RhB Ge 3/3 214

  • Auch die an den Adern abfallende Verlustleistung (bei gleichem Querschnit und entnommener Leistung) beträgt Faktor 4.

    Volker

    Moin Volker!

    Z.T. liegst Du richtig, andernfalls sind große Querschnitte in punkto Spannungsabfall überzogen und damit unhandlich, wenn wir nur kurze Wege haben.

    -Zum einen müssen die Querschnitte so stark sein, damit sich die Leitungen bei hohen bzw. maximal zulässigen Strömen nicht unzulässig erwärmen. Hierzu nehme ich mit Blick auf die VDE 100, ein Zehntel des max zulässigen Strom´s (Absicherung) in A als Querschnitt in mm². Also z.B. bei 25A 2,5mm².

    -Bei dem Spannungsabfall kann man etwas rechnen: Spezifischer Widerstand von Kupfer bei 1mtr Länge und 1mm² ist 0,0176 Ohm. Hat man z.B. eine Leitung von 2,5² Querschnitt und 1,5mtr Länge ist der Widerstand; 0,0176*1,5/2,5=0,01056 Ohm. Bei 25A ergibt das einen Spannugsabfall von 25*0,01056= 0,264V. Da sollte man sich fragen, ob man das hinnehmen kann oder sich deswegen eine dickere und ggf. auch unhandlichere Leitung autun möchte.

    Es kommt eben auf den jeweiligen Fall an. Ich denke, innerhalb eines überschaubaren Fahrzeugs müssen wir uns hier keine großen Gedanken machen. Anders mag es bei den Zuleitungen von Batteriewagen sein. Dabei können die kurzen Übergangsleitungen zwischen den Fahrzeugen nur den min. notwendigen Querschnitt haben um die notwendige Flexiilität zu erhalten.

    Gruß Gerd

    V20, pr. AT1, würt. Kittel DTW, (Ur-) galloping Goose

  • Hallo Tim,

    auch unsere überwiegend hölzerne Gmeinder erfreut sich seit 2008 ihres Daseins. Auch mehrere Entgleisungen haben zu keinen bleibenden Schäden geführt.

    Wichtig: Multiplex in ausreichender Stärke, die Ecken mit Massivholzlatten verstärkt und alles gut mit Spanplattenschrauben verschraubt und verleimt. Danach spachteln, grundieren und lackieren. Bis jetzt ist noch nichts gerissen. Die Federung ist funktionell.

    Und: Verbindungen, die nicht verleimt/verschraubt wurden, erfolgten mit Einschlagmuttern und Gewindeschrauben.

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    Viele Grüße, Winfried

    Ich fahre auf Spur 7 (Regelspur) oder auf Spur 5 mit der Feld- und Waldbahn

    Einmal editiert, zuletzt von Winfried_Engel (1. Januar 2024 um 12:43)

  • Hallo Gerd,

    Spannungsfall und Leitungsquerschnitte, auch die VDE sind mein täglich Brot (Elektromeister). Was auch geringste Leitungswiderstände bewirken können sehe ich bei meinem Arbeitgeber (Temperaturmesstechnik).

    Stelle regelmäßig 4QD-Steuerungen ein, es ist ein deutlich hör und spürbarer Unterschied ob dann am Motor z.B. 24V oder nur 23,5V anliegen. Das hört man schon vor dem Blick aufs Messgerät das an den Motorklemmen hängt.

    Nebenbei, meine Fastformel, und damit hatte ich bis heute nie Probleme lautet Strom durch 5 = Querschnitt (nächst höheren Normwert verwenden). Deine Formel past bei 230V problemlos, da macht sich der Spannungsfall auch nicht so bemerkbar wie bei 24V oder noch stärker bei 12V, denn er bleibt immer gleich.

    Volker

  • Hallo Tim,

    3m in 5-Zoll sportlich. Hab mal mit 63cm Achsstand zwischen den äußeren Achsen gerechnet und komme auf 3mm Seitenverschiebung der Mittelachse. Soll diese auch angetrieben werden? Kette? Damit die Seitenverschiebung funktioniert muss dann die Kette relativ locker sein (+ Kettenspanner) oder die Mittelachse klemmt beim Seitenverschieben durch die Kettenspannung die ja auch noch die Antriebskräfte zu mindestens einer Außenachse weiterleiten muss. Noch kritischer, wenn der Motor die Mittelachse antreibt und von dort die Außenachsen angetrieben werden.

    Planst du eine, zumindest für die Mittelachse, Federung? 3 Achsen werden nie! mit gleichem Gewicht auf den Schienen aufliegen. Eher werden es nur 2 Achsen sein .

    Volker

    Grüß Dich Volker

    Mach einfach das Kettenrad auf der Achse seitenverschiebbar dann hast du

    auf der Achse dein genanntes Problem umgangen. Im Maschinenbau macht

    man es z.B. mit einer Vielkeilwelle. Ich würde einfachheitshalber die Mittelachse

    ausVierkantrohr, oder mit Vierkantrohr überzogen und das Kettenrad in der

    Bohrung mit einem längeren und größeren darüberliegende Vierkantrohr

    ausstatten. Somit hast man eine Seitenverschiebbare und Kraftübertragende

    Antriebsachse geschaffen welche zwar nicht in Hytec Ausführung erschaffen

    wurde aber funktionell ist und vor allem umsetzbar ist wenn man nur eine

    kleine Werkstatt hat.

    Gruß Michael

  • Salü zusammen

    habe jetzt auf die schnelle im Web keine Infos für den Radstand der Lok gefunden. Vielleicht kannst du infos beisteuern.

    Da habe ich tatsächlich etwas gefunden, ganz rudimentär.

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    Das wären umgerechnet mit 1:8

    1080mm LüP

    537mm Gesamtachsstand

    269mm Achsabstand

    106 - 115mm Raddurchmesser

    Bei Thingiverse ist die Lok zum Herunterladen und drucken. Kannst dann die Masse nehmen und umrechnen.

    Gruss vom Steff

    On the rail again.

  • Hey zusammen

    Bei einem Achsstand von 537mm sind zwar möglich bei R3m Kurve aber

    zwängt ein wenig und darüberhinaus alles andere als Vorbild gerecht 🤓.

    Was Dich aber nicht an deinem Vorhaben hintern soll. Du hast Dir bestimmt

    Gedanken gemacht warum so ein enger Radius für dich in Frage kommt.

    Gruß Michael

  • Nach 6 Meter ist der Garten zu Ende

    Hallo Tim,

    das wirft natürlich sofort die Frage auf, ob es überhaupt sinnvoll ist, da eine Strecke reinzuquetschen. Wie lange wird dir Spaß machen, da im Kreis herumzufahren? Und überhaupt: Willst du bauen, um etwas zum fahren zu haben, oder ist doch eher der Weg das Ziel - das Bauen? Klar macht Fahren Spaß, und erst recht mit einem selber gebauten Fahrzeug, aber vielleicht machen "Ausflüge" zu Fahrtagen auf Klubstrecken letztendlich doch wesentlich mehr Spaß (da interessantere Strecken und seelenverwandte Leute zum Fachsimpeln), wenn auch nur gelegentlich (und bedingt durch Transportmöglichkeiten). Den Geld- und Arbeitsaufwand für die Gartenstrecke würde ich mir unter diesen Voraussetzungen doch noch durch den Kopf gehen lassen...

    Schöne Grüße

    Kristian

  • Moin moin

    Ich denke irgendwas zum fahren sollte man zu Hause haben, evtl. auch mit eine Weiche.

    Irgendwie will man ja sein Machwerk auch testen. Wenn man erst jedesmal nach einer Vereinsanlage fahren muß um z.B. die Kurventauglichkeit zu testen oder,oder,oder. Dann kommt schnell der Frust und die Lustlosigkeit. Abgesehen von dem zeitlichen und finanziellen Aufwand.

    Gruß Ingo 8)

  • Prost Neujahr 🎊 an die Gemeinde!

    Ich denke wie Ingo, Sinn macht es immer und gerade dann wenn man

    ein Ziel vor Augen hat. Selbst der „Streckenbau“ auch wenn er nur klein

    ist stellt Anforderungen und Aufgaben welche parallel zum Fahrzeugbau

    ganz reizvoll und lehrreich sind. Ganz abgesehen vom Weichenbau.

    Wenn draußen die Sonne scheint macht es im Garten Spaß und bei Regen

    in der Werkstatt an der Lok 🤓😉.

    Mit erwartungsvollen Gruß Michael

  • Hallo Freunde der verschiebbaren Mittelachse:

    warum nicht einfach die Spurkränze entsprechend schmälern oder ganz weglassen? Dann klemmt nichts und der Aufwand wird wesentlich geringer.

    Viele Grüße, verbunden mit allen guten Wünschen für 2024!

    Winfried

    Ich fahre auf Spur 7 (Regelspur) oder auf Spur 5 mit der Feld- und Waldbahn

  • Bei der DR V200 war es so, daß die mittlere Achse keinen Spurkranz hatte.

    Hätte nur bedenken., das die Lauffäche in sehr engen Radien den Schienenkopf verlässt. Dann wäre ggf Entgleisungsgefahr.

    Aber wenn die mittelachse nicht so weit ausfedern kann. Dann würde sie ggf. vielleicht auch wieder auf die Schiene "klettern". Eine ballige Lauffläche würde das auch begünstigen.

    Guten Neues Jahr !

  • Hallo Freunde der verschiebbaren Mittelachse:

    warum nicht einfach die Spurkränze entsprechend schmälern oder ganz weglassen? Dann klemmt nichts und der Aufwand wird wesentlich geringer.

    Viele Grüße, verbunden mit allen guten Wünschen für 2024!

    Winfried

    Auch eine Alternative

    Und gegen das Verlassen der Schienen, hilft einfach breitere Laufflächen.

    Welche Ausführung dass von Dir gewählte Original hat weiß ich nicht.

    Gruß Michael

  • Hallo,

    bei vorbildlichem Achstand, wie von Steff genannt, bedeutet dass bei 3m Radius eine Seitenverschiebbarkeit von 12mm nötig wäre. Radscheiben in 5-Zoll sind zwischen 14,5 und 16,5mm breit (incl. Spurkranz). Problematisch dürfte es da nur bei zu großer Spurerweiterung (130mm) in Gleisbögen geben. Ich würde für die Mittelachse bei diesem Radius spurkranzlose Radscheiben von 22mm verwenden und das lichte Innenma0 von 117 mm auf 111mm reduzieren. Damit sollte die Radscheibe immer auf der Schiene aufliegen.

    Volker

  • Hallo,

    bei vorbildlichem Achstand, wie von Steff genannt, bedeutet dass bei 3m Radius eine Seitenverschiebbarkeit von 12mm nötig wäre. Radscheiben in 5-Zoll sind zwischen 14,5 und 16,5mm breit (incl. Spurkranz). Problematisch dürfte es da nur bei zu großer Spurerweiterung (130mm) in Gleisbögen geben. Ich würde für die Mittelachse bei diesem Radius spurkranzlose Radscheiben von 22mm verwenden und das lichte Innenma0 von 117 mm auf 111mm reduzieren. Damit sollte die Radscheibe immer auf der Schiene aufliegen.

    Volker

    Also machbar 👍, allerdings nicht gerade dem Original passend 🤓.

    Aber auch die geplante Radien sind nicht zum Original passend.

    Was halt dann so ist.

    Jetzt liegt es nur daran was daraus gemacht wird.

    Gruß Michael

  • Moin!

    Bei meiner Accucraft Echtdampf Mogul, in 45mm, ist die mittlere Achse ohne Spurkranz. Irgendwann stellte ich fest, daß die Räder der mittleren Achse im 1200mm Radius das Gleis verläßt:

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    Ist sonst nie aufgefallen. Selbst beim Dampftreffen auf dem PD Dresden ist Sie das ganze Wochenende problemlos über diesen Radius gefahren.

    Daher, die Mittelachse nur schwach abfedern und den Federhub nach unten begrenzen. Die Hauptlast müssen die Endachsen tragen. Ggf. die Achse mit antreiben, damit Sie leichter aufklettern kann. Dann kann man das Problem gelassen sehen. Hier zumindest hier geht es.

    Versuch macht kluch.

    Gruß Gerd

    V20, pr. AT1, würt. Kittel DTW, (Ur-) galloping Goose

  • Grüß Dich Gerd

    Dein Vorschlag ist zwar zielführend aber sagt natürlich aus, dass die

    mittlere Achse nur Schau ist und technisch keine Aufgabe übernimmt.

    Was natürlich nicht im Sinne des Erfinders ( Konstrukteur) ist. 😁

    Wobei man die Notwendigkeit der Achse in unserem Fall sowieso nicht

    brauchst. 🤓

    Gruß Michael

  • Hallo zusammen,

    ich fasse mal die Fakten die wir von Tim genannt bekommen haben zusammen und spinne ins unreine:

    Tim 14 Jahre, Lok Ge3/3 214, 1:8 auf 5-Zoll Gleis, Radius 3m, Holz als Baumaterial, nur Endachsen angetrieben, keine Metallwerkstatt

    Man nehme:

    2 Buchenholzleisten 40x40mm, 6x Stehlager UCP201, 12x Schwingelemente D30x20mm, 12x Holzscheiben D35x40, 2 Radsätze D115 mit Kettnrad und 12mm Achsstummel, 1 Radsatz ohne Spurkränze (12mm Achstummel und Radscheibendicke 22mm, 2 Motoren und eine Bodenplatte Buche Multiplex 12mm passender Abmessung

    Auf die Buchenholzleisten im passenden Abstand durch die Holzscheiben mit M8 Schrauben die Schwingelemente verschrauben, die Flanschlager auf die Schwingelemete schrauben. Achsen in die Lager stecken und diese Konstruktion mit Schraubzwingen auf der Bodenplatte fixieren. Fertig ist ein rollfähiges Fahrwerk.

    Warum 2 Motoren? Die beiden Endachsen sind 537mm auseinander, zwischen beiden Achsen eine Kette setzt Kettenführung und Kettenspanner voraus. Die Kette ist sichtbar, die Lok bietet ja zwischen den Achsen freien Durchblick. Mit den 2 Motoren direkt über den Endachsen kurze Ketten, Kettenspannen durch Höhenverstellung des Motors. Natürlich ist die Lok total übermotorisiert, aber von der Konstruktion (und wahrscheinlich Kosten) einfacher. Batterie, Sicherung, Motorregler und Bedienteil und schon fährt das Chassis. Lieber durchdrehende Räder als ein Fremdkörper (Aststück / Laub) in der Verbindungskette und durchgebrannter Motor/Steuerung.

    Ab jetzt kann alles weitere in Holz (bis auf den Stromabnehmer) angefertigt werden. Eine detailgetreuere Nachbildung der Achsfederung geht auch mit Papier und Pappe, kenne einen Kollegen der jahrelang einen US Switcher mit Papieraufbau gefahren ist, so genial gearbeitet dass man direkt vor der Lok stehend dies nicht erkannt hat.

    Volker

    Einmal editiert, zuletzt von Volker Schulze (2. Januar 2024 um 12:46) aus folgendem Grund: Tippfehler beseitigt

  • Guten Abend

    Hier noch Bilder für alle, die die Lok nicht kennen.

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    Hier die mittlere Achse.

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    Hier ebenso die mittlere Achse, zwecks Seitenverschiebung.

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    Gruss vom Steff

    On the rail again.