Vor etwa 30..40Jahren hatte ich auf einer Dampfveranstaltung in Sueddeutschland eine eigenartige Konstruktion gesehen. Es war ein 1:10(?) Echtdampmodell der
Patiala State Monorail (http://en.wikipedia.org/wiki/Patiala_S…orail_Trainways)
Die Lok war eine 0-3-0 von O&K. Die Lokraeder mit Doppelflansch liefen auf einer einzelnen Schiene, ein Ausleger zum Halten des Gleichgewichts fuhr auf der Strasse. Der Erbauer hatte ein Stahlseil quer ueber den Parkplatz gespannt und liess seine Lok darauf fahren. Das Ganze funktionierte recht gut. Meine Frage: Gibt es das Modell noch und hat jemand es zwischenzeitlich irgendwo gesehen?
Regards
Henner
Einschienenbahn
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Hallo Henner,
meinst du die Monorail von Adolf Trautner?
Sie ziehrte das Titelbild des "Der Dampfbahner" 5/86. Einen Bericht gibt es im Heft 6/86 Seite 1478.
Allerdings war dieses Modell 1:5, wie der Autor schreibt. Gesehen hast du es übrigens beim DBC-D Treffen 1986 in Sindelfingen.
Vielleicht hat Gerd Karl etwas in seinem Archiv bzgl. des Verbleibs.
Volker -
Von dem Modell habe ich noch nichts gesehen. Das Original hab ich mir mal im Eidenbahnnuseum in New-Delhi angeschaut. Die Original-Lok soll 'erfolgreich' gewesen sein. Der wesentliche Grund für diese eigenartige Konstruktion war der Wunsch, Holz bei Schwellen einzusparen. Die Straßenbreite auf der rechten Seite der Lok konnte damals auch als eine Straße verwendet werden.
Ich hab damals Bilder in Delhi gemacht, das war aber zu einer Zeit als die Photographie noch mit Chemie funktionierte. Die Dias gibt es wohl noch, ob die aber noch brauchbar sind oder vielleicht schon total verblichen, das kann ich nicht sagen.
Eine wirklich echte Einschienenbahn mit Dampf gab es mal in Irland, die Jahrzehnte lang lief. Gebaut wurden die Loks in Hunslet/Leeds. Inzwischen wieder restauriert und in Betrieb!
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link -

Bei uns wurde die Technik weiterentwickelt und nennt sich jetzt Seilbahn 
Schönes Wochenende und Grüße
Wolfgang -
Hallo Wolfgang
So dumm war die Einschienenbahn in Irland (und deren Schwester in Frankreich) nun doch nicht, denn die Strecke konnte binnen kurzer Zeit auf- und wieder abgebaut werden, um die Trasse woanders wieder zu verwenden. Natürlich war der Betrieb mit zwei Kesseln nicht besonders personalsparend, aber darauf achtete man damals nicht so sehr wie heute. Ich finde es ist eine liebenswerte Kuriosität. -
Hallo Johannes,
dass weis ich doch Johannes, aber der Spaß musste einfach mal raus. Ich wollte damit nicht die Leistung der Techniker schmälern. Es ist schon manchmal spannend was alles versucht wurde, um mobil zu sein, egal für welchen Zweck. Interessant ist ja auch die Entwicklung vom Fahrrad oder Automobile, da gab es ja auch einiges an Koriositäten.
Grüße
Wolfgang -
Hallo Johannes,
dass weis ich doch Johannes, aber der Spaß musste einfach mal raus. Ich wollte damit nicht die Leistung der Techniker schmälern. Es ist schon manchmal spannend was alles versucht wurde, um mobil zu sein, egal für welchen Zweck. Interessant ist ja auch die Entwicklung vom Fahrrad oder Automobile, da gab es ja auch einiges an Koriositäten.
Grüße
Wolfgang -
Hallo Zusammen,
ich glaube Henner sucht diese Lok.
Titelbild "Der Dampfbahner" 5/86.
Volker
Nachtrag: Habe von Gerhard Karl die Info, dass er in seinem Archiv keine Infos hat. -
@Volker,
ja, diese Lok meinte ich. Verschollen?
@Johannes,
die "wiederentstandene" Einschienenbahn in Listowel/Irland ist ein Nachbau von Alan Keef ohne jegliche Verwendung von Originalteilen. Die Loks sind dieselhydraulisch(?). Es gibt ein ausgezeichnetes Buch darueber mit vielen Zeichnungen:
http://test.bookfinder4u.com/detail/0853613761.html
Ich hatte mal angedacht, die Stehkessellok in 1:20 zu bauen.Bei meinem Besuch kuerzlich in Deutschland war ich im Berliner Technikmuseum. Dort gibt es in der Schifffahrtsabteilung eine elektrische Treidellok, die auf einem aehnlichen Prinzip wie die indische Monorail funktioniert: Doppelflanschraeder und Abstuetzrad auf der Strasse.
Regards
Henner -
Hallo,
Anfang der 90er Jahre kam mal ein Video vom EK raus, auf dem ich das erste Mal auf diese Einschienenbahn aufmerksam wurde
(siehe: EK-Eisenbahn-Videothek-5627-Dampf-im-Land-der-Maharadschas-52-Minuten- ).Bemüht man Google, findet man folgende Seiten:
http://de.paperblog.com/indien-einbeinige-eisenbahn-603467/
http://www.bahnbilder.de/bild/Indien~Sc…hli-300396.htmlSogar 2 kurze Videos findet man, wenn man nach "Patiala State Monorail Train Ways" sucht:
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wünscht
Dirk -
von Johannes seiner Einschienenbahn gibts es diese Originalaufnahmen:
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Im Modell auf der Gartenbahn sieht das dann so aus:
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Hier noch was erstaunliches zur alternativen Spurführung von Einschienenbahnen:
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Was manche für Ideen haben...
Gruß Dirk
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Dirk,
das erste Video in Deinem Nachtrag ist der (leicht) illegale Mitschnitt einer Vorfuehrung des originalen Films. Erstaunlich, dass youtube das bisher noch nicht blockiert hat. Das zweite Video der Lizard Valley Monorail stammt von Marc Horovitz (Herausgeber/Editor von Garden Railways). Leider wurde die Anlage vor Jahren von einer Schneelast zerstoert, die die Weissmetallteile der Monorail verbog. Ich bin seither mit ihm in Kontakt, wie man solche Stuetzen einfach und billig neu herstellen koennte. Wir hatten an Zamak gedacht, das aber wieder verworfen. Bisher haben wir noch keine zuendende Idee
. Dies hat auch verhindert, dass ich den "Teapot" (Baulok) der L&B in Angriff genommen habe.
Regards
Henner -
Hallo Henner,
ist die Lizard Valley Monorail nicht eher eine Trirail?
Seitlich je eine weitere Schiene zum Stützen.
Die Indische Bahn, dieses Modell einer gyrorail sowie die Wuppertaler Schwebebahn würde ich eher in die Gruppe der Monorails einordnen.
Volker -
Interessant an der Monorail mit der hochgesetzten Mittelschiene ist ja die relativ einfache -aber schon fast selbsttragende- Fahrwegskonstruktion sowie die Sicherung gegen Entgleisungen. Schwierig sind dagegen Weichen und ebenerdige Überwegungen. Allerdings: angesichts der seitlichen Führungsschienen keine reine "Mono"rail.
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Hallo Rudi,
Überwege entweder als Unterführung oder wie die Brücken in Amsterdam. Ist in einem Video auch zu sehen.
Weichen sind doch kein Problem :). Entweder wie im Emsland an der Magnetschwebebahn oder umgedreht ala Wuppertal.
Und wer keine Weichen mag macht es wie die aufgeständerten Anlagen in GB - Schiebebühne.
Volker -
Technisch möglich - aber doch recht aufwändig - wobei Unterführungen natürlich Sinn machen(Sicherheitsaspekt)

Die "Bahn" mit dem seitlichen Stützrad finde ich aber eher "albern" und unsinnig."Fremdkörper" auf der Straße können nicht umfahren werden, der Straßenbelag nutzt durch die "punktuelle" Belastung sehr schnell ab, muss laufend angeglichen werden, das Schienenrad kann sich nicht sebsttätig "zentrieren(Spurkranzabnutzung)",... die "Einsparung" der zweiten Schiene ist wohl eher ein Kostentreiber!

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Da sich die Diskussion auf die Lartigue Monorail (mit Stuetzraedern) verlagert (das von mir angefragte Modell ist offenbar verschollen), noch einige Anmerkungen:
- Die Bahn war fuer Wuesten/Steppeneinsatz konzipiert, wo durch die Konstruktion Sand/Schneeverwehungen weniger stoerend sein sollten. Auch bei extrem felsigen Gelaende war die Bahn einfacher zu bauen. Eine Strecke dieser Art wurde tatsaechlich in Spanien(?) gebaut und in der Sahara gab es ein weitlaeufiges Streckennetz mit "Tierantrieb". Irland war eigentlich eine Notloesung und nicht der ideale Ort, das System zu testen. .
- Als Weichen wurden asymmetrische Drehscheiben verwendet (Abgaenge nicht bei 180Grad). Diese geniale Konstruktion erlaubte es, unterschiedliche Abgaenge miteinander zu verbinden.
Regards
Henner -
Hmm - worin liegen denn die Vorteile einer asymmetrischen Drehscheibe?
Nochmal zum Startbeitrag: wie konnte das überhaupt mit einem Seil funktionieren? Das Stützrad müsste ja ständig in der Höhe nachjustiert werden, da das Seil bei Belastung unweigerlich nachgibt!?
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Hmm - worin liegen denn die Vorteile einer asymmetrischen Drehscheibe?
Nochmal zum Startbeitrag: wie konnte das überhaupt mit einem Seil funktionieren? Das Stützrad müsste ja ständig in der Höhe nachjustiert werden, da das Seil bei Belastung unweigerlich nachgibt!?
Es gab auch "echte" Drehscheiben; die waren symmetrisch.
Zum indischen Lokmodell: Das Seil lag gespannt am Boden, d.h. es gab praktisch keine Hoehenschwankungen..
Regards
Henner -
Achso - das Seil lag am Boden ... genial: eine Schiene zum aufrollen...

Bei der Drehscheibenstellung "C" macht der Übergang zur "Platform" (ebenso bei "D" nach "Shunt) einen ordentlichen Knick - gab es da keine Probleme?
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