RhB Ge 3/3 214

  • Moin, moin

    In dieser Lok...

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    ...werkelt seit 5 Jahren so ein Billigregler. Der verträgt unter Volllast das Umschalten von 12V auf 24V und wieder zurück auf 12V, muß einen 500W-Motor befeuern und bremsen kann er auch in dem man einfach von Vorwärts auf Rückwärts umschaltet. Und bevor er überlastet wird fängt die Lok an zu schleudern. Allerdings ist der Stromfluß mittels Sicherung auf 30A begrenzt. Gedacht war er mal, laut Hersteller, für eine Rollladensteuerung.

    Das einzige was die nicht vertragen ist ein Kurzschluß...

    Gruß Ingo 8)

  • Hallo Tim,

    zum Thema „Billigregler“ hatte ich vor einigen Jahren hier im Forum schon mal ein Beitrag aufgemacht.Diesen Beitrag findest du

    hier .

    Ich habe leider keine guten Erfahrungen mit zwei unterschiedlichen Billigreglern gemacht und bin dann letztendlich bei der relativ teuren 4QD gelandet

    Viele Grüße

    Uli

  • Hallo Feldbahni,

    wegen Räder, Achsen wende dich an Heinz-Dieter Patzack (Präsident DLF Karlsruhe, ist auch hier im Forum). Wahrscheinlich preiswerter.

    Motorregler, bei mir liegen von Umbauten noch LK1 und SC91. Gebraucht aber voll funktionsfähig, leider aber ohne Voltmeter. Bei Interesse PN.

    Akkus, wir in Karlsruhe fahren mit Bleigel-Akkus. Wichtig, es sollte die Ausführung als Traktionbatterie sein. Gibt es auch als Alarmanlagenbatterien, die sind aber weniger für Anfahrströme geeignet. Mit 2x 14Ah einem 250W Motor und 4QD-Steuerung fahren wir in Karlsruhe etwa 3 Stunden Dauerbetrieb (Die Anlage hat eine lange 3% Steigung).

    Volker

  • Hallo Tim,

    bezüglich Steuerung kann ich noch nichts sagen, da in meiner 2091 derzeit eine Eigenproduktion werkelt.

    Zum Thema Akku: unbedingt die Traktionsbatterien nehmen. Die normalen Autobatterien vertragen den anhaltend hohen Entladestrom auf Dauer nicht so gut.

    Die Traktionsbatterien sind oft bei den Camper oder Stapler Batterien gelistet.

    Schöne Grüße, Marius

  • Hallo Feldbahni,

    Ps: Ich blicke bei den Akkus nicht so ganz duh rch, könnt ihr mir das was empfehlen?

    Ich habe seit 2001 ganz normale Blei Autobatterien im Einsatz, diese halten bei mir im Publikumsbetrieb zum fahren gute 4 Stunden mit 2-3 Personewagen.

    Die Kosten am wenigsten, jedoch merke ich nach 4 Jahren langsam den Verlust an Kapazität. Älter als 6 Jahre macht für mich keinen Sinn mehr, Leistungs Technisch, es würde aber immer noch locker 1-2 Stunden Fahren mit 2 Wagen. Dies in Kombination mit der 4QD. Ich habe in allen Lok's eine 4QD verbaut und Fahre mit 24V. Meine kleinen Lok's haben einen 24V 750W Motor verbaut und die grossen Lok's haben 2 solche Motoren.

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    In meiner He 2/2 waren seit 2019 ganz normale Blei Starter Batterien, 4 Stück mit je 100 Ah, verbaut. Ich habe die Batterien dieses Jahr ersetzt durch sehr günstige AGM Bleibatterien. Diese Hier -> https://www.batterie-industrie-germany.de/big-profession…-12v-120ah-c100

    Einfach weil ich mit der Lok sehr oft fahre und schwere Züge ziehe. Auch der Zahnstangen Abschnitt im Swiss Vapeur Parc ist sehr Strom fressend.

    Wenn du aufs Geld schauen musst, kannst du am anfang viel sparen bei den Batterien. Wenn du in 3-4 Jahren neue Batterien brauchen solltest, hast du dann immer noch die möglichkeit, bei Bedarf andere Batterien zu kaufen.

    Ich kaufe meine Batterien jeweils bei BIG, sehr günstige Preise und Gratis versand. -> https://www.batterie-industrie-germany.de/autobatterien/

    Hier kannst du nach Baugrösse der Batterie und Kapazität direkt Filtern.

    Gruss Kevin

  • Hallo Tim,

    persönliche Meinung zu ohne Maßstab und Vorbild: Warum? Außer in der Planungsphase ist ein Modell mit Vorbild auch nicht mehr Arbeit.

    Zum Regler: bei mir waren immer nur Regler aus Schrott-E-Scootern verbaut. Dort gibt es ähnliche Situationen bei Bergabfahrten und "Gas" wegnehmen. Bisher ohne Probleme auch bei mehreren Personen auf dem Zug. Noch ist keiner abgeraucht...

    Motor: 250 W, auch aus Schrott-E-Scooter. Vollkommen ausreichend.

    Accus: zwei Stück Panasonic 12V 17 AH Blei Gel gebraucht für kleines Geld bei Ebay. Lebensdauer war von 2013 bis 2022. Ersatz im Mai 2023: abwarten, wie lange die halten.

    Viele Grüße, Winfried

    Ich fahre auf Spur 7 (Regelspur) oder auf Spur 5 mit der Feld- und Waldbahn

  • Hallo Tim,

    wenn du eine gebrauchte Motorsteuerung von einem E-Scooter kaufen solltest, achte drauf, dass sie für Bürstenmotoren (so ein Motor wie von dir angedacht) geeignet ist. Da die meisten Scooter mittlerweile Bürstenlose Motoren verwenden.

    Ansonsten bist du auf einem guten Weg!

    Gruß Felix

  • Feldbahni 28. Dezember 2023 um 21:56

    Hat das Label von Vorstellung auf Baubericht geändert.
  • Feldbahni 28. Dezember 2023 um 22:25

    Hat den Titel des Themas von „Meine erste Lok (viele Fragen)“ zu „RhB Ge 3/3 214“ geändert.
  • Hallo zusammen,

    ich habe nochmal ein paar (viele) Nächte über mein Projekt geschlafen und habe mich jetzt auf ein anderes Vorbild festgelegt, es heißt RhB Ge 3/3 214 und ist in Samedan (CH) beheimatet. Mein Modell soll im Maßstab 1:8 aus Holz entstehen. Die Bauteile bleiben weitestgehend gleich, bis auf den Umstieg von 24V auf 12V. Ich hoffe es interessiert euch weiterhin! ;)

    Liebe Grüße

    Tim, der gerade durch den Vereinatunnel Richtung Samedan fährt

  • Hallo Tim,

    den Umstieg auf 12V würde ich mir noch mal überlegen. Bei gleicher Leistung benötigst du bei 12V (statt 24V) den doppelten Strom. Damit der Spannungsabfall zwischen Batterie - Regler - Motor gleich bleibt bedeutet dies Verdoppelung der Leitungsquerschnitte. Auch macht sich der Spannungsverlust im Regler, der Innenwiderstand bleibt gleich, stärker bemerkbar. Beispiel: Innenwiderstand Regler 0,1Ohm, bei 24V 10A heißt Spannungsverlust 1V = 23V am Motor; bei 12V fließen bei gleicher Motorleistung 20A ergibt Spannungsfall von 2V am Regler = 10V am Motor. Das macht sich gegenüber 12V deutlich bemerkbar in der Drehzahl (Geschwindigkeit).

    Moderne Regler haben geringere Innenwiderstände, die 0,1 Ohm waren nur eine Zahl zum einfacheren Rechnen, die Verhältnisse bleiben aber gleich.

    Die Wärmeentwicklung am Regler sollte man auch nicht aus den Augen verlieren P = U (Verlust) x I . bei 24V im obigen Rechenbeispiel 10W bei 12V 40W, also Vervierfachung. Die Verlustleistung reduziert die verfügbare Energie der Batterie.

    Volker

  • Vierfacher Leitungsquerschnitt für gleichen relativen Spannungsabfall.

    Wie heist jemanndt mitt ein Stöckchen in Popöchen? "Darm-Pflock-Führer"!

    ValveGear Constructor - Dampflokomotivgestänge halbautomatisch auslegen lassen und/oder auf weitere Zielwerte optimieren - in Sekunden, nicht in Tagen!

    Niederstrasser, "Leitfaden für den Dampflokomotivdienst" - Download
    Garbe, "Die zeitgemässe Heissdampflokomotive" - Download
    "Theoretisches Lehrbuch des Lokomotivbaues" - Download

  • Aber dadurch spare ich mir eine Batterie

    Hallo Tim,

    geht´s um Platz oder Kosten? Denk dran, dass du eine bestimmte Speicherkapazität brauchst, um nicht alle paar Runden nachladen zu müssen. Es ist aber schwierig abzuschätzen, wie viel du brauchst, ist abhängig vom Gewicht des Zuges, der Strecke (Länge, Steigungen, viele Bögen) und vielleicht weiteren Faktoren. In der erwähnten V80 von Wolfgang sind 2x 50 Ah, reicht in Graz locker für ein ganzes Wochenende, wobei allerdings mehr Gespräche geführt als Runden gedreht werden. In Brünn mit den Steigungen der Olympia-Strecke muss mitunter auch nachgeladen werden.

    Schöne Grüße

    Kristian

  • Hallo Tim,

    diese eingesparte Batterie erkaufst du dir mit Mehrkosten an anderer Stelle (Kabelquerschnitte, Motorregler muss für höheren Strom ausgelegt sein) und zusätzlichem Balastgewicht als Ersatz des Batteriegewichts. Unterm Strich sparst du nichts.

    Volker

    Edit: Stephan_A Hinweis sollte auch bedacht werden. 2% Spannungsfall in der Verdrahtung sind bei 24V 0,48V. Willst du diese 2% auch bei 12V erreichen (0,24V) musst du die Querschnitte vervierfachen. Da gibt es ganz schnell auch Probleme mit der Kontaktierung wenn statt 2,5qmm 10qmm angeklemmt werden soll.

    Edit/Edit: in Beitrag 1 hast du einen 24V 350W als Antrieb genannt. Diesen Motor gibt es nicht als 12V Version. In 12V hat dieser Motor nur 250W, also nur 71,5% Leistung.

    2 Mal editiert, zuletzt von Volker Schulze (29. Dezember 2023 um 15:03)

  • Mein Modell soll im Maßstab 1:8 aus Holz entstehen.

    Hallo Tim

    Diese Idee solltest du überdenken. Mindestens das Chassis sollte aus Stahl! nicht aus Messing und schon gar nicht aus Holz bestehen.

    Mir sind mehrere wunderschöne Modelle aus Holz bekannt, die durch die Schläge, die die Schienenstöße während der Fahrt verursachen, regelrecht zerlegt worden sind.

    Wenn dir die Kenntnisse dazu fehlen, dann lass dir im Club deiner Wahl zeigen, wie es geht. Auch ich habe das alles erst vor 20 Jahren gelernt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

  • Dann bau gleich 10 Fahrwerke aus Holz. Dann musst du das nicht während der Saison ständig machen. :P

    Aber im Ernst: Wasserstrahlgeschnittene Bleche sind schon recht genau, wenn du ansonsten mit Holz auskämst. Heute geht vieles auch ohne Zerspanung. Kürzlich habe ich Lob über einen günstigen Schneidebetrieb in Bayern gelesen. Gern per PN auf Anfrage.

    Wie heist jemanndt mitt ein Stöckchen in Popöchen? "Darm-Pflock-Führer"!

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  • Moin Tim!

    Wenn Du in deinem Alter noch nicht über handwerkliche Erfahrung und Geschick verfügst und Diese noch erwerben möchtest, solltest Du erstmal klein anfangen. Holz geht für einfache Verhältnisse erstmal auch. Schließlich wurden im 19. Jahrhundert viele Eisenbahnfahrzeuge überwiegend aus Holz gebaut und es existieren davon in Museen noch einige.

    Hier gibt es ein älteres Beispiel im Forum, welches z.T. recht haarstäubend ist, Anlehnung an die E69 01 - Nicht von Pappe!. In seinem Avatarbild, ist zu sehen, daß Er damit wirklich bei einer Veranstaltung (Erlebnis Modellbahn Dresden?) gefahren ist. Siehe auch; https://www.youtube.com/watch?v=46CC3lNwHYo.

    350W ist dafür allerdings viel zu stark. Dafür muß das Fahrwerk, Rahmen und Übertragung ausgelegt sein, was mit Holz sehr schwer wird.

    Hier mein pr. AT1 1751 Mainz mit 2 65W Motoren, Abgabeleistung a´36W also 72W zusammen: Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Schafft hier mit 2 Personen (DRG1925) eine leichte Steigung in Klein Vollbüttel. Man kann auch mit wenig Leistung was auf der Schiene erreichen.

    Viel Erfolg!

    Gruß Gerd

    V20, pr. AT1, würt. Kittel DTW, (Ur-) galloping Goose

    Einmal editiert, zuletzt von gerd23029 (29. Dezember 2023 um 19:20)

    • Offizieller Beitrag

    Hi zusammen,

    was das Thema Holz angeht übertreibt ihr ganz schön. Ihr könnt euch sicher noch an meine erste Heidi erinnern. Ich habe sie 2011 größtenteils aus Holz gebaut. Jetzt haben wir das Jahr 2023 und die Lok ist immer noch unbeschadet im Betrieb. Sie hat über die Jahre über 1200km zurück gelegt. Für eine private Lok mit der man keinen Massen an Fahrgästen befördern will, ist das völlig ausreichend.

    Hier im September 2023 kurz vor der Übernahme durch einen neuen Eigentümer.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Wichtig ist natürlich die richtige Holzwahl und der richtige Schutz vor Wasser und Luftfeuchtigkeit.

    Du kannst gerne mal hier vorbei schauen: Heidi 1.0

    viele Grüße

    Jonas