Zementsilowagen Kds 54

  • Baubericht Zementsilowagen Kds 54

    Als im Jahr 1928 in Thüringen der Bau der Bleilochtalsperre begann, wurde extra für die Errichtung der Staumauer die Kleinbahn Schleiz- Saalburg mit Abzweig zur Staumauer gebaut. Nachdem ich das Modell des Gütertriebwagens ET 188 521 dieser Kleinbahn vollendet hatte, suchte ich noch nach einem passenden Güterwagen. Züge finde ich interessanter als solo-fahrende Lz (Lokleerzug) So entschied mich für einen Zementsilowagen der Bauart Kds 54. Die Pläne dafür fand ich auf dem EDHT auf dem Stand der Familie Niggemann Güterwagen Baupläne

    Den Bau meiner Fahrzeugmodelle beginne ich in Ermangelung eines Waagrechtbohrwerkes meistens mit der Pufferbohle. Hier kann noch alles in zwei Dimensionen bearbeitet werden.
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    Nach Fertigstellung dieser Teile wendete ich mich dem Bau der Behälter zu. Der im Niggemann-Plan erwähnte Hersteller der Behälter konnte nicht mehr liefern.
    Aber N. hatte in seinen Plänen auch eine maßstäbliche Abwicklung aller Behälterbauteile gezeichnet, also war es kein großes Problem, diese Teile nachzubauen.
    Für den Zusammenbau der drei Behälterteile klebte ich mir erstmal einen Holzkern aus Sperrholzplatten zusammen. Er bekam eine Zentralbohrung mit Gewindestange.

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    Als erstes wurden die zylindrischen Teile aus 2 mm Blech gewalzt, mit Spannringen aus dem Baumarkt festgespannt und zusammengeschweißt.
    Die Kegelstümpfe wurden aus quadratischen 1 mm Blechen gefertigt. Das große Mittelloch entstand auf der Maschine eines befreundeten Modellbauers. Nachdem die Außenkontur besäumt war, entstand auf einer Walze der Kegel.

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    Die beim Vorbild vorhandene Bördelung gelang mir nicht in einem Stück. Ersatzweise wurde der Rand eingeschnitten und Stück für Stück umgebogen. Der Mittelring erhielt einen angedrehten 1 mm Ansatz für die die Aufnahme des Kegelrandes und wurde mit diesem verschweißt

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    Es folgten der Flansch und der Deckel. Wegen seines Gewichts wird er nicht aufgeklappt, sondern seitlich verschoben.

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    Fortsetzung folgt

  • Baubericht Zementsilowagen Kds 54 Teil 2

    Das Stützgeländer des Deckels beschreibt einen Viertelkreis um den außermittigen Drehpunkt. Die Folge ist, alle drei Stützen sind unterschiedlich lang.

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    Es folgten Anbauteile wie Prüfhähne, Tritte

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    und Manometer

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    Der Mitteltritt ist an beiden Behältern angeschraubt.

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    Der unter Kegelstumpf wurde in gleicher Weise hergestellt, der Holzkern entfernt, mittels der Gewindestange zusammengezogen und mit dem Rest verbunden.

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    Es folgten Bodenflansch und Deckel

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    Auf diesem Bild sind die Befestigungsdreiecke für die inneren Bremsfangbügel zu sehen

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    Als nächstes folgten die Pufferbühnen, hier die Handbremsseite

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    Weiter ging es mit dem Fahrwerk und den Details am Achslager

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    und der Federaufhängung

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    Fortsetzung folgt

  • Baubericht Zementsilowagen Kds 54 Teil 3

    Kniffeliges Detail - die Seilhakenkonsole

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    Längsträger mit Federungsdetails

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    Pufferbohlen und Langträger sind verbunden

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    Trittstufen am Bremserstand

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    Stirnwände werden gewalzt

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    Da die seitlichen Stützwände noch nicht existieren und die Behälter nur auf ihnen aufliegen, wurde ein Hilfsgerüst aus Holz gebaut. Damit wurde die richtige Position der Behälter ermittelt.

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    Seitenansicht mit Behältern und Stirnwänden

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    Stirnwand mit gewalztem und geschweißtem Winkelprofil

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    Stirnwand auf der Bühne

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    Die erste Stützwand erhält ihre Form

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    Fortsetzung folgt

  • Baubericht Zementsilowagen Kds 54 Teil 4

    Es entsteht ein Zwischendeck

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    Stützwand mit der Ventilseite

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    Halter für das Bremsgestänge

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    Bremsteile einzeln

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    und im eingebauten Zustand

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    Das Apparatedeck wird zusammengesetzt

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    Das Apparatedeck mit Hauptluftbehälter und Bremszylinder

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    Bremszylinder mit Gestänge. Links oben im Bild der Bremsgestängesteller

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    Ventile und Rohrbögen

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    Rückwand mit Storzkupplung

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    Fortsetzung folgt

    Einmal editiert, zuletzt von Kroko94 (9. Januar 2017 um 21:23)

  • Baubericht Zementsilowagen Kds 54 Teil 5

    Stirnwandventil mit Injektoranschluß

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    Das Ventil stützt sich am Fahrgestell ab.

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    Dieser Festpunkt wird für die Behälterbefestigung mittels imbusschraube genutzt

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    Stirnwandventil mit Schutzkappe

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    Ventile mit Verrohrung

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    Seitenansicht mit Leitern

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    Bremserstand mit Riffelblech und Griffstangen

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    Blick auf die Unterseite mit Bremsgestänge und Bremsfangbügel

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    Löseventil mit Lösezug

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    Bei der Aufnahme im Fotostudio kam durch Zufall die Schrägansicht und das Spiegelbild der Unterseite auf einem Bild zusammen

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    Schluß

    • Offizieller Beitrag

    Wolfgang,

    da fällt mir nur, wunderschön, ein!!!

    Danke für die Berichte.

    Gruß
    Christian

    Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch ein Zug sein !!! :D Ich bin der Fräser Eilig, was ich nicht fräs das feil ich.... Genitiv ins Wasser weil es Dativ ist :pinch:

  • Hallo Wolfgang,

    Deine Detailversessenheit ist imponierend! Ist mir schon beim Containerwagen aufgefallen - wie viele Leute spielen sich mit Rippen an der Innenseite von Achslagerkufen, die nie jemand zu Gesicht bekommt??? Aber gut so, solch schöne Modelle sind nicht dicht gesät, ein Augenschmaus!

    Dass Du erstklassig schweißen kannst, hast Du klar unter Beweis gestellt. Anstrich und Beschriftung stammen auch von Dir?

    Vielen Dank für die anspornenden Berichte und schöne Grüße...
    Kristian

  • Hallo Chris,

    nicht so lange, wie Du für Deine Dampflok. Es ging relativ schnell, nur 13 Monate, weil ich die Pläne hatte und mich nicht durch arbeiten ablenken lassen mußte.

    Gruß Wolfgang