Decauville 060

  • Hallo Dani,

    bei meinem Tenwheeler-Umbau hab' ich Iglidur-Buchsen eingesetzt. Über Langzeitverhalten kann ich noch nichts sagen. Bei meiner EIGER sind dagegen seit Jahren Metall-Teflon-Gleitlager im Einsatz. Die bestehen aus einem geschlitzten Stahlring mit einer Teflon-Auskleidung. Die Bohrung muss mit h7 hergestellt werden, das eingepresste Lager hat dann die richtige Passung für den Kurbelzapfen (ich glaube auch h7). Bei mir ist die Bohrung 10mm und der Kurbelzapfen 8mm. Beim Tenwheeler konnte ich diese Art leider nicht einsetzen, weil ich keinen Lieferanten für "zölliges" Material gefunden habe.

    Viele Grüße

    Andreas

  • Hallo Dani,

    Ich habe bei meinen Lokomotiven für die Kuppelstangen Iguslager verwendet (2 pro Lager) und bis jetzt eine Probleme damit gehabt, für die Achslager habe ich allerdings Kugellager verwendet.

    Zum vermessen des Abstandes für die Kuppelstangen habe ich mir ein Flachstahl mit dem theoretischen Abstandes gefräst, jedoch an einer Seite eine größerer Bohrung angebracht. In diese Bohrung habe ich dann eine Exzenterbüchse eingesetzt, so kann man diese verdrehen bis das Maß passt und dann auch genau nach ausbauen vermessen.

    Gruß, Marc

  • Hallo

    Sehr schönes Vorhaben. Gratuliere. Welche Abmessungen wird das fertige Modell haben?

    Thema Achkasten: bitte nicht die Luftklappen vergessen! Sollten vom Führerhaus gut bedienbar sein.

    SG

    Andreas

  • Hoi Andi

    Danke Dir für den Tipp. Die 4 Maschinchen werden LüP 1100mm haben Führerhausbreite ist 364mm und die Höhe bis Oberkante Kamin 572mm.

    Gewicht? Keine Ahnung, aber wohl etwa so um die 100kg...

    Gruss Dani

    Feldbahnmässiger Regelspurbetrieb mit elektrischen Dieseldampflokomotiven

  • Danke für die Rückmeldung. Das werden ja schöne Brummer. Ich glaube nicht, dass du bei den Abmessungen mit 100kg auskommen wirst. Aber man wird ja sehen. Halte uns am Laufenden. SG

  • Hoi Andi

    Danke Dir für den Tipp. Die 4 Maschinchen werden LüP 1100mm haben Führerhausbreite ist 364mm und die Höhe bis Oberkante Kamin 572mm.

    Gewicht? Keine Ahnung, aber wohl etwa so um die 100kg...

    Gruss Dani

    Hallo Dani

    Habe ich das richtig verstanden? Ihr baut zusammen 4 Lokomotiven parallel? Ich dachte ich hätte anhand der Fotos Teile für 2 Lokomotiven gezählt.

    Simon

  • Hoi Simon

    Ja das ist korrekt. Es kommt für uns fast auf das gleiche heraus. Material Einsatz ist natürlich grösser, als Metallverarbeitender Betrieb kostet das aber schon mal nicht die Welt und da sehr vieles auf der CNC gefertigt wird lohnt sich das allemal. Ob wir nun das Programm vier mal starten oder nur einmal, aufwendig ist immer nur das erste Stück einer Serie. Und mit zwei Loks fahren macht doch mehr Spass. Ausserdem hat man dann sicher eine betriebsfähige Lok zur Hand falls die andere mal in die Flicki muss (<= Reparatur ; anm. für unsere deutschsprachigen Freunde). Bei mir werden es dann sicher zwei verschiedene Farbvarianten. Bliebe nur zu hoffen, dass sie keine Fehlkonstruktion sind... Aber das kriegen wir schon hin gebogen...

    Es grüsst Dich

    Dani

    Feldbahnmässiger Regelspurbetrieb mit elektrischen Dieseldampflokomotiven

  • Hoi Männer


    Der Morgen ist wunderbar kühl und ruhig und deshalb hab` ich heute meinen Hintern wieder mal früh aus den Federn geschwungen um einige Teile für die Decauvilles zu fräsen…(noch habe ich die Maschine ja…)

    Am Entstehen sind die Schwingen und die zugehörenden Gleitsteine. Oder wie die Dinger korrekt heissen… «Na, halt das Ding wo das Ding rein kommt…» Ich lasse ausnahmsweise die Bilder sprechen. Hier zeigt sich wieder mal dass es sich nicht lohnt am Material zu sparen, ich hatte erst ungeglühtes Material verwendet. Da gingen die Dinger (Gleitsteine) trichterförmig auseinander… nach einer Nacht im Ofen bei 600 Grad ist jetzt Ruhe. Nächstes mal bestelle ich gleich normalgeglühtes Rohmaterial, das kostet bloss ein paar Pfennig mehr…


    Gruss

    Euer Dani

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    Feldbahnmässiger Regelspurbetrieb mit elektrischen Dieseldampflokomotiven

  • Servus Willy und danke für die Blumen! Ist halt dem erlernten Beruf zu verdanken. Dafür brauche ich dann Stunden für Dinge wie Buchhaltung oder so...und diese ist dann am Ende trotzdem stümperhaft und voller Fehler...^^

    Gruss, Dani

    Feldbahnmässiger Regelspurbetrieb mit elektrischen Dieseldampflokomotiven

  • Hoi Thomas

    Alles rostfreier Stahl V2 und V4A mit wenigen Ausnahmen. Ohne härten, sonst müsste es eine spezielle Legierung sein.

    Gruss Dani

    Feldbahnmässiger Regelspurbetrieb mit elektrischen Dieseldampflokomotiven

  • Hoi zusammen


    Weiter ging es gestern mit den Achsen. Die Keilwellen mussten gefräst werden. Wie jeder weiss sollte hier der Versatz perfekt stimmen, sonst klemmt es am Ende. Wir haben das folgendermassen gelöst:

    An den Rädern wurden 4mm Passfedernuten und Bohrungen für den Kurbelzapfen in einer Aufspannung hergestellt. Die zusätzliche Nuttiefe wird mit einem Bolzen wieder „aufgefüllt“.

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    Nun müssen die Achsen nur noch perfekt gefräst werden. Hierzu haben wir zuerst auf einer Seite die Nute 4x10 an den Zapfen gefräst.

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    Zur Ausrichtung der Nute auf der 2.Seite haben wir jeweils eine Radscheibe mit Kurbelzapfen montiert. Die errechnete Höhe wurde unterlegt, Mass bis Zentrum wäre 81mm ab Tisch, der Zapfen hat Durchmesser 16mm. Somit musste mit 73mm unterlegt werden. Wir haben jeweils dieselbe Radscheibe verwendet. Zusätzlich wurde eine Seite gleich mit dem Körner markiert um allfällige Ungereimtheiten bei der Montage von vorn herein ausschliessen zu können.

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    Als Seelenbalsam und für das Auge musste natürlich eines noch komplett montiert werden.

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    Bald geht es weiter!


    Bis denne,


    Euer Dani

    Feldbahnmässiger Regelspurbetrieb mit elektrischen Dieseldampflokomotiven

  • Hallo Dani,

    eine Anmerkung zum Auswinkeln: Man muss zum Ausrichten nicht immer das selbe Rad nehmen, eigentlich sollte es eher das konkrete Rad für die jeweilige Achse sein. Die Räder haben immer eine gewisse Streuung der gegenseitigen Lage von Nut und Kurbelzapfenloch. Nimmt man das selbe Rad, wirken bei der finalen Montage die Streuungen beider Räder - sowohl des einen gegenüber dem ursprünglich verwendeten Ausrichtrad als auch des anderen Rads. Montiert man das eine Rad fix und richtet danach die Achse aus, bleibt nur noch die Streuung des anderen Rades (plus Anweichungen der Lage des Ausrichtsrads - Kurbelzapfen auf Anschlag).

    Das präziseste Ergebnis wäre zu erreichen, wenn man das Loch für den 2. Kurbelzapfen erst am fertigen Radsatz final ausdreht und reibt: Kurbelzapfen A auf Anschlag, Loch B fertigen. Allerdings braucht man dafür eine Vorrichtung und ausreichend Platz zwischen Spindelnase und Maschinentisch. Macht man dann alle Radsätze, ohne etwas zu bewegen, kommt es auf die Präzision von Flugkreis und Winkel gar nicht so sehr an: Wichtig ist, dass alle Winkelversatze gleich sind, und ob der Kolbenhub 1 Zehntel größer oder kleiner ist, dürfte auch unerheblich sein. Beides ist dann nur noch durch die Genauigkeit der Aufspannung bedingt.

    Gruß

    Kristian

  • Servus Kristian

    Du bist und bleibst eine Koryphäe ^^!! Wenn Du die Energie Deiner Theorien endlich mal in die Praxis umsetzen würdest, was würde die Welt doch staunen!!

    Dass Du es ja absolut drauf hättest, weiss ich spätestens seit Deinen Gussrädern...

    Ich glaube viele Wege führen zum Ziel, als Werkzeugmacher behaupte ich mal, dass die Achsen das prädikat "Präzise" sicher verdienen. Die werden 100% funzen...

    Gruss Dani

    Feldbahnmässiger Regelspurbetrieb mit elektrischen Dieseldampflokomotiven