Frage an die Fachleute : sind Kupferrohre aus dem Baumarkt geeignet zum einrollen in einen Stahlkessel , oder soll man sich ein anderes Kupferrohr besorgen und auf was soll man achten? Danke für eure Rückmeldungen.
Kupferrohre aus dem Baumarkt
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Hallo Andi
Es hilft immer wenn sich ein 'Neuer' hier vorstellt. Hole dies doch bitte nach.
Bei den Kupferrohren kommt es auf das Kleingedruckte (die Materialspezifikation).
Es gibt Cu-Sorten, die bei der Herstellung speziell behandelt wurden, damit sie beim Einlöten mit einer Gasflamme nicht spröde werden.Wenn Du die Kupferrohre wirklich nur einwalzen möchtest, dann kann dies mit Material vom Baumarkt durchaus klappen, vorausgesetzt die Maße von Bohrungen in der Kesselplatte passen mit den den Rohren zusammen, die Kanten sind korrekt vorbereitet, das Einwalzwerkzeug ist OK und wird korrekt benutzt ... usw
Ich würde Dir raten, Dich mit einem lokalen Klub in Verbindung zu setzen und dort vorhandenes Knowhow anzuzapfen. Nichts ist hilfreicher als ein guter Freund, der einem in einer schwierigen Lage aushelfen und beraten kann.
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Hallo Johannes. Kannst du mir mehr erzählen von wegen wie man diese Kupferrohre korrekt vorbereitet. Ich will mir das Rohrwalzwerkzeug von der Firma schlechtriem kaufen. Was hältst du davon , dass die Rohre nur 1 mm dick sind? Es Sind Rohre mit einem Außen Durchmesser von 18 mm geplant. Wie dick sollte deiner Meinung nach die Rohrwand sein?
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Hallo "98 er - Andi";
jetzt BITTE T Dich unser Johannes - verbunden mit einem GUTEN heissen TIP(p) - um ...
... eine kleine feine VorStellung
- und anstatt "Die NETT ikett-Ansprüche" schleunigst zu "erfüllen";
erfrechst Du Dich gar Nach zu Fragen ... - und dabei obendrein etwas WISSEN willst, was OHNE DIES bereits - Hier & JETZT - geschrieben steht
... !
Übrigens:
"Suchen" hilft
... ;
und WENN Du dann sogar noch nach dem Begriff "ROH R WALZ E" suchst ...
... DANN kommen da glatt noch höchst brauchbare ERGEBNISSE "raus"
... - probier's einfach
... .Apropos "Vorstellung":
MIR isses wurscht;
im Profil steht "DBC Graz" - das reicht - MIR - "schon mal"
.
ABER ...
... es gibt Leute, die kennen die "FREUD'sche Truppe" nicht;
und sind durchaus NEU GIERIG ...
... was -
Hallo Andi,
Rohrwanddicke 10mm.
Volker -
Hallo;
ich las da auch was von DreiZEHN ... ;
von jemandem, der's wohl auch nicht "Tschasst 4 Fanny" postete ... - nur der Vollständigkeit halber
... . -
Hallo Andi
Kupferrohr als Rauchrohr sollte NIEMALS aus dem Baumarkt sein.
Der Grund ist, das du im normalen Handel nur dünnwandiges Installationskupferrohr bekommst.
Die Rauchrohre versagen aber nach einiger Zeit, weil sie an den Enden durchgescheuert werden. Die Mischung aus Schlacke und Metallbürste beim Rohrreinigen scheuert verdammt gut.
Dagegen hilft nur grössere Wandstärke!!!
Frei nach der Devise: Viel hilft viel.
Deswegen lieber ein paar Euro mehr ausgeben und das Rohr mit der grössten verfügbaren Wandstärke verwenden. Bei der guten Wärmeleitfähigkeit von Kupfer macht das im Wärmehaushalt des Kessels keinen Unterschied.
Dabei natürlich darauf achten, das bei grösserer Wandstärke ein Rohr gewählt wird, das AUSSEN dicker wird, damit der Widerstand für die Rauchgase gleich bleibt.
Das dazu die Bohrungen in den Rohrwänden verändert werden müssen ist selbstverständlich.Diese Bohrungen müssen zum Einwalzen gerieben sein, ausserdem sollte die Rauchkammer seitige Bohrung einen Millimeter grösser sein als die auf der Feuerbüchsseite.
Vor dem Einwalzen müssen die Enden der Rohre geglüht werden.
Das Walzwerkzeug am besten mit dem Akkuschrauber und etwa 200 U/min bis zum erreichten Drehmoment eindrehen. Das ist schnell Erledigt.Die Stärke der Rohrwände bis 150mm Kesseldurchmesser 12mm, bis 200mm 15mm und darüber entspechend Dicker.
mfg
Thomas
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Hallo Thomas
Sind die Bohrungen wirklich zu reiben? An anderer Stelle im Forum wurde gesagt dass man ja nicht reiben soll weil sich die Rohre festkrallen müssen!
Oder gibt es ein sowohl als auch?
Ich komme demnächst dazu die Teile für den Kessel zu fertigen und da würde ich es gerne richtig machen.
Vik -
Hallo,
upps, dann habe ich was falsch gemacht. Habe mein gestempeltes Kupferrohr im Baumarkt gekauft und es hat auch nur 1mm Wandstärke. Komischerweise hält es schon wieder seit mindestens 3 Jahren dicht und ist auch nicht dünner geworden, verbaut in einer T3 in 71/4 Zoll. Mußte damals schnell gehen und OBI war der nächste Baumarkt.
Die Rohre die ich ausgebaut hatte waren ca. 10-15 Jahre im Kessel und auch nicht dicker. Kommt auch vielleicht ein wenig auf die Pflege vom Kessel an.
Grüße
Wolfgang -
Hallo Vik
Das mit dem Reiben gilt für die von uns verwendeten Wandstärken und Kupferrohre.
Das Risiko von Undichtigkeiten ist beim Reiben am geringsten. Da musste ich mich im Laufe der Zeit eines Besseren belehren lassen.Die Verankerung in der Rohrwand erfolgt dadurch, das die Walzbreite grösser ist, als die Stärke der Rohrwand. Material, das über die Rohrwand hinaus steht, wird weiter gedehnt, so das sich ein Absatz bildet, der eine Verschiebung des Rohrs zuverlässig verhindert. Deswegen muss das Rohr auch über die Rohrwände überstehen und darf nicht bündig Enden.
Die Bohrungen sollten auch eine Fase haben, damit dieser Absatz keine kerbende Wirkung auf das Rohr hat. Da reicht aber ein halber Millimeter, weil wir nur recht kurze Rohre verwenden, wodurch die Kräfte darauf im Rahmen bleiben.mfg
Thomas