• Ich glaube da ist die Grafik einfach etwas ungenau:

    Du fährst in die Drehscheibe immer im rechten Winkel zum Klreis an dem Punkt ein. Dann fährst du in einer Kurve zum andren Punkt, und dort wieder im rechten Winkel aus. Wenn du das "trivial" aufmalst wirst du eine einfache Kurve bekommen, aber merken, dass der Schwerpunkt der beladenen Scheibe nicht mehr mittig ist. Deshalb diese komische Gegenkurve-Kurve-Gegenkurve Konstruktion.

  • Henner,
    ich bin davon ausgegangen, dass man die Weiche auch zum Drehen der Lok verwenden kann - eine einzige Drehscheibe nur an einem Ende der Strecke würde ja wenig Sinn machen ;) .

    Der Weg ist das Ziel ;)

  • Rudi,
    mit den "Weichen" kann man auch drehen, nur nicht direkt.
    Lok kommt von "Platform" B, bleibt auf der "Weiche" stehen und wird nach "Loop" A gedreht. Sie faehrt dann (gedreht) weiter zur naechsten Weiche auf der anderen Seite des Umfahrgleises (Loop), wo sie ohne Drehen wieder auf "Platform" umsetzt.
    Ohne Drehen geht das so:
    Lok kommt von "Platform" B und faehrt auf "Main" Dann wird die leere Weiche auf A gedreht und die Lok faehrt auf "Loop", ohne gedreht zu werden. Wie gesagt, das System ist recht raffiniert ausgedacht.
    Regards
    Henner

  • Naja - ich sehe die "kurvige Drehscheibe/Weiche" eher als "interessante Spielerei" - sie macht auch einen gelungenen harmonischen Eindruck ... aber eine gewöhnliche "gerade" Drehscheibe würde die Aufgabenstellung zum Drehen und Umleiten ebenso erledigen können, denn die Durchfahrt vom Bahnsteig zur Strecke findet ja immer in der gleichen "Weichenstellung" statt da nur eine Seite des Bahnsteiges zum Ein- und Aussteigen benutzt wird.
    Sinn machen würde die Kurve allerdings, wenn je ein Zug auf beiden Seiten des Bahnsteiges nacheinander auf die Strecke geschickt werden sollten ;)

    Der Weg ist das Ziel ;)

  • Rudi,
    Du bist schwer zu ueberzeugen und ich hoffe, dass die Moderatoren diese Diskussion noch ein bischen mit einem gnaedigen Auge ansehen ;) . Vergiss nicht, dass die "Weichen" auch zum Ueberfahren mit kompletten Zuegen, zum Ein- Aussetzen von Wagen und zum Rangieren von Gueterwagen zum Schuppen verwendet wurden. Das geht mit einer geraden Drehscheibe nicht, da ganze Zuege darueber fahren muessen. Die Konstrukteure dieses Systems waren recht gute Ingenieure, die wussten, was sie machen. Die Loks z.B. wurden von keinem Geringeren als Anatole Mallet patentiert und entworfen.
    Regards
    Henner

    Einmal editiert, zuletzt von henry945 (27. Oktober 2014 um 22:04)

  • Ganz ehrlich - die Bahn ist mir symphatisch! Und mittlerweile ist mir aufgefallen, dass die "Kurve" noch einen weiteren Vorteil hat: auf einer "geraden" Drehscheibe müsste die Lok auf ihr stehen bleiben, um umzusetzen; dazu wäre jedesmal mehr Muskelkraft beim Drehen erforderlich. Mein letzter Kommentar war etwas voreilig... peinlich ... :D

    Der Weg ist das Ziel ;)