Auch die an den Adern abfallende Verlustleistung (bei gleichem Querschnit und entnommener Leistung) beträgt Faktor 4.
Volker
Moin Volker!
Z.T. liegst Du richtig, andernfalls sind große Querschnitte in punkto Spannungsabfall überzogen und damit unhandlich, wenn wir nur kurze Wege haben.
-Zum einen müssen die Querschnitte so stark sein, damit sich die Leitungen bei hohen bzw. maximal zulässigen Strömen nicht unzulässig erwärmen. Hierzu nehme ich mit Blick auf die VDE 100, ein Zehntel des max zulässigen Strom´s (Absicherung) in A als Querschnitt in mm². Also z.B. bei 25A 2,5mm².
-Bei dem Spannungsabfall kann man etwas rechnen: Spezifischer Widerstand von Kupfer bei 1mtr Länge und 1mm² ist 0,0176 Ohm. Hat man z.B. eine Leitung von 2,5² Querschnitt und 1,5mtr Länge ist der Widerstand; 0,0176*1,5/2,5=0,01056 Ohm. Bei 25A ergibt das einen Spannugsabfall von 25*0,01056= 0,264V. Da sollte man sich fragen, ob man das hinnehmen kann oder sich deswegen eine dickere und ggf. auch unhandlichere Leitung autun möchte.
Es kommt eben auf den jeweiligen Fall an. Ich denke, innerhalb eines überschaubaren Fahrzeugs müssen wir uns hier keine großen Gedanken machen. Anders mag es bei den Zuleitungen von Batteriewagen sein. Dabei können die kurzen Übergangsleitungen zwischen den Fahrzeugen nur den min. notwendigen Querschnitt haben um die notwendige Flexiilität zu erhalten.
Gruß Gerd