Aller Anfang ist schwer 10 1/4 Zoll TEIL 2

  • Grüß Dich Willy

    Schön dass Du jetzt wieder ein bisschen was machen kannst, der

    Winter war lang bei euch.

    Du weißt ja, auch mit kleinen Schritte kommt man voran 🤓 👍.

    Mit erwartungsvollen Gruß Michael

  • Hallo Willy,

    da kann ich mich Weimibahn nur anschließen, schön, dass Du auch wieder etwas machen kannst bei Dir. Mit V75christian war ich am Wochenende spontan mal bei leipziger. Da haben wir uns daran gemacht, einen Wagen, den leipziger vor Jahren mal gebaut hat, der aber sehr unsicher lief, neu aufzubauen. Bei der Gelegenheit haben wir auch mal ein paar Maße festgelegt, die grundsätzlich bei eibnem zweiachsigen Wagen eingehalten werden sollten und die zu leipziger 's Anlage passen. Vielleicht sind die Maße ja auch für Dich interessant:

    Achsstand: maximal 430 mm

    Überhang: maximal 300 mm

    Länge ohne Puffer: etwa 1000 mm

    Breite: maximal 750 mm

    Pufferlänge 125 mm

    Nach diesen Maßgaben haben wir den Wagen umgebaut. Seither läuft er ordentlich. leipziger kann sicher ein Foto davon zeigen.

    Viele Grüße

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Servus Joschi!

    Ja danke. den Wagen Aufbau habe ich ja schon.

    Habe ihn von einen Anhänger abgeschnitten.

    Auf die Seite wo oben kein Rahmen wird die noch vorhandene Ladeklappe eingehängt.

    Die Maße sind bei mir ähnlich L 100, Breite 50.

    Der Achsabstand wird bei mir auch so um die 40 cm sein.

    Auch mein Puffer wird so ca 12-15cm lang werden.

    Ihr macht mir schon wieder den Mund wässerig mit den Arbeiten beim Leipziger. :(

  • Guten Abend

    Da bin ich mal gespannt wie er dann fertig aussieht.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, hat er dann nur

    auf einer Seite eine Klappe und wird vermutlich ein

    Hochbordwagen.

    Ich lasse mich überraschen

    Gruß Michael

  • Servus Michael!

    Ja ich hoffe er wird ganz gut werden.

    Ich baue ja immer ohne Plan bzw. nur in groben Zügen skizziert.

    Es ist nur auf einer Seite eine Ladeklappe die dort schon vorher beim Anhänger war.

    Bin mir noch nicht ganz sicher ob ich die gelben Schalungsplatten aus Fichte 150 x 50 x 1,5 cm

    für den Boden oder Wände nehmen soll oder mit Brettern den Kasten aufbauen soll.
    Steckt ja dann alles in den schon vorhanden dünnen U-Profilen.

    Also keine Probleme mit Befestigung.

    Bretter wären fast "schöner", weil auch die Ladeklappe noch die alte Verbretterung hat.
    Werde sehen was ich machen werde.

    Viele Grüße
    Willy

  • Hallo Willy,

    was mir beim Ansehen Deines Bildes noch so einfällt, ehe Du die Seitenwände und Grundplatte wieder beplankst solltest Du unbedingt einen dicken Anstrich auf das Metallgestell bringen. Das Holz, egal nun ob Bretter oder Verbundplatte, können sehr lange Wasser und Feuchtigkeit speichern, die Dir das Metall dann schnell wegrosten lassen. Ich persönlich bevorzuge den Hammerite-Lack auf verzinkten Metallen aber auch auf angerosteten Metallen. Da habe ich recht gute Erfahrungen gemacht. Allerdings macht Hammerite auf frischem Stahl keine gute Figur. Am besten hält er auf angerosteten Flächen. Und wenn ich mir das Gestell auf Deinem Foto so ansehe, dann ist es nach meiner Meinung ein guter Kandidat für Hammerite-Lack.

    Ja und was die Beplankung anbelangt, da würde ich persönlich den Brettern den Vorzug geben. Die dürfen dann durchaus auch sägerauh sein und müssen nicht gehobelt sein. Bei meinen Kastenwagen habe ich passende Palettenbretter verwendet, die ich mir auf der Tischkreissäge passend zugeschnitten habe. Final sind sie dann mit einer dünnflüssigen Holzschutzlasur behandelt. Und da sie nicht all zu oft im Regen stehen, hält der Anstrich nach wie vor. Bei Gelegenheit will ich ihn mal erneuern, aber nicht, weil er nachlässt sondern weil einsatzbedingt die ersten Stellen Absplitterungen im Holz haben.

    Die Bretter habe ich übrigens mit passenden M5-Schlossschrauben am Rahmen befestigt. Das kommt dem Vorbild schon recht nahe. Lediglich beim Wagenboden gibt es beim Vorbild Spezialschrauben. Bei meinen Kastenwagen sind das aber auch Schlossschrauben.

    Noch ein letzter, aber nicht so wichtiger Satz. Eigentlich ist es schade um den PKW-Anhänger. Der hat wenigstens noch eine richtige Blattfeder und nicht die neumodischen Torsionsstäbe als Federung. Vermutlich hätte ich da keinen Eisenbahnwagen draus gemacht sondern den wieder als PKW-Anhänger aufgebaut. ;)

    Gruß

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Servus Joschi!


    Ja so werde ich es machen mit dem Hammerit. Den kenne ich eh.

    Interessant ist nur, der Hänger stand viele Jahre immer im Freien ohne Abdeckung.

    Gerostet ist da nicht viel sondern eher teilweise ein braune Patina, also Überzug, entstanden.
    Das Holz hält so ich mich erinnern kann von selber gegenseitig, weil es teilweise in diesen U-Führungen eingeschoben wird.

    Bei den Seiten ohne U-Führung wird das Holz durch die Hölzer mit der Führung gehalten.

    Das muß ich mir aber noch genauer ansehen, habe das nicht mehr so genau in Erinnerung.

    Das Holz mache ich mit Leinölfirnis wetterfest. Habe das beim anderen Wagen auch schon so gemacht.

    Ein Bild davon habe ich im Beitrag vom 31.Juli schon eingestellt.

    Natürlich kommt da eine Plane dann darüber.
    Anhänger hätte ich genug die alle nur herumstehen, daher wurde der schlechteste geopfert!

    Die Federn und die Räder habe ich verschenkt.
    Danke für die Tipps!!

    Viele Grüße
    Willy

  • Servus miteinander!


    Gestern habe ich mich von den Bauarbeiten drücken können und an meinen Waggon weiter gemacht.

    Zuerst einmal die Achsen passen abgelängt und an den Enden 5mm Löcher für Sicherungsstifte oder Splinten gebohrt.
    Danach die Stehlagergehäuse an den Langsträgern angeschraubt. Leider hatte ich zu wenig M12 Sicherungsmuttern,

    muß diese nachkaufen.

    Danach den Wagenkasten probeweise aufgesetzt und einmal alle Bretter (Reste von einer Schalung)

    zugeschnitten und gleich eingelegt. Jetzt fehlen nur noch für die Stirnseiten 16 mm Bretter,

    die dort in die vorhandenen U-Rahmen eingeschoben werden.

    Der Kastenrahmen muß noch an die Längsträger geschweißt werden.

    Bilder vom Wagenkasten kommen bald nach.

  • Servus miteinander!


    Heute wieder am Waggon weiter gemacht.

    Habe zwischenzeitig M12 selbstsichernde Muttern gekauft.

    War gar nicht so leicht diese zu bekommen. Ja in der 100 Stück Packung schon, aber was mache ich mit so vielen?.
    Also heute alle Bordwand-Bretter zugeschnitten und eingebaut. Mit den schmalen U-Profilen am Rahmenrand war das gar nicht so einfach.

    Also die Räder sind jetzt an den Achsen schon angeklebt, hielten schon nach 20 Minuten bombenfest und mit Drahttstiften gesichert
    Längsträger wurden an den Rahmen geschweißt. Die Puffer muß ich noch machen.

    Die "Anhänger- Klappbordwand" fehlt auch noch, ist aber mit den original Beschlägen schon vorhanden!

    Bin ganz zufrieden mit dem heutigen Ergebnis!! :) :)

  • Hallo Willy,

    da kann ich mich Weimi nur anschließen. Der Wagen ist ein sehr nützliches "Arbeitstier", wenn man das so sagen darf.

    Gruß

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Guten Abend Willy

    Nun ja, da hast Du grundsätzlich Recht. Ist halt auch einfacher.

    Allerdings heißt es auch, das die Wagen, wenn Du sie zusammen

    mal schieben möchtest immer angehängt werden sollten.

    Ansonsten besteht die Gefahr des verhagens was zum entgleisen

    führt.

    Ok, Nachrüsten lässt es sich immer. Deswegen mach es erstmal

    so und sammele Erfahrung.

    Mit freundlichen Grüßen Michael

  • Servus Michael!

    Ja dachte ich auch, ein Pufferplatte kann man noch immer drauf schweißen.

    Nur verschieben geht da nicht.

    Werde einmal schauen wie das funktioniert.

    Viele Grüße
    Willy

  • Servus miteinander!

    Also heute trotz Regenwetter und leichten Schneefall habe ich etwas am Wagen

    weiter gemacht. Also für alle Freunde der "Bordwand" habe ich diese einmal eingebaut.

    Hat sofort geklappt allerdings fehlt noch die grüne Farbe.

    Aber es wird ja der ganze Wagen noch gestrichen. Vielleicht der Rahmen auch noch schwarz.

    Innen mit Leinölfirnis.

    Die beiden 5x5 cm Rohre als Halter für die Kupplung habe ich schon zwischen den Längsträgern eingepaßt.

    Die 12 mm Löcher für die Befestigung der Kupplungen sind auch schon hinein gebohrt.

    Jetzt wird noch geschweißt.


    Noch ein Frohes Osterfest wünscht Euch
    Willy

  • Servus miteinander!

    Also heute einmal bei Schönwetter und fast 18°C etwas weiter gemacht.

    Leider war der Tag recht kurz, konnten erst zu Mittag in den Garten fahren.

    Aber einiges konnte ich trotzdem noch machen.
    Einmal die Balkenschuhe für meine Kupplung zurecht gemacht. Beide habe ich In der Länge abgeschnitten

    und die 14 mm Löcher für den Kupplungszapfen 12 mm Dm gebohrt.

    Eine Kupplung habe ich einmal probeweise angeschraubt um das Bild zu machen.

    Geschweißt muß noch alles werden.

  • Servus miteinander!

    Ja durch genaues schauen finde ich immer wieder neue Fabrikate die ich

    für meine Zwecke verwenden kann.

    Habe jetzt Balkenschuhe die nur den halben Preis der anderen gekostet haben

    und für meine Zwecke gut geeignet sind gefunden.

    Dazu mußte ich nur den Stahlschaft auf die Länge die ich brauche abschneiden und

    die Schaftdicke mit der Flex auf die 11,..mm an den Enden abschleifen.

    Jetzt wird da auf ca 30 mm Länge ein M12 Gewinde geschnitten.

    Danach werden in die Enden des Lokrahmens passende Löcher gebohrt und dort die "Kupplungen" angeschraubt.

    Zwischen den Betonierarbeiten im Garten konnte ich leider nicht mehr machen. :(