Hallo Dampfbahner,
ich finde es super das hier im Forum auch über das Thema Transport von Lokomotiven und Waggons geschrieben wird. Mittlerweile ist die Ladungssicherung ein aktuelles Thema bei Verkehrskontrollen geworden. Man darf also nicht überrascht sein, wenn bei einer Fahrzeugkontrolle auch die Ladung auf Sicherheit geprüft wird. Konsequenzen können bis zum Verbot der Weiterfahrt führen, wenn nicht entsprechend nachgebessert wird. Es wird wird immer von einer Vollbremsung mit eventuellem Aufprall ausgegangen. Scharf bremsen ist noch nicht das Problem, sondern die knallharte Vollbremsung. Mal ehrlich, wer traut sich das von uns zu, mit den ganzen Kilos im Rücken. Ich bin ehrlich und nehme es manchmal mit der Sicherung auch nicht so genau, meistens ist immer die Bequemlichkeit mit im Spiel. Je nach Gewicht der Lok oder Waggons ist es sogar erforderlich die Transportrahmen mit dem Fahrzeug richtig zu verschrauben oder mit richtigen Spanngurten fest zu verzurren. Es sollten schon die mit den Ratschen sein, nicht die einfachen mit dem Klemmverschluss. Auch Rückenlehnen vom Fahrzeug sind keine wirklichen Rückhaltesysteme, trotz Holzplatte. Im Internet gibt es interessante Berichte dazu und ein wenig googeln lohnt sich. Wer möchte schon seine Lok, nach einer Vollbremsung vor sich auf der Strasse wiederfinden. Bei Dampfkesseln z.B. seit Ihr wahrscheinlich umsichtiger.
Grüße
Wolfgang
Waggons & Lok im Auto transportieren - aber wie?
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- Offizieller Beitrag
Hallo Wolfgang,
aus diesem Grund bevorzugen wir die Käfige.
Einen einfacheren Weg um Loks oder Wagen mit Spanngurten fest zuzurren
gibt es ja fast nicht. Wenn man mal an den Fahrtagen schaut wie manche ihr
Sachen verstauen, bekommt man schon mal ein flaues Gefühl im Bauch.
Aber wem sag ich es, ist ja dein Tagesgeschäft.Viele Grüße
Christian -
Hallo Charly,
darüber habe ich auch schon nachgedacht, da sich aber die Konstruktion an der hochgeklappen Rückbank abstützt, kann sie nicht so einfach umklappen. Bei Testfahrten über Kopfsteinpflaster rappelt es zwar, aber es wird nichts wackelig. Wie sich das ganze auf Aufdauer bewährt muß sich noch zeigen. Wenn nötig ist eine Querstrebe schnell ergänzt.
Gruß,
chris69
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Tach zusammen,
mein Reisegut wird spielfrei in Holzkisten verpackt und diese im Auto mit bis zu 4 Ratschen Spanngurten gesichert.
Zusätzlich werden noch Antirutschmatten untergelegt.
Bei den großen Fahrzeugen die auf dem PKW Anhänger transportiert werden, werden diese mit dem Anhänger zu einer
festen Einheit verschraubt und das Beiwerk auch wiederum mit Ratschen Spanngurten gesichert.Gruß Bucki
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Moin,
nun ist ja viel gesagt worden, aber wo sind denn eigentlich die Grundlagen zu finden - Vermutlich in irgendwelchen Vorschriften werden wohl die meisten Zeitgenossen sagen und damit liegen sie richtig.
Für den Fall der Ladungssicherung ist das der §22 StVO. Der entscheidende Absatz 1 lautet wie folgt (Stand 09.10.2014):
„Die Ladung einschließlich Geräte zur Ladungssicherung sowie
Ladeeinrichtungen sind so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst
bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen,
umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm
erzeugen können. Dabei sind die anerkannten Regeln der Technik zu
beachten.“Fazit: Laut Gesetz hat die Ladungssicherung auf Basis der aktuell gültigen anerkannten
Regeln der Technik (z.B. VDI Richtlinien und DIN EN Normen) zu erfolgen.Einige Fragen und Antworten bezüglich Ladungssicherung finden sich auch auf dieser Seite.
Übrigens sind Lösungen, die Bekannte, Freunde und Mitstreiter verwirklicht haben immer als "Muster" und "Sonderfälle" zu sehen und bedürfen der sachgerechten, qualifizierten und verantwortungsvollen Anwendung entsprechend der eigenen Belange durch denjenigen, der das gerade für seine "Sachen" erledigen möchte/muss.
Grüße Dietrich
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Hallo Harald
Die wichtigste Frage ist was für ein Auto hast?
Weil je nach Auto gibt es verschiedene Systeme.
Grüße Ingo -
Hallo Harald
Die wichtigste Frage ist was für ein Auto hast?
Weil je nach Auto gibt es verschiedene Systeme.
Grüße Ingo -
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Hallo Ingo,
ein Ford Tourneo Connect kurz. Wenn ich einen Sitz hinten komplett raus nehme, habe ich eine ebene Fläche von ca. 100 x 55cm plus 120 x 80cm zur Verfügung. Hier passt die Lok (110cm) der Länge nach rein und ich kann den Bedienwagen (ebenso 110cm) quer dahinter stellen. Es ist noch immer genug Platz im Kofferraum für Batterien und anderen Krimskrams. Ich werde mir ein passendes Brett besorgen, Schienen darauf machen und die Lok mit 2 Stück M10-Gewindebolzen und Spezial-Einschlagmuttern (aus dem Kletterwandbedarf) auf dem Brett sichern.
Allerdings bin ich mir nicht so sicher, ob es für meinen Türkenbus (kein Schimpfwort, der Tourneo Connect wird in Antalya gefertigt) wirklich ein spezielles Ladungssicherungssystem gibt. Werkstatteinbauten von Sortimo & Co. zählen da nicht mit. Ich will mit der Karre nächstes Jahr nach Ungarn tuckern, da kann ich einen Spezialeinbau überhaupt nicht gebrauchen.
@alle: Es ist echt beeindruckend, wie viele Sicherungssysteme hier vorgestellt wurden. Sicherlich konnte sich der eine oder nadere noch ein paar gute Tipps holen. Extra ein Auto nur für den Zug zu kaufen, halte ich für mich momentan noch ein wenig übertrieben. Hier gilt Heinz & Tanja mein Respekt.
Vielen Dank an Euch alle! 
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Moin,
noch mal zurück zu den Grundlagen. Die VDI2700 ist eine sehr umfangreiche Sammlung, für den speziellen Fall ist das Blatt 16
Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen - Ladungssicherung bei Transportern bis 7,5 t zGM
als Grundlage sinnvoll zu verwenden.
- Inhaltsübersicht VDI2700, Blatt 16
- Handbuch für Ladungssicherung (Auszüge) - Begriffsbestimmungen und BerechnungsgrundlagenGrüße Dietrich
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- Offizieller Beitrag
Hallo Dietrich,
danke für die Infos, wenn man mal grob nachrechnet,
wird einem klar das hinter gestopfte Kissen oder ähnliches
für den sicheren Loktransport nicht mehr ausreichend sind.
Die Käfig - Lösung bereitet da keinerlei Probleme.
Man kann die Lok wenn nötig gut tragen und im Auto wie gesehen
vernünftig festzurren. Mit den Gurten erreicht man auch die
gewünschte Kraft um die ganzen Sachen auch beim bremsen
sicher stehen zu haben.Danke und Gruß
Christian -
Hallo,
und damit das mit dem Rechnen leichter geht, gibt es diesen Link:
http://ladungssicherung.lasiprofi.de/de/niederzurren.html
Die Zurrpunktfestigkeit beim Pkw liegt (meine ich) bei 250 daN. Der normale Gurt mit Ratsche auf dem Lkw hat STF=250 daN, die kleineren für Pkw mit Ratsche habe ich im Augenblick nicht zur Hand.
Ich wünsche fröhliches Rechnen und bin gespannt, was die Ergebnisse so an Überraschungen bringen.
Gruß
Udo -
Moin zusammen,
die kleineren Gurte liegen so bei 125 daN.
Gruß Bucki
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Hallo zusammen,
bei mir sind ebenfalls Holzkisten im Einsatz. Sie bieten den Vorteil, dass ich nicht auf ein bestimmtes Transportfahrzeug angewiesen bin. Außerdem lassen sich die Fahrzeuge so optimal lagern.

Einige Bilder vom genauen Aufbau findet ihr auf meiner Webseite:
Damit sie sich ordentlich stapeln lassen sind alle Beschläge auf der Innenseite angebracht.
Viele Grüße
Roy -
Hallo alle zusammen,
jetzt melde ich mch mal da ich ja vom Fach bin (Auszubildender üer Fachkraft für Lagerlogistik im 3. Lehrjahr)
Ich hab mich jetzt nochmal intensiv in das Thema Thema eingelesen.....als Beispiellok nehm ich mal die Mogul mit 116 kg.
jetzt kommt es auf mehrere Faktoren an:
Fliehkraft FZ (Kraft die bei der Seitenfahrt wirkt)
Trägheitskraft (Kraft die beim Bremsen und beim Beschleunigen wirkt)
Diese beiden Kräfte werden nochmal mit dem Überbegriff Massenkraft Fm zusammengeführt.
Gewichtskraft FG (Kraft der "Ware" die auf die Ladefläche wirkt)
Reibungskraft FR (Kraft die die Ware bei einer Vollbremsung an ihren Platz hält)
Sicherungskraft FS (Kraft die Aufgeboten werden muss um die Ware an ihren Platz zu halten)
weiter werde ich auf die Defenition eines Begriffes nicht eingehen da die Namen und das im Klammern eig. alles sagen.
falls ich mich doch für den ein oder anderen unverständlich ausgedrückt habe, so mag er es mich wissen lassen ich werde alles klären...sooo jetzt wissen wir was für Kräfte auf unsere Modelle wirken, aber.....
wie kann ich sie errechnen. Dazu kommen wir jetzt, denn jede Kraft kann man berechnen.
kommen wir zuerst mal zu der Gewichtskraft damit wir wissen mit was wir überhaupt arbeiten.
die Gewichtskraft wird so berechnet: Gewichtkraft = Masse in kg * Erdbeschleunigung in m/s
so sieht das ganze mit zahlen aus: 1 daN= 1kg * 9,81 m/s²also kann man sagen das 1 daN ~ 1kg ist. Das ist in der Realität so, wenn man bei Spanngurten mal auf das Etikett schaut sieht man eine daN Angabe( übrigens: daN = deka Newton), das ist die Kraft die der Gurt aushält.
!!!ACHTUNG BUSSGELDGEFAHR!!!
Falls ihr Gurte ohne Etikett habt, sind diese nicht mehr im Straßenverkehr zugelassen da u. a. die Polizei nicht nachprüfen kann wie viel der Gurt aushält.
so jetzt wissen wir die Gewichtskraft unserer Modelle doch wie was ist während der Fahrt mit der Trägheit....
Das ist das Stichwort zur Massenkraft:
grundsätzlich gilt 50% des Eigengewichtes drückt unser Modell nach hinten oder zur Seite AUSSER bei einer Vollbremsung da drücken dann 80% des Eigengewichtes nach vorne.
Die Formel ist daher denkbar einfach:
für die Beschleunigung und Kurvenfahrten ist die Formel: 0,5 * 116 daN = 58 daN
un für die Bremsung gilt diese Formel: 0,8 * 116 daN = 92,8 daNalso kommen im schlimmsten Fall 92,8kg auf unseren Rücken zu, oder auch nicht...........
den jetzt kommt die Reibungskraft dazu und die ist zum Teil fast schon ausreichend.
Voraussetzung: das Modell steht sicher im Transportgestell.
Hier kommt noch der Gleitreibbeiwert dazu: Hier mal die Werte:
Holz auf Holz: 0,2
Metall auf Holz: 0,2
Metall auf Metall: 0,1
vl. noch interessant: Beton auf Holz: 0,3
und jetzt das Non plus Ultra: die Antirutschmatte: 0,6Ich sichere mein Modell IMMER mit Antirutschmatten weil es einfach das beste ist was du machen kannst.
sehen wir uns das mal bei der Mogul an:
Die Formel hier ist: Reibungskraft =Gleitreibbeiwert * Gewichtskraft
Mit Zahlen sieht das dann so aus: FR = 0,6 * 116 daN
wenn man das jetzt zusammenrechnet kommt man auf eine Reibungskraft von 69.6 daN
Jetzt haben wir unsere Massenkraft und unsere Reibungskraft dadurch können wir die Sicherungskraft errechnen....
Die Formel sieht so aus: Sicherungskraft = Massenkraft - Reibungskraft
mit Zahlen kann man das so ausdrücken: FS = 92,8 daN -69,9 daN
also bleiben zum Schluss noch 22,9 daN zum sichern übrig.
und selbst da kann man noch unterscheiden zwischen formschlüssiger und kraftschlüssiger Ladungsicherung.
Hier gilt: Der Formschluss ist dem Kraftschluss in jedem Fall vorzuziehen. den Kraftschluss kann man noch ergänzen.
Der Formschluss ist ganz einfach: bis zur Stirnwand vorschieben. wenn ich jetzt nochmal hinten rum einen Gurt spanne damit die Ladung nicht nach hinten rutscht dann ist das der sogenannte künstliche Formschluss. der Kraftschluss wäre wenn ich ein oder zwei Gurte über die Holzkisten werfe und sie solange festzurre, bis die Massenkraft und die Reibungskraft oben anstatt 22,9 daN auf 0 daN komme....
Die Version: Decke hinter Sitz und Lok rein, ist zum Teil gar nicht mal so schlimm wenn ich mir jetzt so Dorrington E-Loks ansehe. selbst die Mogul könnte der Sitz wars. noch aufhalten, wenn ich die Lok bis zum Anschlag an den Sitz schiebe. die 23 kg dürfte der Sitz halten....
eines sei noch gesagt: Viele Polizisten haben zum Teil keine Ahnung von Ladungsicherung. Dass führt dazu das sie ein Bußgeld und Fahrverbot wegen unzureichender Ladungsicherung ausstellen, obwohl die Ladungsicherung vollkommen ausreichend ist. deshalb ist so ein "Dekogurt" bei einer Kontrolle keine dumme Sache...
Eine Bitte noch: Das war jetzt einiges zum schreiben, und ich hab auch ein paar mal korrekturgelesen, sollten doch noch Rechtschreibfehler drin sein bitte kleine Nachricht an mich denn den würde ich noch ausbessern... -
Hallo Scotty,
danke für die perfekte Zusammenfassung.
Ich war so frei, und habe deine Werte in o.g. Berechnung eingesetzt. Deutlich ist zu sehen, dass Transportgestelle auf Antirutschmatten das einzig Wahre sind, wenn kein Formschluss hergestellt werden kann. Nicht zu vernachlässigen ist, dass für die errechneten Werte zum Spannen der Gurte 50 kg an der kleinen Ratsche aufgebracht werden müssen.
Und nicht vergessen: Wenn das blaue Fähnchen mit den Daten nicht am Gurt ist, dann ist selbiger Schrott.
Gruß
Udo -
Hi,
Wenn das blaue Fähnchen mit den Daten nicht am Gurt ist, dann ist selbiger Schrott.
das ist aber doof, ich habe die alle abgeschnitten, weil sie nerven! -
Hallo Rabe, nur eine kurze Anmerkung meinerseits !!
Wen interessiert das schon ????
Ob Du Deine Gurte kastriert hast oder nicht ???Antwort : glaube dass das niemand Interessieert !!
Gruß
Malu
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Hallo Malu,
da muss ich dir leider widersprechen,
bei einer Polizei Kontrolle sind die Zettelchen das wichtigste!
Ohne Zettelchen hast du keinen Nachweis was die Gurte können
und gerade bei groß und schweren Loks wird genau gerechnet.
Ohne Zettelchen kein Nachweis und für die Polizei keine Ladungssicherung!
Das wird sehr teuer und gibt Punkte in Flensburg!!!
Und wer denkt die haben keine Ahnung, der täuscht sich gewaltig,
den die Polizisten die auf der Autobahn Kontrollen machen
kennen sich sehr gut aus oder sie haben Spezialist der Ladungssicherung von TÜV, Dekra... dabei.Volker
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volker ,da muss ich widersprechen .sehe es jeden tag weil ich mit LKW unterwegs bin -es gibt solche und solche
hatte vor nicht allzulanger zeit selbst einen fall : kontrolle -da wollte man mir eine reinwürgen -angeblich zu wenig gurte ,es war palette mit gummirolle 1,20 mal 0,80 mal 0,60 ,gewicht 160 kg hatte 2gurte mit 250 daN benutzt ,nach aussage des polizisten sollte ich noch 2 solcher gurte benutzen,habe es nicht gemacht sondern BAG angerufen .was kam raus 2 gurte reichten voll aus.
schreibe es deshalb ,die wegelagerer wissen nicht alles sondern tun so als ob -die wollen nur abkassieren und der dumme bürger lässt es sich gefallen. ein muss ich sagen gurte ohne die fähnchen sind schrott und dürfen nicht zur sicherung verwendet werden (da genüg schon ein kleines stück was abgerissen ist oder gebrochen)
weil hier welche andere meinung haben :die frage :wer versteckt sich hinter hecken und in ein und ausfahrten(auch autobahnen)um nicht gesehn zu werden ,aber dann autofahrer (egal welche zu beobachten und gegebenfalls umsonst belästigen ) das nennt man wegelagerer.so jetzt kann wieder drüberher gezogen werden . in meinen fall hatten die eben nicht recht. -

