Ach so nicht das da Fragen auftreten es sollten natürlich 80-70 Grad vom Werkstück aus gemessen sein oder ortogonal zum Werkstück die schon erwähnten 10-20 Grad
Christian
Ach so nicht das da Fragen auftreten es sollten natürlich 80-70 Grad vom Werkstück aus gemessen sein oder ortogonal zum Werkstück die schon erwähnten 10-20 Grad
Christian
Servus Christian!
Ja da habe ich mich falsch ausgedrückt, natürlich
ziehend, aber immer kurz dagegen geschoben.(siehe Bild)
Ja die Pendelbewegungen habe ich nicht gut gemacht,
das nächste mal werde ich es probieren.
Freue mich eh schon darauf am Donnerstag(Feiertag)
Sieht schon gut aus gib mal noch 5 A mehr Strom oder zieh noch etwas langsamer das dein Schmelzbad ne Chance hat breit zu laufen es kann auch hilfreich sein den Abstand etwas zu vergrößern zwischen Werkstück und Elektrode.
Gruß Christian
Hallo miteinander!
Heute habe ich wieder etwas schweißen geübt.
Diesmal dickeres Materrial (5 mm) und 3,5 Elektroden. Ist ganz gut gegangen
bis auf das Innenwinkelstück. Schlecht eingerichtetes Werkstück und schon ist mir die Schlacke ins Schmelzgut gelaufen. Die dicken Elektroden sind wieder ganz anders zu verschweißen.
Danach habe ich einmal die 12mm Löcher für die Stehlager in die Längsträger
gebohrt.
Hallo Willy,
sind die Lager längsverschiebbar? Nach was hast du den Abstand bestimmt? Je nach Kettengröße benötigst du bis zu 6,5mm Langlöcher um die Kette zwischen den Achsen zu spannen.
Volker
Servus Volker!
Ja die Lager sind ~ 10-15 mm verschiebbar.
Ausgemessen habe ich nichts, weil ich noch nicht weiß
welchen Durchmesser die Kettenräder haben werden.
Achsabstand ist 600 mm.
Hallo Willy,
das Kettenrad ist erst mal ohne Bedeutung, wichtiger ist, dass der Achsabstand zur Kette passt.
Bei einer 1/2-Zoll Kette wirst du einen Achsstand von 597mm benötigen, bei 3/8-Zoll Kette wirst du 600mm Achsstand benötigen.
Volker
Hallo Volker!
Liege ich da eh mit meine verstellbaren 600 mm richtig?
Warum das aber so ist, verstehe ich eh nicht!
Kann man da die Kette nicht kürzen oder verlängern?
Müßte doch auch von den Kettenrädern-Umfang abhängen?
Wird alles immer komplizierter ![]()
Hallo Willy,
Ketten haben ein Teilungsmaß, z.B. 1/2-Zoll. Dies ist das Stichmaß des Bolzenabstandes. Ketten kann man daher immer nur um das Stichmaß oder ein Vielfaches davon kürzen oder verlängern. Deine beiden Kettenräder auf den Radachsen werden nun von der Kette um 180° umschlungen. Bei einem Kettenrad mit gerader Zahnzahl steht somit je ein Kettenbolzen senkrecht ober- bzw. unterhalb der Achsmitte. Bei einem Kettenrad mit ungerader Zahnzahl ist es ein Kettenbolzen und und ein Zahn des Zahnrades. Somit ist die Kette 1/2 Stichmaß für eine 180° Umschlingung zu lang. Macht nichts, ist ja bei der zweiten Achse genauso. 2 halbe Stichmaße ergeben ein ganzes. Der Anteil der Kettenräder an der Gesamtlänge der Kette ist immer konstant und nicht veränderbar. Damit die Kette nun gespannt werden kann muß der Abstand zwischen den Radachsen einem Vielfachen des Stichmaßes der Kette entsprechen. Je nach Kettenradzahnzahl kann im schlimsten Fall der Einbau eines gekröpften Kettengliedes erdorderlich sein.
Volker
Servus Volker!
Ja das habe ich mir etwas einfacher vorgestellt.
Die Zahnräder und Kette drauf, die Länge der Kette anpassen
und fertig. Größtenteils verstehe ich da was Du mir geschrieben hast,
aber ich glaube da muß ich noch ein Studium absolvieren um das hin zu bekommen!
Allerdings stellt sich mir die Frage, wofür gibt es dann einen Kettenspanner, wenn man
nur den Achsabstand und an der Länge der Kette eh nicht verändern kann?
Schön langsam kommen mir Zweifel ob ich das überhaupt zusammen bringen werde ![]()
Hallo Willy,
so schwer ist das nicht. Die gewünschte Übersetzung rechnet sich einfach Zähneanzahl durch Zähneanzahl z.B. 60 Z : 15 Z = Über/Untersetzungverhältnis 1:4.
Du baust Deine Achsen wie schon gemacht ein. Dann montierst du die Achsen mit den errechneten Zahnradern. Jetzt kaufts du die passenden Ketten als Meterware. Oder vorher bei der Frau das Schneidermassband ausleihen und die ungefähre Länge messen. Dann die Kette kaufen und erstmal drumlegen. Dann siehst du wo du auskommst. Eventuell mit halben oder ganzem Kettenglied. Dann spannst du die Kette mit Hilfe deines Lagerspiels - nicht zu Stramm - Luft ist Leben. Sollte die Kette ein wenig durchhängen mit einem gefederten Kettenspanner - Eigenbau - kleines Kettenrad mit Kugellager an Flacheisen und mit einem Winkel am Wagenboden oder Rahmen anschrauben. Da kommst du sogar ohne langes Rechnen aus und trotzdem funktioniert es. Habe ich bei meiner Köf 3 auch so gemacht. Schade habe ich leider keine Fotos von gemacht.
Fast vergessen, welche Kettengröße willst du denn benutzten - spielt aber eigentlich keine Rolle.
Grüße
Wolfgang
Servus Wolfgang!
Danke für Deine Info!
Ja das klingt schon erfreulichlicher!
Habe mich da schon mit irgendwelchen Berechnungen herumschlagen gesehen!!!
Ja was ich auch noch fragen wollte. Die Kettenräder auf den Achsen sind ja gleich groß,
d.h. es ist nur das Kettenrad von der Achse zum H.Getriebe für die Untersetzung von Bedeutung.
Allerdings auch das KR von der Untersetzung im Verhältnis zu den KR der Achsverbindung.
Um nicht eine Übersetzung zu bekommen, müßten die Achskettenräder also zumindest gleich groß
oder kleiner wie das Kettenrad vom Getriebe zur Achse sein.
Wahrscheinlich werde ich die Halbzoll-Kette nehmen, außer es spricht etwas dagegen.
Wenn ich alle Kettenräder mit dem passenden Spannbuchsen bekomme, wäre das gut!
Weiß auch nicht ob ich da einen Doppelkettenantrieb (von Achse zu Achse) oder anderswo
brauche. Also alles noch unbekannte.
Auch das Hydrostatgetriebe hat vermutlich schon eine Untersetzung, sodaß ich da erst schauen muß was da "hinten" rauskommt zum untersetzen!
Schwierig, schwierig, schwierig!!!!
Hallo Willy,
die Antriebsdrehzahl solltest du schon wissen. Die Ritzel auf den Achsen müssen gleich groß sein, sonst würde sich eine Achse schneller oder langsamer drehen.
Die Übersetzung geht für unsere Antriebe immer in langsame, also immer vom kleineren aufs größere Rad. Heißt dann auch Untersetzung. Wir übersetzen nie ins schnellere kostet mehr Antriebskraft. Ein grobes Beispiel: Der Motor dreht 3200 U/min. das Rad soll ca. 200 U/min. dann hast du ein Verhältnis von 1 : 16. Wie du da hinkommst ist egal. Ob mit einer Untersetzung oder mit zwei oder drei. Insgesamt muss es 1 : 16 sein. Wie geschrieben ist nur ein Beispiel.
Bei meiner Köf3 habe ich zwei Motore über eine Zwischenwelle mit den Antriebsachsen verbunden.
Später habe ich 8mm Ketten genommen, auf dem Bild ist noch die 6er Kettenversion.
Größe
Wolfgang
Hallo Willy,
noch eine Idee zu deinem Projekt. Beschaffe dir Kettenräder mit Flansch und erweitere die Bohrung auf Achswellendurchmesser. Mit einem Schwerspannstift oder zwei Klemmschrauben, bei angesenkter Welle sollte es auch halten. Loktite könnte auch noch hinzugefügt werden. Ist eine preiswerte Alternative zu den Spannelementen. Keilnuten einfräsen wäre auch möglich und leicht herzustellen. Muss meine "Schaber" für Keilnuten mal wieder raussuchen und ein Foto hier einstellen. Ist im Prinzip ein Rundstab, der der Länge nach parallel eingefräst wird. Stehen bleiben soll ein Steg der der Nutbreite entspricht. Noch ein bisschen Schleifarbeit und ab in den Bohrständer und Nuten Stoßen.
Hallo Willy,
Ketten arbeiten immer auf Zug, daher kommt der Kettenspanner in den rücklaufenden Kettenweg.
Ein Kettenspanner, der mit Federkraft arbeitet, wird aber, wenn die Antriebsrichtung sich ändert, durch den Zug der Kette soweit verschoben, dass er annähernd wirkungslos wird. und es im jetzt rücklaufenden Kettenweg zu einem Durchhang kommt. Mit einem Rollring Kettenspanner hast du dieses Problem nicht. Ich würde allerdings auf einen Kettenspanner verzichten und die Kette zwischen den beiden Achsen wie beim Vorbild durch Verschieben eines Radsatzes spannen. Bedenke, eine neue Kette kann sich bis zu 2% längen, das sind bei deinen 600mm Achstand immerhin 24mm, da hilft dann nur noch kürzen der Kette um eine Innen- und eine Außenlasche. Je größer die Kettenräder der die beiden Achsen verbindenden Kette sind desto schneller hängt die Kette im Gleis.
Volker
Danke Wolfgang!
Ja da bin ich mit den kleiner Kettenrädern an den beiden Achsen falsch gelegen.
Ich habe einen Dieselmotor mit max. 3600 UpM
Da ist natürlich die Untersetzung schon berechenbar.
Aber muß immer vom der max. Drehzahl ausgegangen werden?
Wenn ich die dann nie , oder selten erreiche würde ja auch die Untersetzung nicht stimmen.
Wie der Hydrostat untersetzt kommt wahrscheinlich auf die Type an.
Ja das mit Flanschen wäre nicht schlecht, nur ist es fraglich ob man die auch in allen Dimensionen bekommt? Aufbohren auf 20mm Wellendurchmesser mit der Ständerbohrmaschine,
weiß nicht ob das geht??
Auch verbinden mit der Keilnut wäre gut. Könnte man da auch mit einen Fräser die Nuten machen?
Nut stoßen?, habe ich keine Ahnung wie man das macht und welche Maschine man dazu braucht.
Ich meine die Technik kenne ich schon, nur wie es in der Umsetzung aussieht weiß ich nicht.
Servus Volker!
Danke, ja das verstehe ich.
Denke die Ketten-Verkürzung muß ja wieder zusammen passen, daher eine
Innen- und eine Außenlasche.
24 mm wären sonst zu viel. In wie vielen Betriebsstunden ändert sich das?
Da stimmt dann aber die Gliederanzahl zur Kettenlänge auch nicht mehr!
Macht das den Kettenrädern etwas aus wenn die Glieder länger werden?
Ein Kettenradspanner wäre da ja besser, wegen vor und zurück!?
Hallo Willy,
Nuten stoßt man mit Räumnadeln und einer Dornpresse. Man setzt die passende Führungshülse, je nach Durchmesser der Bohrung in das zu räumende Teil ein. Setzt die Räumnadel ein und drückt mit der Dornpresse die Räumnadel durch das Werkstück. Zur Nutentiefe wäre noch zu sagen, dass man Blechunterlagen hinter die Räumnadel setzt und so die entsprechende Nuttiefe einstellt.
Grüße
Rainer
Hallo Rainer,
meine Ausführung weiter oben ist eine Räumnadel für "Arme", die richtigen Nadeln sind ja nicht gerade preiswert. Wenn man nur ein paar wenige Nuten benötigt kann man sich damit gut helfen. Die Nut wird mit einem Spiralbohrer vorgearbeitet und dann der Rest mit meinem Eigenbau entfernt. Das geschieht entweder mit der passenden Aufnahme im Stahlhalter und Zustellung über den Support. Hier kann man dann Span für Span aus der Bohrung schaben und fertig. Geht zur Not auch im Bohrständer und wo ein Wille ist ....
Grüße
Wolfgang
Hallo Willy,
Volker hat REcht die Kette dehnt sich mit der Zeit. Vergleiche es mit einer Fahrrad oder Motorradkette, die dehnen sich auch, aber wie lange dauert das. Geschieht nicht von heute auf morgen. Es hängt auch stark davon ab, wie die Kette beansprucht wird. Ist die Kette überdemensioniert tritt die Dehnung nie ein. Ich würde da auf Lücke setzen und erst mal abwarten. Ketten die gedehnt sind werden nicht gekürzt sondern mit samt Ritzeln ausgetauscht. Ein Kettenspanner in deinem Fall soll doch nur verhindert, das die Kette im Betrieb über den Boden schleift. Mit einer entsprechenden Federbelastung für deine Zwecke voll ausreichend.
Frag doch mal bei Thomas nach, ob er dir ein Foto von seinem Kettenspanner an der D5 zukommen läßt. Ist eine Pfiffige Idee. Hier liegt die Gesamtmotorenleistung bei ca. 4KW (4000Watt).
Grüße
Wolfgang
Servus miteinander!
Ja eine Dornpresse habe ich leider nicht.
Warum kann ich die Nut nicht mit einen Fräser machen?
Also ist das ja eigentlich ein Kettenhalter gegen das durchhängen der Kette.
Also wäre ja der Rollring das beste dafür weil ja je nach Fahrtrichtung einmal
die obere und einmal die Untere Kette durchhängt!
Dachte eigentlich die ist gespannt ![]()
Übrigens, die Kettenräder mit den Flanschen sind sehr rahr,
in der Halbzollteilung habe ich nicht viel gefunden. Vor allem bei den kleinen
Zahnkranzdurchmessern ist der Flansch im Durchmesser fast schon so groß wie ich
den Wellendurchmesser habe. Welchen kleinsten Außendurchmesser der Flansch
bei einer 20 mm Welle haben muß, weiß ich auch nicht.
Wäre es nicht besser gleich ein Kettenrad mit einer Keilnut zu verwenden?,
da bräuchte ich ja nichts aufzubohren was mir bei 20 mm Dm eh lieber wäre.
Da gibts auch mehr mit verschiedenen Zahnzahlen.