G10 von MAM Modellbau

  • Moin,

    hab für die Federpakete an meinem 2-achsigen Kohlenwagen arondiertes ( die Seiten sind abgerundet) Edelstahl Federmaterial genommen, bezogen von Gute Kunst Federn in Pfalzgrafenweiler.....

    Viele Grüße

    Wolfgang

  • Moin!
    Gestern sind die, in 3D gedruckten Zugschlußhalter von Rapidobject gekommen. Gedruckt wurden Sie in Aluminium. Hab gleich die ersten Beiden "verputzt" (= Stützreste entfernen) und mit RAL 8013 von AK gestrichen:
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.
    Oben die neuen Zugschußhalter unbehandelt und eingefärbt, darunter die Originalen MAM Halter und darunter die Universalsignalhalter von Knupfer. Oben an den 3D Haltern sind die zu entfernenden Stützreste zu sehen.
    Alternativ lassen sich die Bodenplatten von den MAM-Originalhaltern, wie in meinen Beitrag vom 15.01. (Nr.14) beschrieben, mit den gebogenen Haltern von Knupfer umbauen.
    Da gestern mal die Sonne, wenn auch leicht bedeckt schien, brachte ich den Wagen raus auf´s Gleis:
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.
    Die neuen Zugschlußhalter in RAL 8013 (AK/AFV) zeigten sich passend zu dem KPEV Wagen. Die anderen Halter in RAL 3009 machten sich auch gut.
    Wie die richtige preuß. Farbe für Pack-, Güterwagen und Lokfahrwerke der KPEV ist, muß ich mir im Technikmuseum in Berlin ansehen, wenn dort der Umbau fertig ist. Seht hier, https://artsandculture.google.com/project/railway-models?hl=de, an den 1:5 Modellen des Packwagen, Unfallhilfszugwagen und Lokfahrwerke. Müßte das RAL 13, später RAL 8013 sein, was heute gelöscht und weitgehend unbekannt ist. MAM scheint es hier gut getroffen zu haben.
    Bei Rapidobject ist der Aludruck der "günstigste" Metalldruck, Der sehr stabil scheint. Im Onlineangebot kostet ein Halter einzeln ~ 40€. 8 Halter (4 Paare) an einem "Gußbaum" kommt auf 82€. Da diese Halter auch an offene Güterwagen passen, hab ich das Teil gleich 2x drucken lassen, wo dann die 16 Halter auf 156€ + Versand kommen. Leider ließ sich meine Datei so nicht mit vertretbaren Stützen realiesieren, so daß man von mir die Einzeldatei anfragte und den Druck zu dem bereits bezahlten Preis ausführte. Ich hab die Datei nun so umgebaut, daß der Druck nun so gehen müßte:
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.
    Wie im nächsten Beitrag zu sehen, lehnt Rapidobject solche kombinierten Aufträge in Zukunft gänzlich ab. Vielleicht geht das bei einem anderen Anbieter.
    Gruß Gerd

    V20, pr. AT1, würt. Kittel DTW, (Ur-) galloping Goose

    Einmal editiert, zuletzt von gerd23029 (31. Januar 2024 um 10:25) aus folgendem Grund: aktuelle Ergänzung, da Vorraussetzung geändert

  • Moin zusammen!
    Heute ist das Antwortschreiben von Rapidobject zu den Druckaufträgen von mehreren Teilen in einer Datei, mit oder ohne Verbindungen gekommen.
    Antwort; Diese werden von der Software falsch berechnet und in Zukunft gänzlich abgelehnt. Mein Auftrag wurde aus Kulanz ausgeführt.
    Schade, daß so keine kostenmäßig vertretbaren 3D Drucke von diesem Anbieter mehr angenommen werden. Ich hatte noch Weitere geplant (Körbe für Stangenpuffer), was hier vertretbar nicht mehr möglich ist.
    Kennt jemand einen 3D Anbieter für Metalldruck, der kombinierte, kostengünstige Aufträge annimmt und ausführt?
    Gruß Gerd

    V20, pr. AT1, würt. Kittel DTW, (Ur-) galloping Goose

  • Hallo Gerd,

    hast Du schon mal angedacht, eines Deiner gedruckten und verputzen Teile als Urmodell für einen MS-Feinguss zu verwenden?

    Neben den einmaligen Formkosten können dann Abgüsse in nahezu unbegrenzter Anzahl angefertigt werden. Ich bekam beim letzten Mal (für Spur 7) nach einer Anfrage mit Maß- und Gewichtsangaben (die Urmodelle waren allerdings auch aus MS) inkl. Fotos mit Maßstab ein Angebot mit Preisangabe, so dass der Aufwand gut kalkulierbar war. She. http://www.loss-feinguss.de/ die Abbildungsqualitätist hervorragend.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Ganz links die Urmodelle, dann die Abgüsse und rechts fertig verputzt zum Einbau

    Viele Grüße, Winfried

    Ich fahre auf Spur 7 (Regelspur) oder auf Spur 5 mit der Feld- und Waldbahn

  • Hallo Gerd,

    wahrscheinlich hast du in der stl-Datei Stützen definiert. Vebinde doch die einzelnen "Nutzteile" durch z.B. 5x2mm Rechtecke die von einem Nutzteil zum anderen führen und "scheinbar" Bestandteil deines 4- oder 8-fach "Nutzteils" sind. Ich würde 4 Schlußscheibenhalter immer um 90° gedreht angeordnet positionieren und unten und oben zwischen den Halteflächen 2x2mm Stege einbauen. dann ist dies ein Teil das auf eine quadratische Stange aufgefädelt wird.

    Volker

  • Moin Volker!
    Die Firma (Rapidobject) hat sich für mich quasi erledigt. Wenn deren Saftware einen Auftrag bis zur Paypal-Bezahlung annimmt, dann muß es schon sehr gute Gründe geben, Den zu stornieren. Wenn ich Denen ein filigranes Teil zum drucken gebe, sollte das Denen egal sein, ob ich es im Ganzen oder zerschnitten weiter verwende. Wenn das Stützmaterial das Problem sein soll, warum rechnet das dann die Saftware bei der Onlinekalkulation nicht mit aus? Bei Fabberhouse ging das und wurde auch angezeigt.
    Gruß Gerd

    V20, pr. AT1, würt. Kittel DTW, (Ur-) galloping Goose

    Einmal editiert, zuletzt von gerd23029 (31. Januar 2024 um 15:45) aus folgendem Grund: Ergänzung auf Nachfrage

  • Moin!
    Neben dem Umbau auf neue Federn hab ich mir mal die Kreuzschlitzschrauben an den Türen und Wänden angesehen. Es handelt sich hier um Holz, bzw Blechschrauben, in 2X5 und 2x12 mm, Die in das Holz (Innenseite) geschraubt sind. Leider ist hier die Kopfauswahl sehr begrenzt.
    Das Dach ist mit 4 M2x5 Senkkopfschraben befestigt, nachdem sich das Dach leicht abnehmen läßt:
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.
    So könnte man leicht "Ladegut" fest einbauen. Der Wagen ohne Bremserhaus ist 2Kg leichter als Der mit Bremserhaus, was man ggf. so ausgleichen könnte. Bericht zur Abfederung folgt.
    Das wieder anbauen des Dach´s ist allerdings nicht so einfach. Da die kleinen M2X5 Senkkopfschrauben sich gerne verflüchtigen, sollte man sich vor so einem Stunt einen Ersatzvorrat hinlegen. Ich hab mir Torx-Edelstahlschrauben hierfür bestellt, da Die sich mit dem Schraubendreher leichter wie die Kreuzschlitzer führen lassen.
    Gruß Gerd

    V20, pr. AT1, würt. Kittel DTW, (Ur-) galloping Goose

  • Moin zusammen!
    Dank Winfried´s Tipp (#20) sind die neuen Federn fertig und die Wagen sind nun gegenüber Lagefehlern toleranter geworden. Federstahl hab ich hier, https://www.metall-jobst.de/federstahl-crn…m//b-10mm?c=186, in verschiedenen Stärken und handlichen 5mtr Rollen gefunden. Hier hab ich mich nach Gefühl für 0,7mm entschieden.
    So sieht nun die neue Feder im vergleich zur Alten aus:
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.
    Wegen der dünneren Federblätter mußte ich oben eine Beilage in den Federbund stecken. In der 3backen Biegewalze wurden alle Federbläter bis auf das Hauptfederblatt, wegen der Augen, einheitlich vorgebogen. Die unteren beiden Federblätter habe ich wegen der Kürze alt belassen. Da die Schwarzbrünierung bei dem Federstahl nicht ansprach und eine Lackierung die Feder zur Unwirksamkeit verkleben würde, mußten die Federn nun blank bleiben.
    So sehen nun die Wagen mit den neuen Federn aus:
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.
    Hier ein Bild von der Originalfeder an einem G10:
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.
    Währen der Wagen mit Bremserhaus mit ca. 1,5mm Abstand zwischen Achslager und Achshaltersteg sich "schwebend" einfedert, liegt Der beim Wagen ohne Bremserhaus noch gerade an. Grund hierfür ist das unterschiedliche Gewicht, 14,2 und 16,2Kg, der Wagen. Vielleicht müßte man dem Wagen ohne Bremserhaus noch etwas Ladegut mitgeben 8).

    An der Kupplung habe ich auch noch zwei Änderungen vorgenommen:
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.
    Die 4mm Klemringe (Ad 9mm) an den Spindelenden (rechts unter dem Bügel) verklemmen sich mit dem Bügel. ich hab daher den Einschnitt etwas weiter eingedreht und dann 3mm Kremmringe (Ad 7mm) eingestetzt. Bei den Kupplungen von GMB (Geyer Modellbau) gefielen mir die beweglichen Nieten als Schwengel besser als die mittig festeingeklebten Nieten bei MAM. Daher habe ich Sie vom Klebstoff befreit und das Ende, wie bei GMB mit der Zange abgeflacht. So lassen Die sich besser händeln.

    Der Wagen mit Bremserhaus lief vergleichsweise schwer, was in der Seitenverschiebbarkeit der Achsen in den Nadellagern zu tun hatte. Ein Rad schliff dabei an einer Bremsattrappe, was hier zu sehen ist:
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.
    Danach hab ich mich über das immer stärker werdende Quietschen nicht mehr gewundert.
    Mit ~1,5mm breiten Ringen aus Igus-Lagern hab ich die Seitenverschieblichkeit etwas eingeengt:
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.
    Seitdem läuft der Wagen genauso leicht, wie der Andere.
    Gruß Gerd

    V20, pr. AT1, würt. Kittel DTW, (Ur-) galloping Goose

  • Hallo Gerd,

    klar: rostfreier Federstahl lässt sich nicht brünieren (=künstlicher Rost). Ich habe allerdings ein paar Bleche aus schwarzem, rostfreiem Stahl am Lager. Also irgendein Verfahren scheint es zu geben...

    Die Federn kannst Du bedenkenlos lackieren. Sparsam mit Sprühdose, Airbrush oder Pinsel, dann verklebt da nichts.

    Ich habe mit Airbrush lackiert, durch die Bewegungen kommt nur die Grundierung (bei mir rot) durch...

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Viele Grüße, Winfried

    Ich fahre auf Spur 7 (Regelspur) oder auf Spur 5 mit der Feld- und Waldbahn

  • Moin Winfried!
    Danke für den Tipp.
    Ich hab die Federn nun geölt zusammen gesetzt. Da dürfte Farbe nicht mehr viel bringel.
    Optisch hält sich die Beeinträchtigung in Grenzen und Betriebssicherheit hat bei mir Vorrang. Vielleicht bringt eine Nachschmierung mit schwarzen (Alt-)Öl etwas Patina.
    Für einen geplanten O-Wagen nach pr. Blatt IId2 sind aus den Federblechstreifenrest die Hauptfederblätter schon gebogen.
    Gruß Gerd

    V20, pr. AT1, würt. Kittel DTW, (Ur-) galloping Goose

  • Moin zusammen!
    Nun haben meine G10 Wagen noch eine Feinheit erhalten. Anfangs hatte ich den fehlenden Haken an der Zughakenführung bemängelt. Den hatte es zu Länderbahnzeiten, wie bei meinen KPEV Wagen, nicht gegeben. Wie auf Lok- und Wagenbilder aus der Zeit zu sehen, hatten die Fahrzeuge eine Doppelhakenkupplung. Unbenutze Kupplungen mußten daher hängen bleiben.
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.
    Die Kupplungen hatten die heute bekannte Schraubkupplung und eine Hilfskupplung.
    Ich hab den Hilfskupplungshaken in 3D gezeichnet und bei Meltwerk in PA drucken lassen:
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.
    Zum Anau dieser Kupplung an der vorhandenen Kupplung, wird ein längerer Bolzen benötigt. Eine Quelle hab ich hier gefunden, https://www.ebay.de/itm/134605387724?var=434123451272, Die aber leider in China ist und der Versand über einen Monat dauert. Um vor dem Andampfen in Klein Vollbüttel die Kupplungen montieren zu können, mußte ich mich dann doch an die Drehe stellen.
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.
    Um das Ganze nicht zu umständlich zu machen, hab ich auf den Hilfsbügel verzichtet. So kann man nun so die Kupplung einhängen. Hierzu die Kupplung vollständig lang drehen.
    Mit dem unbenutzten Bügel kann man die Hilfskupplung auch einhängen:
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. So ist es einfacher als mit dem Hilfsbügel, besonders, wenn man im Original noch das Gewicht mit beachtet.
    Ob diese Hilskupplung, mit diesem Kunststoffhaken eine Zugtrennung verhindert, wag ich zu bezweifeln. Für Interessenten stell ich die (Druck-) Zeichnung gerne zur Verfügung.
    Gruß Gerd

    V20, pr. AT1, würt. Kittel DTW, (Ur-) galloping Goose

  • Moin zusammen!
    Da, im Gegensatz anderer Farbanbieter, https://www.billigspray.at/shop/ den gelöschten Farbton RAL 8013 in einem Farbton anbietet, welcher mit den 1:5 Wagenmodellen des ehem. Bau- und Verkehrsmuseum Berlin übereinstimmt, habe ich meinen Bedien-/ preuß. Gepäckwagen damit lackiert. Diese Modelle wurden präzise in den damaligen Originalfarben gebaut. Herr Schaber von billigspray hat den Farbton nach einem Vergleich mit Schiffsfarben (Unterwasseranstrich der Kriegsmarine) herausgefunden.
    Mit diesen, nun richtigen RAL 8013 begann ich meinen ersten G10 umzulackieren. Die unschönen Holzschrauben mit Kreuzschlitz habe ich bis auf die Außenecken durchM2 Senkkopfschrauben und Modellmuttern (GHW6000) ersetzt:
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.
    Die Bretterfuge in Bereich des KPEV Decals (Original Emailieschild) habe ich ausgespachtelt. M1,6 Schrauben mit SW 2,1? wurden durch Schrauben mit einheitlichen SW 2,5 ersetzt. Die Griffe an den Schiebetüren wurden mit durchgehenden Senkkopfschrauben und Modellmuttern stabiler befestigt.
    Nach diesen Vorbereitigungen wurde der Wagenkasten und das Bremserhaus neu lackiert. So präsentiert sich der Wagen nun in der Abendsonne:
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.
    Die Beschriftung wurde wieder von Original Hartmann geliefert.
    Hier der Vergleich mit dem Original MAM G10:
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.
    Und hier ein Vergleich mit Wagen in RAL 8012, der 1935 bei der DRG das "Güterwagenrot" abgelöst hat:
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.
    Die Farben der RAL 8012 Wagen ist nicht mehr die Frischeste, was sich beim neulackierten Wagen sicher auch abstumpfen wird.
    In vielen Farbtabellen wird für preuß Lokrahmen, Gepäck- und Güterwagen das RAL 8012 angegeben, was aber erst 1935 eingeführt worden ist. Dieses sei damit zu entschuldigen, daß der Farbton RAL 8013 1952 gelöscht worden ist und seitdem in keiner Farbkarte mehr vorhaden und bekannt war.
    Gruß Gerd

    V20, pr. AT1, würt. Kittel DTW, (Ur-) galloping Goose

  • Moin!
    Nun möchte ich Euch noch eine weitere Pointe bei der Neulackierung schildern. Nach der Zerlegung des Wagens wurde gleichzeitig eine HU mit Beseitigung von Unfall- und Transportschäden durchgeführt. Besonders auffällig war die schiefe Lage eines der beiden Türlaufschienen:
    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.
    Man beachte die Halter an der rechten Schiene. Dieses habe ich als "Transportschaden" eingestuft, da die Tür an dieser Schiene immer hakelte. Also wurden alle Halter ordendlich gerichtet und danach alle Teile lackiert, Beschriftet (Decals) und zusammen gebaut.
    Beim Einsetzversuch der Türen mußte ich feststellen daß Sie nicht passten. Also waren die schiefen Türlaufschienen kein Transportschaden sondern ein Produkt nach "Was nicht passt wird passend gemacht":P. Die hintere Halterung für die Schiebetürrolle mute soweit nach "innen" gebogen werden, daß die kurze Rolle überhaupt lief. Also begradigte ich die Halter und drehte aus 5mm Rundstahl eine Achse mit Absätzen, Die dann stramm zwischen die Halter gesetzt wurden. Die Rollen wurden ausgebohrt, so daß Sie nun mit eiem passenden Distanzring auf der nun festen Achse laufen. Das half schon etwas aber an dem Anschlußblech der Türöffnung und der nächsten Seitenwanstrebe klemmte es noch. Das Abschlußblech, mit 4 Senkschrauben befestigt, ließ sich leicht abschraben und befeilen. Um an der Seitenwandstrebe vorbei zu kommen, hab ich den letzten beiden Schienenhaltern 1mm Beilagebleche unter gelegt um so den Abstand zu erhöhen.
    Jetzt, wo man die Hakstellen kennt, kann man an denTürgriffen die Tür leicht bewegen, wenn man die Tür von der Seitenwand dabei abzieht. Immerhin hat die Rolle ein Spiel von >2mm zur Schiene. Hier ist eine Neuanfertigung der Rollen mit deutlich engeren Toleranzen angebracht.
    Dieses ist dann ein Aufgabenpaket für den zweiten G10, bevor Der umlackiert wird.
    Gruß Gerd

    V20, pr. AT1, würt. Kittel DTW, (Ur-) galloping Goose