Decauville 060

  • Geschätzte Dampfbahner

    Gemeinsam mit unserem Gleisbauer Dani wage ich mich an den Bau einer dreiachsigen Decauville. Unser Plan ist, dass wir erst das Triebwerk bauen, und anschliessend den Kessel und die Führerhütte.

    Meine Frage an Euch ist nun, wie das mit der Asche gehandhabt wird. Bei der Dampflok, auf der ich bereits erste Gartenbahnerfahrungen sammeln durfte, fällt die Asche durch den Rost auf die Schiene.

    Ist es sinnvoll, einen Aschefangbehälter mit seitlicher Lucke am Rahmen zu realisieren?

    Vorteil: Asche liegt nicht auf der Schiene.

    Nachteil: Muss von Zeit zu Zeit an geeignetem Platz geleert werden.

    Danke im Voraus für eure Gedankensanstösse.

    Gruss vom Steff

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    On the rail again.

  • Hallo,

    Aschkasten ist definitiv Pflicht, die Frage darf sich eigentlich gar nicht stellen...

    Wie Thomas schreibt, die Zahl der Anlagen auf denen du dann gern gesehen bist, wird überschaubar sein.

    Die 3 Achsige Decauville ist übrigens die 030 - ich würde keine 060 kennen.

    Viel Erfolg!

    Manuel

    Ps; nach welchen Plänen baut ihr?

    -

  • Ciao Thomas, Ciao Manuel

    Danke für eure Rückmeldungen zum Aschekasten. Dachte mir schon, dass dieser notwendig ist.
    Ich war bereits etwas am Entwerfen, bis ich mich nochmals an die mir bekannte Lok erinnerte, wo dieser fehlt. Darum die Frage. Sorry.


    Die Zeichnungen sind von J. de Waal, allerdings für 2.5“. Da gewisse Masse fehlen, habe ich entschieden, die Teile neu zu zeichnen, direkt für 5“.

    Gewisse Teile werden wir optimieren und anpassen.

    Den Kessel können wir wohl nicht einfach mit 2 multiplizieren, den werden wir neu konstruieren müssen.

    Zum Massstab; angenommen die Spurbreite vom Original ist 600mm, ergibt das einen Massstab von 1:4.7


    Zur Bezeichnung; in der Schweiz wäre es eine G3/3. Im englischen eine 060 und im französischen Sprachraum u.U. eine 030. Oder einfach Achsfolge C.


    Gruss vom Steff

    On the rail again.

  • UNBEDINGT in der Planung schon einen Aschekasten vorsehen. Neben der von den Vorrednern erwähnten Sauerei auf dem Schienenstrang ist auch in unseren immer dürrer/trockener werdenden Sommern eine Brandgefahr gegeben. Diese zu minimieren sollte jedem Dampfmaschinenbegeisterten zur Pflicht werden . Eine Decauville ist eine sehr schöne modelltechnische Herausforderung: Viel Spaß beim Konstruieren und Bauen .

    Gruß

    Joe

  • Salü zusammen

    Habe unterdessen den Aschekasten inkl. zwei seitlichen kleinen Toren gezeichnet. So werden wir die Lok nicht nur im heimischen Garten einsetzen können, sondern dürfen vielleicht mal auf anderen Anlagen fahren ;)
    Die Löcher sind angedacht für bessere Luftzirkulation zum Feuer.


    Ja, die Steuerung stimmt nicht ganz. Der gelbe Aufnehmer am Kurbelzapfen der hintersten Achse ist noch falsch positioniert. Sonst ist das am CAD noch bequem herauszufinden, wo "Kollisionen" sind und noch umkonstruiert werden muss.

    Aber im grossen und Ganzen macht es Freude, die Lok neu zu konstruieren. Gewisse Objekte sind aufwändig, da auf den Originalzeichnungen gewisse Masse fehlen. Aber das kriegen wir schon hin.

    Gruss vom Steff

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    On the rail again.

  • Hallo,

    Schön, dass sie jetzt doch einen Aschkasten bekommt - meiner Meinung nach unverzichtbar!

    Der "gelbe Mitnehmer am Kurbelzapfen" ist die Kurbel... ;)

    Was mir auffällt... Euer Entwurf ähnelt sehr den Plänen von J.P.Duval, grundsätzlich spricht nicht dagegen diese Pläne hochzuskalieren, aber manche Teile weichen doch deutlich vom Vorbild ab. Zum Beispiel eben die Kurbel oder auch der Schwingenhalter. Wenn ihr euch schon die Arbeit einer Lok macht, dann beachtet doch solche Dinge auch, das macht sie ungemein attraktiver - die Abstände und ähnliches können ja gleich bleiben, aber die äußere Kontur könnte man verfeinern.

    Bei den Duval Plänen ist auch die Steuerung in Ordnung, läuft bereits erfolgreich in 1:13 unter Dampf.

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    Viel Erfolg!

    Manuel

    -

  • Salut zusammen

    Also die Decauville wird unser Erstling, da darf schon mal etwas noch nicht so ganz "fein" sein,.. Wir haben lange genug dran rumstudiert welches Modell und was und wo und wie,.. Die Devise heisst: machs einfach und klug, dann läuft der Zug! Zu den Nietenzählern gehören wir definitiv nicht.

    Wir wollen in erster Linie konstruieren, bauen und fahren und kümmern uns nicht um Detailfragen wie Vorbildtreue oder dergleichen. Es gibt so schon mehr als genügend Punkte die zu berücksichtigen sind. Und ich für meinen Teil habe keine Lust Jahrelang an irgendwas zu bauen, nur älter zu werden und doch nicht vom Fleck zu kommen. Steff sicherlich auch nicht,..

    Mittlerweile sind einige Positionen der Loks gefertigt und wenn es so unkompliziert weitergeht werden wir rasch Erfolge vorweisen können. Fotos folgen.

    Gruss Dani (burner)

    Feldbahnmässiger Regelspurbetrieb mit elektrischen Dieseldampflokomotiven

  • Salü Joe
    Danke fürs Kompliment. Erstling in sachen Dampf, ja.

    Habe mir eine Batterielok gebaut, im Stil von einer Egger-bahn Feldbahnlok. So habe ich wenigstens etwas zum Fahren, so für die Motivation.

    Die Lok selber zu rekonstruieren finde ich sehr wertvoll, so lerne ich die Lok von einer anderen Seite kennen und kann sie optimieren. Z.B. mit dem Aschekasten, oder auch mit einer Handbremse. Ferner möchte ich die Achspumpe optimieren. Dank CAD finde ich eher heraus, ob die Bauteile aneinander vorbei mögen, oder ob es "Kollisionen" gibt.

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    On the rail again.

  • Nun braucht ja eine Dampflok erstmal etwas Planung : Meine Vereinskamerad Georg hat das Original seiner Maschine über zwei Jahre lang jedes Wochenende besucht und jedes sichtbare Teil vermessen und fotografiert um später auch eine genaue Zeichnung an zu fertigen Danach begann eine 8 jährige Bauzeit !!!!!!!!!! Man kann behaupten er hat ganze 10 Jahre neben seinem Beruf als Betriebselektriker an seiner Lok gearbeitet inklusiver Recherche. Ich habe meine Maschine im halbfertigen Zustand übernommen , was etwas Zeit gespart hat, a b e r Dampfer erfordern eben viel Geduld. Da ist es gut, dass es die neuerdings übliche Möglichkeit der 3D - Simulation gibt , um Konstruktionsideen vor dem Bau zu testen um sich die Neufertigung von tausend Teilen bei Trial und Error - Versuchen zu ersparen

    Lieben Gruß

    Joe

    PS: Eine Duval - Deceauville habe ich leider noch nie in Augenschein nehmen dürfen : Gibt es dazu Fotos egal welchen Maßstabs oder welcher Achskonfiguration ???

  • Hallo Dani und Steff,

    ich habe noch 3D-Zeichnungen einer 3-Achsigen Decauville allerdings mit Gasfeuerung. Bei interesse Mail an mich und Ihr habt die Zeichnung.

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    Gruß

    Rainer

  • Wenn das nicht motiviert, was dann? Die in Danis Link gezeigte kleine Maschine macht wirklich Lust auf mehr . Ein sehr gelungenes Maschinchen und außer dem bilden Lokomotiven von Decauville eine für die Augen sehr angenehme Erscheinung.

    Gruß von

    Joe

    Einmal editiert, zuletzt von Dampfmaschinenjoe 1967 (2. Januar 2020 um 08:32) aus folgendem Grund: Rechtschreibfehler verbessert

  • Hoi Dampfbahner

    Anbei ein Foto der bereits gefertigten Bauteile. Es sind bis jetzt 14 Positionen (von ca.120...)

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    Wie Ihre seht ist schon einiges entstanden, sobald wir wissen wie der Rahmen genau zu bauen ist, geht es zügig weiter!

    Gruss

    Dani

    Feldbahnmässiger Regelspurbetrieb mit elektrischen Dieseldampflokomotiven

  • Guten Tag zusammen

    Kurzes Update von unserem Projekt Decauville: Gestern konnte ich endlich die gelaserten Rahmenteile in Empfang nehmen und konnte es natürlich nicht lassen das ganze mal kurz zusammen zu wünschen. Ich denke, jetzt kann es richtig los gehen und wenn man mal den Unterbau hat sieht es für das Auge doch auch schon mal nach etwas aus. Material Rostfreier Stahl 6mm, Verzug: praktisch null, die Teile sind pickobello gerade...

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    Hinten unter dem Führerstand könnt Ihr die vorgeschnittene Aussparrung für den Aschekasten erkennen, Steff`s genialer Blitzgedanke: das herausgebrochene Stück verwenden wir dann als Seitenteil für den herausnehmbaren Aschekasten.

    Tja, leider ist Pfingsten schon wieder anderweitig verplant sonst würde man mich natürlich in der Werkstatt finden am Schrauben... Aber bald geht es weiter!! Ich denke, alles in allem sind wir zügig unterwegs...

    Bis denne!

    Gruss Dani

    Feldbahnmässiger Regelspurbetrieb mit elektrischen Dieseldampflokomotiven

    • Offizieller Beitrag

    Hi Dani,

    das sieht ja schon sehr vielversprechend aus!

    Mir fällt gerade auf, dass die Kuppelstange der Räder eine durchgängige Stange ist. Falls ich das richtig gesehen habe, würde es sich wahrscheinlich lohnen das noch zu ändern. Die Kuppelstangen ist, wenn sie mehr als zwei Achsen verbindet immer mit einem Gelenk versehen. Wenn die Räder sonst unterschiedlich weit einfedern, was sie ja meist machen, führt das sonst zu einem unangenehmen Humpeln der Lok und erhöhtem Verschleiß in den Lagern.

    Auf dem geklauten Bild von Wikipedia sieht man das Gelenk in der Kuppelstange!

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    liebe Grüße

    Jonas

  • Hoi Jonas

    Wertvoller Hinweis, danke Dir!!

    Das werden wir prüfen, muss mal mit dem Steff Kontakt aufnehmen (Der hat die neuen Teile noch gar nicht gesehen..) Die Kuppelstangen werden wohl bald Thema werden. Nächster Schritt wäre aus meiner Sicht aber erst mal die Laufbüchsen für die Achsen und die Gleitbahnen an den Achslagern... War da nicht was mit dem Iglidur-Kunststoff? Muss mal nachschauen... Irgendwo hatten wir einen Tread zu dem Thema... glaube beim Rainer seiner 98..?

    Gruss Dani

    Feldbahnmässiger Regelspurbetrieb mit elektrischen Dieseldampflokomotiven