Beleuchtung - Welcher Farbton?

  • Hallo zusammen,

    Ich stehe gerade vor der Entscheidung welche Lichtfarbe ich nehmen soll. Warmweiß oder kaltweiß?! Ich fahre nicht nach Vorbild, meine Titan ist auch eine Phantasielok. Würde wohl wenn dann auf Felbbahnen unterwegs sein.

    Vermutlich ist die Lichtfarbe vom Baujahr abhängig. Neu gebaute Lokomotiven haben bestimmt kaltweiß oder täusche ich mich da?

    Ich würde meine Titan nicht als eine Lok der aktuellen Epoche einordnen, eher so von vor ca 20 Jahren. Dann wohl eher warmweiß?

    Was habt ihr denn so an Lichtfarben in euren Fahrzeugen?

    Grüße Pascal

    Grüße Pascal

  • Hallo Pascal,

    ich würde auf jeden Fall warmweiss nehmen, denn auch neu gebaute Loks haben diese Farbe. Wenn man sich mal eine Lampe bei einem Taurus ansieht, erkennt man, dass die Leuchtfläche aus verschiedenfarbigen LED zusammengestzt ist, u.a. auch rot und gelb, damit die Farbtemperatur auf das Niveau einer Glühlampe kommt. Das ist dann eben warmweiss. Kaltweiss habe ich zumindest in Mitteleuropa noch nicht gesehen.

    Hier noch ein Link zu einem Hersteller von solchen Leuchten.

    Viele Grüße

    Andreas

  • Hallo Pascal,

    ich verwende Warmweiße 2700K LED die ich mit Wiederstand auf die gewünschte Helligkeit einstelle.

    Die Kaltweißen LED sind viel zu krell.

    Viele Grüße

    Manne

    Gruß aus dem Allgäu

  • Servus beisammen,

    beim Thema Licht ( mittels LED ) gibt es aber sehr viel mehr Faktoren, die für jeden Menschen unterschiedlich positiv oder negativ wahr genommen werden.

    Ein 2700K ist aus meiner Sicht zu wenig aussagekräftig, denn dieser Wert wird von Hersteller zu Hersteller anders interpretiert.

    Da gibt es auch den Wert CRI ( color randering index ), dem auch hohe Bedeutung zugestanden werden muß.

    Die Farbtemparatur 2700K gibt es in verschiedenen CRI Werten ( z.B. CRI 80 ). Je geringer dieser Wert ist, desto schlechter ist die Farbwiedergabequalität und desto "unnatürlicher" wirkt das Licht.

    Ich bevorzuge ebenfalls "warmweiß", was sich aber von 2500 bis 3200K erstreckt. Dabei wäre mir ein CRI von 90 und mehr sehr wichtig. Bei Simulation von Petroleum- oder Kerzenlicht ist es eher bei 2200 bis 2600K, bei Halogenlicht 2800 bis 3200K. Ich denke, das sind so die Lichtfarbanwendungen bei unseren Fahrzeugen der älteren Baujahre. Kaltes Licht ( größer 3600 K ), so wie die meisten es empfinden, ist eher bei Leuchtstofflichtsimulation ( landläufig als "Neonlicht" bekannt, ist aber wieder was anderes) zu empfehlen.

    Die meisten LED mit Kaltweiß haben aber deutlich mehr Kelvin und einen sehr schlechten CRI ( z. B. 70 ). Sie sind auf möglichst viel Licht bei wenig Energie ( lumen pro watt) getrimmt.

    Ich würde mir auf jeden Fall verschiedene Typen ansehen und testen, und danach auswählen, welcher Typ für mich der am realistischsten wirkt.

    Natürlich ist das auch eine Kostenfrage.

    Gruß Flori

    ps. mir stellt es immer die Nackenhaare auf, wenn ich so unnatürlich weiße LED in Dampfloklaternen sehe, bäh.... das geht garnicht:cursing:

    ...und ist der Berg auch noch steil, a bisserl was geht allerweil.

  • Hallo Pascal!

    Das kaltweiß ist nach meiner Sicht schon eher Schweißlicht. Warmweiß oder Golden White ist da die bessere Wahl.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Wenn ältere oder schwächere Glühlampenfunzeln dargestellt werden sollen, ist gelb auch keine schlechte Wahl.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Hier simuliert eine warmweiße SMD LED ein Gaslicht. Der Reflektor spielt dabei auch eine Rolle.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Hier wird die Petroleum-Wageninnenbeleuchtung mit gelben LED betrieben. Obwohl Gelb sich nach RGB sich aus rot und grün zusammensetzt, hat es sich in den Schlußlampen mit roten und grünen Farbgläsern nicht bewährt. Hier sind nun warmweiße LED drin. Du kannst ruhig helle LED´s mit hohen MCD-Wert nehmen, da man immer mit den Vorwiderständen drosseln kann. So werden die LED in den Schlußleutechten nur mit 0,5mA betrieben und sind nun gerade so hell daß Sie erst bei einsetzender Dämmerung gesehen werden.

    Im Ladengeschäft dahinter habe ich Kaltweiße drin, die eher abschreckend wirken. In den Räumen darüber wieder gelb. Die Außenlampen (Bahnsteig, Kohle- und Sandturm) haben Glühlampen die mit leichter Unterspannung betrieben werden.

    An deiner Stelle würde ich mit gelb und warmweiß, sowie mit der Helligkeit experimentieren. Wen Du kein regelbares Netzteil hast, kannst Du auch ein 25K - 50K Poti mit einem 470 Ohm Schutzwiderstand an 12V zum Probieren der Helligkeit nehmen.

    Gruß Gerd

    V20, pr. AT1, würt. Kittel DTW, (Ur-) galloping Goose

  • Hallo Pascal,

    im Zweifelsfall nimm RGB-LEDs und stell Dir den gewünschten Farbton ein. Dazu genügen 3 separate Widerstände, mit denen Du den Strom für die einzelnen Farben bestimmst. Zum Ausprobieren brauchst Du allerdings noch 2 Potis (Trimmer genügen, sind billiger), mit denen Du die passenden Werte ertestest und dann entsprechende Widerstände kaufst und einbaust. Grundinfos dazu z.B. hier.

    Gruß

    Kristian

  • Es kommt drauf an...

    Unsere neue Stadler-Stadtbahn hat kaltweiße Frontlichter. Beißt schön im Auge. Der Vorteil von kaltweiß ist, daß der Fahrer besser sieht. Bei älteren Fahrzeugen klar warmweiß, das sieht wesentlich besser aus. Bei noch älteren Fahrzeugen können auch ganz schwache Halogenbirnen den Eindruck der trüben Funzeln wiedergeben,

    Gruß Hans Michael

  • Hallo Zusammen

    Ich bin aif der suche nach passenden Leuchtmittel auf diese seite gestossen.

    https://www.champex-linden.de/cl_produkte_2.htm

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Die Glühbirnen sind für 19 Volt ausgelegt aber mit 12 Volt betrieben geben sie wunderbares Licht.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Gruss Nic

    Einmal editiert, zuletzt von 64 261 (4. Januar 2020 um 00:56)

  • im Zweifelsfall nimm RGB-LEDs und stell Dir den gewünschten Farbton ein. Dazu genügen 3 separate Widerstände, mit denen Du den Strom für die einzelnen Farben bestimmst.

    Alternativ die digitalen LEDs wie die WS2811/WS2812. Der Vorteil ist, dass man die dann für Fahrt- und Rücklicht sowie Führerstandsbeleuchtung nehmen kann und alle LEDs auf den gleichen Bus (nur 3 Drähte) hängen kann. Auch Fernlicht ist damit kein Problem. Nachteil ist, dass sie für 5 Zoll relativ dunkel sind. Wobei das relativ wirklich relativ ist. Ich habe damit mal ein Leuchthalsband für den Hund gebaut und lag am Ende bei 0,5% PWM und es war immer noch hell. Und ein Nachteil ist, dass man das digitale Signal zum Ansteuern braucht. Da man aber so wie so einen Ferbendienung→Licht Umsetzer braucht, kann man da auch einen passenden Arduino rein setzen der dann direkt das digitale Signal für die LEDs generiert.