Dieselschmauch auf Feldbahngleisen

  • So, jetzt kommen wir langsam zur Begründung, warum sich dieser Faden unter Modelle mit Verbrennungsmotor befindet.
    Der Kleindiesel hat seinen Platz provisorisch auf der mit dem Rahmen verschweißten Motorplatte gefunden. Das dient dazu, die Abmessungen und den Abstand zu den anderen Komponenten zu überprüfen.
    Davor ist der soeben eingetroffene Eaton zu sehen. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. ä
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    Viele Grüße, Wilhelm

    "Wohl denen, die nichts zu sagen haben, aber trotzdem schweigen" :/

  • Es folgt die Führerstandvorderwand aus 4mm Stahlblech. Die Rundungen sind Viertelsegmente aus 95 mm Rundrohr mit derselben Wandstärke.
    Achsen sind auch schon probeweise eingebaut. Die Dachlattenstücke sind Platzhalter für die Gummifederelemente.

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    Der Führerstand ist ebenso wie später der Motorvorbau an den Flacheisen angeschraubt und somit demontierbar.

    Viele Grüße, Wilhelm.

    "Wohl denen, die nichts zu sagen haben, aber trotzdem schweigen" :/

  • So, es geht weiter.
    Das Kleben der Radscheiben auf den Achswellen hat super geklappt. Vorher wurden die Zahnscheiben mittels Spannbuchsen aufgezogen. Das Fahrgestell ließ sich gut zusammenbauen. Die Kettenspannung funktioniert, wie von Maschinist vorgeschlagen, feldbahnmäßig mittels verstellbarer Achslager.

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    Grüße, Wilhelm

    "Wohl denen, die nichts zu sagen haben, aber trotzdem schweigen" :/

  • Hallo zusammen,

    Motor, Getriebe sind wieder montiert. Die Kettenverbindungen passen auch. Die Führerstandsvorderwand ist grundiert und zweimal gespachtelt. Jetzt können die Bedienelemente eingepasst werden.

    Der Motorprobelauf war erfolgreich. Allerdings braucht die Batterie volle Ladung, um ihren Zweck zu erfüllen. Obwohl diese empfohlen wird mit 12 Volt, 20Ah, scheint mir die Kapazität etwas knapp.

    Viele Grüße, Wilhelm

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    "Wohl denen, die nichts zu sagen haben, aber trotzdem schweigen" :/

  • Sonntag=Probefahrtstag

    Erste Probefahrten finden statt. Ergebnis, die Lok braucht die Leistung des Einzylinderdiesels. Eher habe ich das Gefühl, dass sie schwach motorisiert ist.
    Es läßt sich aber noch deutlich was an der Übersetzung machen. Das Kettenrad am Hydrostat kann noch im Durchmesser halbiert werden.
    Mal sehen.
    Aber erst werden die anderen Bauteile drankommen. Vor allem die Bremse! :thumbup:

    Viele Grüße, Wilhelm.

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    "Wohl denen, die nichts zu sagen haben, aber trotzdem schweigen" :/

  • Hallo Wilhelm,
    bei einem Rotex ED4-0219 und einem Eaton7 Hydrostat sollte die Kupplung 1:1 sein.
    Bei unserer Vereins-Feldbahnlok sieht das so aus.

    Links vom Hydrostat der unbedingt nötige (Beton-)Balastklotz, ohne den ist die Lok viel zu leicht.

    Volker

  • Hallo Volker,

    Das ist ein guter Hinweis. Für die Motorachse bestelle ich noch so ein Ritzel und probiere die Übersetzung mal 1:1 aus. Habt Ihr auch am Auspuff was gemacht? Der Sound ist doch etwas heftig, 8| mehr wie ein Rasenmäher, ich hätte gerne so ein Feldbahngetucker. Platz hätte ich, um z.B. einen senkrechten Topf auf dem Motorvorbau anzubringen, der würde auch dann die Abgase über Kopf rauspusten. Laut Anleitung soll es so wenig Krümmung wie möglich und immer weiter im Durchmesser werden, bis es ins freie geht.

    Beste Grüße, Wilhelm

    "Wohl denen, die nichts zu sagen haben, aber trotzdem schweigen" :/

  • Hallo Wilhelm,
    der Auspuff ist Orginal, wir haben auf der Lok auch einen Honda-Motor.
    Das typische Feldbahn-Getucker ist kaum möglich. Der Rotex dreht dafür im Leerlauf zu hoch, 1300U/min . Der Motor der Ns2 z.B. hat 450U/min Leerlaufdrehzahl und dreht bis 1500U/min.
    Volker

  • Hallo Volker,

    Ja, das Originalgeräusch wird wohl ein Traum bleiben.....

    Aber ich glaube, mit Deinem Tip der Übersetzung 1:1 brauche ich den Motor nicht so schnell laufen zu lassen. Gefühlt ist er bei etwas über Standgas nur noch halb so laut.

    Ich hab nur die Hoffnung, dass so eine Auspuffverlängerung mit einem Stück 95/ 3 Stahlrohr als Endtopf den Klang etwas tiefer und damit angenehmer macht. Aber ich experimentiere gern und berichte dann über das Ergebnis.

    Beste Grüße, Wilhelm

    "Wohl denen, die nichts zu sagen haben, aber trotzdem schweigen" :/

  • Moin Wilhelm,

    mit einem ChangFa 4 PS Diesel schaffst du das Feldbahn "Tuckern" ... allerdings hat der Verdampfer Kühlung.

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    Den Motor habe ich bei den Westerwälder Eisenbahnfreunden gekauft.

    Gruß Bucki

  • Mahlzeit!

    An meinem Hatz E673 habe ich die Leerlaufdrehzahl durch die Erhöhung der Schwungmasse heruntersetzen können.
    Ein Schalldämpfer mit Stahlwollefüllung hat das Geräusch deutlich reduziert.

    Gruß Sven

    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D

  • Hallo Sven,

    Ich bekomme in den nächsten Tagen einen Auspuffschalldämpfer von einem Bootszubrhör, der eigentlich zu einer Dieselheizung gehört. Den werde ich mal ausprobieren.
    An die Schwungmasse will ich erst mal nicht drangehen, da ändere ich erst Mal die Übersetzung zum Eaton Hydtostat auf 1:1 wie oben empfohlen. Dann kann der Diesel wesentlich langsamer laufen. Die Leistung müsste passen......

    Ich werde berichten. Jetzt gehört meine Aufmerksamkeit erst mal der eingetroffenen Drehmaschine (1,3 to Lebendgewicht) 30 Jahre alt, Fabrikat Graziano, hab noch nie an so einem Riesending gearbeitet, bin sehr gespannt. Wie es aussieht, kann ich meine Achsen dort komplett einspannen.


    Viele Grüße, Wilhelm

    "Wohl denen, die nichts zu sagen haben, aber trotzdem schweigen" :/

  • Es geht etwas weiter......

    Der Hebelmechanismus zum Gaszug wurde angepasst. Irgendwie gefallen mir solche mechanischen Hebelwerke besser als die fluddeligen Bowdenzüge.
    Das Steuerrad wirkt auf eine Fahrradkette und treibt eine Gewindespindel an. Die darauf sitzende Schraube bewegt den Hebel des Hydrostaten. Das ergibt eine feinfülige Steuerung.
    Der gekaufte Eberspächer Auspuffschalldämpfer ist seine € 129,- leider nicht wert. Die Schallreduktion ist minimal, aber es klingt wenigstens tiefer. Das flexible Gebilde bekommt noch ein steifes Stahlhüllrohr. Und später wird mit einem Eigenbauauspuff experimentiert. :D

    Viele Grüße, Wilhelm

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    "Wohl denen, die nichts zu sagen haben, aber trotzdem schweigen" :/

  • Mahlzeit Wilhelm,

    schade, dass es mit dem Schalldämpfer nicht geklappt hat. Da hilft dann nur noch selber bauen.
    Hier mal meine Lösungsvariante als Video.

    Auspufftest 10 1/4" Diesellok

    Die Variante funktioniert bis heute unverändert, mittlerweile ist der Bau schon 10 Jahre her.

    Gruß Sven

    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D

  • Tach zusammen,

    beim Schalldämpfer Bau kann man gut mit Lochblechen und Stahlwolle experimentieren.

    Staubleche und Leitbleche sollten mit normalen Blechen hergestellt werden.

    Nur sollte der Staudruck bei den Abgasen nicht zu groß werden.

    Einfach mal im Netz nach aufgeschnittenen Kfz-Schalldämpfern Schaubildern suchen ...

    Gruß Bucki

  • Servus Wilhelm.Könnte ich da noch ein detaillierteres Bild davon sehen?

    Hallo Willy,

    Hier jeweils ein Bild von oben und eins von unten. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    "Wohl denen, die nichts zu sagen haben, aber trotzdem schweigen" :/

  • Es geht lustig weiter.

    Der Vorbau wird hergestellt. Bauweise aus 4mm Stahlblech. Rundungen aus Viertelabschnitten eines 95mm Stahlrohres. Die Stöße werden beidseitig geheftet, sodaß kein Verzug entsteht.

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    Beste Grüße, Wilhelm

    "Wohl denen, die nichts zu sagen haben, aber trotzdem schweigen" :/