Nichts hält ewig

  • Nach dem im letzten Jahr die Mäusewelt sich kräftig bei mir ausgetobt haben und

    die Randsteine unterhöhlten wollte ich sie wieder neu setzen. Dabei musste ich

    feststellen das die vor ca. 6Jahren erreichte Laderampe schon einen maroden

    Unterbau hat. Nun ja das damals verwendete Material ist ein Teil der nicht mehr

    benötigten Brückenschalung welche ich im größeren Umfang bekommen habe.

    Klar ist das dazu verwendete Holz nicht langlebig ist,zumal es mit feuchter

    Erde in Berührung kommt.

    Nun habe ich mir vorgenommen die komplette Rampe aus Metall zu erneuern.

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    Also wieder ein Projekt was ich dazwischen schreiben muss !

    Nun denn.

    Mit freundlichen Grüßen Michael

  • Moin Michael,

    klar, bei einer Metallbaufirma ist Stahl der erste Gedanke. Ich möchte Dir eine andere Lösung vorschlagen: Informiere Dich mal über Beton-L-Steine.Vielleicht gibt es da eine Größe, die die Höhe der Laderampe hat. Gerade für solche, einen Hang oder eine Böschung abschließenden Bauten halte ich die L-Steine für eine ideale Lösung. Die in erdfeuchten Beton gesetzt und den Raum dann mit Erde bzw. Kies verfüllt, danach einen passenden Unterbau und die Gleise eingepflastert. Da solltest Du länger Freude dran haben.

    Viele Grüße

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Guten Morgen Joschi

    Der Gedanke mit Steine hatte ich auch schon! Allerdings mit Pflanzringe.

    Mit L-Steine ist natürlich auch eine Möglichkeit die man nicht verwerfen

    soll. Meine Überlegung war die darunter befindliche Natursteinmauer zu

    erhalten, welche aber auch nicht von Dauer ist.

    Eine verspiegelte Altbacken Optik würde mir besser gefallen als ein

    modernes Design. Eine Backstein Mauer würde mir eher gefallen.

    Wobei die L-Steine wenn sie einen schönen Kopfkante bekommen auch nicht

    von der Hand zuweisen wären.

    Nun werde ich erstmal in mich gehen!


    Gruß Michael

  • Meine Überlegung war die darunter befindliche Natursteinmauer zu

    erhalten, welche aber auch nicht von Dauer ist.

    Micha, in diesem Fall würde ich die Natursteine bergen, die Rampe mit L-Steinen bauen und die Natursteine vor die L-Steine setzen. Wenn die Natursteinmauer eh schon "wackelig" ist, dann mache sie auf diese Weise gleich mit, sonst fängst Du in Kürze nochmals von vorne an.

    Gruß

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Na ist klar!

    Die Natursteine sind eigentlich minderwertige Sandsteine

    welch nicht für die komplette Höhe reichen. Nun ja dann

    setze ich sie eher woanders ein.

    Wo sie wenn sie sich zersetzen nicht zum Nachteil sind.

    Also ich mache mir Gedanken.

    Gruß Michael

  • Hallo in die Runde,

    ich gestatte mir mal, hier ein Bild von der FB-Seite der Dampfbahn Altenbeken zu teilen:

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    Allerdings kann ich nicht beurteilen, bis zu welcher Mauerhöhe diese Lösung ausreichend ist - ist gewiss auch von der "Füllung" abhängig.

    Schöne Grüße

    Kristian

  • Hay Kristian

    Genau diese Pflanzsteine habe ich an der Stirnseite der Rampe eingebaut.

    Nur an der Seite sind die Sandsteine als Trockenmauer gesetzt worden.

    Alle zurzeit verbauten Materialien sind gesammelter Abraum aus Rückbauten

    bei Kunden welche mir zu schade waren um sie zu entsorgen.

    Alles sollte mal nur eine vorübergehende Baustelleneinrichtung sein. Dann

    wurde weiter gebaut und wie immer ist es bleibender als man plant.

    Doch jetzt muss ich mal alles standfester machen da es wie sich zeigt,

    eine dauerhafte Einrichtung sein wird.

    Ps: Ich werde mal ein Foto von der Vorderseite machen, für die Jenigen

    die es nicht kennen um den Sinn zu verstehen.

    Gruß Michael

  • So !

    Die Fotos habe ich noch Heute machen können bevor die Regenfront

    bei uns eintrifft.

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  • Guten Abend Micha,

    ich sage es mal so: egal für welche Variante Du Dich entscheidest, sag rechtzeitig Bescheid, damit wir als helfende Hände anreisen können.

    Viele Grüße

    Joschi

    PS: Dafür spure ich glatt auch mal wieder auf 240 mm um ;)

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Ich kenne das. Unsere Anlage ist auch zu weiten Teilen aus Zeug entstanden das man anderswo nicht mehr wollte.

    Wenn die Laderampe dauerhaft und trotzdem aus Holz sein darf, empfehle ich die Verwendung von Akazie oder auch Robinie. Diese Hölzer bleiben vom Erdkontakt über Jahrzehnte nahezu unbeeindruckt.

    Aus sog. Akazienwaben lassen sich prima Stützmauern bauen und die Abdeckbretter sind auch bei nässe ziemlich rutschfest. Ich denke sie wären perfekt für die Laderampe geeignet.

    Gruss Simon

  • Guten Abend Micha,

    ich sage es mal so: egal für welche Variante Du Dich entscheidest, sag rechtzeitig Bescheid, damit wir als helfende Hände anreisen können.

    Viele Grüße

    Joschi

    PS: Dafür spure ich glatt auch mal wieder auf 240 mm um ;)

    Ich würde auch mit helfen. (und fahren?)

    Alle sagten das geht nicht, dann kam einer der wusste das nicht und hat es einfach gemacht.
    Die Mühlen mahlen langsam, aber sie mahlen!

  • Mensch Jungs, Danke !

    Ich glaube da wird ein tolles Treffen, jetzt liegt es nur an mir in die

    Pötte zu kommen.

    Zur Zeit liegen bei mir Berufliche Termine im Fokus außer für ein paar

    Kleinigkeiten auch zu Hause (Ehegattin) aber ich denke

    es muss ja nicht gleich sein, doch zum Spätsommer müsste es gehen.

    Ein vernünftiges Konzept und Material sollte auch schon vor Ort sein.

    Denn man will ja nicht sinnlos Zeit verplempern. ?

    Vielleicht könnt ihr einen Termin vorschlagen an dem es möglich wäre.

    Ich hadere noch mit Pflanzringe Schotter gefüllt oder doch L-Steine.

    Die Höhe liegt von 60cm bis 80cm auf der anderen Seite.

    Aber wie gesagt habe ich noch keine Muse gehabt mir in Ruhe Gedanken

    zu machen.

    Aber doch einstweilen vielen Dank und ich freue mich schon!

    Gruß Michael

  • Auch ich möchte unbedingt kommen und mithelfen!

    Imgrunde egal wann ... ? .

    Bin nur unregelmäßig im Forum;

    aber meine Kontakt Daten sollten bekannt sein ;) .

    Freue mich auf ein Wiedersehen!

    :love: ... Gerald "GeGa" Buschan - der DAMPF-Bahn-Freak & ZENSUR-Allergiker ... !
    Orthographie: Ned imma frei erfundn & Ähnlichkeitn mit div. Regeln daher unvameidbar!
    Ceterum censeo: Das LEBEN ist schöööön - grundsätzlich !!!

  • Grüßt Euch

    Am Wochenende habe ich mir zwischendurch mal Gedanken gemacht.

    Und eine meine ich einfache und Praktikable Lösung gefunden. Zudem

    noch kostengünstig. Als Unterbau werden die roten Pflanzringe gesetzt

    und mit Schotter gefüllt. Als Fahrbahn habe ich mir Betonplatten 2ter

    Wahl 120x60x8cm in Grau bestellt. Auf denen dann die Schienen wieder

    aufgedübelt werden können. Die Sandsteine werde ich einfach einlagern

    und anderweitig einmal zu nutzen. Ich meine das diese Variante ähnlich

    deren jetziger ähnelt. Mal sehen!

    Gruß Michael

  • Hay zusammen

    Nun ist wenigstens schon mal das Baumaterial da!

    Hier die großen Pflanzringe

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    Es sind 37 Stück welche ich bei Kleinanzeigen zum selbst abholen in unserer

    Nähe gefunden habe.

    Sowie die Fahrbahnplatten der Größe 120x60x8 cm in 2ter Wahl zu günstigen

    Konditionen.

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    Es sind 20 Stück. Ich denke das Reicht.

    Schotter (Fräsgut) von der Feldwege Sanierung ist zur Zeit unter der

    Brücke zwischen gelagert und steht uns und anderen zur Verfügung.

    Ich hoffe das sich nicht zu viele daran bedienen und uns zur Verfüllung

    noch genug bleibt.

    So jetzt fehlt nur noch ein Termin ?.

    Mit freundlichen Grüßen Michael

  • So!

    Um Joschi‘s Vorschlag umzusetzen zu können brauchen wir noch eine

    Weiche. Also blieb mir nichts anderes übrig als eine zu bauen ?.

    Also habe ich angefangen.

    Zeichnung aufhängen,

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    Schweißvorrichtung und Biegeschablone bereitlegen,

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    sowie die hauptsächlichsten Teile zugeschnitten und zum teil vorgefertigt.

    Und dann war erstmal Feierabend.

    Gruß Michael

  • Guten Morgen zusammen

    Gestern ging es weiter!

    Auf Anstoß von Willy, habe ich den Werdegang fotografisch festgehalten

    Im Vorfeld wurde die Schleppzunge mit dem Schwellenanfang hergestellt.

    Danach habe ich die Baugruppe und die Vorgefertigten Schwellen aufgeschraubt.

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    Anschließend habe ich die Vorkonfektionierten Schienen in die Anschlagpunkte

    eingelegt und optisch mit der aufgezeichneten Linienführung gleichgelegt.

    Die Spurweite natürlich mit der Spurlehre überprüft.

    Die Vorrichtung ist recht Spartanisch nur mit den wichtigsten Punkten ausgestattet.

    Natürlich ist es möglich sie aufzurüsten und noch mehr Fixpunkte zu integrieren welche

    aber eigentlich nicht nötig sind. Einsetzbar ist sie für Rechts-, Links- sowie für Dreiwegweichen.

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    Einfache Fixierung der Schiene an der Zunge und anschweißen, sowie der Anschlagklötzchen

    für die Zunge.

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    Anschließend wurde mit Hilfe der Spurlehre die gegenüber liegende Seite

    ausgerichtet und angeschweißt. Dabei ist mir ein Anrissfehler bei der Spurstange

    aufgefallenen, dessen ich durch trennen, korrigieren und wieder verschweißen

    ausgebessert habe.

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    Jetzt ging es an das Herzstück. Im Ursprung wie auf der Zeichnung zu erkennen, ist eine

    Platte wie sie zwischen den Gleisen auf dem Foto zu sehen ist eingesetzt worden.

    Bei dieser Ausführung wird die Lücke auf dem Spurkranz überbrückt. Was voraussetzt,

    dass eine einigermaßen gleiche Spurkranzhöhe für vernünftigen Fahrkomfort eingehalten

    sollte. Wenn nicht geht es auch (Feldbahn mäßig halt)?.

    Nur war diese Variante bei den anderen nicht sehr beliebt. Daher habe ich mich entschieden

    nur die Grundplatte einzubauen und anschließend eine Laufflächenführung aufzubauen.

    Was eine vernünftige Laufflächenbreite voraussetzt, was aber alle haben.?

    Nun ist die Weiche in ihren Grundzügen fertig und kann aus der Vorrichtung genommen

    werden. Für alle weiteren Arbeiten ist sie nicht mehr von Nöten, da die Formstabilität

    gewährleistet ist.

    So nachher geht es weiter!

    Gruß Michael