Kennt jemand diese Lok und kann Hinweise auf das Original geben?

  • Guten Morgen, ja, vielleicht mal als Extrateil mit Fernsteuerung ohne Mitfahrgelegenheit :) Aber erstmal die Ellok zum MItfahren, einer muss ja immer mit auf die Baustelle :_)) Ich kannte das Teil jedenfalls noch nicht und fand es schon interessant, was es so alles gibt :)

  • Hallo Leipziger,

    auch ich rate von einer geteilten Achse ab. Langfristig dürfte das nur zu Problemen führen.

    Auch in unseren kleinen Dimensionen sind die wirkenden Kräfte nicht zu unterschätzen.

    Mein Vorschlag: wickle die geteilte Achse säuberlich in Seidenpapier und lege sie unter gemachte Erfahrungen ab.

    Und fertige eine neue, etwas dickere, so dass das Kettenrad mit seinen beiden Flanschen stramm passt. Oder drehe Dir eine Zwischenhülse, die den gleiche Zweck erfüllt.

    Viele Grüße vom Winfried

    Ich fahre auf Spur 7 (Regelspur) oder auf Spur 5 mit der Feld- und Waldbahn

  • Wegen der mehrteiligen Achse ...

    Grüß dich

    Die Idee ist gut; aber mit den vorhandenen Möglichkeiten und der dafür

    doch spärlichen Ausstattung ist eine Neuanfertigung dann schneller und

    einfacher.

    Wie schon Winfried schreibt, sind die Kräfte schon beachtlich. Aber dennoch

    würde ich sie erst einmal nur wie ich schon gesagt habe mit Hilfe der

    Flacheisen die als Reste herumliegen verstärken und miteinander verschweißen

    um ein vorankommen zu bewerkstelligen. Sowie den gesamten Testlauf durchzuführen.

    Wenn alles zufriedenstellend läuft ist ein späteres ersetzen mit wenig Aufwand

    möglich. Und dann natürlich gegen eine ungeteilte.

    Gruß Michael

  • Die Achse ist nicht das Problem, die geteilten wandern in den Restecontainer und können doch später mal an irgendeiner Stelle wieder verwendet werden wo es passt.

    Im Moment kämpfe ich mit der Vielzahl der Angebote zum Antrieb, es gibt ja hunderte verschiedene Ketten, Räder dazu, der Motor muss auch passen und die Übersetzung. Mit dem Verwerfen der T8F wo es eben nur so mit den Flanschen ging, wo ihr zu Recht sagt das ist Mist, fange ich antriebsseitig bei Null an und grabe mich nochmal neu durch. Die Anschaffung der durchgängigen Achse ist dann das kleinste Übel ;) Nur die Teile drauf müssen halt passen sonst bringt die Achse nix :) Beste Grüße

  • Guten Morgen,
    mach' Dir einen Elektroantrieb rein, damit hast Du alle Probleme der Einsatzbreitschaft und Wartung erschlagen, sofern Du nicht vergisst, die Akkus regelmäßig aufzuladen. Meine Diema z. B. hat einen Motor wie diesen, also ca. 1PS Abgabeleistung, einen Kettenatrieb ( V75Christian weiß die genauen Maße davon, denn er hat die Mechanik gebaut ), den zugehörigen Steller von 4QD ( entweder von hier oder direkt ) und dann einfach vier Starterbatterien von ca. 88Ah. Das Ladegerät dazu habe ich sogar in die Lok eingebaut

    Die wesentlich teureren Fahrbatterien( für Gabelstapler etc. ) sind bei der ins Auge gefassten Verwendung nach meiner Erfahrung nicht nötig.

    Gruß vom Heizer

  • ... genau so ist der Plan, elektrisch, wobei ich auf 3 KW gehen wollte (2 x 1500) und sogar der Motor ist fast der gleiche... aber auch dort ist es ja genau so ein Scooter - Kettenrat T8F wo es dann auf der

    großen Abtriebszahnradseite die Wellenanschluss-Problematik gibt. Auch das Ladegerät soll rein und ein Spannungswandler, so dass man kurzfristig auch mal 220 V zapfen kann wenn man auf der Strecke irgendwo fix Strom braucht. Aber am Kettenantrieb fehlts derzeit. Na ich grab mich schon durch. Wahrscheinlich wird die Werkstatt jetzt eh erstmal 8 Wochen in Winterschlaf geschickt weil die Baufirma jetzt obendrüber weiterarbeitet und beim Etagenbau unten ausgesteift werden muss, also mir einen Stützenwald in die Werkstatt pflanzt ;) Da ist dann Zeit zum Suchen.

  • Willy: Ja, ich hab deinen Thread sehr aufmerksam verfolgt, so wuchs ja meine Idee ;) Ich sah du bist auch bei Mädler gelandet, nur erschienen mir deine Achsen mit 17 mm zu dünn. Wir haben hier halt noch jede Menge Kubator zu bewegen und irgendwer (ich meine es war Sven) sagte mal zu den Achsen meiner Wagen die sind mit 15 mm viiiel zu dünn, deshalb wollte ich für die Baulok auf 30 mm Achse gehen. Dazu muss ich mir nun Räder und Kette suchen, die dann möglichst auch zu Drehzahl der Motoren passt.. eine feine Rechenaufgabe für die Adventstage :)

  • Servus!

    Meine Achsen sind 20mm stark. Denke nicht das die nicht genug aushalten.

    Bin aber kein Fachmann, beanstandet hat das damals niemand.
    Ja vielleicht sind 30 mm besser? Die Zahnräder gibt's ja eh für alle Achsen passen dazu.
    Bei dem Link wird eine Achse mit 35mm Dm in der Mitte gezeigt.

    Aber die gehört auch für ein Gewicht bis 1000 Kg. Das bekomme ich nie zusammen !!
    https://www.johannes-strommer.com/diverses/gartenbahn-10-1-4-zoll/

    Viele Grüße
    Willy

  • leipziger

    T8F kann das Drehmoment übertragen, für die Bohrung machst Du Dir eine passende Buchse ( die Drehbank scheint ja schon in Betrieb zu sein ) und die Radscheiben wie bei meiner Diema ( die ist spurverstellbar von 240 -260mm ) mit Taperbuchsen auf die Achse. Dann kann das Kettenrad in der Mitte festgesetzt werden und die Radscheiben werden von außen aufgeschoben, zuletzt kommen dann die Lager.

    Ich habe mal überschlägig betrachtet: Motor 3000min-1, Untersetzung 11/74 Raddurchmesser 25cm käme ohne Last bei voller Pulle auf ~20kmh-1. Da muss also noch ein weiteres Vorgelege rein, denn auf deiner Strecke sind 10kmh-1 m. E. das Höchste der Gefühle. Also dann so z. B. (11/17)x(11/74)=0,096 ergäbe maximal 13kmh-1, das wäre wohl noch tolerierbar.

    Gruß vom Heizer

    2 Mal editiert, zuletzt von ateshci (30. November 2020 um 18:21)

  • Ich sehe da auch kein Problem um das Kettenrad auf der Achse zu befestigen.

    Du drehst dir einfach eine einseitige Buchse am besten noch mit Führungsbund

    um das Kettenrad zu zentrieren. In die Buchse kommen seitlich Gewindelöcher

    zur befestigen des Rades, sowie Gewinde Bohrungen zur Befestigung auf der Achse.

    Lass die Wandstärke der Buchse auf dem maximalen Durchmesser und benutze

    zur klemmung auf der Achse mindestens 2x M10 oder 3x M8. Bohre die Position

    circa 5mm tief in die Achse ein bei M10 Durchmesser 10,5 oder bei M8 /8,5 ,

    damit die Klemmschrauben zusätzlich auf Abschehrung beansprucht werden.

    Diese Version nennt man Formschlüssig und ist sicherer als eine Kraftschlüssige

    Variante die nur klemmt.

    Ps: 30er Achsen sind gut.

    Mit freundlichen Grüßen Michael

  • Da muss also noch ein weiteres Vorgelege rein

    Hallo Helmut,

    das sagt sich so einfach - woher nehmen, oder selber herstellen? Bei Zweiterem ist dann die Frage, wie genau muss das gemacht werden, genauer gesagt: wie präzise muss der Achsabstand der - wohl zum Einsatz kommenden - Stirnzahnräder eingehalten werden?

    Schön Grüße

    Kristian

  • Guten Morgen Kristian

    Mit dem Zwischentrieb ist eine Variante mit Kette gemeint.

    Aber mit Zahnräder geht es auch.Ja größer das Modul ja um

    problematischer ist es. Eine einfache Lösung ist es die zu paarende

    Zahnräder auf die Gehäuseplatte legen, zwischen den Zähne ein

    Papier legen (Zahnspiel) festspannen und abbohren. Bei zu großer

    Grundbohrung Bohrbuchse zur Hilfe nehmen.

    Diese Methode ist zwar nicht die Feinste aber mit geringen

    Mittel machbar.

    Klar klemmen dürfen sie nicht. Ein bisschen mehr Spiel ist

    nicht schlimm läuft halt nicht Ideal, bei der geringen Drehzahl

    aber machbar.

    Ist doch Feldbahn!

    Gruß Michael

    Einmal editiert, zuletzt von Weimibahn (1. Dezember 2020 um 07:53)

  • Hach ja, die Drehbank dreht, aber der Dreher ist bisher ein Azubi Nulltes Lehrjahr :) Ich war froh dass ich den Rundstahl grade bekommen habe, aber ne Buchse traue ich mir nun eindeutig noch nicht zu, da wird

    es noch viiiiieler Stunden Übung und jede Menge Restmetall brauchen ;) Die Ausstützung der Werkstatt für Bau wird ein Übriges tun .... Ich werde also für diese erste Lok im Moment nur auf Kaufteile setzen können, ateshi hatte dort ja gute Quellen benannt. Vermutlich wird es ein E-Motor der schon ein Schneckengetriebe hat, ich wäre mit max 8 kmh voll zufrieden, wollen ja keine Wettrennen fahren, sondern beschaulich Obst und Gemüse im Garten ernten und das Holz in den Keller fahren :)

  • Hallo Leipziger,

    Bei deiner Größe von Lok würde ich kein Schneckenantrieb wählen, da sich dann später deine Lok schlecht schieben läßt. Bei 4 facher Schnecke geht's zwar bedingt, aber ich würde in deinem Fall Kette oder Zahnriemen einsetzen.

    Gruß, Marc

  • leipziger

    Schneckengetriebe in unsrer Baugröße höchstens mit umschaltbarem Freilauf ( also der Freilauf wechselt mit der Fahrtrichtung ). Spielt man das preis- und fertigungsmäßig durch, ist man ganz schnell wieder beim Kettenantrieb, denn da hat man die Bremsung durch den Motor umsonst dabei ( Ansonsten, mit Freilauf, ist das eben Trabbi-mäßig )

    Gruß vom Heizer

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    Hallo liebe Gemeinde,

    falls es jemanden interessiert... unsere "Mary Poppins" ist gestern komplett fertig geworden und wird ab nächstem Jahr voll im Einsatz stehen.