• Hallo liebe Modellbahnfreunde,

    jetzt habe ich mich entschlossen noch ein kleines Projekt zu beginnen. Es geht um die Batterielok V23. Im Augenblick stehe ich vor der Frage, ob der Antrieb über ein Schneckenradantrieb realisiert werden soll, oder über Stirnzahnräder. Welche Erfahrungen habt ihr?

    Außerdem suche ich Kontakt mit Herrn Schulze wegen einer 4QD Funkfernsteuerung. Wo finde ich seine Adresse oder e-mail?

    Gruß

    Jorge

  • Moinsen Jorge

    in meiner E69 von R&S werkelt ein Schneckenantrieb mit 250 Watt, ich glaube der Antrieb ist aus dem Hause Knupfer übernommen worden ...

    Die Zugleistung ist für einen B-Kuppler ganz gut. Der 45Ah Akku hält einen ganzen Spieltag, wenn sehr sehr ausgiebig rangiert wird, hält er ca. 4,5h

    Die Steuerung ist eine 4qd und wird mit RC Handsender von Spektrum gefahren.

    Gruß Bucki

  • Hallo Georg

    Du weißt bestimmt, dass ein Schneckengetriebe bei wenig Platz bedarf eine hohe

    Drehzahlreduzierung möglich ist. Was eine Selbsthemmung mit sich bringt und den

    Nachteil aufzeigt das man das Fahrzeug stromlos nicht schieben kann, aber auch

    den Vorteil daß eine Bremsanlage nicht notwendig ist. Bei Getriebemotoren ähnlicher

    Bauform mit geringer Übersetzung spricht man von Schraubengetriebe welche dadurch

    auch keine Selbsthemmung hat. Übrigens Stirnradgetriebe weisen ähnliches Verhalten

    auf, blockieren aber nicht so abrupt.

    Wenn die Elektronik kein Blötsinn macht ist es egal und außerdem durch die kraftschlüssigkeit

    der Räder gehen überschüssige Kräfte in Rutschen über.

    Das heißt einfach, es ist eigentlich egal.

    Mit freundlichen Grüßen Michael

  • Moinsen Michael,

    das Schneckengetriebe hat keine Selbsthemmung, die Lok läuft bei "Strom aus" weiter aus ... schieben kann man sie, geht etwas schwerer als bei "nicht Schnecken" Antrieb ...

    Gruß Bucki

  • Also nur mal was grundsätzliches, man kann nicht pauschal sagen ein Schneckengetriebe hat keine Selbsthemmung. Man muß wissen wie es ausgeführt ist.

    Eine eingängige Schnecke hat volle Selbsthemmung. Sie ist von den Rädern nicht antreibbar sie blockiert. Analogie Schraubverbindung.

    Eine zwei oder dreigänggige Schnecke hat bis zu einem Übersetzungsverhältnis von ca 25 wenig Selbsthemmung ,darüber hinaus wird der Rückwärtswirkungsgrad

    so schlecht das sie quasi blockiert.

    Man kann daraus folgern das die Knupferantriebe und andere eine mindestens zweigängige Schnecke verwenden.

    Werner

  • Ihr habt beide recht. Bei kleiner Übersetzung ist der Eingriffswinkel so steil

    das die Selbsthemmung keine Wirkung zeigt. Wie ich schon geschrieben habe

    spricht man von Schraubengetriebe, denn beide Bauteile sind fast baugleich

    und sehen nicht mehr wie eine Schneck mit Schneckenrad aus.

    Aber ist ja auch egal, wichtig ist das es den Anforderungen die man an sein

    Fahrzeug stellt erfüllt und man damit zufrieden ist.


    nichts für ungut Gruß Michael

  • Hallo liebe Dampffreunde,

    langsam geht es voran. Begonnen wurde mit dem Drehen der Achsen:

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    Vorbereitung der Lagersitze:

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    Danach kam das Getriebegehäuse mit Getriebe:

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    Der Lokrahmen:

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    Die Lagersitze sind probehalber eingesetzt ohne Federn.

    Zum Schluß werden die Antriebe probehalber eingefügt:

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    Das war es für heute.

    Saludos

    Jorge

  • panki 28. November 2020 um 09:42

    Hat das Label Baubericht hinzugefügt.
  • Hallo,

    nichts Aufregendes. Jetzt wurde die Bodenplatte angefertigt. Da ich mit Blechbiegen nicht so lustig bin, wurde sie aus 8mm Alu gefertigt:

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    Die Schürze wird separat gefräst und seitlich angeschraubt.

    Saludos

    Jorge

  • Hallo Jorge,

    Das wird wie von dir gewohnt eine super Arbeit. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, habe auch schon Motoren und Getriebeteile von der V23 eingekauft, (dein Getriebe gefällt mir allerdings besser, ich hatte eine Schneckenwelle vorgesehen), wollte diese nach der 450er als Rangierlok mit Fernsteuerung bauen doch dann kam das Krokodil dazwischen, aber irgendwann geht's dann los.

    Gruß, Marc

  • Hallo Marc,

    bevor Du Dich an das Getriebe machst, überlege ob Du vielleicht den Antrieb mittels einer Kette oder Zahnriemen realisierst. Ich habe gehört, daß es einige Modellbauer gibt, die darauf schwören. Leider habe ich zu spät davon erfahren. Es wird noch eine Zeit lang dauern, bis ich über Erfahrungen mit dem Getriebe berichten kann.

    Zwischenzeitlich konnten Schürzen gefräst und an den Lokboden angeschraubt werden:

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    Das nächste Problem sind die Räder. Ich habe übers Forum 4 Gußräder bezogen, da sie preiswert waren, und ich keine hohen Ansprüche an die Qualität hatte. Beim Versuch die Rohlinge auf Maß zu drehen, habe ich eine böse Überrasschung erlebt. Meine Drehbank hat einfach die Grätsche gemacht. Keine Chance hatte ich auch nur im Ansatz Material abzutragen, obwohl ich HM-Drehmeisel als auch HM-Wendeplatten eingesetzt habe (vielleicht hätte ich Keramikplatten einsetzen sollen, was bestimmt teuer gekommern wäre). Jetzt wurde professionelle Hilfe in Anspruch genommen, aber auch die signalisierte bereits, daß auch auf einer schweren Drehbank Probleme auftreten. Es wird vermutet, daß es sich um einen offenen Guß handelt, d.h. der Stahl wird in eine offene Form gegossen. Das hat den Effekt, daß das Material mit dem Sauerstoff der Umgebung agiert und eine sehr harte Oberfläche erzeugt. Bin schon gespannt, wie es ausgeht.

    Ich war vor allem deswegen erstaunt, da ich die Räder für meine A3 problemlos bearbeiten konnte. Diese stammten von einem schweizerischen Hersteller. Es bewahrheitet sich also wieder, daß man nicht an der falschen Stelle sparen sollte.

    Saludos

    Jorge

    5 Mal editiert, zuletzt von jorge (30. November 2020 um 22:28)

  • Hallo Jorge,

    Deine Arbeiten gehen ja fix voran, macht richtig Freude, weiter so.

    Bisher habe ich immer diese Getriebe Motoren verbaut https://www.amazon.de/Elektrischer-B…W/dp/B01NBNFE6J  

    Bisher habe ich keine Probleme hiermit gehabt, in der Anleitung der V23 waren dann aber andere Motoren mit einem Schneckengetriebe vorgeschlagen deshalb hatte ich mir damals diese Teile besorgt. Wenn ich allerdings jetzt überlege mache ich mir trotzdem Gedanken eventuell umzudenken. Dein Getriebe finde ich wirklich gut, hier würde ich nur wie schon bemerkt das Motorkegelrad und das kleine Zahnritzel in Stahl einsetzen, dazu ein geschlossener Getriebe Kasten in den man ein wenig Öl einfüllen kann.

    Gruß, Marc