RhB Ge 3/3 214

  • Darf ich zu Thema Holz etwas einwerfen.

    Ich persönlich habe leider noch keine Erfahrungen im Fahrbetrieb.

    Kenne nur unsere alten Straßenbahnwagen und deren Verarbeitung.

    Ich glaube, das Holz schon ein geeignet Material ist, da es Schläge dämpfen und auch gut Kräfte aufnehmen kann.

    Ein großes Thema wird die Holzsorte/ -art und vorallem die Art der Verbindungen.

    Dann noch der Schutz vor Umwelteinflüssen. Das das Holz nicht zu sehr austrocknet / feucht wird oder feuchtigkeit sammelt.

  • Hallo zusammen,

    was die wenigsten wissen (ich vorher auch nicht), die erste deutsche Dampflok "Adler" war auch aus Holz. Aus Metall waren nur der Kessel, die Zylinder und die Räder. Ich bekam den Auftrag, sie restaurieren zu lassen, bei einem Tischler. Vieles, was nach Metall aussah, war aus Eiche und mit Blech beplankt. Ein Opelhändler aus Meiningen hat sie dann wieder Lackiert.

    Gruß Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von Kroko94 (30. Dezember 2023 um 10:49)

  • zum Besseren Verständnis noch ein paar Bilder

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    Gruß Wolfgang

  • Moin!

    Zu den Fahrzeugbeispielen aus Holz möchte ich das Vorbild vom H0 Fleischmann 5081, Mitropa 798 aufführen. https://c1.staticflickr.com/5/4770/2607170…099c21fe1_b.jpg.

    Dieser Wagen war im Bestand des Museumsbahnverein´s, dem ich damals angehörte. Beim Großbrand 1994 im Lokschuppen Hamburg Wilhelmsburg wurde der Wagen zerstört, indem sich auch noch ein weiterer sorgfältig zerlegter Teakholzwagen befand. Ich hatte mich an die traurige Aufgabe gemacht, die z.T. geschmolzenen Buntmetalle des Wagen´s für die Vereinskasse zu bergen, bevor es Andere tun.

    Von dem Wagen standen nur noch die Drehgestelle mit den Tragwerks- und Zugstangen, Luftleitungen mit Bremse und der kupferne Wasserkasten auf dem Gleis. Der Rest lag überwiegend als Asche in der Grube.

    Da wurde deutlich sichtbar, was hier nicht aus Holz war. Andere Schnellzugwagen aus dieser Zeit waren auch so gebaut, von Außen mit Blech versehen, z.B. https://www.vvm-museumsbahn.de/?id=vv-C212.

    Hier noch ein Bild, nach dem Brand; http://www.historische-hafenbahn.de/images/verein/…burg_okt_94.jpg. Auf dem Gleis hinter dem Kran mit dem roten Ausleger hat der Wagen gestanden.

    Gruß Gerd

    V20, pr. AT1, würt. Kittel DTW, (Ur-) galloping Goose

  • Hallo Leutchen,

    warum diskutiert ihr hier überhaupt so breit über die Verwendung von Holz??? :/

    Aus Holz wurden Jahrhunderte lang Mühlenräder, Kutschen samt Rädern und diverse andere Fortbewegungsmittel hergestellt, bei denen es an dynamischer Beanspruchung wahrlich nicht mangelte und die trotzdem Jahrzehnte lang hielten! Natürlich muss es HOLZ sein, nicht zusammengepapptes Sägemehl, und die Einzelteile möglichst verleimt, um punktuelle Belastung zu vermeiden. Klar, Schrauben müssen sein, aber falls dynamisch belastet (Befestigung von Radachsen u.Ä.), dann eben durchgehende Gewindeschrauben mit Beilagplatten und Muttern, keine einfach nur reingedrehte Holzschrauben. Und sobald ein solide gebauter, fester Rahmen besteht, ist oberhalb desselben schon alles egal, können notfalls auch Presspanplatten sein (mit Vorbehalt der Standzeit etwaiger Schraubverbindungen).

    Schöne Grüße

    Kristian

  • Hallo,

    hier mal ein aus Holz gebautes Triebwerk eines Schweizer Krokodil Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    und das ganze Modell bei der Erlebnis Modellbahn in Dresden

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    selbst die Stangen hatte der Erbauer aus Holz gefertigt, diese mussten dann doch aus Stahl ersetzt werden.

    Gruß Wolfgang

  • Salve Tim

    Hallo zusammen,

    ich habe nochmal ein paar (viele) Nächte über mein Projekt geschlafen und habe mich jetzt auf ein anderes Vorbild festgelegt, es heißt RhB Ge 3/3 214 und ist in Samedan (CH) beheimatet. Mein Modell soll im Maßstab 1:8 aus Holz entstehen. Die Bauteile bleiben weitestgehend gleich, bis auf den Umstieg von 24V auf 12V. Ich hoffe es interessiert euch weiterhin! ;)

    Liebe Grüße

    Tim, der gerade durch den Vereinatunnel Richtung Samedan fährt

    Das ist eine interessante Wahl. Die 214 und ihre in Chur stationierte Schwesterlok sind gute und solide Rangierloks.

    Die 215 könntest du jeweils am Nachmittag gegen die frühen Abendstunden in Chur neben Gleis 2 begutachten. Die wartet da, bis kurz vor 18:00 oder gar 19:00 die Güterlast von Arosa ankommt.

    Ich bin gespannt, wie du die Seitenverschiebung der mittleren Achse löst.

    Gruss vom Steff, der die Originalen Ge 3/3 214 und 215 bedient

    On the rail again.

  • Hallo Steff,

    habe jetzt auf die schnelle im Web keine Infos für den Radstand der Lok gefunden. Vielleicht kannst du infos beisteuern.

    Nach den Bildern tippe ich auf etwa 2,5m. In 1:8 ergibt die einen Gesamtstand von 63cm. Da sollte die Lok bei einer Spurerweiterung auf 129mm problemlos noch durch Radien von 7,5m fahren.

    Volker

  • Moin Tim

    Das sehe ich nicht so! Mit Holz kann man auch stabil bauen.

    Es kommt nur auf die Konstruktion und Ausführung an. Klar,

    manche Arbeiten lassen sich in Stahl einfacher umsetzen.

    Aber es geht auch in Holz.

    Zustimmung hast Du hier ja schon genug erfahren 👍.

    Wichtig ist das es dir Spaß macht.

    Mit erwartungsvollen Gruß Michael

  • Salut zusammen

    Noch zum Thema Holz: Im Verein Spielbahn Mellingen sind alle Lokkasten aus Holz, in denen auch der Lokführer sicher sitzen kann. Hierzu sei gesagt, dass wir die Loks 1. beschweren, um genügend Traktion zu erreichen, da der Holzaufbau grundsätzlich zu leicht ist. Dadurch ist der Kasten 2tens aber auch ganz praktisch, wenn man ihn kurz abnehmen will bzw abtransportieren mit 2 Personen ist absolut kein Problem. Das Aussehen der Loks ist zwar simpel gehalten, jedoch ist detaillierter Modellbau sicher möglich. Was jedoch zu beachten ist, was auch bei besagten Loks auftritt, ist das Lackieren: Es wird ein sehr schönes Ergebnis erzielt, allerdings ist Holz ständig in Bewegung; der Lack zerspringt an einigen Stellen sichtlich.

    Kurz: Holz ist anders, aber nicht schlecht.

    Probieren geht über Studieren: Einfach mal austesten

    Gruss und gutes Neues Jahr dann mal

    Ilias

  • 3 Meter? :huh: Was war nochmal die Spurweite?

    Aber abgesehen davon. Ein formidables Modell hast du gewählt. :thumbup:

    Zum 12 Volt Antrieb. Auch eine 12 Volt Antrieb lässt sich problemlos umsetzen. Wer das als Problem sieht, dem fehlt der Weitblick, die Erfahrung oder beides.

  • Hallo Simon,

    nachdem ich für ca. 30 Loks die Elektrik eingebaut oder umgebaut habe kann ich nur sagen 24V erleichtert einiges weil einfach die Leiterquerschnitte geringer ausgeführt werden können. Einen 12V Tatzlagerantrieb in 5-Zoll, hat nicht mehr als 100W eher weniger, kann man problemlos mit 2,5qmm verdrahten. Einen 350W Motor mit 2,5qmm ist mehr als grenzwertig. Man sollte immer den Spannungsfall auf den Adern im Auge behalten, dieser macht sich nun mal bei 12V deutlich stärker bemerkbar als bei 24V. Auch die an den Adern abfallende Verlustleistung (bei gleichem Querschnit und entnommener Leistung) beträgt Faktor 4.

    Volker

  • Hallo Tim,

    3m in 5-Zoll sportlich. Hab mal mit 63cm Achsstand zwischen den äußeren Achsen gerechnet und komme auf 3mm Seitenverschiebung der Mittelachse. Soll diese auch angetrieben werden? Kette? Damit die Seitenverschiebung funktioniert muss dann die Kette relativ locker sein (+ Kettenspanner) oder die Mittelachse klemmt beim Seitenverschieben durch die Kettenspannung die ja auch noch die Antriebskräfte zu mindestens einer Außenachse weiterleiten muss. Noch kritischer, wenn der Motor die Mittelachse antreibt und von dort die Außenachsen angetrieben werden.

    Planst du eine, zumindest für die Mittelachse, Federung? 3 Achsen werden nie! mit gleichem Gewicht auf den Schienen aufliegen. Eher werden es nur 2 Achsen sein .

    Volker

    Edit: Fehlerteufel beim Rechnen hat zugeschlagen. +/- 17mm Seitenverschiebbarkeit bei 3m Radius.

    2 Mal editiert, zuletzt von Volker Schulze (31. Dezember 2023 um 13:42)

  • Ich plane nur die äußeren Achsen mit Kette anzutreiben und die mittlere garnicht. Mit der Federung bin ich mir noch nicht sicher wie und wo ich sie verbaue, muss ich auf die Zeichnungen warten.

    Liebe Grüße

    Tim

  • Guten Morgen zusammen

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    Um die Ge 4/6 um unsere 5m Radien zu quetschen haben wir die Lokomotive so gebaut, dass ein Radversatz von 2 cm möglich ist. Einige Testfahrten habe ich auf Video aufgenommen, und dort sieht man, dass diese 2 cm nahezu ausgeschöpft werden. Das Achsmass der äussren Achsen ist hier knapp 61 cm.

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    Ich bin nicht sicher aber ich glaube die Ge 2/4 dürfte in ihren Dimensionen etwa der Ge 3/3 entsprechen. Hier passt nur eine 12V Batterie hinein.

    Ich kann leider gerade nicht nachschauen wieviel Watt der Motor hat, kann ich wenn gewünscht aber nachholen.

    Sie kann einen Nachmittag lang zwei Wagen mit insgesamt 6 Kindern oder oder einen Wagen mit zwei Erwachsenen herumziehen.

    Zu beachten, hier ist ausser dem Motor nichts elektrisches verbaut, also keine Lampen usw.