Hallo zusammen!
Heute beginne ich mit einer etwas anderen "Resteverwertung".
Diese K36 von Berlyn (Fn3, eher für den Vitrinenbahner geschaffen) war mit einen großen 24V Pittmann-Motor (9237S010) ausgerüstet, der die Lok auf max. 20 Modell-Kmh brachte. Heute bringt ein 20W Maxon-Motor diese Lok bei vorbildgerechter (Modell-)Höchstgeschwindigkeit von 30MpH/48Kmh bis zur Schleudergrenze. Da der Pittmann-Motor sich im Abgabeleistungsbereich der Motoren meines Akkutriebwagen, welcher 2 Personen befördern kann bewegt, reitzte mich der Gedanke damit ein "Einpersonenfahrzeug" anzutreiben. Durch seinen eisenlosen Anker hat er keine Magnethemmung wie die Motoren meines Akkutriebwagens und sollte so deutlich bessere Freilaufeigenschafften aufweisen. Beim Umbau einer Accucraft K27 von Akku- auf Schienenstrom-Digitalbetrieb wurde ein geeigneter 18,5V 5,6Ah Lipo-Akku frei, der erstmal ausreichen sollte.
Beim letzten Originalbild (mit den 3 Typen davor), https://www.ridgwayrailroadmuseum.org/motor1.html, erkannte ich den Aufbau wieder, den ich bei der US Modellbahnconvention an Modellen in 0n3 gesehen habe. Diesen Aufbau hat der im Juni 1931 in Betrieb genommende Wagen im August 1931 erhalten.
Nach den Bildern rekonstruierte ich den Aufbau für meinen Railtruck von Bachmann (Fn3) ließ die Teile dafür lasern. Als der Wagen fertig war, stand die Vorlage für das "Einpersonenfahrzeug" vor mir. Mußte "nur" noch in (127/45=) 2,82facher Größe nachgebaut werden.
Da ich keine geeigneten Räder fertig im Handel fand, versuchte ich mit meiner kleinen Drehe (Quantum D140x250) die 56mm Dm Vorlaufräder aus Stahl anzufertigen. Die Maschine schaffte es gerade und einige Wedeplatten gingen dabei drauf. Auch das Gußrad 84066 von MB (Hinterachse) ließ sich gerade noch aufspannen.
Da die Räder außen auf der Achse liegen, habe ich Sie mit M4 Madenschrauben befestigt. Durch die zwischen den Rädern dickere Achse ist der Minimalabstand der Räder festgelegt. Um den Madenschrauben einen sicheren Halt zu geben und eine leichte Demontage trotz Oberflächenbeschädigung durch die Madenschraube zu gewährleisten, habe ich in der Achse kleine Flächen eingefräst. Diese Flächen sind für alle Madenschrauben eingebracht. Für die Achslagerung habe ich diese Stehlager, https://www.kugellager-express.de/silber-serie-m…002-welle-15-mm, in 10 und 15mm verwendet.
Hier nun das Fahrgestell zur ersten Probefahrt. In der Ebene lief der Wagen mit 90Kg "Fleischbeilage" bei ~7V DC an. Getriebeuntersetzungen, am Motor 1,833:1 und an der Achse 3:1.
Zufällig bin ich auch auf dieses Bild, https://ngtrainpics.photoshelter.com/image?&_bqG=0&…KnJxKg--&GI_ID= (RD154-035.jpg), gestoßen wo viele Details zu erkennen sind.
Gruß Gerd