Text und Bild:
Facebook "Harz Kauz"
"Vor wenigen Tagen hatte sie im Schnee am Brocken gesteckt, heute Samstag 19.Januar 2019 konnte ich sie unter Dampf in Wernigerode bewundern."
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Facebook "Harz Kauz"
"Vor wenigen Tagen hatte sie im Schnee am Brocken gesteckt, heute Samstag 19.Januar 2019 konnte ich sie unter Dampf in Wernigerode bewundern."
Hallo,
soeben in der FB-Seite der HSB gefunden, veröffentlicht vor 2 Stunden:
Wieder im Einsatz: Die Untersuchungen an unserer "Eislok" „99 234“ sind mittlerweile abgeschlossen worden. Wie die gründlichen Untersuchungen nach dem Auftauen ergaben, waren glücklicherweise keine größeren Schäden entstanden. Die defekte Speisepumpe wurde im Zuge der Arbeiten ausgetauscht, so dass bereits am vergangenen Freitag ein erster Einsatz zum Brocken erfolgen konnte. Seit heute ist unsere „Eislok“ nun wieder täglich auf unserem Streckennetz im Einsatz (Foto: "99 234" mit dem ersten Brockenzug des heutigen Tages bei Drei Annen Hohne)
Gruß
Kristian
Echt Schwein gehabt!
Glückwunsch!
Hallo!
Prima, daß die Lok sich dabei keine "Erkältung" eingefangen hat.
Ich bin eben noch auf bewegte Bilder bei Jutub gestoßen, eine Reportage von NDR, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.
https://www.youtube.com/watch?v=f_Pakc6cSpY
Gruß Gerd
Seid Sonntag ist sie wieder im Einsatz.
EMP getauscht und noch ein paar Kleinigkeiten
Gruß Harzbahner
Maschinist hat in seinen Ausführungen dankenswerter Weise betätigt, dass die Neubaulokomtiven im Harz ab Werk keine Zylindersicherheitsventile hatten. Allerdings wurden die nicht vergessen, sondern waren weggelassen worden, weil die Lokomotiven mit Druckausgleichkolbenschiebern ausgerüstet wurden. Die Fachliteratur sagt dazu, dass bei Schiebern der Bauart Karl Schulz und Bauart Müller eben auf Zylindersicherheitsventile verzichtet werden könne.
Dann wurden Anfang der 1960er-Jahre die Trofimoff-Schieber eingebaut. Dabei war man der irrigen Auffassung erlegen, dass weiterhin keine Zylindersicherheitsventile notwendig seien. So liefen nun die Lokomotiven unter Dampf ohne Schutz gegen Wasserschläge, weil ein Trofimoff-Schieber unter Dampf wie ein Regelkolbenschieber arbeitet!
Es erscheint erstaunlich, dass trotz fehlendem Schutz die Lok bisher so klaglos ihren Dienst verrichtet haben. Die gelegentlich auftretenden Brüche an Treibstangen oder Treibzapfen bzw. Risse am Rahmen nahm man offenbar als gegeben hin... Doch der Krug geht halt solange zum Brunnen, bis er bricht. Dann ist der Zapfen oder die Stange ab. Und dem finalen Bruch sind zig Überlastungen mit leichten Anrissen durch "feuchte Fahrweise" vorausgegangen.
Diese ärgerlichen und kostspieligen Vorfälle sind das Ergebnis von Missverständnissen und Fehlinformationen!
Es gilt:
Dies hat mir auch das RAW Meiningen in einer Mail vom 29.04.2015 bestätigt.
Grüße an Sven von Wolfgang aus Freiburg (Riesa + Tazzelwurm)
Nabend
Naja die Loks fahren schon relativ trocken, bei Überhitzertemperaturen von 450 bis 500 Grad.
Was so schädlich für die Loks ist, ist halt das Jahre lange Grenzlast fahren, dadurch die Schleuderei jedes mal.
Die engen Bögen und der dadurch resultierende fehlende festen Radstand, da nur die 4. Kuppelachse fest im Rahmen gelagert ist und die Treibsachse Spurkranzlos ist, haben die Kuppelstangen keine richtige Führung und das macht sich auch an den Zapfen bemerkbar.
Der Harzbulle mit der 1. 3. und 4. fest gelagerten Achse hat die ganzen Probleme nicht.
Gruß NWE32
Hallo,
aus zuverlässiger Quelle weiß ich, dass die Lok schleuderte, und dabei Gesandet wurde, ohne den Dampfdruck rechtzeitig wegzunehmen - dass war wohl zu viel für das Material. Die Lok ist dann noch etwa 50m weiter gefahren, wobei die abgebrochene Treibstange noch ordentlich im Schotter herumstochern konnte.
Ziemlich haarige Angelegenheit - die Lok hätte dabei auch entgleisen oder gar umkippen können...
MfG Rudi