Hallo Leute,
Am 27.07.2017 hatte ich die Gelegenheit, die Joko-Bahn auf eigenen Achsen kennenzulernen. Obwohl ich mehrere Stunden herumgefahren bin, habe ich bestimmt nicht alle Strecken befahren. Die Grundstückfläche ist nicht besonders riesig, jedoch hat Jochen Korth es hingekriegt, ein Maximum an Fahrmöglichkeiten zu realisieren.
Als Neuling fährt man die ersten Runden einfach den eingestellten Fahrwegen nach, bis man an einigen markanten Punkten erkennt: hier bin ich schon mal vorbeigekommen.
Durch Umstellen der Weichenhebel wählt man hier und dort eine andere Strecke aus, bis einem auch diese Route bekannt vorkommt. Büsche und Bäume, sowie Dämme verhindern, daß das Gelände komplett zu überblicken ist. Das schafft einen zusätzlichen Reiz, weil hinter jeder Kurve sich neue Einblicke eröffnen.
Obwohl sich das Team um Jochen um die Pflege der Anlage bemüht, gibt es auch Bereiche, zu denen sich das Forstbauteam noch nicht „durchgeschlagen“ hat. Das erweckt den Eindruck einer südostasiatischen Dschungelbahn, bei denen man kaum die Schienen sieht. Trotz aller optischen Widrigkeiten verliefen meine Runden vollkommen störungsfrei ohne eine einzige Entgleisung.
Jochen war sehr gastfreundlich und ließ mich alle Teile der Anlage erkunden. So kam es auch zu einem ungeplanten Treffen zweier Triebwagen-Exoten.
David trifft Goliath
An der Hochbrücke hat man den höchsten befahrbaren Punkt der Anlage erreicht.
Also Leute, wer Wert auf interessante Fahrstrecken legt und nicht nur langweilig im übersichtlichen Kreis herumfahren möchte, dem sei diese Anlage wärmstens empfohlen. Direkt neben der A 46 gelegen, ist die Anlage auch verkehrstechnisch gut zu erreichen.
Dank an Jochen Korth
Gruß Wolfgang