Fabelhafte Lok Thomas.
Grüße Erik-Jan
Fabelhafte Lok Thomas.
Grüße Erik-Jan
Hallo
Mittlerweile sind die Kinderkrankheiten der Lok fast alle beseitigt. Über den Winter sollen dann auch noch die letzten Details, wie Führerhausboden und Sandstreueinrichtung angebaut werden. Das kostet relativ viel Zeit.
Beim DBC-D Jahrestreffen in Graz gab es die Lastprobefahrt zum Abschluss der Veranstaltung. 64 Achsen und 75 Personen zog die Lok mit schönem Auspuffschlag die Steigung hinter dem Bahnhof hoch.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
Was soll man da noch groß sagen... GEWALTIG!
Hallo
Nur weil sie fährt, ist die Lok noch lange nicht fertig.
Zur Zeit arbeite ich an der Verkabelung der Beleuchtung der Tenderrückseite. Dafür ist gerade die Verteilerdose entstanden. Im Maßstab 1:3,3 hat sie eine Kantenlänge von 28 mm.
Sie besteht aus vier Blechen,die mit PUK zusammen geschweißt sind. Material ist VA 1.4301, 0,6mm.
Die größte Schwierigkeit ist das rechtwinklige Biegen des Rahmens, so das alle Seiten gleich lang sind. Da hat man nur einen Versuch.
Zum Biegen habe ich das Blech in eine Parallelzwinge eingespannt, die ist schön Scharfkantig und hinterlässt auch keine Abdrücke im Blech weil sie keine Zahnung hat.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
Hallo
Die Verkabelung der Tenderrückwand ist jetzt auch Lackiert. Alle Lampen funktionieren.
Beleuchtung für Vorwärtsfahrt sieht so aus:
Auf dem Bild kommt die rote Farbe irgendwie nicht so gut zur Geltung, für Rückwärtsfahrt sieht es so aus:
Die Kabelschutzrohre sind 5x0,5 Kupferrohre die mit Schellen an das Blech geschraubt sind.
Bei den Leuchtmitteln habe ich mich bewußt gegen LEDs und für normale Glühbirnen 12V/0,1A entschieden. Die Lichtfarbe von Glühbirnen ist einfach natürlicher als die der besten warmweißen LEDs, besonders wenn die Betriebsspannung ein wenig unter 12V liegt.
Als Batterien verwende ich Eigenbau Akkus mit 18650 Lithium Zellen, die aus alten ausgeschlachteten Fahrrad und E-Werkzeug Akkus stammen. Die Zellen daraus sind oft noch vollkommen in Ordnung. Nur die Platine, die natürlich zur Maschine passen muss, ist defekt. In ein Gehäuse von der Größe eines 12V/7Ah Bleigel Akkus passen 3 x 7 von diesen Zellen. Bei gemessenen 2,5 Ah pro Zelle hat so ein kleiner Akku dann eine Leistung von 11V / 17 Ah.
Die niedrige Spannung kommt auch der Lebensdauer der Glühbirnen zu Gute.
Der Akku im Tender dient jedoch vor allem zur Versorgung des kleinen Kompressors für die Bremslufterzeugung im Zug. Nach einem Fahrtag müssen etwa 7Ah Nachgeladen werden. Da ist also genug Reserve, um auch noch zwei Ah für die Beleuchtung zu liefern.
Das Akku Gehäuse gibt es für 20€ mit allem Zubehör, inkl BMS Platine zu kaufen:
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
Hallo Thomas,
da warst du ja wieder super fleißig!
Jetzt können wir in Schackendorf sogar Tender voran fahren wenn es dunkel ist.
Freue mich schon drauf.
VG Dirk
Hallo
Hier einmal der Ablauf der Herstellung eines Teils meiner Lok:
Zuerst benötige ich eine Zeichnung oder Skizze. Je nachdem, was mir zur Verfügung steht, verwende ich Fotos oder Originalzeichnungen als Basis.
Das aktuelle Bauteil sind die beiden Griffstangen auf dem hinteren Ende des Wasserkastens vom Tender.
Da sich aus dieser Zeichnung noch keine Maße abnehmen lassen, fertige ich mir mit Photoshop eine Ausschnittsvergrößerung in oder nahe Modellgröße.
Das wird ausgedruckt und kommt mit in den Keller.
Das Bauteil ist aus 20mm Rund St37. Die Spitze wird mit der Kugeldrehvorrichtung und der Schaft mit dem auf 1,4 Grad eingestelltem Oberschlitten gedreht.
Die Sockelplatte wird von unten angeschweißt und anschließend Plan gedreht, damit die Stange auch senkrecht steht. Auf den Tank kommt eine Grundplatte gleicher Größe, die aber aus VA 1.4301 besteht, damit sie auf dem Edelstahlblech des Wassertanks mit PUK verschweißt werden kann.
Die Bolzen in der Basisplatte sind eingeschraubte Gewindestücke, die von der Unterseite mit PUK verschweißt und damit gegen Verdrehen gesichert sind.
Fertig montiert sieht das dann so aus:
Mal sehen, wie lange es dauert. bis irgendjemand versucht, den Zug an diesen Stangen zu Schieben und dabei den Tank verbiegt.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
Hallo
Am Wochenende ist endlich der Führerhausboden fertig geworden. Mit der Holzarbeit habe ich mich wirklich schwer getan.
Dabei war die Beschaffung der Leisten noch Einfach.
Aber diese winzigen Schrauben sind nicht meine Welt. Zum Glück habe ich von meinem Schreiner Leisten aus Eichenholz bekommen, Das ist so hart, das man fast Gewinde rein schneiden kann.
Die Verbindung von Unterkonstruktion und Boden sind M2 Senkkopfschrauben. Die habe ich mit 1,8mm Vorgebohrt. Direkt ins Holz geschraubt sitzen sie sehr fest.
Der mittlere Teil des Bodens ist herausnehmbar, damit ich an den Aschkasten heran komme und den Rost herausnehmen kann, ohne das Holz zu verbrennen.
Das Schutzblech am Feuerloch ist 0,5 mm Messing Riffelblech vom Wilms, das ich brüniert habe, damit es keine Flecken bekommt.
Unschlüssig bin ich noch, ob die Holzoberfläche noch behandelt werden soll. Wahrscheinlich bekommt sie aber durch den Kohlenstaub und Asche von alleine die richtige Patina.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas