Gebus D7...das häßliche Entlein

  • Grüßt Euch Uwe und Thomas

    Ihr nutzt anscheinend diese Kalottenflanschlager in euren Fahrzeugen.

    Ich selbst bin skeptisch ohne mich näher mit den technischen Daten befasst

    zu haben ob das Lager den Axialdruck auf Dauer aushalten kann.

    Daher kam ich auf die aufwendigere Variante. Habe aber dabei vergessen

    das es sich um leichte Fahrzeuge in 5“ handelt. Mich würde interessieren

    welche Last bei euch aufliegt.

    Ich bin halt ein Skeptiker 😉 aber lasse mich gerne überzeugen.

    Übrigens, habe ich vergessen zu erwähnen das ich nur längs die volle

    Bewegungsfreiheit zulasse und quer die Achse in Gummibuchsen lagere.

    Um eine Seitenstabilität gewährleiste aber trotzdem einen Kreuzschlag

    ausgleichen kann.

    Gruß Michael

  • Da ich ja noch parallel eine 4achs. Bedienwagen baue hab ich mir mal die Flansche bestellt. Bedingt aber eine seitliche Abstützung. Ich hab aber noch bissel POM rumliegen.

    Michael...die Last liegt bei mir etwa bei 120-130kg. Also ich selber und der Wagenkasten.

    Gruß Ingo 8)

  • Feiertags darf ich kein Lärm machen, also mußte ich bis Samstag soweit fertig sein, dass die Dehgestelle und der Lokrahmen morgen zum Sandstrahler können.

    Freitag und Samstag 20 Stunden "Extremgebusing"

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    Die etwas eigenwillige Mittelpufferkupplung der Lok hab ich mit einer Federung versehen, um die gröbsten Stöße von den Drehzapfen der Drehgestelle fernzuhalten.

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    So...noch ein Video von der Belastungsfahrt am gestrigen Sonntag.

    Rund 70kg die Lok und meine Wenigkeit. Ich sag jetzt nicht was ich wiege, aber das waren dann 170kg Gesamtgewicht...wobei noch 30kg auf die Fernsteuerung und 20kg auf die Sicherheitsschuhe fallen :D

    [Video]

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    [/Video]

    Gruß Ingo 8)

  • Grüß Dich Ingo

    Man sieht im Video den irren Ausschlag des Drehgestelles

    (Überhang) es ist halt keine kleine Maschine 😉.

    Auch die Kupplung federnd zu gestalten ist eine gute Idee.👍

    Gruß Michael

  • moin, moin

    Am Wochenende hab ich die Drehgestelle gelackt und heute das erste wieder zusammengebaut und ja es mußte sein...ich wollt es fahren sehen.

    Also Motoren rein, Kette abgelängt, Akkus drauf und ab ging es erstmal nur mit einem angetriebener Achse und Direktbefeuerung. Erstaunlicherweise ist es nirgens aus den Schienen gesprungen. Mal sehen ob ich es schaffe, diese Woche noch das zweite zusammenzubauen und dann wird mit 4 Motoren und 1,9 PS getestet...

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    Gruß Ingo 8)

  • Moin Zusammen

    Im Moment tut sich hier nicht so viel...Urlaubszeit

    Aber die Drehgestelle sind fertig und die Fabrikschilder sind angekommen

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    Gruß Ingo 8)

  • Nochmal moin

    Hier ging es auch weiter...

    Da ja die Gebus auch Wagen braucht, hab ich schon mal einen angefangen zu bauen. Nach dem ich mich draufgesetzt habe, mußte ich feststellen, dass irgendwas an mir zu schwer ist. Er bog sich etwa 10mm durch. Deswegen hat er noch ein funktionierendes Spannwerk bekommen. Jetzt biegt sich nix mehr durch.

    Ach ja...die Festellbremse für die Gebus ist auch fertig und funktioniert.

    Das alles könnt ihr in dem folgendem Video sehen

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    Gruß Ingo 8)

  • Hey Ingo

    Klasse gelöst!

    Ja so eine Feststellbremse ist sehr wichtig 👍. Gerade wenn

    die Strecke nicht Bretteben ist und ein wenig anspruchsvoll ist.

    Bei mir ist die Voraussetzung 🤓.

    Mach weiter so 👏.

    Gruß Michael

  • Hallo Jakob

    die Kettenräder stammen aus der Bucht

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    Genauso die Motoren...24V 350W Getriebemotoren

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    Die Kette glaub ich ist noch von Mädler oder hab ich die mal im Schrott gefunden von nem Moped. Die hing schon etliche Zeit bei mir ab :D und passte zufällig zu dem Kettenritzel auf den Motoren.

    Gruß Ingo 8)

  • Ich hab mir den Motor etwas genauer angeschaut ...
    350 Watt scheinen mir definitiv viel zu hoch angesetzt zu sein ...
    350 : 24 = 14.6
    Ich zweifel daran, dass die Kabel 14.6 Amperè durchleiten können, ohne zu Schmelzen :wacko:
    Wenn, dann beträgt die Leistung nach dem Getriebe vieleicht 350 Watt.

  • Ich hab mir den Motor etwas genauer angeschaut ...
    350 Watt scheinen mir definitiv viel zu hoch angesetzt zu sein ...
    350 : 24 = 14.6
    Ich zweifel daran, dass die Kabel 14.6 Amperè durchleiten können, ohne zu Schmelzen :wacko:
    Wenn, dann beträgt die Leistung nach dem Getriebe vieleicht 350 Watt.

    Hallo

    Oho… Du hast den Motor also in der Hand gehabt?

    Und die Kabel durchgemessen?

    Und welchen Querschnitt müssen denn Kabel haben, damit sie bei diesem Strom nicht schmelzen?

    Da haben wir ja Glück, das die gleichen Motore in unserer V200, die seit 10 Jahren im Publikumsbetrieb arbeitet, das nicht gehört haben. Sonst würden deren Kabel vor Schreck womöglich auch schmelzen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

  • Hallo Daniel,

    Meine Motorkabel werden mittels flüssigem Stickstoff gekühlt... :D

    Also, grundlegend stimmt natürlich deine Rechnung. Aber das ist graue Theorie, bzw. eben Mathematik. Was ja das Selbe ist.

    Da es hier aber nicht um Mathe geht sondern um Physik, sieht das ganze doch etwas anders aus. Mein Pysiklehrer sagte immer, dass Mathematik nur ein Hilfsfach der Physik ist.

    Nehmen wir mal die Lok meiner Frau. Der Motor hat 500W und kann wahlweise mit 12V oder 24V betrieben werden.

    Das wären bei 12V 41,6A, und bei 24V 20,8A. Die max. Leistungsaufnahme ist aber mit 30A begrenzt, dann fliegen die Sicherungen. Und glaub mir, wenn ich bei mir den Berg hochfahre, dann kommt sie locker an die 30A.

    Nur sind noch nie die Sicherungen geflogen, noch hab ich schmelzende Kabel zu beklagen. Und das sind die selben Kabel wie jetzt an den Motoren.

    Mhh...finde den Fehler? Bei welchem Leistungsabruf fließen denn so hohe Ströme? Leerlauf? Blockieren? Mittlere Leistungsaufnahme?

    Ich bin kein Elektriker, aber ich gehe mal davon aus, dass die Kabel der rechnerischen Leistungsaufnahme gewachsen sind, plus einer gewissen Reserve. Zumindest in der Praxis funktioniert es.

    Gruß Ingo 8)

  • Hallo zusammen,

    diese graue Theorie....

    Meine bisherige Überlegung: der Querschnitt am verbauten Zuleitungskabel am Motor wird wohl der zu erwartenden Belastung gewachsen sein.

    Und verwende als weitere Zuleitung zumindest den gleichen Querschnitt (in der Regel eine Nummer größer).

    Bis jetzt ist noch nichts geschmolzen oder spürbar warm geworden.

    Viele Grüße, Winfried

    Ich fahre auf Spur 7 (Regelspur) oder auf Spur 5 mit der Feld- und Waldbahn

  • Moin zusammen!

    Also bis eine Leitung schmilzt gehört nach meiner Erfahrung schon was dazu. Ich halte mich grob an die VDE 100, wonach z.B. bei einer Absicherung von 16A 1,5mm² Aderquerschnitt (2 stromführende Adern) zugelassen sind. Somit lege ich meine Verkabelung in den Modellen auf mind. 1/10 des abgesicherten Strom´s in A als Aderquerschnitt in mm² aus. Damit wird eine Leitung noch nicht mal handwarm und man ist immer auf der sicheren Seite.

    Wer ein wenig rechnen möchte, bitte schön:

    Der spezifische Widerstand von Kupfer ist 0,0171Ohm, bei 1mtr Länge und 1mm² Querschnitt. 0,0171 * Länge / Querschnitt ergibt den tatsächlichen Widerstand (Ohm) der Leitung/Kabel. Leitungswiderstand (Ohm) * Strom (A) ergibt die abfallende Spannung (V) auf der Leitung. Spannung * Strom ergibt die Leistung, mit der Die Leitung aufgeheizt wird. Haben wir z.B. eine Leitung zum Motor von 2,5mm², 2mtr Länge und 20 A Strom, sieht das dann so aus:

    0,0171 * 2 / 2,5 = 0,01368 Ohm Leitungswiderstand

    0,01368 * 20 = 0,2736V Spannungsabfall

    0,2736 * 20 = 5,4772W Abfalleistung auf dieser Leitung, Die auf die 2mtr Länge in Wärme umgesetzt wird.

    Gruß Gerd

    V20, pr. AT1, würt. Kittel DTW, (Ur-) galloping Goose

  • Hallo in die Runde,

    ich habe mal nachgeschaut:

    Für einzeln frei liegendes einadriges Kupferkabel mit PVC-Mantel gelten für 30 °C Lufttemperatur und 70 °C Kerntemperatur folgende Stromwerte (Dauerbelastung):

    Querschnitt (mm2)Strom (A)
    1,522
    2,530
    440
    650

    Verschiedene Tabellen zeigen geringfügig unterschiedliche Werte (+- 1-2 A).

    Engpass dürften für unsere Verwendung die Kunststofftüllen im Motorschild und die kurzen Stücke von da zum Anschlusspunkt an den Bürsten sein, wo das Kabel nicht gekühlt wird (und zusätzlich 2 Kabel aneinander liegen), bzw. der Innentemperatur des Motors ausgesetzt ist.

    Mein Pysiklehrer sagte immer, dass Mathematik nur ein Hilfsfach der Physik ist.

    Das kann ich nur bestätigen. Nicht umsonst hatten wir für die Fachrichtung Technische Kybernetik, Spezialisierung Regeltechnik an der Elektrofakultät 7 Semester Mathematik (im weitesten Sinne des Wortes) und 3 Semester Physik - sonst wären wir bei den "Fach-Fächern" (alles von Diode und Transistor über Motoren und verschiedenste Elektronik bis hin zu Computern samt Programmieren) aufgeschmissen gewesen...

    Schöne Grüße

    Kristian

  • Meine Zuleitungskabel zum Motor habe eine Länge von etwa 0,5m, ab da bis zum Regler verwende ich 10mm², weil da hängen ja 2 Motoren dran.

    Nach der oberen Rechnung von Gerd...ich bin mal so frei

    0,0171x0,5/2,5 = 0,00342 Ohm Leitungswiderstand

    0,00342 * 20 = 0,0684V Spannungsabfall

    0,0684 * 20 = 1,368W Abfalleistung auf dieser Leitung, die auf die 0,5mtr Länge in Wärme umgesetzt wird

    Worüber mach ich mir Gedanken?

    Gruß Ingo 8)