Rohmaterial, zum wegschmeißen zu schade

  • Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Ich habe wieder nach dem erneuern der Antriebsräder vom Transferwagens eines

    Galvanischen Betriebes 4 Vulkulanbeschichtete Gußräder übrig die für die Schrotttonne

    zu schade sind. Die vorigen 8 Stück sind übrigens in der Langholzgarnitur verbaut.

    Nach dem abdrehen der Vulkulanbeschichtung bleibt einen Laufflächendurchmesser

    von 120 mm übrigen der im Maßstab 1:2,5 einen Durchmesser von 300 mm ergibt.

    Dann muss nur noch eine Stahl Ronde angeschraubt und in Form gedreht werden.

    Bedingt durch die große Bohrung werden 2 Kugellager eingepasst und es entstehen

    ein Losrädersatz. Was daraus in Zukunft für eine Lore entstehen wird weiß ich noch nicht.

    Gruß Michael

  • Solche "unkonventionellen" Lösungen sind immer ein kleines Erfolgserlebnis, da "richtige" Eisenbahnräder für unseren Gebrauch einen überdurchschnittlich großen Kostenfaktor darstellen ;)

    Der Weg ist das Ziel ;)

  • Was daraus in Zukunft für eine Lore entstehen wird weiß ich noch nicht.

    Moin Michael,

    nach meiner Erfahrung ergibt sich sowas irgendwann von selbst.

    Ein Blick in die Teilekiste, eine Idee und schon ist das Projekt unterwegs.

    Viele Grüße

    Holger

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  • Güß dich Rudiratzrutz

    Du wirst es kaum glauben, aber mit diesem Gedanken habe ich schon vor mehreren

    Jahren gespielt. Immer dann wenn es darum geht schwere Gegenstände zu bewegen.

    Im Roloff's Buch wird ein Kranwagen für Baustellenbahnen beschrieben. Als weiteren

    habe ich vor Jahre den Verladekran von Lutz Amerikanischer Waldbahn im Maßstab 1:4

    kennengelernt dessen Hubantrieb mit Hilfe einer E-Seilwinde 250kg 220V aus dem

    Baumarkt und dem passenden Generator 500W versorgt.

    Nur war zum Zeitpunkt des Bedarfs keine Zeit und danach erst einmal auf die lange Bank geschoben ?.

    Aber wie schon gesagt: Man müsse mal heißt man macht es nicht!

    Vielleicht nehme ich den Vorschlag doch mal zum Anlass und setzt ihn um,

    auch wenn ich ihn zur Zeit nicht benötige.


    In Gedanken vertieft Gruß Michael

  • Der Altmeister hat es doch vorgemacht.

    Denkt mal an LBSCs Lok "Rola".

    Diese hatte angepasste Seil-Umlenkrollen als Treibräder.

    Alles ist möglich.

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  • Ich bin ja "Seil-Fan" - und denke da gleich an handbetriebene Winden, die man früher auf Schwimmpontons benutzte.

    In einer englischsprachigen Minimaleisenbahn-Facebookgruppe habe ich aber auch mal Fotos gesehen, wo jemand einen hydraulischen Werkstattkran auf einem Eisenbahnfahrgestell aufgebaut hatte - ich schau mal, ob ich die Fotos wiederfinde...

    Der Weg ist das Ziel ;)

  • Ja würde mich freuen!

    Hydraulische Ladekräne auf Feldbahnwagen gibt es im Original überwiegend

    bei Torfbahnen. Aber ich kann mich erinnern mal ein Foto eines Hyd-Kran

    auf 7 1/4" gesehen zu haben. Aber ich stehe auf gleicher Wellenlänge mit Dir

    und würde wenn schon auch nur Seiltechnik mit Handantrieb bauen, mir fehlt

    nur ein geeignetes Vorbild auf Feldbahnspur welches mir ein harmonischen

    Eindruck hinterlässt.

    Gruß Michael

  • Da sind ja schon einige interessante Vorschläge!

    Das "wandernde Gegengewicht" hat Vorteile, ist aber sperrig(hintere Ausladung).

    Vorteilhaft wäre auch, wenn man den Ausleger in der Höhe verstellen könnte(Zahnstange mit Untersetzungsgetriebe oder Seilwinde mit selbstsperrendem Schneckengewinde).

    Zur besseren Standsicherheit sollte er Gleisklammern haben, so würden die Kippkräfte auf die Schwellen geleitet - und man bräuchte nicht zwingend Stützfüße.


    Übrigens: Jonas Sommer hat einen schönen Handkran auf 5 Zoll! ;)

    Der Weg ist das Ziel ;)

  • Hallo in die Runde,

    da sich das hier von Rohmaterial hin zu Kran verlagert zu haben scheint, steuere ich auch etwas bei:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Bei ernsthaftem Interesse kann ich weitere 98 Fotos zur Verfügung stellen... ;)

    Gruß

    Kristian

  • Nun ja

    Sind ganz interessante Vorschläge alle haben ihren Reitz. An Christian's Bilder hat man sich konstruktiv

    Interessant ausgetobt, sie sind wahrscheinlich für den Gleisbau gedacht daher haben sie keinen höhenverstellbaren

    Ausleger die den Nutzungsbereich einschränken.

    Jonas Krane ist sehr schön er stammt von der Rheinregulierungs Bahn. Ich denke ein schon vorhandenes

    Modell nochmal bauen wollte ich vermeiden.

    Ich denke der Krane mit lastabhängiges Gegengewicht ist ein Regelspur Fahrzeug welches für eine Feldbahn

    bestimmt zu aufwendig gewesen wäre.

    Kristian's Krane allerdings hätte es bestimmt auch auf 600mm geben können.

    Und Helmut's Vorschlag macht mir ein optisch gelungener Eindruck,allerdings meine ich hat er eine

    bescheidene Standsicherheit, die man natürlich durch Schienenzangen oder Stützen erhöhen kann.

    Ich kann mir aber nicht vorstellen das man damit das Stammholz geladen hat. Da der Ausleger

    recht kurz ist und man die Last nicht mittig erreicht.

    Aber danke für die Genialen Vorschläge,ich finde die unkonventionellen Ideen genial!

    Mit freundlichen Grüße Michael

  • Hier habe ich einen modernen für 600mm.

    Ich würde tatsächlich die Ausführung mit dem Gegengewichtsausleger bevorzugen, weil mir das Prinzip für einen brauchbaren Drehkran mit ~200kg Hebekraft auf 240/260mm geeignet scheint

    Hey - sowas kenne ich - das ist ein ehemaliger landwirtschaftlicher Mistbagger(Antrieb über eine Zapfwellenpumpe von einem Trecker). Ist aber nur etwas für ruppige Verladearbeiten - die direkte hydraulische Steuerung blockiert gerne mal die Hebel, und der Schwenkmechanismus ist störanfällig - er wird mit Hydraulikzylinder und Umlenkhebel gesteuert(gerät gerne mal in seinen Totpunkt und bricht danach den Rahmen auseinander). :D

    Gegengewichtsausleger hat natürlich Vorteile, schränkt aber die Bewegungsfreiheit ein. Birgt auch zusätzliche Unfallgefahren - bei plötzlicher Gewichtsverlagerung kippt der Kran nach hinten...

    Der Weg ist das Ziel ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Rudiratzrutz (13. Juni 2020 um 21:16)

  • Es ist halt nichts perfekt!

    Eine Eierlegendewolmilchsau ist halt schwer zu finden ?.

    Aber man sollte die Hoffnung niemals aufgeben ?.

    Du hast recht nur ein Gegengewicht ist unsicher und reicht nicht aus,

    man sollte auf jeden Fall Stützfüße haben. Allerdings behindern sie den

    Arbeitsraum und man hat nicht immer Platz.Da ist ein lastabhängiges Gegengewicht

    schon eine feine Sache,wenn es störungsfrei arbeitet.

    Ich finde den Beitrag leider nicht mehr.

    Einen Vierachser als Unterwagen zu verwenden gibt in Fahrtrichtung zwar Stabilität,

    aber quer hat er das gleiche Problem.Wobei die Stützen nicht so hinderlich wären.

    Bis auf weiteres Michael

  • Gleisklammern würde ich auf jeden Fall machen - dann kann der Kran nicht beim ersten Ruck aus den Schienen springen ;)

    Verstellbaren Ausleger ebenfalls - damit man auch bei Klammerung jeden Punkt innerhalb des Schwenkkreises erreichen kann. Je nach Art der zu kranenden Objekte kann mit einem verstellbaren Ausleger auch die Tragfähigkeit angepasst werden. Außerdem kann ein verstellbarer Ausleger Hindernissen ausweichen.

    Wenn schwere Sachen mit einem (vierachsigen) Schienenkran transportiert werden sollen, werden sie erst mit abgestütztem/geklammerten Kran direkt neben oder auf dem Gleis abgesetzt;

    dann ohne Abstützung verfahren.

    Der Weg ist das Ziel ;)

  • Mit dem Gegengewichtsausleger habe ich das automatisch sich verstellende Kompensationsgewicht aus dem Ratzrutzschen Kranthread gemeint. Das braucht ja schließlich auch eine Fahrbahn. Wieder so eine Idee für die "Hach, da könnte man ja mal..."

    Gruß vom Heizer