0-4-0 Lokomotive aus England Spur (III) 2 1/2"

  • Heute habe ich die Rauchrohre und die Rauchkammer vom Russ und Dreck befreit. Den Aschekasten habe ich auch nicht vergessen. Dann habe ich das Führerhaus abgenommen um durch die Feuerbüchse an die Rauchrohre zu kommen. Aus Interesse habe ich auch die Abdeckungen der Wasserästen entfernt. Links ist wirklich für Wasser gedacht aber rechts bin ich mir da nicht sicher.

    So sieht es Rechts innen aus...eine Dampfleitung führt dahin aber keine Leitung von diesem Zylinder mit Rändelschraube wieder weg (von unten sieht man nichts). Innen ist es ein wenig ölig/schmutzig. Ich werde da nicht schlau was es sein könnte...

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    So sieht das ganze ohne Führerhaus aus...

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    Dann habe ich die Dachluke repariert und neu eingpasst (verzogen). Der Lack hat das löten nicht wirklich geliebt....

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    Ich vermute mal mit diesem Ventil könnte man Speisewasser zuführen von einem Tank...Leitung endet bei der Wasserpumpe.

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    Und so siehts von unten aus....

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    Ich musste den Platz in der Wohnzimmervitrine frei machen und so sind die 3 Loks in meiner alten Meccanoholzkiste (mit guten Rädern) zuhause....

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    Die Betriebsstoffe (Wasser, Brennsprit, Lampenöl), Gebläse sind in der Kiste.

    Steinkohle und Holzkohle obendrauf.

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  • Dann bist du ja jetzt gut ausgerüstet ! Das kleine Ventil an der Maschinenunterseite kann tatsächlich eine kleine Wasserzuleitung von einem Zusatztank/Kanister darstellen , denn die Möglichkeit flüssige Betriebsmittel aka Wasser mit zu nehmen , sind doch eher bescheidener Natur. Das Ventil auf der rechten Wasserkastenseite sieht m i r sehr nach Bypass - Ventil aus. Wer da anderer Meinung ist , bitte sofort melden , damit Danielle langsam den Überblick über die Armaturen ihrer Maschine gewinnen kann und erste Anheiz - Versuche starten kann.

    Mit liebem Gruß

    Joe

  • Rechts im "Fake" Wasserkasten könnte ein Verdrängungsöler sein.
    Kann man die Schraube raus drehen ?

    Also ich kann die Rändelschraube rein und rausdrehen...nein nicht nur das...schaut aufs Bild....

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    Die andere Schraube herausgedreht...nicht mehr zu sehen...

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    Da keine Leitung von dem "Ding" wegführt ist mein Tip: Manuelle Wasserpumpe!

    Bewegt man den "Kolben" auf und ab ertönt ein schmatzendes Geräusch wie normalerweise auch aus den Dampfzylindern ertönt wenn man die Räder dreht.

  • DAS kann dann tatsächlich die Handpumpe zur Wassernachspeisung sein , denn im eingeschraubten Zustand sah es extrem anders aus und wirkte wie ein Ventil! . Es lohnt sich auch dort am Wassereinlass auf der anderen Seite unten einen Silikon - Schlauch , welcher in ein Wasserglas ragt an zu bringen und zu versuchen aus dem Glas in den Kessel zu fördern. In jenem Fall hättest du die notwendigen zwei unabhängigen Pumpsysteme um die Kesselfüllung zu gewährleisten .

    Lieben Gruß und schöne Festtage

    Joe

  • Ja zwei Systeme sind sind sicher gut um Wasser in den Kessel zu bekommen...ich versuche noch was über das Ventil hinten unten an der Lok herauszufinden. Vielleicht könnte man dort von einem Zusatztank via Achswasserpunpe auch noch zusatzwasser zu bekommen. Vorallem bei Betrieb auf dem Rollenstand wäre das nicht schlecht.

    Ich habe nun alles zusammen. Destiliertes Wasser, Petrol (Lampenöl) für die Holzkohle, Kohle, Feuerlöscher, Aster Gebläse für den Kamin und Hitzefeste Handschuhe. Somit fehlt nur noch der Rollenprüfstand. Das Material ist bereit muss nur noch die Aluwinkel zurechtschneiden und die Bohrungen machen. Eine Flache Schale habe ich auch gefunden die ich unter den Aschekasten stellen kann. Habe 2 Wochen Urlaub somit steht einem Versuch nichts im Wege.

  • Feiertage sind Tage wo man was Herstellen kann...zB den Rollenstand für die Juliet (unten) und einen besseren für die Lok #1 (oben) Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. ...

  • Etwa so sollte das 3-Schienengleis werden. 62mm und 72mm Spur sind doch sehr eng beisammen!

    Die Schienenprofile werden dann mit G-Scale Nägel an den Schwellen befestigt. Die Schwellen auf 8mm Sperrholz geklebt.

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  • So nun habe ich mal Holzkohle zerkleinert.

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    Und auf die Schnlle einen Schürhaken gebastelt. Mache später noch einen aus Eisen aber mein Lager hatte eine fette Null beim Bestand von Rundeisen.

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  • Die Körnung der Holzkohle schaut gut aus und der Schürhaken auch und die Rollböcke werden den Lokis auch gerecht . Es sieht ja wirklich so aus , als könntest du jetzt loslegen und in die "Heiße Phase" eintreten

    Gruß Joe

    Danke Joe! Die heisse Phase wird beginnen wenn die AussenTemperatur etwas höher liegt. Bei 3-5°C friert man doch sehr shnell wenn man länger inaktiv rumsteht...

  • Moin Danielle,

    im Gegensatz zu Joe halte ich den von Dir gebauten Schürhaken für eine "nette Tischdekoration" - eine verzinnte Kupferdrahtspirale ist nach meiner vollkommen unmaßgeblichen Meinung absolut ungeeignet, um ein Feuer zu richten.

    Wesentlich besser sind Drahthaken aus 2 mm Edelstahl-Rundmaterial geeignet. Das bekommt man möglicherweise auch beim Fahrradhändler/der Fahrradwerkstatt um die Ecke geschenkt (Speiche), wenn man die dort arbeitenden Leute "auf eine Reise mitnimmt" (erzählt, was man "Abartiges" vorhat), zumindest aber für einen schmalen Taler.

    Weil Dir das Wetter aktuell zu ungemütlich ist, kannst Du die Zeit ja sinnvoll nutzen und einen Besuch beim nächsten Fahrradhändler machen.

    Viele Grüße

    Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

  • Wesentlich besser sind Drahthaken aus 2 mm Edelstahl-Rundmaterial geeignet. Das bekommt man möglicherweise auch beim Fahrradhändler/der Fahrradwerkstatt um die Ecke geschenkt (Speiche), wenn man die dort arbeitenden Leute "auf eine Reise mitnimmt" (erzählt, was man "Abartiges" vorhat), zumindest aber für einen schmalen Taler.

    Es braucht kein Edelstahl zu sein, aber sicher Stahl, kein weicher Bindedraht.
    Die Verzinnung wird sich sehr schnell vom verdamt gut wärmeleitenden Kupferdraht verabschieden.

  • Meine Erfahrung in 5" hat gezeigt, dass 3 oder 4mm Schweissdraht (was gerade in der Restekiste vorhanden war), passend gebogen und mit einem alten Feilenheft als Griff versehen, völlig ausreichend ist.

    Ich habe für jede Lok einen eigenen Haken, um z. B. den in den vorderen zwei Dritteln abfallenden Rost der P3.1 zu bedienen oder extra lang für die Feuerbüchse der Super Claud.

    Den Tip mit dem Fahrradladen kann ich auch nur bestätigen.

    Ein paar Fotos gezeigt und schon bekam ich Bowdenzüge, Schutzrohre usw zu einem günstigen Preis.

    Viele Grüße

    Holger

    Fueled by coffee, powered by steam.

  • Moin , Dietrich,

    für die ersten Versuche ist das ausreichend, weil ,das habe ich auch so gemacht und es funzte die ersten drei Versuche und seit dem gibt es etwas besseres: Einen umgeschmiedeten Schraubendreher mit Holzheft ! Die Stahldrahtspeichen-Geschichte ist definitiv etwas nachhaltiger und am Besten ist ein sehr langer am oberen Ende umgebogener Stahlnagel in 10 Zoll oder größer in einem Feilenheft, Auch ein Abschnitt von einer Eisengewindestange(Vielleicht als Rest) oder ein umgeschmiedeter Schraubendreher Es gibt der Ideen so viele, wie man (und frau) abgenudeltes Werkzeug einem neuen eisenbahnlichen Zweck zuführen kann ohne das Budget zu ruinieren : ES LEBE DIE KREATIVITÄT !!!!!!!

    Euch allen einen guten Rutsch in´s neue Jahr wünschend

    Joe

  • So jetzt habe ich als erste Bastelei im 2020 einen neuen Schürhaken erstellt.

    Hätte ich nicht nur leere Gasflaschen im Lager gehabt hätte ich noch anderes erstellt.

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