• Hallo,

    vielleicht ist es von Interesse, wie meine endgültige Vorrichtung zum Transport meiner Lok ausgefallen ist.Zuerst wurde eine relativ günstige Motorhebevorrichtung angeschafft:

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    Dann hatte Michael die geniale Idee, seitlich zwei Vierkantrohre (im Bild grün) anzuschweißen. Der Grund war, daß ich nach vorne Platz brauchte. Damit lassen sich

    die Ausleger nach hinten ragend anschrauben:

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    Der Vorteil ist außerdem, daß es sich jederzeit wieder in den Ursprungszustand verwandeln läßt.

    Wie leicht ersichtlich ist, ist dieses Gebilde instabil und zum Heben einer Last ungeeignet. Deswegen habe ich noch zwei abnehmbare Profile geschweißt und angebracht:

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    Auf diese Profile lassen sich genügend Betonplatten als Gegengewichte stapeln.

    In der Garage wurde noch ein 3m langes C-Profil an die Decke gedübelt und eine Laufkatze eingesetzt:

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    Damit läßt sich die Lok problemlos für Reparaturarbeiten mit einem Kettenzug auf eine angenehme Höhe heben. Ein Flaschenzug ist für diese Anwendung ungeeignet, da er nicht in jeder Stellung arretierbar ist.

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    Wenn es sein muß, kann man auch das Objekt in das Regal auf der Seite aus dem Weg räumen:

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    Nachtrag, nur zur Abrundung nocheinmal das Bild mit der Anwendung:

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    Saludos

    Jorge

    3 Mal editiert, zuletzt von jorge (5. Mai 2020 um 16:28)

  • Servus Jorge!

    Das gefällt mir!!! So etwas brauche ich auch. Aber nur den Motorkran,

    die Laufkatze an der Decke kann ich nirgends befestigen.

    Sonst kann ich meine Lok später nicht von der Montageplatte herunter bekommen.
    Heben bis eine Tonne genügt mir ja.

    Viele Grüße
    Willy

  • Guter Thread, bei dem bestimmt einige von den Anderen etwas abkupfern können.

    Auch unsere Lokomotiven pausieren oder überwintern im Hochregal.

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    Um vom Winterquartier zur Gleisanlage zu gelangen oder umgekehrt, müssen wir die Lokomotiven jeweils über eine Böschung hoch oder runterschleppen.

    Wir heben sie mit einem simplen, selbstgebauten, aus U-Profilen zusammengeschweissten Gabellift mit Habegger.

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    Mittels der abnehmbaren Deichsel können wir, wenn gewollt, den Gabellift an unsere Motorkarrete anhängen. Mit den kleinen Lokomotiven geht das ganz gut.

    Meistens, besonders für die 7/14 Zöller, nutzen wir für den Transport jedoch den extra dafür angefertigten Anhänger, von dem aus die Lokomotive dann über eine Rampe auf die Gleise gerollt wird.

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    Die gezeigte Motorkarette stammt von der Firma Scheppach und es gab diese, ich weiss nicht mehr genau, 2018 oder 2019 zum Schleuderpreis von CHF 1000.- bei Aldi.

    Ich bin positiv von dem Gerät überrascht.

    Bevor wir diese hatten, nutzten wir eine grössere, unhandlichere Einachs-Motorkarette zum Schleppen des Anhängers.

    2 Mal editiert, zuletzt von Capra Ibex (4. Mai 2020 um 20:53)

  • Hallo Jorge,

    Deine Begründung für den Kettenzug gegenüber einem Flaschenzug hat mich etwas irritiert.

    Ich habe aktuell drei im Besitz, davon 2 mit Feststellmöglichkeit:

    links (4 Rollen, Beutestück unbekannter Herkunft) mit komfortabler Seilklemme.

    Und rechts (2 Rollen, aus US-Beständen, WKII) mit einem einfachen Haken, der das Seil aber sicher klemmt.

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    Aber Deine Idee mit der Laufkatze hat mich auf eine Idee gebracht, so etwas werde ich mir auch einbauen!!

    Viele Grüße vom Winfried

    Ich fahre auf Spur 7 (Regelspur) oder auf Spur 5 mit der Feld- und Waldbahn

  • Guten Abend Winfried,

    diese Art von Flaschenzügen kannte ich bisher nicht. Jedenfalls, meiner hat so etwas nicht. Seitdem ich den Kettenzug habe, ist es mir wohler, da dieser in jeder Stellung sicher hält, ohne eine separate Arretierung.

    Es freut mich, Dir eine Anregung gegeben zu haben. In meiner Garage habe ich sogar zwei solcher Laufschienen mit je einer Laufkatze. Mit der Ersten habe ich einen Kompressor an die Decke montiert, ohne weitere Hilfe. Damit kann er auch jederzeit von mir allein abgebaut und gewartet werden.

    Gruß

    Jorge

    Einmal editiert, zuletzt von jorge (9. Mai 2020 um 19:42)

  • Transportzeug im Einsatz

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  • Deine Begründung für den Kettenzug gegenüber einem Flaschenzug hat mich etwas irritiert.

    Ich habe aktuell drei im Besitz, davon 2 mit Feststellmöglichkeit:

    ... mit einem einfachen Haken, der das Seil aber sicher klemmt.

    Hallo Wilfried,

    berufsbedingt habe ich hinundwieder mit den von Dir gezeigten Flaschenzügen zu tun gehabt. So sicher haben die Plastikteile das Seil nicht gehalten ! Da wäre mir eine Lok zu schade, wenn sich beim Verschieben an der Laufkatze die Klemmvorrichtung löst...

    Ich schwöre da auch auf einen gescheiten Kettenzug. Meiner ist für 1 to ausgelegt und hat € 35,- gekostet. Auch wenn das Heben und Senken länger dauert, als bei der Benutzung eines Flaschenzuges...

    Gruß

    viehdokter

    "Viehdokter"
    Dr.Michael Dörnfeld

    Mitglied bei den Emder Modelldampf-Freunden mit der Minibahn am Hauptbahnhof

    und beim Mini-Truckclub Osthessen (die mit dem Containerkran in Friedrichshafen !)