Gerechtigkeit für Barbara Pirch

  • Hallo,
    mal was ganz anderes.
    Durch einen Eisenbahnfreund bin ich auf eine Online-Petition zur Unterstützung von Barbara Prich gestoßen. Einigen von Euch wird sie aus Reportagen bekannt sein. Sie besitzt zwei E94 und fährt Güterzüge durch Deutschland.

    Im Juni 2013 wurde ihre blaue E94 in eine Unfall verwickelt und beschädigt. Die Schuldfrage sei klar, aber die gegnerische Versicherung zahlt nicht. Das bringt das 1-Frau-Unternehmen in Schwierigkeiten. Es sieht nach einem Verhungern am langen Arm aus.
    Damit die Versicherung endlich zahlt, wurde eine Online-Petition gestartet, die bis zum 10.11.2017 10.000 Unterstützer zusammen bekommen will.
    Ich bitte Euch diese Frau durch Eure Unterschrift zu unterstützen.
    Hier der Link zur Petition: https://www.openpetition.de/petition/onlin…r-barbara-pirch

    Gruß Mathias

  • Man sollte vielleicht auch hier gleich klar schreiben, daß es der HDI ist, der nicht zahlt.

    Ich habe gerade meine Versicherungsvermittler angeschrieben, er soll innerhalb 14 Tagen eine Stellungnahme vom HDI beschaffen. Ein Wechsel ist ja ansonsten auch kein Problem. Natürlich müßten vorher noch diverse kleine aber teure Kaskoschäden behoben werden...

    Wie heist jemanndt mitt ein Stöckchen in Popöchen? "Darm-Pflock-Führer"!

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  • Hi NWE32, ach ja? Lass uns doch bitte daran teilhaben. Je länger man dazu googelt, desto erbärmlicher wird dieser Fall ja. Die einzige Stellungnahme die ich finde, ist totale Hinhaltetaktik ohne jeden Sinn und Verstand, man sollte das Aufsichtsamt bitten, solchen "Versicherern" die Lizenz zu entziehen....

  • Moin Martin,

    Zitat

    Gibt doch eine Stellungnahme der HDI, und da steht auch drin, was los ist und warum das so dauert.

    ich gehe davon aus, dass Du es gerne hast, wenn Dir jemand Zeit klaut - in dem Fall kann ich verstehen, dass Du so "schwammig" auf einen in der Sache durchaus interessanten "Artikel" verweist. Wenn es anders ist bitte direkt verlinken. Ich habe diesen Artikel gefunden.

    Für den Fall von "Ärger" oder einem "komischen Bauchgefühl" im Umgang mit Versicherungesunternehmen und Finanzdienstleistern ist die Seite "BAFin - Beschwerden & Ansprechpartner" möglicherweise ganz hilfreich.

    Zum Sachverhalt selber enthalte ich mich irgendeiner Stellungnahme, weil ich um die Tatsachen und Vorgänge nur unzureichend weiß. Ich finde aber die folgende Aussage (siehe Quelle oben) sehr interessant:

    Zitat

    ... Im Juni 2013 ereignete sich im Bahnhof Münchsmünster (Bayern) ein Auffahrunfall, als die Rangierlok - eines bei uns versicherten Unternehmens - mehrere Tankwagen zur Lok 194 178 von Frau Pirch bringen wollte. Es ist bis heute nicht klar, ob und wie schwer das „Deutsche Krokodil“ bei diesem Unfall beschädigt wurde. Ein Gutachten besagt beispielsweise, dass die Auffahrt mit nur 7,5 km/h erfolgte.


    Das ist zumindest deutlich schneller als "ordentliche Schrittgeschwindigkeit". Augenscheinlich hat da ja jemand weder in der Schule (Physikunterricht) noch in der Fahrschulausbildung (fast jeder Erwachsene hat einen Führerschein) so richtig aufgepasst und sich mal die Mühe gemacht, nachzurechnen, welche kinetische Energie denn da eigentlich "vernichtet" wurde und das in einem Falldemonstrationsversuch mit einem aktuellen Mittelklasse-Pkw zu visualisieren - das könnte hilfreich sein, weil man dann eine Vorstellung von den innewohnenden Kräften gewinnen würde.

    Grüße Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

  • Hallo zusammen, der Sachverhalt in dem Fall ist klar und geregelt letztendlich liegt es nur an der HDI die hier versucht mit allen Mitteln nicht zu bezahlen. Frau Pirch trifft in diesem Fall keinerlei Schuld, aber so kann man auch Unternehmen verhungern lassen, um nicht zahlen zu müssen. Ich als Eisenbahner sehe es als eine Schande was hier passiert. Man kann nur hoffen das der Fall sich so schnell wie möglich klärt.
    Grüße Jan

  • hallo in der runde

    im kassieren sind die versicherungen all super schnell-----aber im ernstfall ziehn die alles in länge nur das die am ende nicht zahlen brauchen. habe es leider auch selbst erlebt.

  • "
    ...
    Wir haben dem Wunschgutachter von Frau Pirch zugestimmt, der uns am 25. Oktober 2016 ein Angebot zukommen ließ. Dieses haben wir am 12. Dezember 2016 bestätigt und die geforderte Anzahlung in Höhe von 23.000 € geleistet.

    ... ihr könnt uns glauben, dass auch wir diesen Fall lieber heute als morgen beenden wollen.
    ..."

    Über 7 Wochen für eine so einfache Entscheidung? "Lieber heute als morgen"?

    Und von einem angeblich nicht vorhandenen Schaden am einen Fahrzeug auf einen minimalen Schaden am anderen Fahrzeug zu schießen, ist ja wohl oberfrech! Wenn ich mit der linken Hinterkante meines Autos in die Tür eines anderen Autos rein fahre, habe ich auch kaum einen Schaden, während der Gegner tausende verliert.

    Und mal ganz davon abgesehen: Diese sinnfreie Herumstreiterei wegen Oldtimer - die Lok hatte dort, wo sie unterwegs war, eine Zulassung, die sicher nicht ohne technische Auflagen zu erreichen ist! Diese waren offensichtlich erfüllt, dann kann man doch keinen Freibrief zum Randalieren aus dem Alter der Lok ableiten!

    Ich wundere mich nur, warum sich so viele die Mühe machen, eine Petition zu unterschreiben, aber nicht bereit sind, mal 5 Euro zu spenden (oder auch, warum nicht um so etwas gefragt wird) - damit wären sicher so einige Gerichtskosten bezahlt!

    Ich selbst kann mich bislang nicht über den HDI beschweren, aber ich will trotzdem nicht mit einer Firma zusammen arbeiten, die sich nur mit kleinen Dingen einen guten Ruf aufbaut, um dann bei großen Dingen Menschen in den Ruin zu treiben, nur um sich berechtigten Forderungen zu entziehen.
    Als sich mal bei Ebay einer einen guten Ruf mit Kleinstwaren aufgebaut hat, hat er danach wochenlang Digitalkameras verkauft, ohne zu liefern. Da er den Hals nicht voll bekommen konnte und die Sache auszureizen versuchte, war seine Erfolgsgeschichte dann am Flughafen schlagartig zu Ende.

    Ist der HDI etwa genau so gestrickt? Frage ich mich gerade.

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    Einmal editiert, zuletzt von Stephan_A (22. Oktober 2017 um 19:22)

  • Wie heist jemanndt mitt ein Stöckchen in Popöchen? "Darm-Pflock-Führer"!

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  • Hallo Frank,

    ich habe jetzt "Birgit Pirch hat der Konzern (31 Milliarden Umsatz" ins G-Monster eingegeben, und es hat den kompletten Artikel ausgespuckt.

    Apropos G-Monster: Ich bin regelmäßig per Skype mit Wolfgang in Kontakt. Schon mehrmals ist mir aufgefallen, dass mir Werbung für Dinge angezeigt wird, von denen er mir erzählt hat, dass er nach ihnen gesucht oder sie bestellt hat. Schon etwas bedenklich...

    Gruß
    Kristian

  • Von Google kommend wurde der selbe Artikel ohne Beschränkung angezeigt.. Vielleicht klappt es ja mit dem Link, mit dem ich dort hin kam:
    "Birgit Pirch hat der Konzern (31 Milliarden Umsatz" - Google-Suche

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  • Bei allem Verständnis und Bedauern für die Situation von Frau Pirch:


    1. Ein Versicherungskonzern ist kein Wohltätigkeitsverband. Er hat die Aufgabe, die Gelder seiner Mitglieder zusammenzuhalten. Tut er das nicht, steigen die Prämien und dann gibt's auch wieder Mecker.

    2. Was soll eine Petition bewirken?
    Seit wann mischt sich die Politik in derartige Fragen ein? Soll das Prinzip der Gewaltenteilung jetzt ausgehebelt werden?

    3. Die HDI hat klargemacht, daß der Gutachter im Verzug ist.
    Was soll sie denn machen, wenn das bezahlte Gutachten einfach nicht kommt?

    Die Versicherung ist durch die Initiativen zu Kommunikationsschritten gezwungen worden. Nun ist dann auch gut, mehr kann man nicht machen.


    Verwunderte Grüße!

    Gruß!
    Heinrich

  • Oh doch, man könnte mehr machen - viel mehr. Zum Beispiel die angebotenen 200.000 statt als beendender Vergleich erstmal als Vorschuss auszahlen. Hilft wirtschaften.
    Befangenheits-, Fristverlängerungs- und sonstige juristischen Winkelzuganträge weglassen. Wer in der Regulierung ist, sollte doch nicht die freie Wahl haben, wann und ob überhaupt er mal gedenkt zu zahlen.
    Das Argument, die Gesellschaft solle möglichst nicht zahlen, damit die Beiträge nicht steigen, ist ja nun das sinnfreiste, was man sich vorstellen kann - es ist genau Sinn der Versicherung, eine Risikoverteilung zu betreiben, denkt man diesen Einwand zu Ende, wäre es am besten, die Versicherungen ganz abzuschaffen. Dann müsste niemand Beitrag zahlen und alle Geschädigten blieben auf ihrem unverschuldeten Schäden sitzen. Genau das war aber nicht gewollt - dafür hat man Versicherungen mal gegründet - also lieber ordentlich regulieren und Beiträge hoch, ansonsten Lizenz einziehen.

    Wegen allgemeiner VerUNsicherung.

  • Generell spielen Versicherungen auf Zeit mit der Schadensregulierung , , In meinem Fall habe ich ein halbes Jahr auf Schadensregulierung warten müssen , aber von der Reparatur meines Laptops , den ich versichert habe hing keine Existenz ab Daher habe ich Geduld aufbringen können . Diese hat sich am Ende ausgezahlt . Wenn aber Existenzen auf dem Spiel stehen , sollte die Versicherung flexibler reagieren .

    Gruß Joe

  • Hallo zusammen,
    das was hier passierte war ein absoutes NoGo - Barbara hatte nichts mit dem Unfall zu tun und es ist nachgewiesen, das die Rangierabteilung mit den Kesselwagen auf Ihre stehende 194 178 aufgefahren ist.

    Erst nach einem Gerichtsurteil bei dem die HDI verlor, werden nun die Gutachten endlich angefertigt. Wenn man bedenkt das neben Unfallschaden, Standschäden und Ausfallkosten Millionen anfallen, sollte die HDI mal in die Pötte kommen, sonst steigen die Summen noch mehr an! Das ganze hätte schon abgeschlossen sein können, ist ja nicht erst gestern passiert.
    Gruß

    Meine 10er die fährt 210, schwuuuuubs das EBA hats nicht gesehn, ich geb Gas. Ich will Spaß Ich will Spaß :-))))