Kupferkessel nach Kesselhandbuch DBC-D oder doch lieber Stahl

  • Hallo ich mal wieder, nach einigem lesen, und studieren bin ich nun fast soweit das ich meinen ersten eigenen Kessel bauem will.
    Vorbild und Anleitung nach erwähnter Quelle ab Seite 28 ich sehe dazu aus rein Handwerklicher sicht zunächst erst mal keinerlei Schwierigkeiten, würde aus rein Optischen Gründen den Kessel bzw den Mantel jedoch lieber aus einem nahtlos gezogenem Stahlrohr herstellen (hätte passendes mit 5mm Wandstärke!), Kupfer zu rollen und zu löten wäre absolut rein Pronlem mir geht es hier speziell um die Optik der Kessel soll rein äußerlich schmodrig bis verrottet/verrostet aussehn.
    Er wird nicht in eine lokomobile eingebaut und wird mit minimalst möglichem Dampfdruck betrieben werde.

    Da ich keiner ernsthaften Modelle baue oder gar Originale in kleinerem Maßstab wiederauserstehen lassen , geht es hie um reine fantasy Maschinen ohne tatsächliche belastnnngen etc.
    So wird ein Verwendungszweck beispielsweise der Antrieb einer völlig sinbesfreiten Kaskade an Spielbehafteten Zahnrädern sein, ein anderer lediglich der das nach einer gewissen Zeit mal ein wenig Dampf per Socherheitsventil abgelassen wird.

    Aber zurück zum Thema seht ihr da schwierigkeiten??? Klar Oxidatio aber sonst??
    Ich könne natürlich auch komplett in Kupfer und einfach nen Stahlmantel drüber schieben aber das wäre irgendwie doppelt gemoppelt.

    Tschau Torsten

  • Aus meiner Sicht spricht die sehr einfache Verarbeitung (zumindest für mich) halt eben für Kupfer. Das es da keinerlei Vorschriften mehr mag sein aber dennoch bin ich da lieber safe unterwegs ich stell sowas auch aus sprich Kinder sind mit Ihrer Nase dicht drann und da geht ich null Risiko ein und frage lieber 100mal nach bei Leuten die das nehr echte Erfahrung mit haben-

    Löten geht halt sehr schnell aber auch schweißen ist kein Ding.mach ich täglich immer wieder mal.

    Aber du hast schon recht manchmal bremst man sich selbst durch zuviel Planung etc. selbst aus.
    Danke daher für den Tritt gegens Schinbein stimmt schon.

    Tschua Torsten

  • HM,
    na klar ist Hartlöten angesagt, wobei dort mitlerweile ein recht großes Spektrum denkbar ist. Selbst Stahl lässt sich schließlich Harlöten bei Bedarf.
    Werd den kleinen aber wohl wig schweißen und ich will einiges mit Flanschverbindungen machen der Optik wegen.
    Zunächst einmal werd ich jetzt alle benötigten Teile bauen und zusammentragen.

    Ich hab einfach mal angefangen und den Kessel abgelängt, somit ergibt sich das erste Ma´300mm lang 100mm Innendurchmesser 110 Aussen also 5mm Wandstärker.

    Ein Vorbild gibt es nichht das lässt meiner Meinung nach die freie Dimensionierung zu.

    Tschau Torsten wo kann ich ein zuverlässige regelbares Sicherheitsventil und anderes beziehen, am liebsten in D. Und Preislich angemessen.

    Tschau Torsten

    • Offizieller Beitrag

    Hi,

    schau mal bei https://www.dampfbahner.net/www.esska.de und geh unter Amaturen-Sicherheitsventile.
    Dort findest du welche aus Edelstahl die ich nur empfehlen kann.
    Habe ich auf allen Kesseln drauf ,nur auf den Arbeitsdruck achten .
    Man kann die Ventile wunderbar einstellen.

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    24€ bei Esska.

    Die Ventile schließen genauso ruckartig wie sie öffnen....echt super die Dinger.
    Wenn du mal schauen willst wie wir unseren "J" 611 Kessel gebaut haben schau mal hier auf Seite 2...

    Project "J"


    Gruß
    Christian

    Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch ein Zug sein !!! :D Ich bin der Fräser Eilig, was ich nicht fräs das feil ich.... Genitiv ins Wasser weil es Dativ ist :pinch:

    Einmal editiert, zuletzt von Steamchris (15. September 2016 um 16:43)

  • Sehr schöner Baubericht danke das ihr das so dokumentiert habt und zugänglich haltet.

    2Fragen haben sich heute aufgetan,, sagen wir mal der Kessel soll irgendwann ernsthafter arbeite, macht dan ein Überhitzer sinn???
    Sollte ich eine Speisewasservorwärmung im Abwärmestrom einbauen macht das bei längerem Betrieb auch schon bei solch kleinen Anlagen sinn????

    Derzeit ist nich t geplant zB einen leistungsfähigen Motr oder ähnliches zu betreiben vielleich mal ein Standmodell wie ein Damofhammer oder ein Dampfbetriebener Fallhammer (den werde ich ziemlich sicher bauen) aber man weiß ja nie

    An einem Gussmodell für einen solchen Hammer arbeite ich schon länger!

    Tschau Torsten

    Einmal editiert, zuletzt von Clockworker (16. September 2016 um 16:28)

  • Nächste Woche kommt hoffentlich mein Kessel vom Schweißen ich freu mich richtig drauf hat ein Freund von mir gemacht der berifllich Wärmetauscher baut sollte also was sein.
    Alles Wig, mal was anderes an dieser Stelle der will mir immer Edelstahl aufschwätzen und ich will ja nochmal was größeres bauen Infos dazu sind aber auch in der Literatur dürftig, was gäbe es dazu zu beachten . Ich würde ja einfach auf bewährtes Industrieell verwendetes Material zurückfreifen die bauen zB. bis 300Grad und 60bar Betriebsdruck das sollte doch auch für uns reichen machen aber ein geheimniss aus der Materialkennung so das ich da auch nur raten kann-

  • bis 300Grad und 60bar Betriebsdruck

    Hallo Torsten,

    das ist nur ein Blickwinkel. Der andere sind die chemischen Elemente/Verbindungen im Rauch, die sogar Edelstahl angreifen können, wenn er nicht gerade dafür ausgelegt ist. Zu nennen sind da Schwefel (saures Milieu) und CO (reduzierendes Milieu), bzw. auch die im Wasser gelösten Stoffe (da müsste ich jetzt im Forum rumsuchen, kannst Du selber). Da muss man schon ziemlich genau auf die "Betriebsbedingungen" der konkreten Stahlsorte schauen. Aber Fachleute sollten da schon die richtige Wahl treffen können, wenn sie wissen, wofür der Kessel sein soll.

    Gruß
    Kristian

  • Wei0 schon was du meinst und habe den Kessel auch nach entsprechender Literatur ausgelgt und entsprechende Materialien zusammengestellt. Ich wollte nur klar sagen das nicht ich den Schwei0e (was ich sicher auch könnte) sonder ein echter Schwei0spezialist aus dem Bereich Wärmetauscherbau mit allen möglichen Prüfungen.

    Va ist von mir in keinester Weise gewünscht und würde schon Optisch nicht zu dem Passen was ich will.
    Heute hab ich ihm noch ein paar Einschwei0teile vorbeigebracht um ein wenig Fleisch für diverse Anschlüsse zu haben, dabei war dann auch ein Stromlinienförmiger Fampfdom, den gabs so auch nie aber mir gefällts.

    Dampfseitig werde ich vorne eine Zentralverschlußß Klappe bauen wer da Kontruktionpläne hat das such ich noch. ger aks Dxf Datei für die Fräse, ähnlich einer Tresortür als min 6Riegel einfahren und anpressen ist gewünscht.
    Bitte mit nur einer Zentralschraube realisiert kein Konstruktion mit 2 Bedienhebeln.
    Ansonsten schweiß ilasse ich einen Flansch aufschweißen mit Material für Sacklöcher aber das gefällt mir nicht so richtig.

    Tschau Clockworker