Kennt jemand diese Lok und kann Hinweise auf das Original geben?

  • Hallo

    Die Längsträger meiner beiden Publikumsloks bestehen aus zwei Vierkantrohren 70 x 30 mm mit 2 mm Wandstärke.

    Da liegt das ganze Lokgewicht und das des Triebfahrzeugführers drauf, seit vielen Jahren ohne Probleme.

    Das Gewicht und die Traktion kommt durch die Einbauten von ganz alleine.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

  • Grüß dich!

    Es ist nicht einfach so pauschal zu sagen. Ein 5mm Wange ohne Horizontale Aussteifung

    ist sehr labil und schwingt hin und her. Stell dir ein Zeichenkaton vor er schwingt, dann

    winkele in ab oder kleb ein Holz dahinter und es ist stabil.

    Wobei es nicht um die Wandstärke bei der Stabilität alleine geht sondern um den

    Konstruktiven Verbau. Selbst mit wesentlich dünnerem Blech kannst du hohe Stabilität erreichen.

    Ich habe bei der blauen Acculok die Wangen aus 8mm Laserzuschnitt hergestellt und mit einem

    Flachstahl 100x20mm parallel verstärkt zusätzlich 2 horizontale 180x10mm Knotenbleche und die

    Stirnplatten sind aus 12mm starken Flacheisen. Wobei da nicht die Stabilität im Vordergrund stand

    sondern in erster Linie das Gewicht. Das ist für die Traktion wichtig

    Mit freundlichen Grüßen Michael

  • Hallo zusammen, da wir auch weiterhin in der Villa keine Gäste empfangen dürfen und nun leider auch alle Weihnachtsfeiern ausfallen ergibt sich mehr Zeit für die Werkstatt. Wir haben also mal angefangen unsere allererste Lok zu basteln. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Die Achsen sollen federnd gelagert werden an den beiden Wangen wobei die Federn 4 cm Federweg haben, 2 als Vorspannung und 2 später als "Arbeitsbereich".

    Damit diese nicht seitlich verdrehen sollen sie links und rechts geführt werden.

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    Die Wange aus 4 mm Stahlblech hat oben zur Aussteifung nach Michas Rat einen Stahlwinkel bekommen, da sollte sich nun nichts mehr bewegen und Gewicht kommt auch schon ordentlich, jede Wange ungefähr 15 Kilo, die Lok wird 150 cm lang. Achsstand ist 75 cm.

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    Für die Bremsen haben wir Bremsbeläge aus Holz in Arbeit, 1 cm stark.

    Die Achsen sind 30 mm, wobei sie teilweise 2 mm Übermass haben, was wir auf der Drehbank erstmal weggenommen haben.

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    Die Achsen haben wir geteilt, um in die Mitte ein Zahnrad einbauen zu können welches auf 2 Flanschen sitzt. Der Anschluss ist noch nicht perfekt, da müssen wir nochmal tüfteln, auf dem Bild erstmal lose zusammengelegt wie wir uns das vorstellen.

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    Das nagelneue Plasmagerät wurde auch getestet, die beiden Kopfteile bekamen ihre Form. Die Lok wird 76 cm breit.

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    Soweit erstmal, am Wochenende gehts weiter :)

  • Hallo,

    Ich weiß nicht ob es eine gute Idee war die Achsen zu teilen. Du wirst durch den Zug der Kette eine Biegekraft in haben, weil die Wandstärke der beiden Flaschen vom Zahnrad ziemlich dünn ist werden die sich durch die Zugkraft auseinanderweiten. Warum konntest du das Zahnrad ich einfach auf die Achse schieben ohne zu teilen?

    Gruß, Marc

  • Grüß dich

    Timsch da hast du recht, das sehe ich genauso.

    Ich denke eine massivere Buchse, ich denke so an einer Wandstärke

    von mindestens 5mm besser mehr und eine Überdeckung von mindestens

    1,5xD das heißt ca. 50mm.

    Mir gefällt die Lösung der Achslagerung gut und auch die anderen Arbeiten

    an der Wangen machen einen vernünftigen Eindruck.

    Ich bin schon gespannt auf den weiteren Fortgang.

    Eine Frage noch, wie werden die Radscheiben auf der Achse befestigt.

    Beim ersten Blick sieht es aus als ob das Spurkranzprofil nicht Ideal

    erscheint. Aber das wird sich beim Probelauf zeigen.

    Gruß Michael

  • Guten Morgen, das Zahnrad hat eine viel zu große Bohrung (ist eigentlich von einem eKart) und selbst fertigen traue ich mir noch nicht zu... wir hätten es ohne die Flansche links und rechts kaum zentriert auf der Achse fest bekommen.... so haben beide Flansche (je 4 cm eingeschoben) sowie das Zahnrad selbst fast 1 cm Wandstärke, fest verschraubt und verschweisst kann die spannung der Kette es ja eigentlich nicht verwinden, weil es durch abwechselnd ZUg und Druck jeder Seite (es dreht sich ja) doch gerade laufen muss? soweit die theoretische Überlegung. ABER ihr habt schon recht, der Anschluss ist noch nicht perfekt, schrieb ich ja, gefühlt ist es noch irgendwie instabil zuml es ja durch die Federung auch mal links oder rechts "schief" stehen kann, wird der Kette auch nicht gefallen ;) Vielleicht leisten wir uns nochmal ein industriell gefertigtes Kettenrad mit genauer Bohrung und eine neue Achse, hab nur noch keinen Plan wo man sowas bekommt... Die Radscheiben auf der Achse bekommen je einen Stellring links und rechts und halten schon jetzt bombenfest... Ich wollte mal den Unterbau zusammenbauen und dann ausgiebig auf unseren ersten Gleismetern laufen lassen... zeigen sich sicher noch mehr Kinderkrankheiten ;)

  • Hallo leipziger,

    industriel gefertigte Ketten-Zahnräder aller Größen und Formen bekommst du bei http://www.maedler.de . Die drehen dir auch für sehr wenig Geld die Bohrung passend. Für unsere Loks kauf ich da so gut wie alle Normteile. Wenn du Vormittags bestellst, dann ist es schon am nächsten Tag da.

    Grüßle Alex

  • ... oh das ja Wahnsinn da erschlägt es den Laien erstmal :) T8F kennt mädler schonmal gar nicht, das ist wohl die China bezeichnung :) Kann jemand mit der deutschen Bezeichnung oder einer DIN weiterhelfen was man da braucht das es am Ende zum Motor passt ;)

  • Hallo Leipziger,

    Du scheinst Recht zu haben mit Chinabezeichnung, aber welche Teilung hat deine Kette? einfach 10 Glieder ausmessen und durch 10 teilen, anschließend die Breite respektiv die kleinste Lückenbreite der Kette messen. mit diesen Maßen wirst du bei Mädler fündig.

    Gruß, Marc

  • Moin David, über Zahnriemen hab ich ja noch gar nicht nachgedacht. Da sehe ich bei Mädler zB Typ AT20 mit 2240 N Zugkraft, also etwa 230 kg. Reicht das denn für unsere Loks? Ich war bisher immer auf Kette, weil ich überall in den Foren Kettenantriebe sehe... Hat denn jemand Erfahrungen mit Zahnriemen? So auf den ersten Blick scheint das ja auch seinen Charme zu haben und ist vielleicht unempfindlicher wenn die Achse mal aus der Waage federt...

  • Hallo leipziger,

    ich muss zugeben, dass Mädler wohl doch nicht alles hat....

    Die Ketten welche du suchst kommen aus dem Pocketbike und E-Scooter Bereich. Anscheinend haben wir die gleichen Motoren in in unseren Loks verbaut, da ich am Anfang des Jahres die gleichen Ketten gesucht habe.

    Fündig bin ich damals bei eBay geworden. Unter der folgenden Seite:

    Pocket Bike Mini Quad Scooter Dirt Bike Kette Dick 100 Glieder T8F + Schloss DE | eBay

    findest du die Anbieter mit den Ketten die du brauchst.

    Grüßle Alex

  • Klasse Alex, da war die entscheidende Tabelle zu finden, links die Bezeichnung, rechts die Masse. Damit finde ich es nun sicher auch bei Mädler.

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  • Guten Morgen

    Da ich gestern keine Zeit hatte, melde ich mich erst jetzt.

    Punkt 1:

    Schau mal auf der Web Seite ( Kewesta.de) da findest Du alle

    Ketten Größen. Die gängige Größe im Maschinenbau in 1/2“ ist

    08B-1 bis -3 das heißt x5/16“. Im Klein Fahrzeugbau ( Scooter Pocketbike)

    werden gerne x3/16“F verwendet es geht auch Typ M oder V.

    Wenn Du nicht weiter kommst ruf einfach.

    Punkt 2:

    Bei der Kettenrad Montage geht es nicht um den Seiten- Höhenschlag

    sondern um das Knickmoment in der Hülse die durch den Kettenzug entsteht,

    da durch die Radiale Bewegung ein Aufweiten der dünnen Hülse entsteht.

    Du kannst es in der jetzigen Situation auf einfache Art stabilisieren durch

    längs aufschweißen von 4 Stück stechenden Flacheisen die vom Kettenrad

    bis über die Hülse auf die Achse mindestens 30mm reichen.

    Es ist nicht die feinste Lösung aber in deiner Werkstatt einfach umzusetzen.

    ( verzweifelnde Bau oder Feldbahn Schlosserei hat den Schaden so instand gesetzt)

    Wenn Du noch fragen hast, wie schon gesagt ruf einfach an!

    Mündlich kann ich es einfacher beschreiben.

    Mit freundlichen Grüßen Michael

  • Micha, danke dir, das ist die Lösung, wir bringen da einfach nochmal Stabilität mit aufgeschweissten Flacheisen rein, dann braucht es kein neues Kettenrad. Ich versuch mich nächste Woche mal dran, dieses WE ist (leider) keine Werkstattzeit ;)

  • Ach Willi der Breuer Traktor ist doch Regelspur.?

    Aber Danke für den Vorschlag, ich denke das er zudem

    noch weniger Platz bietet um alles zu integrieren inklusive

    Fahrer als der von Hjalmar zuerst anvisierte Variante.

    Nichts für ungut Gruß Michael ?