Projekte die im Hinterkopf gehren

  • Es ist in diesem Forum nicht 100 Prozent passend, aber gehört irgendwie indirekt auch dazu.

    Es soll ein Seilbagger werden natürlich im bekannten Maßstab 1:2,5.Um den Sprung von den

    Schienengebundenen Fahrzeugen nicht zu groß werden zu lassen, habe ich zuerst mit dem

    Greifer begonnen welcher meist direkten Kontakt mit den Kipploren hat.?

    So aber nun die ersten Bilder

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    Die Einzelteile der unteren Flasche und die Greiferschalenseitenwände

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    Und hier die Flasche im zusammengebauten Zustand.

    Das Vorbild ist ein Zweischalengreifer ich vermute 300 Liter eines

    Weserhütten Baggers.

    Damit ist der Anfang gemacht!

    und ich denke das ein Baubericht auch hier auf Interesse stößt.

    Mit freundlichen Grüßen Michael

  • Hallo Weimibahn ,

    man muss den Bagger ja nicht zwingend auf Straßenräder setzen (breitgrins).

    Spaß beiseite, ich finde das ein ganz, ganz tolles Projekt und ich bin sehr gespannt, wie das ausgeht. Die größen Bedenken habe ich betreffs der Seile. Im Original werden da ja mit Sicherheit Stahlseile verwendet. Wenn Du jetzt den Bagger im Maßstab 1:2,5 verkleinerst, dann wird der ja 2,5³ mal weniger Last heben, das Seil wird aber nur 2,5 mal dünner sein. Damit verhält es sich aber bei der Führung über die Rollen ganz anders, als das Vorbildseil. Wie ich sehe, planst Du eine Flasche mit zwei Seilrollen. Im Hinblick auf meine Bedenken, würde ich auch hier auf nur eine Rolle reduzieren, um die Last je Einzelseil zu erhöhen.

    So oder so, ich bin sehr auf das Ergebnis gespannt, schon weil ich dann bei Dir den UHB 1 öfters mal stehen lassen kann.

    Viele Grüße, gutes Gelingen und bleib gesund!

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Der Flaschenzug wirkt nicht auf das Heben, sondern auf die Greifkraft - einen Seilgreifer kann man ja nicht nach unten drücken - er muss das Eigengewicht so gut wie möglich nutzen. Je mehr Einscherungen den Greifermittelpunkt und Greiferkopf zusammenziehen, desto weniger zieht das Schließseil den Greifer nach oben - die Greifkraft nimmt zu. Bei leicht zu greifendem Strauchgut kann man aber mit weniger Einscherungen arbeiten - dadurch verkürzt sich dann auch die Schließzeit. Bei Heu-Rundballen muss er aber schon vernünftig "kneifen" - sonst rutscht er ab :)

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    Der Weg ist das Ziel ;)

    2 Mal editiert, zuletzt von Rudiratzrutz (16. März 2021 um 08:01)

  • Hay Joschi

    Da liegst Du nicht ganz falsch mit deinem Einwand.

    Du weißt ja ganz rechts is‘ nix, ganz links is‘ nix aber also such

    ich mir einen vernünftigen Kompromiss. ?.....?

    Die zweirollen Flasche ist die in der Greiferschale sie dient zum erreichen

    einer vernünftigen Schließkraft ohne den Greifer anzuheben.

    So meine ich ohne Erfahrung zu haben.

    Was eher durch mehr Rollen und mit weichem und dünneren Seil sinnvoll währe,

    da die Kräfte innerhalb des Greifers verarbeitet werden und die Kraft am

    Hubseil gering ist. Welche natürlich hoch genug sein muss um den Greifer

    anzuheben.

    Meine Vorstellung wäre ein 4mm hochflex Stahlseil (vielleicht 5mm) im

    Vorbild ist das Seil 10mm Dick.

    Deine Bedenken bezüglich dem Verhalten des Seil‘s habe ich auch, daher

    werde ich nach erstellen des Greifers mit einem vorhandenen Seil testen,

    um danach auf die Suche nach einem geeignetem Seil zu gehen.

    Das ist übrigens auch der Grund warum ich zuerst den Greifer baue.

    Wenn das zufriedenstellend geht, habe ich Grundlagen und Verhältnisse

    um weiter zu bauen.

    Wie ich gerne sage, probieren geht über studieren auch wenn es in die

    Hose geht. ?

    Gruß Michael

  • Guten Morgen, naja ein 5 mm Seil sollte 800 Kilo tragen, das wäre doch nicht schlecht :)

    Da ist allerhand Spielraum - beim Original habe ich 12mm für Hub- und Grabseil - es geht auch mit 10mm. Da ist dann lediglich eher Schluss wegen dem Verschleiß... ;)

    Der Weg ist das Ziel ;)

  • Grüßt euch alle

    Ich habe zwischendurch ein bisschen etwas für mein Seelenheil getan und

    an den Greiferschalen weiter gebaut.

    Sowie anschließend abgelichtet.

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    Nach dem ich die Schalenbleche aus 3mm gefertigt habe, wurde sie an die

    Seitenbleche geschweißt. Durch die Löcher in dem Blech wurden die

    Schneidkantenverstärkung mit Hilfe der Lochschweißung angebracht

    und zudem mit kurzen Nähten ergänzt.

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    So, und jetzt ist die Zweite auch fertig.

    Aber noch nicht ganz! Nun ist aber für Heute

    genug, doch es geht weiter!

    Mit freundlichen Grüßen Michael

  • Ganz einfach man muss nur faul sein und es Auslasernlassen. ?

    Also Spaß bei Seite. Ich habe ein Foto von „Rudiratzrutz“ mit

    wichtige Basismaße bekommen und damit eine Zeichnung erstellt

    und bemaßt.Anhand des Fotos habe ich versucht die Konturen

    Nachzuempfinden.

    Früher oder wenn der Teufel mich reitet, hätte ich das Blech

    angerissen und grob vorgesägt und ausgefeilt.

    Da ich sowieso andere Kundenteile auslagern lassen wollte war

    es kein Mehraufwand.

    Gruß Michael

  • So,

    ein kleines bisschen bin ich Weitergekommen.

    Da der „stumpfe“ Greifer noch Gebiss los ist ?,

    Hab ich mit dem herstellen der Zähne begonnen.

    Und gleich ein paar Fotos gemacht.

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    Das fräsen der Fasen der Zähne

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    Sowie anschließendes bohren der Befestigungslöcher

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    Auch der Gegenzahn wurde gefräst.

    Gut, sehr viel sieht und erkennt man nicht!

    Als Material hab ich mich aus Gründen der Haltbarkeit und da ich es reichlich als Reststücke habe

    für C45 entschieden.

    Nun fehlen noch die Senkungen für die Sechskant Befestigungsschrauben.

    Wenn dies geschehen ist präsentiere ich die Fotos auf denen man das Ergebnis im montieren

    Zustand besser erkennen kann.

    Gruß Michael

  • Also, jetzt sind die Beisserchen fertig ?

    und ich kann sie euch nun präsentieren.

    Zuerst einzeln und dann eingebaut.

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    Ich denke dieser Abschnitt am unteren Ende ist fertig.

    Jetzt geht es demnächst am Kopf weiter.

    Gruß Michael

  • Hallo Michael,

    müssen die Zähne nicht außen am Zweischalengreifer angebracht sein? So kann sich der Greifer nicht vollständig schließen und fließendes Material wie zB Sand, Kohlengries würde herausrieseln.

    Die Schrauben (Muttern) wären auch besser geschützt.

    Viele Grüße

    Uwe

    . . . dem das letzte Bild etwas komisch vorkommt

    Man hat niemals Zeit, es richtig zu machen, aber immer Zeit, es nocheinmal zu machen. [ . . . Murphys Gesetze].

  • Hallo Michael,

    müssen die Zähne nicht außen am Zweischalengreifer angebracht sein? So kann sich der Greifer nicht vollständig schließen und fließendes Material wie zB Sand, Kohlengries würde herausrieseln.

    Die Schrauben (Muttern) wären auch besser geschützt.

    Viele Grüße

    Uwe

    Hallo Uwe,

    die Zähne sind innen angebracht - nur die Spitzen schauen heraus. Innen sind die Schrauben einem geringeren Verschleiß ausgesetzt als außen.

    Der Greifer schließt vollständig, weil das Schalenblech zum Seitenblech etwas zurücksteht(beim Vorbild sind es 5 cm);

    Zahn und Gegenzahn liegen beim geschlossenen Greifer eng zusammen:

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    Der Weg ist das Ziel ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Rudiratzrutz (14. April 2021 um 21:39)

  • Hallo ihr beiden,

    ihr habt recht, es kommt halt darauf an, welches Original man sich als Vorbild nimmt. Wobei es beim Thema Greifbagger ja viele Ausführungen des Greifers gibt, einige bei denen die Zähne innen oder auch außen konstruiert sind, zahnlos oder auch verschiedene Formen. Je nachdem was man mit diesem Greifer aufnehmen will.

    Sehr interessantes Gebiet. Ich bin auf Deinen weiteren Baubericht gespannt, Michael.

    Weiter so.

    Viele Grüße

    Uwe

    Man hat niemals Zeit, es richtig zu machen, aber immer Zeit, es nocheinmal zu machen. [ . . . Murphys Gesetze].

  • Guten Morgen Uwe

    Wie Du schon selber sagst, es gibt extrem viele verschiedene Ausführungen.

    Geschuldet darin da die Anwendungsbereiche vielseitig sind und jeder

    Konstrukteur seine eigene Idee eingebracht hat. Das heißt für mich das es

    eigentlich keine Patentlösung gibt und verschiedene Versionen möglich sind

    und wo auf der einen Seite ein Vorteil ist ist auf der Anderen Seite ein Nachteil.

    Also die Auswahl ist groß! Daher musste ich mich für eine Version entscheiden,

    welche auch noch für mich rekonstruier bar ist und dadurch einen Widererkennungswert

    darstellt.

    Ader Dankeschön für die Überlegung, denn manchmal sieht man den Wald vor

    lauter Bäume nicht. ? ?

    Gruß Michael

  • Hallo Michael,

    in echt schaut Deine Schaufel noch viel besser aus! Wenn ich in Deiner Werkstatt stehe, juckt es mich in den Fingern etwas so Ausgefeiltes auch zu bauen. Mit jeder Begegnung mit Dir erweitert sich mein Horizont im Maschinenbau.

    Gruß

    Jorge