(M)ein Frosch

  • Hallo zusammen,


    da ich seit dem EDHT zwar modellbauerisch, aber in anderen Bereichen tätig war, habe ich mich mit Beiträgen in der letzten Zeit zurückgehalten.

    Aber nun hat es mich wieder voll erwischt….


    Zunächst hatte ich nach der Anregung durch die beiden Vorbildbesuche in Dossenheim und Wiesloch (Vorbildfotos she. dort) Zeichnungen angefertigt.

    In der letzten Zeit hatte ich u.a. derartige Teile aus Bandmaterial 35x4 mm gebogen:

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    Da sollte doch auch so ein Frosch machbar sein….


    Dann der prüfende Gang ins Materiallager und ein erster Biegeversuch an einem Reststück.
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    Beides war erfolgreich und so konnte ich beginnen.


    Und hier nun das Ergebnis meiner kleinen (Wochenend-) Bastelei. Länger als ein verregneter Samstag in der Werkstatt hat es letztendlich in der Summe nicht gedauert.

    Die untere Platte ist aus 1,5mm Edelstahlblech. Das Oberteil hätte ich gerne aus dem gleichen Material gefertigt, hier hatte ich aber nur ein 1 mm-Blech mit ausreichenden Maßen am Lager.

    Diese beiden Formstücke musste ich noch anfertigen.
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    Für alle anderen Biegevorgänge konnte ich vorhandenes Stangenmaterial und Werkzeuge verwenden. Das verformen erfolgte zum größten Teil im Schraubstock.

    Hier nun die angefertigten Einzelteile von oben und unten:
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    Die Stopper sind aus 10x8er Material (ursprünglich 10x10) gefräst, in eine zweite (Sackloch-)Bohrung habe ich kurze Rundstücke D. 3 mm als Verdrehsicherung eingelötet.

    Zu der berechneten Breite hatte ich 10mm Sicherheitszuschlag gegeben, das hat dann 100%ig gepasst. Glück gehabt. Nur bei den Ausschnitten hatte ich mich wohl verrechnet: wie auf den Bildern der Einzelteile zu sehen, waren diese nach dem verformen entscheiden zu klein. Das nachträgliche Vergrößern war etwas mühselig, da ich das gebogene Teil nicht mehr richtig einspannen konnte.

    Nachträglich waren zwei zusätzliche Teile erforderlich (auf den Abbildungen nicht zu sehen):

    Durch die Verwendung von zwei vorhandenen fetten Unterlegscheiben als Drehkranz hatten die Drehpunkte von Ober- und Unterteil zu viel Abstand, so dass die Teile beim drehen „eierten“.Also habe ich ein kleines Drehteil (Röhrenform) ins Unterteil genietet, damit die Drehpunkte wieder direkt übereinander liegen.

    Und dann war das Oberteil im leeren Zustand in der Waage. Also habe ich an die vorderste Querstrebe von unten einen Blechstreifen genietet, so dass sich das vordere Ende nach unten neigt.

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    Nach ausgiebigen Drehversuchen hat sich das 1 mm-Blech als absolut ausreichend erwiesen. Die diversen gebogenen Radien wie beim Vorbild geben eine gute Stabilität. Auch die Gmeinder mit ihren 33 kg hat keine sichtbaren Verformungen hinterlassen.

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    Viele Grüße vom Winfried

    Ich fahre auf Spur 7 (Regelspur) oder auf Spur 5 mit der Feld- und Waldbahn

  • Hallo Wolfgang,

    danke für die Blumen.
    Die Gleise mit Aluminiumhammer über Bandmaterial (30x5, 30x6) mit runder Kante.
    Die Öffnungen und Verstärkungen mit den gezeigten Formstücken zwischen Klötze eingspannt.
    Erster Versuch mit Kugelhammer: schwer genau zu treffen, gab unschöne Dellen.
    Zweiter Versuch: Gewindestange mit Hutmutter: der Hut ist zu dünwandig, hat schnell nachgegeben.
    Dritter und erfolgreicher Versuch: 10x10er Stange, ca. 15 cm lang, vorne abgerundet (hatte ich mal für andere Anwendungen angefertigt).

    Ich war selber überrascht, wie leicht und schnell es letztendlich ging.
    Man muss sich nur was (zu-)trauen....

    Viele Grüße
    Winfried

    Ich fahre auf Spur 7 (Regelspur) oder auf Spur 5 mit der Feld- und Waldbahn