Baubericht meiner EMD GP7

  • Danke Kristian,

    ja so geht es mir auch.
    Die neue Werkstatt ist dann fast 4 mal so groß wie die alte Werkecke die ich bisher genutzt habe :thumbup:
    also noch ein Grund mehr zur Freude.

    LG
    Steffen

  • Hallo zusammen.

    Lange ist hier bei mir ja im Bezug auf mein Projetkt nichts passiert.
    Jetzt geht es aber weiter, meine Startschwierigkeiten beim privatem Neuanfang sind überwunden und nun geht es im Hobby wieder los.

    Das lange rumliegen meines gebrauchten Verbrenners ohne Wartung hat ihm ganz schön zugesetzt.
    Korrosion an Metal und Leitungen haben mich dazu gezwungen den Motor wieder zu überholen.
    Bei der Gelegenheit etgrate ich gleich alle Kanten die durch das damalige Verkleinern des Motors noch rau sind.
    Die Benzinleitungen habe ich heute schon erneuert.
    Dichtungen werden auch gewechselt.
    Wenn der Motor wieder ein Stück ist, werde ich mich um eine geeignete Aufhängung kümmern und um die Kraftübertragung zur LIMA.

    Was haltet ihr für besser?
    Zahnrad oder Kettengetriebe von E-Motor auf die Achsen, was sind Vorteile und Nachteile beider Varianten?


    LG Steffen

  • Hallo Steffen
    Seher Interessantes Projekt.
    Fahre mit einem 2 Takt notstromaggregat und das funktioniert wunderbar. Und läuft sehr ruhig. Dazu bauen wir gerade eine Lok mit rüttelplatten Motor und aufsitzrasenmähergetriebe.
    Grüße Ingo

    Egal was du bei der Feldbahn baust es gab es bestimmt im Orignal.

    Einmal editiert, zuletzt von Gelbefeldbahnlok (3. März 2015 um 13:52)

  • Hallo Kristian, ja war wirklich lange still bei mir aber es geht jetzt langsam weiter ☺

    Hallo Ingo, meine GP7 bekommt wie das Original den schmalen Aufbau, das "Angebot" in der Bucht hat einen durchgehenden Aufbau.


    Es geht weiter.
    Der Motor ist jetzt komplett überarbeitet, die Dichtung zwischen Vergaser und Motor musste ich mir selber ausschneiden da es keine passenden im Handel vor Ort gab.
    Jetzt konstruiere ich die Motoraufhängung, aus Alu, um ihn mal laufen zu lassen und ihn einstellen zu können.
    Aber da habe ich schon das nächste Problem.
    Der bisherige Tank ist leider etwas undicht, an der Stelle wo der Benzinschlauch zurück in den Tank geht.
    Dazu kommt noch dass der einpresste Filter verkrustet ist.
    Kurz und knapp, ich nehme lieber einen neuen Tank.
    Dann kann ich ihn in der Lok auch an einer anderen Stelle positionieren und nicht direkt am Motor wie er sonst war. Hat auch schon einen Vorteil zwecks Brandschutz.
    Saugt so ein Motor eigentlich Benzin an oder muss der Tank oberhalb vom Vergaser liegen?

    LG Steffen

  • Hallo zusammen,
    meine Konstruktion der Motoraufhängung nimmt langsam Form an.

    Gestern hatte ich mal wieder Zeit zum bauen und um ein paar Fotos zu machen.
    Das Gestell ist aus 15x15 mm Aluminium Vierkant Rohren.
    Heute Früh kam mir die Sonnenfinsternis dazwischen, die wollte auch fotografiert werden.
    Nächte Woche geht es dann bei meiner Bahn weiter.

    Gruß Steffen

  • Hallo,

    die letzten Tage hatte ich immer mal wieder Zeit an meiner Konstruktion zu basteln.
    Ich habe den Motor heute nur kurz rein gestellt, aber noch nicht eingeschraubt.

    Zum Einschrauben komme ich erst nächste Woche, dann kann ich auch erste Motortests machen.
    Interessant ist auch ob der motor selber den Kraftstoff ansaugt oder die Schwerkraft braucht.
    Das spielt eine Rolle bei der Platzierung des Tanks.
    Brandschutztechnisch wäre es schön wenn ich den Tank unten anbringen könnte.
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    Wenn der Motor dann rund läuft wird an der Konstruktion weiter gebaut.
    Falls der Motor warum auch immer nicht zum laufen kommen sollte kann ich jetzt noch ohne großen Aufwand einen anderen Motor einpassen.

    Gruß
    Steffen

  • Die Saison ist erfolgreich gestartet und auf den Anlagen wieder viel los.

    Bei mir geht es auch weiter.

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    Mein Motor und der Rahmen sind miteinander verschraubt und
    am letzten Sonntag konnte ich jetzt erstmals meinen Motor testen.

    Er klingt noch original wie eine Motorsense, war aber auch nicht anders zu erwaten,
    da ich am Auspuff noch nichts verändert habe.
    Bei dem Test ging es in erster Linie darum ob der Motor überhaupt läuft,
    weil er vor über 10 Jahren das letzte Mal lief und bis auf meine letztern Taten keine Pflege bekam.
    Außerdem wollte ich wissen ob der Rahmen den Motor halten kann ohne dass die Nieten locker werden
    und ob der Motor den Treibstoff ansaugt oder der Tank oberhalb des Vergaseres sitzen muss.

    Ergebnis vom Test.
    Der Motor läuft, er startete nach nur wenigen Zügen.
    Rahmen ist stabil und die Nieten halten, denoch werde ich den Rahmen etwas verstärken um ganz sicher zu sein.
    Der "Tank" stand leicht unterhalb vom Vergaser, daher bin ich mir nicht recht sicher ob er wirklich genug Sprit bekommt wenn der Tank dann ganz unterhalb des Motors sitzen würde.
    Aber für einen ersten Test lief alles perfekt.

    hier ist das Video zum Test


    An der Stelle an der jetzt noch der originale Schalldämpfer sitzt montiere ich später das Rohr zum Schalldämpfer der sich dann mittig unter der Lok befindet.
    Für die Isolierung zwischen der Lok und dem neuen, größeren Schalldämpfer habe ich schon Dämmplatten aus dem Heizungsbau.
    Die liegen bei meinem Vater mal so einfach rum und stammen von der alten Kohleheizung, die schon vor fast 20 Jahren durch eine Ölheizung ersetzt wurde.

    Gruß Steffen

  • Hallo,

    es kann wieder weiter gehen.
    Heute kamen meine Radsätze für meine Lok und ich kann mich daran machen die Drehgestelle zu entwerfen.
    Leider habe ich nur weinge Bilder auf denen nicht so sher gut die Details zu erkennen sind.
    Für einen Entwurf reichen diese Bilder.

    Jetzt habe ich aber eine eine Frage an erfahrende Bahner.
    Wie stark sollte das Material für das Drehgestell sein wenn die Lok später mal ca 200kg wiegt?

    LG
    Steffen

  • Hallo Steffen,
    entweder habe ich zu oberflächlich gelesen oder Du hast noch Bild von Deiner Lok ?G7? eingestellt. So aus dem blauem Dunst heraus, ist es schwer was zur Materialstärke eines Drehgestells zu sagen. Schreib doch mal bitte ein paar weitere Details oder ein Bild, egal wie gut oder schlecht. Mach Dich aber schon mal mit Materialstärken von 8 mm an aufwärts. Baust Du weiter mit Alu oder wird das auch mal eine Eisenbahn?
    Grüße
    Wolfgang

    † 2017

  • Hallo Wolfgang,
    der Rahmen der den Motor und die LiMa trägt ist aus Gewichtsgründen aus Alu.
    Ich möchte einen zu hohen Schwerpunkt verhindern um die Lok besser auf den Gleisen liegen zu lassen.
    Der Rest des Rahmens wird dann massiv gebaut.


    Hier sind mal ein paar Bilder auf denen man die Drehgestelle einigermaßen sehen kann.

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    Schade dass meines Wissens nach keine dieser Loks in Deuteschland steht, dann könnte ich selber die Bilder machen die ich brauche.
    So muss ich mich aber mit dem zufrieden geben was im Internet ist.
    Das Klappt bisher auch ganz gut.


    Wenn ich dann alle Angebote von meinen Eisenhändlern habe werde ich mir die Materialien für den Lokrahmen und die Drehgestelle holen.
    Bis dahin werde ich noch Zeit haben um mich am Schweißen zu üben, habe auf Arbeit zum Glück die Möglichkeit dazu ohne dafür geld aus zu geben.

    LG
    Steffen

  • Hallo Steffen,
    wenn ich mir die Zeichnungen der GP7 im Netz ansehe,
    dann könnten 10mm für die Drehgestellwangen durchaus
    realistisch sein. Da könnte man auch gleich in jeder Achslagertasche die
    Verstärkung für die Spiralfedern einschrauben.
    Volker

  • Hallo Steffen,
    danke für die Fotos, bin ich nicht so der Amerika-Fan. Die Drehgestelle, so was man erkennen kann, könnte auch eine Schweisskonstruktion werden. Zweimal ein Blech 3-5mm, so bekommst Du direkt den nötigen Raum für die Halterungen von den Federn. Können im Original ein Gussteil zu, aber dazu benötigt man besser Detailzeichnungen. Hast Du schon Pläne im 1:1 Baumaßstab, da könnte ich Dir helfen.
    Grüße
    Wolfgang

    † 2017

  • Nach 'Blomberg trucks' googeln - da erscheinen ausreichend Zeichnungen dieser Drehgestelle, diese haben einen Gussrahmen.

    Als Alternative könnte man auch einen Innenrahmen mit entsprechenden gedichteten Stehlagern nehmen und die Aussenrahmen nur als 'Dummy' verwenden - ala Kunststoff-Gussteile konnte man bei Maxitrak auch bestellen (waren bei deren F7 im Einsatz, ich habe sie für meine F40 separat geordert). Ob diese noch verfügbar sind, weiss ich allerdings nicht - einfach mal bei Maxitrak nachfragen.

    Gruß
    Norman

    Einmal editiert, zuletzt von morten1996 (2. August 2015 um 03:37)

  • Hallo zusammen.

    Danke für die Antworten mit den Links und den Tips :)

    Jetzt weiß ich was ich am Sonntag machen kann,
    werde mir die Links ansehen und dann mich an den Tisch setzen und erste Entwürfe zeichnen.

    @ Wolfgang ich habe eine maßstäbliche Zeichnung mit einigen Details, die ist im Maßstab 1:10 zum Model.

    LG
    Steffen

  • Danke euren hilfreichen Antworten habe ich es geschafft heute den ersten Entwurf auf Karton zu bekommen.

    Den will ich dann als Schablone nutzen um die Form auf das Metal zu übertragen. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Hier fehlt jetzt nur noch die Befestigung in der Mitte für die Aufhängung der Federung.
    Dafür werde ich mir jetzt aber noch einmal alle Bilder genau ansehen um zu gucken wie es im Original gelöst ist.

    Ich werde euch auf dem Laufenden halten.
    Somit noch einen schönen Sonnteg euch Allen und allzeit Spaß mit der Bahn.

    LG
    Steffen

  • Die Schablone für den Umriss ist soweit fertig.
    Für Bohrungen, weiterer Aussparungen und weiterer Details werde ich zusätzliche Schablonen und Zeichnungen anfertigen.
    Sonst wird es durch die vielen Maße doch recht unübersichtlich.
    Ich gebe zu dass ich die erste "Teschnischezeichnung" seit meiner Schulzeit angefertigt habe und dadurch es etwas chaotisch auf der Schablone wirkt.
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    Die Aufhängung der mittleren Ferdeung ist meines Erachtens im Original auch an diesem Rahmen angebracht.
    Aus diesem Grund habe ich mich entschieden Diese auch anzuschrauben.

    LG
    Steffen