- Offizieller Beitrag
EHD Karlsruhe-Gedanken
Ich war gestern in Karlsruhe und habe mich als Forenbetreiber an der Anzahl der sichtbare Forenbuttons
gefreut. Dies zeigt mir, dass dieses Forum inzwischen zu einer festen Größe in
der Gartenbahnszene geworden ist. Auch wenn ich nicht alle begrüßen und erkennen konnte, möchte ich hier nachträglich
"Hallo" sagen. Der Tag war einfach zu kurz.
Von Lob über Kritik am EHD hörte ich einiges und ich trage
einfach mal das Gehörte zusammen.
Meine Eindrücke und Erinnerungen an "Gehörtes" zum EHD möchte ich hier als Grundlage für eine
konstruktive Diskussion "Quo Vadis EHD" schreiben.
Ich hatte den Eindruck, dass die hintere Wand am "Radar" wieder
einmal weiter zur Hallenmitte gerückt ist, sprich: weniger Aussteller und auch
Besucher. Wenn man die Fläche verdichtet, erscheint alle voller, was aber
trügt.
Jeder geht mit einer bestimmten Intention zum EHD: Der Familienvater als reiner
Besucher, der Teilnehmer, der rein präsentierende Austeller und der
kommerzielle Aussteller.
Jeder dieser Gruppen hat unterschiedliche Ansprüche an das EHD und das muss in
einen sinnvollen Regelkreis integriert werden. Wie kann denn eine solche "WIn-Win"
Situation aussehen?
Der Teilnehmer moniert, dass die 2. Person bereits
kostenpflichtig ist, manche erschienen erst gar nicht. Das Material: die Gleise lassen zu "wünschen"
übrig, die Weichen versagen, man entgleist und hat Streß.
Der gesuchte kommerzielle Austeller ist gar nicht mehr vor Ort, manche
Teilnehmer sind dieses Jahr nicht gekommen.
Die Straßendampfer haben nur einen begrenzten Platz zum Fahren.
Der kommerzielle Aussteller moniert: Die Standgebühr wurde wieder erhöht, der
Stellplatz kostet mehr , das Einladungsessen" wurde gestrichen, etc.
Der Messeveranstalter, der die Hallen anmietet, muss grüne Zahlen schreiben und
das alles unter einen Hut bringen.
Nun gibt es viele Ansätze, jeder benennt diese jedoch individuell gefärbt, da jeder
eine andere Erwartungshaltung hat.
Das EHD als reine Insiderveranstaltung, wie in den ersten Jahren in Sinsheim
wird es nicht mehr geben. Dazu fehlen inzwischen die "Insider",
welche das alles gestemmt hatten.
Ein Ansatz, aber auch nur eine Idee, könnte sein:
Der Teilnehmer hat wieder eine Begleitperson frei, dann muss man die Lok zum Essengehen
, Pause machen usw nicht abgedampft werden und bleibt in Betrieb.
Viele fahrende Lokomotiven = Attraktion= mehr Besucher??
Mehr Teilnehmer sind potentielle Kunden
für die kommerziellen Austeller, die das ja nicht zum Zeitvertreib machen. Bei
den komm. Austellern muss man vllt. unterscheiden, welche Zielgruppe diese
haben: reine Besucher oder Modellbauer. Der Teilnehmer soll sein Auskommen und
seinen Spaß haben, der komm. Austeller und Betreiber einer Attraktion soll sein Geld verdienen dürfen.
Dann hat die Messe bestimmt auch mehr Spielraum.
Die
Halle hatte leider nur einen geöffneten, engen Verbindungsgang. Man
kann mit Dampf nicht in die erste Halle fahren, was ja in SInsheim der
Reiz war.
Schön wäre es, wenn man auch mit dem Gleis und mit dem
Straßendampf in die erste Halle fahren könnte. Es gibt ja z. Bsp. noch
den äußeren Besuchergang, der für die Besucher mehr genutz werden
könnte??
So, das sind nur Gedanken und ich weiß, jetzt schlagen die Wellen wieder hoch.
Doch wenn die Brandung verebbt ist, bleibt sicher eine konstruktiver Ansatz,
etwas zu bewegen.
Schön wäre es für das EHD, welches für uns ein fester Bestandteil bleiben muss und damit auch
in 2015 alle Abstellgleise wieder besetzt sein
sollen. Das EHD wird es ja über 2015 geben, das ist sicher, doch etwas mehr "Anreiz" wäre schön..