Wenn's alle wissen bis auf einen ...

  • ... dann ist es ein Geburtstagsgeschenk. Und auch wenn man so eine leise Vorahnung hat, weil die Ansage zur Kleiderordnung bei der Geburtstagsfeier "Arbeitssachen sind recht" heißt, wenn sie dann dasteht, die Batterien geladen und der Fahrregler eingebaut, das hat schon was. Nun habe ich also auch ein Zugpferd für meine Kastenwagen. Darf ich vorstellen - Joschi, der Kleinste.

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    Gebaut hat die Lok mein Sohn Christian und die Verkabelung hat der Heizer gamacht. Hier steht sie auf dem 260 mm Gleis auf der Farm, man kann sie aber auch problemlos auf 240 mm umspuren. Und wie die Gauner so sind, irgendwas bleibt immer noch zum selber machen. In diesem Falle ist es die Wurfhebelbremse. Mach mal 'ne Zeichnung, haben die sie gesagt.

    Auf jeden Fall an dieser Stelle mal ein großes Dankeschön für diese tolle thüringisch-hessische Geburtstagsüberraschung.

    Gruß

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Hallo Joschi

    Solche Geburtstagsgeschenke kriegt man gerne! Echt hübsche Grubenlok. Vielleicht kriegst du die Bremse ja dann zu Weihnachten,..;)

    Viel Freude wünsche ich!

    Dani

    Feldbahnmässiger Regelspurbetrieb mit elektrischen Dieseldampflokomotiven

  • ... Vielleicht kriegst du die Bremse ja dann zu Weihnachten,..;)

    Hi Dani,

    so optimistisch bin ich da nicht. Da muss ich schon selber etwas Gehirnschmalz investieren. Allerdings habe ich da gute Unterstützung. der Heizer hat ja auch noch eine DIEMA DL8, und die hat quasi eine baugleiche Bremse. Seinem Modell fehlt die auch noch, da ist das quasi ein Azufwasch. Jetzt muss ich erst mal ein paar Zeichn ungen machen, damit es losgehen kann.

    Im übrigen haben wir dann gestern auch noch die große Diesellok Ns2f von V75Christian mit einem Fahrregler versehen. Heizer war blickig genug, die Regler so zu programmieren, dass beide Loks nun ihre Bockigkeit im Großen und Ganzen abgelegt haben. Trotzdem bleibt noch genügend Arbeit. :)

    Anbei mal noch ein recht schlechtes Bild, weil es halt schon wieder zu dunkel war, von der gestrigen Probefahrt der Ns2f.

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    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Hallo,

    ich sollte mal wieder berichten, wie sich der Klein-Joschi inzwischen weiterentwickelt hat.

    Nun, bevor es dieses Jahr zu Weimi ging, habe ich den Richtungsschalter durch zwei separate Kippschalter, stilecht mit Orginalteilen einer Ludmilla, ersetzt. Nun gibt es einen Schalter für Ein-Aus un d einen Schalter für vorwärts-rückwärts.

    Eine weitere Sache war der Ersatz des ausgefallenen Displays. Ersatz war schnell bestellt und auch geliefert. Als ich dann aber das Display probeweise angesteckt hatte, habe ich mir nach kurzer Zeit schon fast die Finger verbrannt. Von daher habe ich davon Abstand genommen, das neue Display einzubauen. Das werde ich nur dann anschließen, wenn ich den Fahrregler programmieren muss. Als Ersatz habe ich beim China-Mann ein kleines Digitalvoltmeter bestellt, dass dort eingebaut wird.

    Und so sieht das Ganze jetzt aus:

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    Eine weitere Ergänzung hat Klein-Joschi durch ein monströses Ballastgewicht erhalten. Das war erforderlich, um ihm die Bocksprünge beim Start abzugewöhnen. Der Achsstand ist so kurz, dass des alten Mannes breiter Hintern nicht mehr komplett dazwischen passt. Und unter der Haube sind ja auch noch die Batterien. So ist die Lok etwas kopflastig. Das gleicht das Betongewicht jetzt vorzüglich aus.


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    Natürlich gab es bei Weimi dann auch richtigen Betrieb. Hier der ganze Zug im "schweren" Arbeitszugeinsatz.


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    Gruß

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Ach ja, da war ja noch was ...

    Meine Kastenwagen werden untereinander mit Kuppeleisen gekuppelt. Die letzten Einsätze haben allerdings gezeigt, dass das Mitursache für Entgleisungen ist. Zudem hat mein Klein-Joschi nur die Möglichlkeit, mit Kuppelkette zu kuppeln. Es war also höchste Zeit, mal ein paar passende Ketten zu bauen.

    Nun ist das mit der Kette nicht so ganz einfach. Zunächst einmal habe ich die Zeichnung der Kuppelkette aus Rolloff - Feldbahnen maßstäblich für meine Wagen gezeichnet. Im Ergebnis ergab sich eine Kettenlänge, die für meine Wagen viel zu groß ist. Von daher habe ich mich an meinen Puffern orientiert und eine kürzere Kette entwickelt. In einem ersten Versuch habe ich die äußeren Ösen aus einem Kettenglied einer 8er Langkette kalt zurechtgebogen.

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    Mit dieser Kette habe ich dann mal Messungen an meinen Wagen ausgeführt und siehe da, so passt das. So habe ich dann mit V75christian mal ein paar Ketten angefertigt.

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    Die vier rechten Ketten sind aus Orginalgliedern einer 8er Langkette und einer 8er Kurzkette zusammengebaut. Sie dienen mir zunächst einmal als Ersatz für die Kuppeleisen. Die unteren drei rechten Ketten sind aus je einem Kettenglied der 8er Kurzkette und je zwei selbstgewickelten Ösen aus 8er Rundstahl nach den Maßen meiner Experimente zusammengesetzt.

    Die obere rechte Kette ist dann schon wieder ein Spezialteil. Hier habe ich auf der einen Seite eine Öse nach meinen Maßen und eine Öse nach V75christian zusammengesetzt. Mit dieser Kette lassen sich Christian Loren problemlos an meine Dima kuppeln. Bei den Loren ist nämlich der Kuppelbolzen etwas weiter zur Fahrzeugmitte gerückt. Da reichen meine Ketten nicht mehr.

    Meine Kastenwagen werden nun nach und nach auf Kuppelkette umgebaut. Dazu verwende ich eine 12er Schloßschraube und noch etwas Zubehör. Dazu aber später.

    Gruß

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Grüß dich Joschi

    Eine gute Lösung. So wie du es gemacht hast wurde es ja bei so manch einem Betrieben gemacht.

    Wenn eine Normkette nicht ideal gepasst hat,wurde vom Betriebsschlosser einfach eine gebaut.

    Bis dann Michael

  • Geschweisste Kettenglieder sind Pflicht.

    Ich hab auch nicht schlecht geschaut, als nach den ersten Fahrten mit meinem Glaskasten die Kettenglieder der "mal eben schnell nur zum Testen" Behelfskette langsam immer weiter aufgingen.

    Fueled by coffee, powered by steam.

    Einmal editiert, zuletzt von Scrat (15. Juni 2020 um 11:57)

  • Geschweisste Kettenglieder sind Pflicht.

    Da gebe ich Dir vollumfänglich Recht. Auch wenn der Gedanke der Sollbruchstelle verlockend ist, wenn ich an das Drehschemelpärchen denke, dass wir bei Weimi über die Anlage gezogen haben, das hätte eine ungeschweißte Kette nicht gehalten, zumindest nicht über den gesamten Tag.

    Problematisch sehe ich aber immer noch die Vielfalt der Kuppelketten, die man nicht zuletzt wegen der verschiedenen Maßstäbe vorrätig haben muss. Meine Kastenwagen sind ja im Maßstab 1: 2,5 wohingegen Klein-Joschi im Maßstab 1:2 gebaut ist. Aber diese Fahrzeuge sind aufeinander abgestimmt. Wenn ich hingegen V75christian 's Loren anhängen will, brauche ich schon eine etwas längere Kette. Und so könnte man das stundenlang betrachten.

    Gesund bleiben!!!

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Ja Joschi

    Aber darin liegt ja auch der Reiz, Einheitsbrei ist doch langweilig das kann doch jeder.

    Denk an die Kuppeleisen und Ketten Sammlung die bei meinen Lok's so herum hängen.

    Das wissen wann welche gebraucht wird macht die Sache erst Interessant! ?

    Gruß Michael


    Ps: Eine Sollbruchstellen ist zwar wichtig aber nicht an dieser Stelle.

  • Hallo in die Runde,

    ich will mal einen kleinen Bildbericht unter dem Motte "Klein-Joschi bei Weimi" schreiben. Hier der erste Teil.

    Wie immer geht es mit der Eisenbahn im Bw los.

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    Und dann machen wir eine erste Inspektionsfahrt. Da hat der Weimi doch in einer Wendeschleife eine Kletterweiche eingebaut.

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    Ok, das wäre erledigt. Nun geht es an den Ziug. Die Kastenwagen stehen schon bereit.

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    Alles past, also ab ins Gelände.

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    Im Hintergrund wartet "Paul" auf seien Einsatz. Klein-Joschi hingegen erreicht den Bahnübergang.

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    Und von da aus dann die Außenrampe, eine wichtige Einrichtung.

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    Weiter durch die Wiesen ...

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    ... zum Streckenendpunkt.

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    Auf dem Rückweg wird wieder die Brücke über den kleinen Graben passiert. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Und sinniger Weise haben bei Weimi die Schallschutzwände Löcher.

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    Weiter geht es dann im zweiten Teil.

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Hier nun der zweite Teil des Bildberichtes.Ich war ja bei den durchlöcherten Schallschutzwänden stehen geblieben. Hier noch mal ein Foto von dieser Stelle.

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    Rampen gibt es bei Weimi mehrere. Hier die innere Rampe.

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    Ja, und dann haben wir es mal mit einer doppelten Bespannung versucht. Heizers große Schwester von Klein-Joschi war hier Zuglok.

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    Nach der Steigung ist dann V75christian mit Heizers Dima alleine weitergefahren ...

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    ... nachdem wir die Kreuzung mit der "Leoni" abgewartet hatten.

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    Bei der folgenen Lz-Fahrt erlitt Kleion-Joschi einen Fahrwerksschaden und musste ins Quartier gebracht werden.


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    Auch die Leoni kam gerade wieder zum Vorräte ergänzen.

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    Zum Glück konnte der Fahrwerksschaden schnell behoben werden und so war Klein-Joschi einen halbe Stunde später wieder froh und munter Unterwegs.

    Gesund bleiben!!!

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • An dem Tag hatte ich, wie man sehen kann, die Mütze vergessen und durfte dann abends aber so was an Dreck vom Kopf waschen, schwarze Popel inklusive. Noch was fällt mir auf: Die beiden Klein-Joschi-Reiter haben den Diema-Quersitz ( halbe Drehung des Kopfes beim Wechseln der Fahrtrichtung ) nicht angenommen :)

    Gruß vom Heizer

  • Heizer,

    es gibt nur ein Foto, wo man überhaupt einen DIEMA-Fahrer sieht. Hast Du da etwa noch andere Fotos (breitgrins)

    Gesund bleiben!!!!

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Hallo und guten Abend!

    Manche Ideen der Feldbahnfreunde muss man einfach nachnutzen, so gut sind sie. Der Weimi hat da ein Gleissystem entwickelt, dass man als Trapezgleis bezeichnen könnte. Das ist ideal für kurzzeitig benötigte Baugleise, wenn es nicht gleich mehrere hundert Meter sein müssen. Und dieses Gleissystem finde ich so genial, dass ich mir auch solche Gleise bauen werde.

    Bei unserem Stammtisch haben die Modulisten beschlossen, die Stahlbeine für die Module schon aus Gewichtsgründen gegen Holzbeine zu ersetzen. So konnte ich gegen eine kleine Spende einen ordentlichen Packen Kasten-Stahlprofil 20x20 mm übernehmen. Die Masse der Stäbe ist 950 mm lang, einige sind etwas kürzer und eine Spezialanfertigung hat 260 mm Länge. Damit lässt sich einiges anfangen. Also bin ich heute erst mal zum Stahlhandel gefahren und habe einiges Eisen eingeladen.

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    Aus dem Flachstahl (30x4 mm) werden Schwellen, aus dem Quadratstahl (16x16 mm) die Schienenverbinder. Leider haben die Säge-Jungs im Stahlhandel heute ihren zollstockfreien Tag gehabt. Und so hat sich meine Hoffnung, die 6-m-Stangen in 2-m-Stücken zu bekommen, gleich mal zerschlagen. Aus dem dadurch entstandenem Verschnitt hätte ich glatt noch 8 Schwellen machen können. Gut, wenn man da einen schweißbegabten Sohn zur Hand hat, der die Verschnitte so zusammenbrutzeln kann, dass man da noch 8 Schwellen schneiden kann. Danke Kind!

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    Nun, nach einiger Flexerei liegen da jetzt erst einmal 52 Schwellen auf dem Tisch. Machen wir also gleich mal eine Liegeprobe für das kürzeste Gleis, dass ich plane.

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    Je nach dem, wie rum man es einbaut bekommt man damit eine Gerade von 280 mm oder einen Bogen mit einem "Radius" von 2000 mm und einem Winkel von 8,2 Grad gebaut. Radius habe ich mal in Anführungszeichen gesetzt, denn streng genommen ist es ein "felkdbahntypischer" Knick.

    Weitere Gleislängen werden 430 mm und 930 mm werden. Dabei wird sich der Winkel nicht ändern sondern nur der vermeintliche Radius. Was dann noch fehlt, ist ein "Frosch", wenn man mal ganz haarscharf gleich mal 90 Grad um die Ecke muss. Nur gut, dass wir da bei V75christian schon was passendes im Keller haben, was man sich für den Anfang ausleihen kann.

    Als Spurweite habe ich diesmal 260 mm gewählt, einfach weil wir ab Herbst größere Streckenbauarbeiten in dieser Spurweite erwarten. Da wäre es blöd, wenn das Baugleis in einer anderen Spurweite ausgefgührt wäre.

    Viele Grüße

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

    Einmal editiert, zuletzt von Joschi (24. Juni 2020 um 21:06)