Aller Anfang ist schwer 10 1/4 Zoll TEIL 2

  • Hallo Willy

    Hatte just das selbe Problem letzte Woche! Nur Vollgass in meinen Knöchel!! Ich war schon am verzweifeln bis meine holde Gemahlin meinte: " Du hast sicher die Stecker verkehrt herum eingesteckt...." natürlich völliger Blödsinn, was verstehen denn die Frauen davon?.... Aber siehe da: nach meinen besserwisserischen Zurückgemotze hab ich es dann schliesslich doch probiert... Man ahnt was passierte: plötzlich funktionierte es wie es musste! Ich wollte es nur einfach nicht war haben, dass man die Dinger auch falsch einstecken kann.

    Falls es nicht hilft, prüfe am Poti ob sich die Anschlüsse nicht verdreht haben und so eventuell Kurzgeschlossen sind, das kann nämlich ebenfalls passieren und der Regelstrom nimmt den direkten Weg ohne erst über den Dreh-Widerstand zu gehen.

    Deine Elektronik ist mit genau den selben Komponenten ausgestattet wie meine, probiere es und ich glaube Du wirst staunen!

    Gruss und viel Erfolg!

    Dani

    Feldbahnmässiger Regelspurbetrieb mit elektrischen Dieseldampflokomotiven

    Einmal editiert, zuletzt von burner (24. Juli 2021 um 01:53)

  • Hallo Willy,

    nehme es mir bitte nicht übel , aber Drahtverhau und richtig Power ist für mich eine üble Sache. Ich hoffe du hast wenigstens Auto Schelzsicherungen in die Batteriezuleitungen eingefügt.

    Als Tipp zum Probieren ; anstelle der Sicherung eine Bilux Auto Glühbirne einfügen. Die brennt im Kurschlussfall hell und im Normalfall ohne Last glimmt sie nur . So kannst du wenigstens gefahrlos im Kupferwurm suchen. Ist Funktion gegeben wird sie je nach Last immer stärker brennen. Es macht auch Sinn den Motor durch eine 5 W Glühbirne zu ersetzen und damit die Ströme zu

    reduzieren.

    Wenn die Lampe sich wieder in der Helligkeit steuern lässt, also wenn es wieder funktioniert ,kannst du schrittweise wieder umklemmen.

    viel Erfolg

    Werner

  • Hallo Willy,

    also, wenn ich mir die Steuerung so ansehe und da die 12 mit Kühlkörpern versehenen Transistoren sehe, dann gehen mir die Nackenhaare hoch. Ich vermute mal, dass das Mosfets sind. Und so, wie die Leiterplatte aussieht, gibt es da keinen Schutz beim Durtchlegieren der Mosfets. Das Elend dabei ist, dass diese Sorte Transistoren, wenn sie das Rauchbit setzt, eine elektrische Verbindung herstellt. Das ist dann gerade so, als würdest Du die Batterie direkt an den Motor anschalten.

    Nun schreibst Du aber, dass die Lok etwa mit halber Geschwindigkeit dreht. Das lässt vermuten, dass die Mosfets noch ganz sind und sich irgendwo ein Fahler im Bereich der Takterzeugung eingeschlichen haben könnte. Besteht die Möglichkeit, dass in Deinem Keller bzw. am Abstellplatz der Lok die Luftfeuchtigkeit stark zugenommen hat? Das könnte nämlich zusammen mit den immer vorhandenen Staubpartikelchen auch zu Fehlströmen führen. Meine Lok wollte nach dem Regen mal nicht mehr rückwärts fahren. Als alles wieder trocken war, war auch dieser Effekt verschwunden.

    So oder so, besorg Dir mal einen Satz Lkw-Lampen mit 24 V Spannungsfestigkeit und dann folge mal den Hinweisen von werner , da kannst Du schon bessere Aussagen zur Funktion machen. Glühlampen sind mitunter besser als Messgeräte.

    Viele Grüße und bleib gesund!

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Hallo miteinander!


    Ja ich werde das wie empfohlen probieren.

    So schlimm mit der Verkabelung ist es auch nicht.

    Alle Stromabnehmer sind natürlich gesichert. Die beiden noch offenen Steckfahnen sind für Hupe und Lichtanschluß.

    Heute bin ich nicht dazu gekommen, habe nur das Ladegerät angeschlossen.

    Das geht auch nicht mehr, warum????

    Die Fehleranzeige sagt,

    1 falscher Lademodus (läßt sich aber nicht mehr verstellen und steht im Motorradmodus)

    2 Falschanschluß
    3 Kurzschluß (defekte Batterie) oder Überhitzung.

    Nachdem mein zweites Ladegerät all das bei beiden Batterien nicht angezeigt hat, nehme ich an das eine Ladegerät ich auch im Eimer.
    Ja wenn einmal der Wurm drinnen ist geht's munter weiter!!!:(

  • Willy

    jetzt erst mal alle Anschlüsse an die Akkus, außer ihrer internen Verbindung, entfernen und dann mit dem Ladegerät testen. Ich kann nicht recht glauben, dass das im Eimer ist, denn diese Dinger sind in der Regel so abgesichert, dass ihnen aber gerade gar nichts passieren kann. Dann den Steller ohne Motor und ohne Potianschluss dranhängen. Was sagt das Ladegerät dann?

    Gruß vom Heizer

  • Nebenbei prüfen, ob eine der BAtterien vielleicht eine hochohmige Zelle hat.

    (Hatte mein ET194 11 letzten Monat)

    Messgerät an die Batterie: 12V.

    Autoglühbirne dazu anschliessen: wenn die Spannung jetzt um mehrere Volt einbricht, ist die Batterie defekt.

    Dieser Zustand kann einem einen Streich spielen, da im unbelasteten Zustand die Batterie voll zu sein scheint.

    Fueled by coffee, powered by steam.

  • Servus miteinander!

    Habe heute die Steuerung ausgebaut und die Batterien geprüft.
    Also bei Belastung haben sich die Batterie überhaupt nicht leistungsmäßig verändert.

    Habe je ein Halogenlampe mit 12V 50 Watt länger angeschlossen gehabt.

    Auch habe ich jetzt mit dem zweiten Ladegerät beide Batterien voll aufgeladen.

    Das andere Gerät habe ich nach testen an einer "gesunden" Batterie (gleichen Fehler angezeigt)

    zurück geschickt und ich bekomme Ersatz.


    Ob ich die Steuerung überhaupt überprüfen kann ist fraglich, sind ja auch SMD Teile verbaut.
    Werde jetzt nach dem reinigen nochmals die Steuerung an einen kleinen Motor testen.

    Vielleicht wars der Staub? glaube aber eher nicht.

    Danach habe ich noch die Lok-Rückwand lackiert.

  • Servus miteinander!


    Ja lange ist es her, daß ich mich wieder mit meiner Bahn beschäftigen konnte.

    Heute war es so weit, das alte Abstellgleis aus I-Profilen wurde jetzt wieder aufgelegt und

    mein Waggon aufgegleist. Der war jetzt 2 Jahre im Garten auf Brettern abgestellt und

    mit einer Plane abgedeckte. Trotzdem ist er in sehr guten Zustand, die Bremsen haben sofort funktioniert

    und der Wagen ist schön gerollt. Das Gestell vom zweiten Wagen steht auch schon drinnen.

    Hoffe es wird heuer doch noch etwas mit der Probefahrt!!!

  • Servus miteinander!

    Nachdem das Wetter bei uns am Semmering saumäßig ist und ich schon wieder kein Platz für die Gleise zur Probefahrt habe,

    werde ich ich mit jetzt dem zweiten Wagggon beschäftigen.

    Dazu habe ich eine Frage.

    Ich habe Gußeisenräder mit Gleitlager in D. gekauft, Spurkranz 175,Lauffläche 150

    Ich habe schon Stehlager UCP 203 länger liegen und möchte wissen wie ich die Räder mit der Achse verbinden kann.

    Nur Kleben mit Loctite 648 (Fuge) wird ja da nicht genügen.

    Vielleicht hat jemand einen Tipp für mich?

    Viele Grüße
    Willy

  • Grüß Dich Willy

    Schon lange nichts von Dir gehört 😉.

    Mein Tipp wäre, gerade wegen deinen Beschränkten Möglichkeiten,bohre

    so senkrecht wie möglich mit mit der Bohrmaschine und einem langen oder

    verlängerten Bohrer in den inneren Bund ein Loch welches ein kleines Stück

    in der Achse endet. Am besten mit Gewinde M8 und klemme mit einer Madenschraube

    mit Zapfen das Rad auf der Achse. Das ist zwar nicht die Eleganteste Lösung

    aber es ist machbar und hält.

    Als weiteres kannst Du auch einfach Rohrhülsen über die Achse schieben in

    den entsprechenden längen um die komplette Achse zu füllen inklusive Lager.

    Wichtig ist das alle Hülsen zusammen mit Räder und Lager 0,5 bis 1mm länger

    sind. Als nächstes bekommt die Achse auf beiden Seiten in die Stirn Gewinde M8

    um mit je einer Schraube mit großer und starker U-Scheibe z.B. Din440 das

    Packet zu spannen.

    Diese Option ist allerdings optisch größer. Was vielleicht auch passt 🤔.

    Vielleicht konnte ich Dir damit helfen

    Gruß Michael

  • Servus Michael!

    Ja ich habe nicht viel geschrieben, war immer nur auf der Baustelle an den Wochenenden.

    Dann noch das Knie lediert, jetzt gehts wieder nach einigen Wochen.
    Ja das Alter eben! :(


    Ich kann leider nichts am Radbund bohren, weil der nicht über die Lauffläche hinaus ragt.

    http://www.rollenbau.at/produkte/artikel/Räder/Schienenrad/150%20SPK%2020
    Schräg bohren ??
    Ich habe die Räder außen zu montieren. Die Lager sind auf der Innenseite hinter den Rädern.

    Kommt auch klein Druck darauf, weil ja die Längsträger ein rutschen nach innen verhindern.

    Ich habe auch eine Madenschraube auf dem Radlager drauf, womit ich das Rad fixieren kann.

    Wie das aber bei Belastung reagiert weiß ich nicht. Könnte vielleicht dort mit einen dünneren Bohrer als M4 2-3 mm in die Achse bohren.

    Ich dachte schon an Schweißpunkte an der Achse außen, damit das Rad nach außen nicht herunter kann.

    Weiß nicht ob das geht, aber da kommt noch das durchrutschen auf der Achse. Das wird die Madenschraube am Lager

    aber nicht halten können. Ein Bohrloch der Länge nach zwischen Achse und Rad? Weiß nicht ob das funktionieren würde

    Guß ist ja weicher als Stahl. Der Bohrer würde wahrscheinlich verlaufen?!

    Viele Grüße
    Willy

  • Hallo Willy,

    Garantie kann und will ich natürlich keine übernehmen (vieles hängt ja auch von der Ausführung der Arbeit ab), aber ich bin mir sicher, dass es reichen würde das Rad auf der Achse mit 638 oder 648 aufzukleben.

    Die Belastung der Klebestelle ist in deinem Fall ja eher überschaubar - gleichzeitig ist die Klebefläche bei 20mm Durchmesser und 52mm Nabenlänge ganz brauchbar.

    Wenn du entsprechenden Loctite sowieso auf Lager hast, dann probier es doch einfach mal, wird ja nichts kaputt oder verändert.

    Gutes Gelingen!

    LG Manuel

    -

  • Hallo Willy,

    ich habe an meinen Holzkasten-Wagen die gleichen Räder auch Außen auf den Achsen nur mit Loctide 601 verklebt. Das hält jetzt schon seit Jahren trotz sehr bösem Umgang mit dem Fahrzeug.

    Und zu deiner Beruhigung... Der Spurkranz hält deine räder davon ab von der Achse nach außen herunter Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist. zu rutschen...;)

    Grüße Alex

  • Moin Willy!

    Bei meinem AT1 und Kittel DTw hab ich die Räder mit 648 auf die Achse geklebt und mußte nur in einem Fall nachkleben. Seitdem keine Probleme damit.

    Da nach meiner Erfahrung die Hauptbelastung, Druck auf die Räder nach innen ist, dreh ich die Achsen so ab, daß diese innen dicker als die Passung der Räder sind. So haben die Achsen einen Anschlag für das Maß "B" nach NEM 340. Das erleichtert auch das Aufkleben, da 648 schon beim Ausrichten anfängt auszuhärten. Achse senkrecht einspannen und das Rad gegen den Anschlag absenken, fertig. Meine "Passungen" hatten dabei max 1/10 Spiel gehabt, wo der Kleber noch mehr überbrücken soll.

    Bei einer Echtdampflok in Srur G hat sich die Spurweite der Achsen im Betrieb von selbst verjüngt. Dort hatte ich dann Abstandshalter eingebaut. Seitdem erhalten alle Neubauachsen bei mir diesen Abstandshalte auf die Achse gedreht.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Hier die Zeichnung von einer Antriebsachse meines AT. Die Achswelle ist aus 15mm V2a gedreht. bei den Rädern und dem Antriebsritzel ist die Achse auf 14mm abgedreht, zwischen Rad und Lager auf 13mm und am (Kugel-) Lager 12mm.

    Gruß Gerd

    V20, pr. AT1, würt. Kittel DTW, (Ur-) galloping Goose

  • Servus miteinander.


    Vielen Dank für die Informationen!!


    Ja daran, daß das Rad nach außen durch den Radkranz ja gar nicht weg kann habe ich gar nicht gedacht! ^^

    Leider habe ich nicht die Möglichkeit Achsen abzudrehen. Bei mir ist nur zwischen Stehlager und Rad noch eine Unterlegscheibe dazwischen.

    Anbei meine Handskizze:

    Es freut mich wenn das mit dem kleben funktioniert.

    Werde berichten!

  • Noch ein kleiner Tipp, den ich bei meinen Wagen Achsen verwende:
    Distanzhülsen, von einem Rohr abgelängt, die über die Achsen gesteckt werden.
    Die können im Durchmesser 1mm Spiel haben. Die Länge muss min.0,5mm genau abgesägt oder gedreht sein, damit die Normen eingehalten werden.
    Ich verwende Distanzhülsen die ich von einem PVC Rohr abgesägt habe. Sie dienen zur Spurweitenhaltung zwischen den Rädern, und zwischen den Rädern und den Kugellagern der Achse.
    Bei meinen sehr engen Kurfen (r5,73m und 7 1/4") wird so einen leichter Lauf gewährt.
    Eine Abnützung am PVC ist nicht ersichtlich, da die Räder hauptsächlich mit der Achse drehen, und nicht auf der Achse.

  • Also Willy!

    Wie die „Gemeinde“ sagt probiere das Kleben einfach aus.

    Es kann ja Nix schiefgehen wenn es dann doch nicht hält ist

    eine Schraube im Achs/Rad Spalt immer noch machbar.

    Dabei mein Tipp, bohre ungefähr einen halben bis Dreiviertel

    Millimeter mehr auf der Achsseite und das in kleinen Schritten.

    Dann lauft der Bohrer nicht so weg.

    Ich bin halt eher für eine Formschlüssige Verbindung.

    Mit freundlichen Grüßen Michael

  • Servus Michael!

    Ja ich werde es jetzt schon hin bekommen, nach so vlel Hilfestellung!!
    Mache jetzt erst mal eine Klebung. Im schlimmsten Fall muß ich halt noch eine zusätzliche
    Befestigung machen.

    Danke.

    Viele Grüße
    Willy

  • Servus miteinander!


    Ja die Winterzeit ist sogar schon am Semmering fast vorbei. Jedenfalls in Tallagen liegt kein Schnee mehr.

    Heute sogar schon 12°+, eine Sensation.

    Im Umgebauten alten Haus war es aber noch viel kälter als draußen!
    Nach vielen Innarbeiten bin ich jetzt endlich wieder einmal zu meiner Lok gekommen.

    Ich mache da ja noch einen zweiten Wagen den ich aus einen alten Anhängerteil geschnitten habe.
    Daher war auch meine Frage wegen der Räder und Achsen.

    Ich habe also wie mir von Daniel empfohlen wurde einmal die Distanzhüsen aus Stahlrohr gemacht.

    Paßt wunderbar. Jetzt werden noch die Achsstangen abelängt und dann einmal die Räder angeklebt.

    Eventuell zusätzlich noch ein Loch in die Achse gebohrt und mit einen Stift fixiert.

    War zwar nichts grandioses was ich heute gemacht habe, aber es hat mich sehr erfreut, weil endlich wieder etwas weiter gegangen ist!!!! :D :D