Neue robuste Kipplore auf 15 Zoll

  • Nach langer passiver Zeit im Forum und auf der 15 Zoll-Bahn mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Es gilt einige angearbeitete Projekte mal endlich fertigzustellen und die Fahrzeuge wieder flott zu machen.

    Die Grillsaison ist zwar vorbei, aber für ein paar Radscheiben wurde nochmal angeheizt. Das Aufschrumpfen klappte dann auch perfekt.

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    Nach Ende der Lackierarbeiten wurde dann eingeachst. Fertig ist die Lore, deren Teile fast schon ein Jahr lang herumlagen.


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    Abweichend vom Original wurde die Arretierung mittels einfachem Klauenhebel gelöst.


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    Und schon geht es in den Arbeitseinsatz. Dem weiteren Streckenbau ist dieser Erdhaufen im Wege. Er wird auf die Lore verladen und mittels fliegender Gleise und Auflegedrehscheibe ( dazu demnächst mehr ) im Gelände verteilt.

    Beste Grüße, Wilhelm

    "Wohl denen, die nichts zu sagen haben, aber trotzdem schweigen" :/

  • Wilhelm 20. Oktober 2020 um 21:55

    Hat den Titel des Themas von „Neue Robuste Kipplore auf 15 Zoll“ zu „Neue robuste Kipplore auf 15 Zoll“ geändert.
  • Servus Wilhelm!

    Sind die Räder selbst gemacht und aus Rohr?

    Nur so ein kleines (Blech?) Querstück was auf der Achse aufgeschrumpft wird? Wie dick muß "Blech" das sein??

    Habe da auch schon Deine Schwellen gesehen, aber nicht an Beton gedacht, weil Du ja von "fliegenden Gleis" geschrieben hast.

    Viele Grüße
    Willy

  • Hallo Willy,

    Die Räder sind aus Rundrohr d=140 gedreht, Wandstärke ca. 16mm. Die Laufflächen habe ich auf etwa 8mm konisch abgedreht. Die Spurkranzstärke beträgt noch ca. 10mm, auch konisch. Zuerst wird das Rohrstück abgeschnitten, dann eine Strebe eingeschweißt aus Flachstahl 40/10. Auf der Drehmaschine wird das Stück mit einer Mittelbohrung zentriert.

    Bei den nächsten Rädern werde ich allerdings noch eine weiter Strebe im Kreuz einschweissen. Gibt mehr „Fleisch“ in der Mitte und sieht besser aus.

    Das was Du hier siehst ist also die Nullserie.

    Bei 15 Zoll Spur brauchst Du schon einiges an Raddurchmesser damit die Lore maßstäblich wirkt. Da kann man kaum aus dem vollen drehen.

    Bisher hab ich vielfach im Netz gekaufte Gußräder verwendet. Das ist vor allem bei angetrieben Achsen nicht optimal, da das Gußmaterial Graphit enthält und somit selbstschmierend Ist. Da fehlt der Grip. Zeit also über eigene Fabrikation nachzudenken, da ich kleine Feldbahnräder zum Abdrehen auf meine Größe nicht gefunden habe.

    Meine Lore ist der DIN-Lore mit 0,75 cbm nachgebaut.

    Die Betonschwellen liegen nur im feuchten Waldstückchen. Sonst verwenden wir Rundrohr mit ca, 60mm Durchmesser, wovon wir hier als Schrott ne ganze Menge herumliegen haben. Praktisch und Korrosionsbeständig, weil verzinkt sind auch 50er Türverstärkungsprofile aus dem Trockenbau, diese werden auf die Schienen aufgelegt und von unten durch die Stanzlöcher verschweißt.

    Das fliegende Gleis ist ein Stück mit Rundrohr.

    Beste Grüße, Wilhelm

    "Wohl denen, die nichts zu sagen haben, aber trotzdem schweigen" :/

  • Servus Wilhelm!

    Ja die Idee ist natürlich sehr gut.


    Leider bekomme ich diese Rohre bei uns in der Umgebung nicht.

    Ab 120 mm bis 150 mm Dm gibt's die mit max. Wandstärke von 10 mm und da kosten schon die zugeschnittenen 4 Ringe ~110-120,-
    Also da sind die 4 Gußräder fertig auch nicht viel teurer wenn auch nicht so gut, aber für Wagen langt das schon.
    Leider habe ich auch keine so große Drehbank um da was machen zu können.

    Ja das ist halt ein Segen wenn man solchen Schrott zur Verfügung hat.

    Da kann man immer etwas damit anfangen. Die Türprofile sind ja günstig zu bekommen.

    Danke für Deine Info!!!!

    Viele Grüße
    Willy

  • Hallo Willy

    Ich habe Rohre mit geringer Wandstärke von ca.4mm verwendet und dann

    eine käuflich erworbene Ronde von 8mm Stärke angeschweißt welche

    Gleich den Spurkranz ergibt. Ich habe den Preis jetzt nicht im Kopf, aber

    Ich kann mich erinnern dass sie um einiges billiger waren als alles andere.
    Welche bei dir nur 6mm sein können und leichter zu bekommen sind.

    Wenn man jetzt keine Drehbank hat, ist auch diese Variante die auch nur

    mit dem Winkelschleifer bearbeitet wird realisierbar. Wenn auch nur bedingt

    professionell. Aber für einfachen Feldbahnbetrieb bestimmt nutzbar sind.


    Gruß Michael

  • Hallo Michael!

    Ja ich werde mir das noch überlegen. Derzeit geht eh nichts, Baustelle und auch schon recht kalt

    für Arbeit im freien. An so eine Lösung habe ich auch schon gedacht.

    In der "Gartenbahn-Werkstatt" Heft 1 ist auch eine nicht uninteressante Baubeschreibung für Räder

    aus bis 20mm dicken Ronden (bis 7,25 Zoll) daher für mich nur bedingt brauchbar.
    Jetzt schreibe ich nichts mehr dazu, ist ja der Thread von Wilhelm!!!

    Viele Grüße
    Willy