Kesselbau in 1:1

  • Hallo Toni,
    danke für's Zeigen, ein toller Film. Wohltuend ist die Arbeitsumgebung, nicht so ne' Drecksklitsche wie hierzulande oft zu sehen. Und viel grauhaariges Pesonal, das anscheinend wirklich noch geschätzt wird.
    Schöne Grüße,
    Reinhold

    Dr.B
    ...und immer 'ne handbreit Wasser über der Feuerbüchse!

  • Hallo Reinhold,
    was mir persönlich beim Feuerbüchsteil fehlt, sind die Jungen daneben, die das Handwerk lernen, damit das Wissen weiter erhalten bleibt...
    Danke für's Einstellen Toni!
    Viele Grüße
    Janosch

    Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch schneller als der, der ohne Ziel herumirrt (Gotthold Ephraim Lessing)

  • Hallo

    Ich hätte nie gedacht wie viel Arbeit und Präzision nötig ist um einen Kessel zu bauen.

    Für mich ist das die reine Kunst, nur schade, das so wie Janosch schon geschrieben hat, die jungen Mitarbeiter fehlen.

    Danke Toni für diesen Link.

    Grüße Peter

  • .......sind die Jungen daneben, die das Handwerk lernen, damit das Wissen weiter erhalten bleibt...

    ......die jungen Mitarbeiter fehlen.

    ....ihr habt Recht, so hab ich es nicht gesehen! Mir ist halt das Herz aufgegangen, mal ein paar Gleichaltrige bei einer tollen und wichtigen Arbeit zu sehen.
    Grüße,
    Reinhold

    Dr.B
    ...und immer 'ne handbreit Wasser über der Feuerbüchse!

  • Mahlzeit!

    Das ist ein sehr interessanter Bericht, der die Technologie des Baus eines Kessels in Nietkonstruktion mit kupferner Feuerbüchse sehr detailliert darstellt. Die Ausstattung der Werkstatt ist beeindruckend, da kann man fast vom Fußboden essen. Auch das Pressen der Kümpelteile mit der Eigenbauhydraulikpresse ist interessant. Was mir neben der bereits angesprochenen Jugend im Bericht fehlt, ist das verstemmen der Nietverbindungen, Deckenanker und Stehbolzen, sowie der Stemmkanten an den Blechen. Mich wundert zudem, dass die Rohre feuerbüchsseitig nicht gebördelt wurden. Hoffentlich wird es noch eine Fortsetzung geben.

    Gruß Sven

    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D

  • Hallo,

    auch ich danke für den Link, sehr schöner Bericht, wenn auch wohl interessante Passagen fehlen. Beim Anblick der Kupferbleche hab ich überlegt, ob das Sonderanfertigungen waren oder ob solche Bleche "serienmäßig" hergestellt werden - wofür sonst als für Dampflok-Feuerbüchsen könnte sowas gebraucht werden?

    Dank und Gruß...
    Kristian

  • Hallo

    Bei dem Aufwand, den die da treiben, kommt es auf die paar Tausend Franken für das Kupferblech auch nicht mehr an.
    Meiner Ansicht nach ist das Teuerste, das Gesenk und der Stempel.
    Auch die mobilen Pressen für die Nieten sind Einzelanfertigungen.

    Bei dieser Aktion ging es wohl weniger um einen funktionierenden Kessel, als um eine vorbildidentische Restauration, die musealen Ansprüchen genügt und bei der Geld keine Rolle spielt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas