Beiträge von Thomas

    Hallo

    Bei meinen D-Kupplern, die beide die dritte Achse als Treibachse haben bin ich so vorgegangen:

    Das Lagergehäuse der Treibachse ist spielfrei im Rahmen gelagert. Die benachbarten Kuppelachsen jeweils mit 0,2 mm Spiel und die erste Achse mit 0,4 mm Spiel.

    Am schwierigsten war die Herstellung der 8 Achslagergehäuse mit exakt zentrischer Bohrung. Jeder Fehler an dieser Stelle führt zur Veränderung des Achsstandes und damit des Stichmaßes der Kuppelstangen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo Uli

    Schade, das du deine Werke hinter der Bezahlschranke Facebook versteckst.

    Eine Anmeldung da kommt für mich aber nie wieder in Frage. Um die ständige Flut von Datenmüll der letzten Anmeldung los zu werden, hat es nicht gereicht, meine Email zu ändern. Erst nach dem Tausch des kompletten Rechners war Ruhe.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Ich habe keinen 3D-Druck, ich habe keine Drehbank, ich kenne die ganzen Quellen nicht.

    Ich suche eigentlich eine Kauf-Quelle. Es muss doch so etwas auch fertig geben für Ahnungslose.

    Danke für Eure Tipps.

    Hallo Jan

    Warum hast du kein Werkzeug?

    Werkzeug rentiert sich doch oft schon mit dem ersten selbst gebauten Bauteil.

    Das teure am Werkzeug ist doch eher der Raum, in dem es seinen Platz hat.

    Das fertig kaufen schnell den Preis einer Werkstatteinrichtung übersteigt, beginnst du ja langsam zu merken.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo

    So eine Konstruktion kenne ich vom seligen Hans Wittmann aus den 80ern des vorigen Jahrhunderts.

    Der hat nach dieser Methode die Zylinder seiner BR80 in 1:8 gezeichnet.

    In Vorbildgröße ist es wahrscheinlich billiger als entsprechende Gußteile.

    3D Konstruktion machts möglich.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo Jan

    Da, wo du jetzt stehst, waren wir alle einmal.

    Irgendwelche Videos, wie es sie heute zu Hauf gibt, gab es vor 25 Jahren noch nicht.

    Mein erstes Modell ist ohne Plan, CAD oder Computer, nur mit dem Meßschieber und einem HO Modell als Vorlage entstanden.

    Die Kunst ist, sich nicht entmutigen zu lassen und alles Wegzuwerfen, was nicht Gut ist. Auch wenn da schon viele Stunden drin stecken.

    Mit der Zeit wird es immer weniger Ausschuß.

    Wenn du Geld ausgibst, dann für etwas Ordentliches. Das schlechtes Werkzeug, gutes und teures Material und noch mehr Zeit kostet, musste ich auch auf die harte Tour lernen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo

    Es ist Winter und Zeit für die Wartung der Lok. Heute habe ich zum ersten Mal nach drei Jahren einen Schieberkasten meiner Dampflokomotive 699.02 aufgeschraubt.

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    Im Vordergrund sieht man die Schieberbrille, die auf der Schieberstange mit einem M12x1 Gewinde in ihrer Position fein einstellbar ist. Oben rechts ist die Einströhmbohrung für den Frischdampf. Rechts und Links in den gesenkten Bohrungen sind die beiden Schrauben, die verhindern, das der Schieberkasten aus S235 sich bei der Demontage der Schieberkastenabdeckung bewegt.

    Rechts und links vom Schieberkörper aus Bronze sieht man auf den Schieberspiegel des Zylinderblocks aus Grauguß.

    Begeistert bin ich, das auch nach zwei Jahren Betrieb auf den gefrästen Oberflächen nicht der geringste Ansatz von Korrosion oder Rost zu sehen ist. Alle blanken Stahloberflächen sehen ohne Korrosionsschutz aus, wie vor der Montage. Auch unter dem O-Ring zur Abdichtung des Deckels ist alles Blank.

    Als Schmierung Habe ich Compound Steam Cylinder Oil ISO680 von Morris Lubricants verwendet.

    Das lässt auf eine lange Lebensdauer hoffen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo Jan

    Komplitzierte Blechstrukturen baue ich am liebsten aus Edelstahl Blech 1.4301.

    Das schweiße ich verzugsfrei mit meinem PUK Schweissgerät. Bis hinunter zu 0,3 mm Blechstärke!

    Für Blecharbeiten war das PUK Gerät die beste Investition in meiner Werkstatt.

    Bei Kleinanzeigen werden die immer mal wieder angeboten.

    Frag doch mal in deinem Verein herum. Vielleicht hat ja einer der alten Herren so ein Gerät und lässt es dich benutzen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo Lennart

    Scheinbar gibt es bei den Laserbuden nur völlig intransparente und individuelle Kalkulationen.

    Anders kann ich mir Preisunterschiede der verschiedenen Anbieter bei der gleichen Anfage von 500% nicht erklären.

    Auch der Anbieter, der vor ein paar Wochen noch einen tollen Preis gemacht hat, kann heute ein völlig unattraktives Angebot machen.

    Meine Tips zur Kostenreduktion sind die:

    1. Kleine Teile aus dem gleichen Material werden mit schmalen Stegen zu einem Werkstück zusammen gefasst.

    2. Mach dir die Mühe und lass dir von mehreren Anbietern Angebote machen. Bei Online Kalkulation ist das besonders einfach.

    3. Leg dich nicht auf einen Anbieter fest, Der Konkurenzkampf auf diesem Mark ist Ruinös.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo Felix

    Das hat bestimmt Gründe, warum das angefangene Bauprojekt verkauft worden ist.

    Folgende Bedingungen müssen nämlich eingehalten werden, damit eine Chance besteht, das deine Dampflok jemals fährt:

    1. Die Achsen müssen parallel im Rahmen stehen.

    2. Die Befestigung der Räder auf der Achse muss mit identischem Winkelversatz erfolgen, Wie der Volker schon sagte, 90 Grad wären schön..

    3. Die Räder müssen exakt zentrich auf der Achse befestigt sein.

    4. Die Hubzapfen müssen exakt rechtwinklig im Rad stecken.

    5. Der Abstand der Hubzapfen von der Achse muss identisch sein.

    6. Die Kuppelstangenbohrungen müssen exakt den Achsabstand aufweisen.

    7. Die Achslager müssen so viel Spiel im Rahmen haben, das das Triebwerk beim Federn am Schienenstoß nicht klemmt.

    Besonders Punkt 6 lässt sich mit Plastik kaum erfüllen, weil schon kleine Temperaturänderungen eine zu große Längenänderung zur Folge haben.

    Ein Weiterbau an deinem Projekt ist erst dann sinnvoll, wenn das Chassis mit montierten Kuppelstangen frei rollt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo Joachim

    Das wäre einen Versuch wert!

    Bei den, von mir verwendeten verchromten Kolbenstangen ist das weitere Bearbeiten, Abdrehen, Gewinde schneiden und Bohren kein Problem.

    Das das Basismaterial nicht rostfrei ist, stört bei meinen Loks nicht, die nach jedem Fahrtag mir Nähmaschinenöl geputzt werden.

    Wir freuen uns auf deinen Erfahrungsbericht.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo Thorsten

    Oder die Kupferrohre einwalzen. Das geht schnell und ist garantiert dicht, wenn die Oberfläche glatt und nicht verzundert ist.

    Ausserdem lassen sich die Rohre nach 20 Jahren Betrieb leicht wechseln.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Und dann noch eine Bitte - diskutiert doch technische Belange per PN oder telefoniert einfach, es kann deutlich schneller zu Ergebnissen führen und anderweitig hilfreich sein.

    Viele Grüße
    Dietrich


    Hallo Dietrich

    Dir scheint sich der Sinn eines Forums als Diskussionsplattform nicht erschlossen zu haben.

    Besonders die öffntliche Diskussion technischer Fragestellungen ist dabei essentiell. Sie hilft oft auch noch nach langer Zeit, als jederzeit verfügbare Datenbasis.

    Die Zeiten, in denen ein paar elitäre Modellbauer ihr Fachwissen eifersüchtig bewachten und alle Neueinsteiger herablassend Ignorierten haben wir doch glücklicherweise hinter uns gelassen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo Lennart

    Danke für den Link zum Getriebe.

    Bevor du aber anfängst, Teile zu kaufen, sollte sicher gestellt sein, das die von dir vorgesehenen Komponenten all in eine kleine Köf passen. Da habe ich bei dem von dir vorgesehenen Antrieb meine Bedenken.

    Besonders die Mechanik von Motor und separatem Getriebe benötigt sehr viel Platz. Dazu dann noch ein voluminöser Schalldämpfer?

    Besser wäre beim Verbrenner eine bereits vorhandene Motor Getriebe Kombination mit Fliehkraftkupplung.

    So etwas aus einer alten Rüttelplatte habe ich schon ganz souverän Fahren gesehen. Dazu in sehr kompakter Bauform.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo Lennart

    Meinst du mit Simson Motor einen 2-Takt Verbrenner aus dem Zweirad?

    Wenn ja, dann bist damit bei uns nur willkommen, wenn die Schalldämmung perfekt ist.

    Wenn du ein Kettenrad auf der Welle befestigen willst, ist es hilfreich, wenigstens ein Rad auf dieser Achse abnehmbar zu machen. Das geht am einnfachsten durch die Verschraubung des Rades auf der Achse mit einem Spannsatz.

    Das Wendegetriebe, das du ansprichst ist mir unter diesem Namen unbekannt, hast du Bilder?

    Der Stahl für die Räder soll rostender Baustahl S355 o.ä. sein.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas