Umbaukonzept Akku- auf V-Lok

  • Hallo Steffen,
    du schreibst: Elektro-technisches Grundlagenwissen ist durchaus vorhanden ...
    Das muss man anzweifeln, wenn du von einem Trafo für 60 € schreibst.
    Mit einem Trafo hast du eine Sekundärspannung von z.B. 24V Wechselspannung.
    Wird das an den Accu oder die Motorsteuerung geklemmt, dann hast du statt einer fahrenden
    Lok ein kurzes Rauchzeichen (Motorsteuerung) oder einen heftigen Knall (Accu).
    Du benötigst, wenn du die Accus weiterverwenden willst, ein Ladegerät oder mehrere Ladegeräte (abhängig von der Ladetechnik)
    oder, ohne Accu, ein leistungsfähiges leerlauffestes Netzteil, das über eine zuverlässig funktionierende Überstromabsicherung verfügt.
    Volker

  • Moin zusammen,

    ich habe einen China Diesel 4 PS (langsam laufend) mit einem Bootswendegetriebe kombiniert, funzt einwandfrei.

    Als (Anfahr) Kupplung wird ein Keilriemen stramm gezogen.

    Den Dieselmotor kann man natürlich auch mit einem Generator verbinden.

    Gruß Bucki

  • Bei direkt angetriebenen Konzepten ist der Knackpunkt immer das Wendegetriebe, wenn man überhaupt vor- und rückwärts und dann noch mit gleicher Geschwindigkeit fahren möchte. Deshalb habe ich auch ganz schnell von Mopedgetrieben und ähnlichem Abstand genommen. Das Einkuppeln stellt bei diesen Dingern auch noch ein Problem dar, denn wenn man das nicht sanft genug machen kann, ist keine vernünftige Zugfahrt möglich. Für solche Zwecke habe ich mir vor einiger Zeit über Kleinanzeige eine 6PS-Hakorette mit Wendegetriebe und PIV-Riemenantrieb zugelegt. Mit der kann man wenigstens was anstellen, wegen der Abmessungen ist sie aber erst ab 10,25" einsetzbar. Meiner Meinung nach kommt man mit der Stromaggregat/Elektroantriebskombi schneller und betriebssicherer zu Potte.

    Gruß vom Heizer

  • Hallo Ihr,

    mMein Knatterviech kommt ganz ohne elektrische Komponenten im Antriebsstrang aus:
    - Villiers F07 Motor (sechziger Jahre, Ventile hängen neben dem Kolben...)
    - Fliehkraftkupplung
    - Schneckengetriebe (Industrieteil, Untersetzung etwa 30:1)
    - Wendegetriebe 1:1 (keine Ahnung, wo das Ding mal verbaut war)
    ....und von da per Kette auf die 3 Achsen.
    Läuft vor- und rückwärts satte 5 km/h und zieht alles, was man dranhängt. als Rangierlok perfekt.

    viele Grüße

    Holger

    Fueled by coffee, powered by steam.

  • Moinsen,

    jep - der Bucki hat einen schönen Langsamläufer, funzt und Qualmen tut ’s auch. :thumbup:

    S. Bilder aus dem Westfälischer Anzeiger von dem Modellschautag(e).

    "Man kann den Wert einer Sache daran messen, wieviel Zeit man sich dafür nimmt!"

    Grüße Andreas

  • Ja, das Eaton Model7 kostet bloß neu in UK GBP 777,-, bei aquarium-melle €899,-, Versand kommt auch noch hinzu. Man muss schon Glück haben, ein gebrauchtes, dichtes, funktionierendes Teil zu finden, das auch noch bezahlbar ist.

    Gruß vom Heizer

  • Hallo Dampfbahner,
    nur mal so eine Idee zum Thema Wendegetriebe. Eigentlich braucht man für die Rückwärtsfahrt nur ein Rad mehr. Zwei Räder in der Untersetzung vorwärts und drei Räder für rückwärts. Wenn man jetzt mit zwei Keilriemenkupplungen arbeitet, spannt man jeweils einen für die gewünschte Richtung. Könnte sogar den Spielwert erhöhen und die Baukosten senken. Sollte mich nicht wundern, wenn es das nicht schon gegeben hat.
    Grüße
    Wolfgang

    † 2017

  • Jepp, elegant, aber teuer. In der Bucht habe ich das Getriebe auch noch nicht gesehen.
    Aber wie gesagt, es sollte ein Umbau werden, kein Neubau. Aber vielleicht wird sich das auch noch ändern... :D

    @Volker: Ob Du mich nun für elektro-technisch kompetent hältst oder nicht, sei dahingestellt. Das können andere Leute besser einschätzen als Du.
    Generell halte ich den derart gehobenen Zeigefinger bei Personen, die man nicht persönlich kennt, für problematisch. Wenn ich jeden, der mit einer (zuweilen auch dummen) Frage zu mir kommt, erstmal als unqualifiziert abstempele, könnte ich sehr wahrscheinlich in sehr kurzer Zeit niemanden mehr zu irgendwas motivieren.

    Also, insbesondere im Interesse der Kollegen, die hier Rat suchen oder Anfänger sind, sollten wir uns an sachlichen Argumenten orientieren und erklären, was warum nicht funktionieren wird.

    Viele Grüße, Steffen

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Steli,

    wenn du schon Regeln im Forum einbringen willst, hier beginnt man Beiträge mit einem "Hallo" oder so, und man endet mit "Grüßen " .

    • Nebenbei haben dir hier glaube ich, alle probiert zu helfen und dir Sachen zu erklären, wie kommen sonst so schnell 2 Seiten zustande.

    Gruß
    Christian

    Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch ein Zug sein !!! :D Ich bin der Fräser Eilig, was ich nicht fräs das feil ich.... Genitiv ins Wasser weil es Dativ ist :pinch:

  • Hallo Dampfbahner,
    tief ein und ausatmen :P
    Eigentlich wollen wir doch mehr oder weniger ausführlich gute Ratschläge geben. Da kommt es schon mal vor, dass man zu ausführlich oder Lehrmeisterhaft klingt.
    Dann kommt es darauf wie es erklärt wird.
    Da gibt es den Ingineuer, der alles wissenschaftlich erklärt, weil er es so gelernt hat. Dann gibt es den Handwerker auch er hat seine Art zu schreiben und dann gibt es noch den Schrauber, der es so macht, aber nicht sicher weis, warum es funktioniert. Hier in Köln sagt man: Dat iss en Geföhl. Eigentlich, will jeder nur auf seine Art weiterhelfen. Da sucht man sich halt das raus, was einem gefällt und in die Hobbykasse passt. Das DBC-D Treffen wäre so eine Gelegenheit sich näher kennen zu lernen. Ich bin Samstags (19.9) da.
    Grüße
    Wolfgang

    † 2017

    • Offizieller Beitrag

    Wolfgang,

    ganz genau,da gibt es den schönen Spruch, " Der Ingenieur weiß warum es hält, der Schlosser weiß das es hält " .
    Beide kommen zum Ziel.
    In diesem Sinn, frohes basteln.


    Gruß
    Christian

    Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch ein Zug sein !!! :D Ich bin der Fräser Eilig, was ich nicht fräs das feil ich.... Genitiv ins Wasser weil es Dativ ist :pinch:

  • Hallo allerseits,
    wen ich so die Preise für 1kW-Staubsaugermotoren sehe, müsste das Konzept Generator doch unterm Strich recht preisgünstig umzusetzen sein. Ich vermute, dass man für einen solchen Motor eine Untersetzung von 1:2-1:3 gegenüber einem Standard-Universalmotor vorsehen muss. Das Gebläse zur Dauereinsatzkühlung ist aber schon dabei. Ist jemandem ein solcher Einsatz bekannt?

    Gruß vom Heizer

  • Hallo Heizer,
    Staubsaugermotoren kühlen sich durch den Luftstrom der auch die Saugleistung erbringt.
    Der Kühlluftstrom ist somit proportional zur Drehzahl.
    Die größte Leistung benötigen wir aber beim Anfahren, da dreht der Motor aber nicht oder nur mit geringer Drehzahl somit ohne Kühlung.
    Das Ergebnis ist im besten Fall eine Abschaltung durch die Temperatursicherung in der Motorwicklung.
    WorstCase? Durchgebrannte Motorwicklung.
    Warum drehen wohl vor dem Anfahren die unabhängigen Gebläse von Elektrolokomotiven hoch bevor die Motoren anfahren.
    Volker