Johannes,
verstehe ich auch so betreffend die Skizzen US Patente 'Steam Separators'.
Meine Frage bezieht sich aber auf die Beschreibung '5.36 Wasserabscheider ' (Niederstrasser).
Gruss. Ted
Johannes,
verstehe ich auch so betreffend die Skizzen US Patente 'Steam Separators'.
Meine Frage bezieht sich aber auf die Beschreibung '5.36 Wasserabscheider ' (Niederstrasser).
Gruss. Ted
um ein Wasserreißen bei meiner 96 mit ihrem relativ kleinen Dampfraum und einem ziemlich langen Kessel zu minimieren, habe ich um das Dampfentnahmerohr im Dampfdom einfach zwischen zwei Sieben (VA-Scheiben mit vielen kleinen Löchern) einen Edelstahl-Topfreiniger gepackt. Bei warmer Maschine ist vom Wasserreißen auch bei ruckhaftem Anfahren oder Bremsen kaum noch etwas zu spüren.
Heinrich
Mahlzeit!
Ich könnte zwar auch eine Skizze liefern, vielleicht reicht jedoch auch das Bild eines solchen Wasserabscheiders:
Dieser ist bei einer Brigadelok im Domunterteil eingebaut. Der Dampf strömt durch den inneren Zylinder, der auf der Prallplatte sitzt, nach oben bis zur Prallplatte des äußeren Rohres und muss dann den Spalt zwischen den Rohren nehmen, um weiter nach oben in den Domoberteil zu strömen. Bei dieser Lokbauart wird der Dampf dann an der höchsten Stelle des Doms durch ein Dampfentnahmerohr entnommen, welches durch die große Bohrung in der Mitte der oberen Prallplatte nach unten führt und in den seitlich am Dom angebrachten Flachschieberregler mündet. Der Ausschnitt in der Unteren Prallplatte ist für das Dampfentnahmerohr des Dampfentnahmestutzens vorgesehen.
Die Konstruktion hat sich gut bewährt und ist bei diesen Loks unverändert seit 100 Jahren im Einsatz.
Gruß Sven
Sven,
Danke. Könnte das so aussehen?
Gruss. Ted
Hallo Ted,
sieht gut aus, es ist auf jedenfall zu achten, daß das mit gerissene Wasser und Kondensat auch zurück in den Kessel laufen kann.
Viele Grüße
Martin
Mahlzeit Ted,
genauso ist es. Das untere Prallblech hat an den Rädern ein wenig Luft, damit das Kondensat wieder zurücklaufen kann, so wie Martin es beschreibt.
Das Dampfentnahmerohr geht bis kurz unter die Domdecke und ist oben verschlossen. Die Dampfentnahme geschieht durch seitlich eingebrachte Schlitze.
Gruß Sven
Review_25 Pump-Manual
Doppelwirkende Handpumpe.
Kolbenringe: Graphit verstärkter PTFE Ring, unterstützt durch O-Ring.
Fördervolumen: 2 x 9.5 = 19 ccm / Gang
Hallo in die Runde,
eine Frage, die mir schon beim Regler eingefallen ist: Ist die Gleitverbindung zwischen schwenkenden und sich linear bewegenden Teilen so ohne weiteres verwendbar, oder sollte doch lieber eine Gelenkverbindung vorgesehen werden (von der mitunter schwierigen Umsetzung mal abgesehen)? Besonders im Kessel, wo ja mit Ablagerungen zu rechnen ist, hätte ich Bedenken.
Ted: Was für ein Regler wird im Original verwendet?
Dank und Gruß...
Kristian
Kristian,
Während über 60 Jahren wurden tausende von Shay Loks gebaut.
Jede Lok ist eigentlich ein Prototyp.
Der Käufer orientiert sich vor dem Bauauftrag für seine Shay
anhand des 'Locomotive Catalog' über die Spezifikationen. In
Kapiteln wie
- Determining Size of Locomotive Required,
- Standard Specifications for all Locomotives,
- Table of Standard and Minimum Dimensions, usw.
werden Parameter für den Auftrag vorgegeben.
Es folgen Vorgaben für 'Grade', 'Curves', 'Load', ...
Nach der Jahrhundertwende werden Shays auch mit 'Super Heater'
gebaut. Also nix Einheitslok und so wirds gemacht, eben eher
American Creative Engineering.
Daher, DEN Regler gibt es nicht. Nassdampf Shays verwenden zB.
Schieber im Dom. Detailansichten dazu: Google J. Neils Shay Rebuild sn-1643.
Gruss. Ted
Review_26 Exhaust Pipe
Die etwas anderen Shay Abdampfrohre.
Sie führen entlang der rechten Kesselunterseite zur Rauchkammer.
Die Ø18 Kupferrohre - insegesamt 15 Teile - werden in zwei
Gruppen zusammengefasst und hartgelötet. Die Gruppen verbinden sich über
O-Ring abgedichtete Flansche.
Als Erstes wird mit den Rohrteilen Mass genommen.
Anschliessend wird die auf der Drehvorrichtung montierte Lok auf den Hubwagen gerollt.
Dann wird der Kessel (30 Kg) abgehoben, um besseren Zugang beim Löten zu ermöglichen.
Die gereinigten Rohrteile werden zusammengesetzt, mit Hilfskonstruktionen
fixiert und die Hitzeschutzbleche werden montiert. Die Anordnung wird nun
in die günstige Position gedreht und und in mehreren Schritten verlötet.
Passt.
Review_27 Steam Pipe
Noch fehlt ein Stück Dampfrohr - die Zuleitung vom DampfDom zu den Zylindern.
Die Anordnung des relativ kurzen, gekrümten Stücks Rohr hat seine Tücken. Die
Flansche sollen sauber sitzen (O-Ring Dichtungen), Ungenauigkeiten sind daher kaum
zulässig. Deshalb kam nur das Verlöten 'vor Ort' in Betracht. Allerdings bedingt
dies eine kritische Nähe von Löststellen mit hitzeempfindlichen Teilen.
Nach der üblichen Lötvorbereitung werden die Teile verschraubt. Der Fussflansch -
vom unterliegenden Kubus (SchnüffelVentil) mit einer Glimmerplatte wärmeisoliert und
seitlich mit Blech resp. Schweissmatte abgedämmt - wird zuerst verlötet. Nach einer
Drehung der Lok in die günstige Position, wird der Flansch zum Dampfdom verlötet.
Nun wird die Glimmerplatte entfernt und die definitive Höhe mit der dritten Lötstelle ausgeglichen.
Die Bögen im Dampfrohr sind u.a. so angeordnet, dass ein begrenzter Längsausgleich
bei erwärmtem Kessel unbeschadet möglich wird. Wird sich weisen.
Hallo,
es ist schon fast ein Jammer das diese wunderschön gearbeiteten Teile später unter einer Schicht Farbe verschwinden.
Gruß,
chris69
Review_28 3CamLubricator
3 Shay-Zylinder, je eine Schmierpumpe,
angetrieben über den Exzenter der Steuerung des Front-Zylinders.
Wegen der engen Toleranzen ist ein 'Einlaufen' im Öl nützlich. Dazu ein Video,
Bautheorie im Praxistest: 12 bar (Grenze Messbereich). Im Langsamlauf hört
man, wie sich das Vacuum wieder füllt, wenn ein Plunger den Einlauf öffnet.
Gruss. Ted
Hallo Ted,
die Pumpe sieht schön aus, aber das Video wird als privat gemeldet, man/ich kann es nicht sehen.
Schöne Grüße...
Kristian
Hallo Ted,
die Pumpe sieht sehr schick aus. Allerdings habe ich noch einen Verbesserungsvorschlag. Und zwar wäre es sicher klug jeder Pumpe ein eigenes Ölbecken mit Trennwänden zu schaffen. Pumpt eine Pumpe nicht fällt es so direkt auf... Mit nur einem Becken merkt man es nicht da ja die anderen beiden vlt immer noch fördern. So würde ein Zylinder ungeschmiert laufen und evt. einen hohen Verschleiß erleiden.
lg Jonas
@Kristian: Sorry, müsste jetzt gehen.
@Jonas: Vorschlag mehrerer Kammern bekannt, bereits mehrfach erwähnt, leider bisher ohne praktisches Beispiel.
Separate Kammern sind theoretisch gut, aber bautechnisch/räumlich grenzwertig. Oder hast du einen Vorschlag
aus der Praxis, wie die 3-Exzenter Kurbelwelle kammerweise abgedichtet werden soll?
Meine Lösung: Ölleitungen Manometer überwacht.
Gruss. Ted
Hi,
deine Lösung ist auch sehr schick. Gefällt mir fast noch besser als die Mehrkammervariante.
lg Jonas
Hallo Ted
Wunderbar gebaute Pumpe, vielen Dank für die Bilder.
Es ist nicht notwendig, die Wände der einzelnen Kammern höher als die Kurbelwelle zu machen.
Da der Einlauf zum Pumpenkolben am Boden ist, reicht es, das die Kammern so hoch sind, das die Kurbelwelle nicht berührt wird.
Das hat ausserdem den Vorteil, das beim Einfüllen des Öls garantiert alle, in deinem Fall, drei Kammern gleich hoch gefüllt sind.
Erst wenn der Flüssigkeitsstand unter die Höhe der Kammerwände fällt, kannst du den Verbrauch der einzelnen Pumpen erkennen.
Mit Bilder kann ich leider nicht dienen, da ich hier im sonnigen Kroatien sitze und nur ein Tablet dabei habe.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
Hallo Zusammen
In einer Selbstbauschmierpumpe habe ich zwei Kammern (P1)
Dann habe ich mal eine kommerzielle Doppel-Schmierpumpe (P2) hergenommen und den gemeinsamen Tank geteilt, In den Tank der demontierten Pumpe habe ich eine Trennwand (weich) eingelötet und dann die Pumpe wieder montiert.
Bei P1 habe ich mehrfach gesehen, daß nach genug Fahrzeit das Niveau in beiden Kammern deutlich unteschiedlich war, wenn in einer Ltg zB ein Ventil klemmt . Selbst wenn die Zwischenwand nicht 100% dicht ist, so ist die Viskosität des Z.O. doch so hoch, daß es sehr lange dauert, bis sich das Niveau wieder angleicht.
Es geht also...
Review_28.1 3-CamLubricator Reloaded
Zur hoffentlich mehrseitigen Zufriedenheit habe ich im Oel-Container
Trennwände eingebaut, allerdings nur System 'Kroatien' (-> Thomas 17.08.)
Gruss. Ted