei kleine Einschnitte fertig und der Stützmauertrupp konnte loslegen!

    Alles mit der Hand ausschachten ist nicht so toll.
    Da Ihr ja so ein großes Gundstück zum spielen habt...macht so ein kleiner Bagger doch wirklich Sinn!


    Viel Spass beim Eisenbahnern
    Gruß
    Karsten

    20JahreBwRanzel002.png

    http://www.bwranzel.de.tl

    manche Leute müssen aber auch zu jedem Thema einen dummen Fragensturm auslösen dislike, ekilsid-süchtige Leute nein DANKE :D

  • Und jetzt sind es ohne Schwung 6,7% Steigung, die sich problemlos auch zum Personentransport befahren lassen. Ich werde ja auch höchstens Züge mit drei Wagen haben und pro Wagen kann man zwei Personen unterbringen. Das macht dann eine Zugmasse von ~750kg aus. Das ist in Form von Schotter schon rauf- und runtergekarrt worden. Meine Steigung ist wesentlich länger als der längste Zug, wo soll dann da das Problem sein? Übrigens- in der Ebene kann jeder fahren, bei Steigungen muss man halt mehr Gehirnschmalz in Bremsen und Lokauslegung investieren.

    Gruß vom Heizer

  • Hi,

    Hallo,
    Nach meine Erfahrung ist 1% Steigung ungefähr die Grenze für eine zuverlässige Personenbeförderung. Sicherlich im Herbst kriegt man sonst Problemen wann mit last gefahren wird, zu mindestens wann die Steigung langer ist als den Zuglänge.

    in Friedrichsruhe fahren wir bei >2,5 % seit über 45 Jahren von Mai bis Oktober auch mit 6 Wagen vollbesetzt und die Steigung ist bei weitem länger als die Zuglänge.

    Übrigens- in der Ebene kann jeder fahren, bei Steigungen muss man halt mehr Gehirnschmalz in Bremsen und Lokauslegung investieren.

    und es wird etwas Übung zum Fahren benötigt.

  • Hallo,
    Hierunter eine kleine Berechnung:
    Die normale Adhäsionskoeffizient womit man in unserem Bereich rechnen kann ist 0,2 bis 0,25. Das bedeutet das die maximal entwickelte Zugkraft einer Lok, eine Größe hat von 0,2 bis 0,25 mal das Gewicht (9,81 x Masse) auf die Treibräder.

    Auf eine Steigung von 1.5% betragt die kraft ins Gleisrichtung 0,015 der Zug-masse (ist 1,5%)

    Wann die Adhäsions-masse der Lok 20% betragt des gesamtes Zug-masses, Dann ist die Zugkraft:
    0,25 x 0,2 x 9,81 x Zug-masse = 0,05 x Zug-masse.
    Das ist 3 mal die erforderliche Zugkraft, so kein Problem.

    Problem entsteht wann die Schienen glatt werden (Zylinderöl mit Regen oder Blättern in Herbst). In Solche fallen nehmt die Adhäsions-koeffizient ab bis 0,3 x normal, oder weniger.

    Für einen Zug mit Masse 1000Kg und Adhäsions-masse 200Kg gilt dann:
    - Zugkraft ist 0,2-0,25 x 0,3 x 1000Kg x 9,81 = 147N – 184N
    - Benötigte Zugkraft für Steigung 1,5%: 1000 x 0,015 x 9,81 = 147,2N

    Wann man davon ausgeht dass es noch zusätzliche wiederständen gibt (Lagerwiederstand, rollwiederstand, anlaufende Bremssohlen, Spurkränzen in Kurven usw.) dann ist klar das mit 1,5% Steigung nicht unter alle Umstände eine zuverlässige Dienstausführung gewährleistet werden kann.

    Diese Berechnung unterstutzt unsere Ergebnissen im Praxis. Das ist den Grund warum ich 1% empfohlen habe als Erfahrungswert.

    Selbstverständlich ist es für jeder eine persönliche Sache wieviel wert er darauf liegt jederzeit mit schwere Zügen fahren zu können. Bei uns in Leek ist es allerdings wichtig weil wir 250 tagen pro Jahr fahren, auch im Herbst. Und selbst mit nur 1% Steigung gibt‘s Momenten das wir den Zug ein bisschen mithelfen müssen.

    Natürlich weiß ich auch das oft mehr möglich ist, und dass mache ich selbe auch gerne :thumbup: .

    Mit freundliche Grüßen,
    Ronald

  • Hallo in die Runde:

    wir bei den Kleinbahnfreunden Waldkraiburg fahren auch auf 2,5 bis 3% Steigung ohne Probleme auch bei leichtem Regen.

    Beim Dampfbahnclub Assling sind es sogar bis 6% Bergab, hier ist natürlich das Bremsen wichtiger als die Antriebsleistung, funktioniert aber auch.

    Im Wildpark in Oberreith haben wir 2,5% Steigung und 4% Gefälle, die fahren mit bis zu 6 Wägen à 6 bis 8 Personen ebenfalls Problemlos, bei Regenwetter allerdings nur mit 4 Wägen.

    Liebe Grüße Simon und an guaten Rutsch

  • Natürlich braucht man auf Steigungen mehr Energie als in der Ebene, aber der Ausgangspunkt war doch mal, ob man überhaupt in der Lage sein wird, diese zu überwinden. In 10.25" ist einiges möglich, was in 7.25" oder 5" nicht so ohne weiteres geht. Man muss sich halt u. a. nur von der Vorstellung 'lange Züge' verabschieden.

    Gruß vom Heizer

  • OK vielen Dank Leute, also würden wir mal mit max. 2 % planen und klar - ne Prise Sand hat mir in meiner kurzen Zeit als B-Fahrer bei der Straßenbahn schon manches Mal den Start und das Anhalten gerettet :) Die muss natürlich vorgesehen werden. Habt ihr noch einen Tipp zu den Minimalradien? 8..10 m? Da wir ja auf Feldbahn schauen, sollten die Einzelfahrzeuge kaum länger als 1,50... 2 m werden, da müssten doch 10 m gut zu überwinden sein, auch wenn mal die Last größer wird? Oder hab ich da was übersehen?

  • Hallo Freunde
    Im Ysebaehnli Fahren wir bis 4,5% In Kurven mit 4 Wagen und 20 Erwachsene in 7,25" Gefälle bis 5% bei uns braucht man Bremsen
    Die Steigungen sind dass Salz in der Suppe und machen es Interessant !!
    Mit den besten Grüssen Hannibal

    * 1940 † 2017

  • Ich habe bei mir zwischen 4,5 und 5,5m Radius - das ist dem zur Verfügung stehenden Platz geschuldet. Bei 8m ist die Rollwiderstandserhöhung durch eine feste Rad-Achsenverbindung auch in Steigungen erträglich. Man kann in der Ebene die kleineren Radien ungestraft nutzen, in Steigungen auf größtmögliche gehen.

    Gruß vom Heizer

  • Mahlzeit!

    Auf meiner 10 1/4" Feldbahn sind im Streckengleis Steigungen bis 1:20 (5%) und Radien von minimal 2,5 m verbaut, die mit Feldbahnfahrzeugen bis max. 500 mm Achsstand durchfahren werden können. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt im 2 Gang 8 km/h. Bei Zuggewichten von über 1,5t ist das völlig unproblematisch, eine Sandstreueinrichtung gibt es natürlich für alle Fälle. Als kleine Herausforderung gibt es dann noch die Verladerampe an der Kompostieranlage mit einer Steigung von 1:9 (11,1%), die ich mit der 450 kg schweren Diesellok auch schon problemlos mit mehr als 1t Anhängelast befahren habe. An die Leistungsgrenzen der Lok bin ich mangels adäquater Zuglänge noch nicht gekommen, da müssen noch einige Wagen her...

    Gruß Sven

    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D

  • Moin Jungs
    Hier mal noch ein Video von Heizers Lok und seiner Strecke in der Bauphase.

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    Gruß

    Christian

  • Hallo Heizer,
    die Temperaturen, die so gar nicht winterllich sind, provozieren mich zu der Frage, ob es denn schon einen Termin für das Frühlinbgs-Arbeits-und-Gleisbau-nebst-Schotterverteilungstrffen gibt! Ich meine, man muss ja mal was planen ...

    Gruß
    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!