Drehgestellfederung

  • Hallo werte Gartenbahner,

    ich schlage mich schon länger herum, mit der Federung einer Diesellok. Ich weis nicht so recht wie ich das umsetzen könnte.

    Darum frage ich mal nach, was für Vorschläge ihr habt. Die Gummifeder kann sich in alle Richtungen strecken was ich so gesehen habe.

    Danke mal für eure Gedanken dazu.

    Lg.,

    Thomas

  • Hallo Thomas

    Am Anfang der Bauphase hab ich mir über meine MAK auch den Kopf zerbrochen wie ich das mit den Federn hinbekommen sollte.

    Letztendlich bin ich zu dem Entschluss gekommen die Federn an der Oberseite überhaupt nicht zu fixieren und nur auf einem Schmierfilm sich bewegen zu lassen.

    Hier ein paar Bilder dazu.

    Ein Original Bild

    Die Federteller oben können sich auf einer art Achse drehen.

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    Bei meiner Lok bewegen sich die Federn auf der Gleitfläche ca. 1 bis 1,5 mm bei 10m Gleisradius.

    Bis jetzt noch nie ein Problem damit gehabt.

    Es gibt auch Gummipuffer mit Eisenplatte oben drauf, unten mit Gewinde. (wenn dir diese Lösung lieber ist).

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    An der Unterseite sind die Federn in einem angeschweißten Rohr fixiert.

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    Ohne Federn.

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    Die Federn sind nicht angeschweißt, es wird alles nur durch den Drehzapfen mit Sicherungsmutter zusammengehalten.

    MfG Harald

  • Hallo Harald,

    danke für deinen Beitrag. Ja, an sowas hab ich auch schon gedacht. Was ich noch überlege, damit es relativ original aussieht, ob man das

    ganze in einen Kautschuk oder ähnliches eingießen kann. Müsste halt was sein was sich gut bewegen aber auch stauchen läßt.

    Die Gummipuffer mit den Eisenplatten habe ich mir auch angesehen, die bewegen sich aber kaum und sind eigentlich mit seitlichem

    ausschwenken nicht sehr einverstanden.

    Lg.,

    Thomas

  • Hallo Thomas!

    Schau Dir mal hier, https://www.hug-technik.com/shop/?cat=c32_…MMIMETALLE.html, die verschiedenen Gummimetalle an.

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    Hab hier die Drehzapfenlagerplatte mit 4 https://www.hug-technik.com/shop/product_i…-15-mm-m-5.html "abgefedert". Macht bis jetzt einen guten Eindruck.

    Kannst auch mal Typ D AG/Gummi versuchen. Typ E IG/Gummi könnte auch gehen, nur versteift das Innengewinde das Teil in dem Bereich wo es sich befindet.

    Gruß Gerd

    V20, pr. AT1, würt. Kittel DTW, (Ur-) galloping Goose

  • Hallöchen

    Vor über 12 Jahren stand ich(bis auf die oberen Ringfedern) beim T3 der HSB auch vor dem Problem.

    Gelöst habe ich dies durch Evelutdedern und Blattfedern an den Achsen. Eine Nachstellbarkeit war auch gegeben da die Gesammtlast nicht bekannt war. Gegen das Durchschlagen sind noch Gummistreifen verbaut.

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    Der Wiegefederung wurde wie das Orginal ausgeführt.

    Unten eine feste Brücke, darauf die 4 Schraubenfedern und oben wieder eine Traverse. Nach außen durch das Vierkantloch verlängert kann es sich nicht drehen und nimmt außen den Oberwagen auf

    Die Funktionsprobe

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    Und eingebaut. Die weißen Gleitplatten habe ich dann weggelassen. Es bewegt sich Eisen auf Eisen mit jährlich etwas Öl.

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    Und hier gesammt mit Behelfsachsen. Der Träger (T) ist fest verschweißt, die Pfeilplatte federt nach unten und auf A sitzt der Oberwagen

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    Und damit kann ich mittels Dreifachfederung alle Gleislagen befahren, selbst blanke Wiesenstrecken. Die Wiegefederung schwimmt im oberen Drittel könnte aber jederzeit mittels Federtausch geändert werden. War zwar nicht berechnet aber seit 12 Jahren optimal.


    Vielleicht 'ne Anregung

    Grüße

    Bahn-Stephan

    Garten- Feld- und Draisinenfahrten, und nun noch 5 Zoll!

  • Hallöchen

    Stand drüber: Behelfsachsen

    Die richtigen waren noch beim Dreher meines Vertrauens. Damals hatte ich noch keine Drehe.

    Grüße

    Bahn-Stephan

    Garten- Feld- und Draisinenfahrten, und nun noch 5 Zoll!

  • Servus Thomas!

    Sag muß sich diese "Feder" überhaupt am Rahmen abstützen.

    Man könnte doch auch einen Querträger am Drehgestell machen, der an den Enden ganz flach ist

    und wo sich die "Feder", die gar keine sein muß, abstützt. Schaut mir mehr nach Dämpfer aus, den man aus Kunststoff drehen könnte.
    Sind doch eh noch genug Federn bei den Achsen vorhanden.

    An welche Lok gehört das Drehgestell??

    Viele Grüße
    Willy

  • Hallo EP200

    Wenn ich dich richtig verstehe soll die Federung wie auf dem Foto sein.

    Dann würde ich sie auch so bauen.Ich habe diese Federung nach gebaut allerdings als

    Mittelpufferkupplung einer 1,75er Kipplore vom Hersteller VEB Förderwagen und Beschlagteile Mühlhausen.

    Ich habe mir eine Gummiplatte in dehmfall 12mm 50 Schor genommen, und die bei einem befreundeten

    Betrieb auf einer Wasserstrahlschneidmaschine Ringe mit Bohrung ausschneiden lassen habe.

    Sie wurden zu diesem Zweck auf ein Trägerblech 1mm gelegt welches mit durchgeschnitten wurde,

    diese habe ich gleich als Zwischenlage eingebaut. Für dein Projekt würde ich eventuell einen weicheren

    Gummi (35 Schor) verwenden und die Innenbohrung vielleicht vergrößern um die Federwirkung

    Dem Fahrzeuggewicht anzupassen. Erste Testversuche kann man mit Messer und Locheisen möglich

    sehen optisch aber nich gut aus. Ich werde morgen mal Bilder machen und sie einstellen.

    Wenn du noch Fragen hast oder Hilfe brauchst sag bescheid. Achso innen muß eine Bundachse

    eingesteckt werden in dem der Federsatz geführt wird. Bei guter Ausführung ist es vom Orginal

    nicht zu unterscheiden.

    Mit freundlichen Grüßen Michael

  • Hallo Leute,

    danke für die Beiträge, komme der Sache langsam näher.

    Auf einer Seite der Lok sieht die Sache nähmlich so aus:

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    also das Ding sitzt auf 4 solcher Drehgestelle.

    und muss in Modellgröße ca 20 mm aus der mitte rausschwenken können.

    Lg.

    Thomas

  • Wie versprochen das Bild der Federung

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    Wie man sieht ist sie schon einige Tage in Betrieb !

    Gruß Michael