Hallo Jan,
war etwas versteckt. Suchbegriff Nase CC72000 SNCF
Volker
Hallo Jan,
war etwas versteckt. Suchbegriff Nase CC72000 SNCF
Volker
Wollt Ihr Euer Wissen denn nicht teilen?
Das wäre so etwa das Gleiche, wie einen Informatiker im Vorhinein zu fragen, welche Tasten man am PC drücken soll, wenn ein Fehlermeldungsfenster erscheint.
Statt zu erwarten, dass jemand für dich das Wissen aus 100 Stunden Lernen in ein einziges Video packt, was ganz einfach unmöglich ist, solltest du mal selbst aktiv werden. Was man dir dazu in Kürze mitgeben kann, wurde hier in grossen Teilen bereits getan.
DXF-Laserkonturen erstellt man mit einem CAD-Programm. Welches empfohlen wird, findet man über eine Suchmaschine in X Foren, und auch hier. Bitte einen Arzt, dir einen USB-Anschluss zu implantieren, dann kannst du alles nötige CAD-Wissen einfach importieren, statt es dir mühsam anzulernen.
Wie man eine Bestellung bei einem Laserbetrieb aufgibt, musst du selbst herausfinden. Ein Video, das alles von der Auswahl eines CAD-Programms bis zur Bestellung beim Lieferanten so erklärt, dass du es innerhalb einer halben Stunde selbst kannst, wirst du nicht finden, und das liegt nicht an der Missgunst deiner Mitmenschen.
Volker,
das ist großartig, Danke dafür!
Hallo Jan,
hatte im Web auch den Bau dieser Lok in 1:29 für LGB bei einem französischen Kollegen gesehen. Leider aktuell die Web Adresse nicht auffindbar.
Deine Lok wird über Puffer in 1:11,3 immerhin Lüp 1787mm lang.
Ich weiß nicht wo Stephan_A seine Laserteile bestellt, aber bei Cutworks (vielleicht nicht der preiswerteste) geht es auf der Webseite ohne Lehrgang.
Anmelden, Datei hochladen (dxf), Material auswählen, Materialstärke, Menge. Programm zeigt die Außenkontur bemaßt (zur Kontrolle). Menge in Warenkorb (manchmal ist etwas mehr in Summe preiswerter). Lieferzeit und Versand auswählen. Bestellen und mit PayPal bezahlen. dauert am Anfang vielleicht 10 min. Ich brauche maximal noch 5 min.
Praktisch ist es wenn man bei Teilen mit großen Ausschnitten dort andere Teile platziert und mit Stegen mit der Hauptkontur verbindet. Man zahlt auch für die innen herausgetrennten Bleche, werden aber nicht mitgeliefert da ja nicht Bestandteil der Datei.
Volker
Hallo Jan,
hier im Forum findest du jede Menge Hilfestellungen aus alten Berichten aber eine allgemeine Anleitung gibt es leider nicht, da unser Hobby dafür zu komplex ist.
Es hat mir bisher sehr geholfen, andere Baupläne/ Bauanleitung anzuschauen, wie manche Probleme dort gelöst wurden.
Kostenlose Baupläne findest du zum Beispiel hier:
https://mail.modelengineeringwebsite.com/Index.html
Richtlinien für Laserteile sind zum Beispiel auf der folgenden Seite zusammengefasst:
https://247tailorsteel.com/de/konstruktio…rungen/abkanten.
auf YouTube gibt es diverse Leute die ihren Weg zur fertigen E- Lok teilen.
Dieser Italiener zum Beispiel:
Oder ebenfalls dieser Italiener
Oder
Generelles Eisenbahn-Wissen findest du zum Beispiel auf diesem Kanal:
Tatsächlich schaue ich mehr Channels die sich auf den Dampflokbau spezialisieren und diesen auf YouTube erklären, als zu E-Loks. Aber viel Fertigkeiten kann man ja ableiten oder zweckentfremden:
Hauptsächlich Dampfloktechnik:
Naja und was die einzelnen Fähigkeiten & Fertigkeiten angeht, kann man ja sonst bei YouTube etc. sich Tutorials anschauen. ![]()
Hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen.
Gruß
Felix
Ich bin etwas überfordert: vor allem bekomme ich eher entmutigende Nachrichten.
Wollt Ihr Euer Wissen denn nicht teilen?
Hallo Jan,
nur als Ansatz, der dich vielleicht eher ermutigen als entmutigen soll:
Wenn du bisher keine Erfahrung mit CAD hast und sowohl beim Schweißen als auch bei GFK an Grenzen stößt, warum ziehst du dann nicht einen Aufbau aus Holz in Betracht?
Ich finde, die SNCF 72000 würde sich von ihrer Form her gut dafür eignen.
Schau dir dazu einmal den Beitrag zur Kinderlok von Jonas an:
Das ist keinesfalls abwertend gemeint. Holz ist für mich ein hervorragender Werkstoff. Mit vergleichsweise einfachen Handwerkzeugen und Maschinen lässt sich sehr viel umsetzen – und vor allem sofort. Maße aufreißen oder vom Ausdruck auf das Holz übertragen, und schon kann es mit der Laubsäge losgehen. Formverleimen, schnitzen, hobeln etc. und anschließend alles zu einem Ganzen zusammenfügen.
Das Material ist günstig und verzeiht Fehler. Wenn etwas nicht gelingt, landet es im schlimmsten Fall im Lagerfeuer, du hast etwas gelernt und machst es beim zweiten Versuch besser. In weiterer Folge kannst du den Aufbau problemlos mit Messing, 3D-Druck, Stahlbau oder fertigen kaufbaren Komponenten ergänzen. Den Rahmen könntest du zum Beispiel zunächst aus Holz fertigen und später – wenn du es einplanst – durch Stahl ersetzen und die Holzkarosserie weiterverwenden.
Im Maßstab der Gartenbahn lassen sich auch Details aus Holz lasern oder für den Anfang händisch, etwa aus Karton, herstellen (sofern die Lok nicht dauerhaft der Witterung ausgesetzt ist, alternativ kannst du auch Vulkanfiber verwenden). Viele Details wie Lüftungsgitter sind beim Vorbild ohnehin keine tragenden Bestandteile der Grundstruktur, sondern lediglich aufgesetzt bzw. eingesetzt.
Ich würde in diesem Fall sogar mit einem Mock-up aus Karton beginnen – noch günstiger und einfacher. So kannst du dir die Form erarbeiten und weißt anschließend beim Holzbau deutlich besser, wie du den Aufbau konstruieren möchtest.
Für mich und viele andere hier wäre das vermutlich der aufwändigere Weg, da ich täglich mit CAD arbeite und das Aufbereiten von Daten für die Fertigung mein Tagesgeschäft ist. Das muss aber nicht dein Weg sein. Wenn du handwerklich geschickt bist, hast du den Rohbau der Lok wahrscheinlich fertig, bevor du dir ein CAD-Programm halbwegs erarbeitet hast.
Ich habe bereits großartige Sachen in unterschiedlichsten Maßstäben aus Holz und Karton gesehen, denen man das Material überhaupt nicht angesehen hat. Gerade in der Vergangenheit gab es dabei das eine oder andere echte Meisterstück.
EDIT: Falls du kein "Holzwurm" bist, und jetzt bei Holz nur an Plattenwerkstoff denkst, schau dir mal diese Auto Karosserien an:
Falls Holz für dich ebenfalls Neuland ist, solltest du dich vorab eventuell etwas in die Thematik einlesen – insbesondere in Bezug auf die Faserrichtung (Laufrichtung bei Karton und Papier, die im Grunde ähnlich „denken“ wie Holz) sowie auf geeignete Methoden zur Absperrung der Oberfläche. Außerdem lassen sich Holz, Karton und Vulkanfiber zudem hervorragend miteinander kombinieren und mit den gleichen Klebern und Leimen zuverlässig verkleben.
Zur Absperrung eignen sich beispielsweise kleine Sperrholz- oder Furnierauflagen, wie man sie etwa bei der AD-Karosserie findet. Ohne diese Maßnahmen kann es im ungünstigsten Fall später zu Rissbildung im Lack kommen.
Alternativ kannst du die Oberfläche vor dem Lackieren auch mit einer dünnen Glasfasermatte armieren. Diese Vorgehensweise ist im Bootsbau weit verbreitet und hat sich dort seit Jahrzehnten bewährt.
PS.: Vielleicht hat ja der eine oder andere Kollege ein Beispiel einer gut gelungenen Holz-Gartenbahn-Lok. Ich bin ja auch nicht so tief in der Materie "Gartenbahn" verwurzelt.
Hallo Jan,
das hat nichts mit "nicht teilen wollen" zu tun.
Es ist einfach eine Tatsache, dass ohne Grundlagenwissen und etwas Erfahrung nichts Vernünftiges entstehen kann. Beherzige den Vorschlag von Volker und schließe Dich einem Verein in Deiner Nähe an. Dort gibt es bestimmt jemanden, der Dir das Laufen bei CAD, Lasern und beim allgemeinen Modellbau beibringen will und kann.
Mit einem Video ist da nichts zu machen, aber alles ist erlernbar.
Joachim
Hallo Florian, hallo Jens,
ein absolutes Meisterwerk war Heidi 1 von Jonas. Ein kompletter Holzbau. erstellt als Jugendlicher. Wenn man es nicht wusste wäre jederzeit als Metallbau durchgegangen. Hatte einen Kollegen im Verein der hat den Aufbau eines US Switchers aus Karton gefertigt. Unterbau Stahl. Erkennbar? NEIN. Sein US Verschlagwagen komplett Holz, wie das Orginal.
Volker
Hallo zusammen,
ich meine der Aufbau eines 5 Zoll Diesel-Triebzug (gefertigt von Vereinskollegen) ist auch aus Holz oder MDF.
Das wirklich sehr schönes Modell des TEE ist auf unserer SEV Homepage, oder auch hier zu sehen.
Grüße, Ernst
Hallo Jan,
Ja, der Einstieg ist steinig, schließlichist das keine Märklinmodellbahn, sondern „richtiges Spielzeug für Große“
.
An dem Punkt, wo Du jetzt bist, war ich auch - kurz.
Ich lese, lese, lese, recherchiere und derzeit noch in Ermangelung an Werkstatt wird das noch ein paar Monate so weitergehen, aber das ist für mich keine Bremse, ich nutze die Zeit halt weiter für die Theorie. CAD und ich werden keine Freunde, aber auch keine Feinde, ich habe es wieder versucht, aber noch nicht aufgegeben. Am Zeichenbrett bin ich wesentlich schneller und komme zum Ergebnis, so z.B. für mein eigenes Drehgestell für meine Wagen.
Wie ich schon schrieb, das was Du für Dich ausschließt, oder was Du erreichen möchtest, hilft hier noch nicht zu verstehen, was Du tatsächlich kannst, Dir zutrauen könntest oder welche technischen Möglichkeiten Du hast, daher auch im Ergebnis die noch für Dich nicht ganz zufriedenstellenden Antworten. Dazu kommt, das ein Forum keine Bildungseinrichtung für Neulinge ist, sondern eine Plattform mit dem Angebot des freien Austausches und hier kein Erfolg geschuldet wird. ![]()
Hallo Jan
Du mußt Geduld haben und die Fertigkeiten die du brauchst erlernen. Vielleicht sind deine Ziele auch zu hoch gesteckt, gleich so einen Brummer zu bauen. Ich wollte mir eine V320 in 1:11 bauen, und am Ende ist es eine Lok aus Holz geworden. Das war vor 8 Jahren. Und sie läuft heute noch...
Warum? Ich mußte genau wie du erstmal in die Materie einsteigen. Motoren, die Elektronik dazu, wo bekommt man Räder und Achsen her, Antriebstechnik und noch tausend andere Dinge.
Später kam dann CAD zeichnen dazu, was solche Dinge möglich macht
Das setzt aber schweißen vorraus. Angefangen hab ich mit nem alten Elektrodenschweißgerät, eine Flex und und eine Wackeldackel-Ständerbohrmaschine. Heute hab ich eine Säulen- Bohrmaschine, eine Drehbank und ein Schutzgasschweisgerät. Und natürlich immernoch meine geliebte Flex. Das ist ja auch kein Taschengeld. Wenn du alles auf einmal kaufen willst, bleibt für die Lok kein Geld mehr.
Was will ich dir sagen: Es baut sich langsam auf, auf einem Schritt folgt der nächste Schritt. Und wehe du überspringst einen Schritt. Dein Geldbeutel wird schreien vor Schmerz, und deine Lust fliegt in die Mülltone. Direkt nach dem nicht gelungenem Projekt.
Lass dir Zeit und höre auf die guten Ratschläge der hier vertretenen großartigen Modellbauer.
Hallo Jan
Da, wo du jetzt stehst, waren wir alle einmal.
Irgendwelche Videos, wie es sie heute zu Hauf gibt, gab es vor 25 Jahren noch nicht.
Mein erstes Modell ist ohne Plan, CAD oder Computer, nur mit dem Meßschieber und einem HO Modell als Vorlage entstanden.
Die Kunst ist, sich nicht entmutigen zu lassen und alles Wegzuwerfen, was nicht Gut ist. Auch wenn da schon viele Stunden drin stecken.
Mit der Zeit wird es immer weniger Ausschuß.
Wenn du Geld ausgibst, dann für etwas Ordentliches. Das schlechtes Werkzeug, gutes und teures Material und noch mehr Zeit kostet, musste ich auch auf die harte Tour lernen.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
Hallo Jan,
mein Einstieg war mit etwa 11 Jahren ein Güterwagen nach der Anleitung der Kürnbacher, heute bei den Bockerlbahnern zu finden. Das war etwa ein Jahr Arbeit.
Wichtig ist m.E. nicht zuviel auf einmal und unbedingt ganz vorne einsteigen zu wollen. Lieber erstmal zügig und einfach aufs Gleis, nachbessern, weitermachen.
Eventuell findet sich auch eine gebrauchte Lok, die man anpassen oder umbauen kann wie man es zeitlich und handwerklich umsetzen kann. So kann man finde ich viel lernen und aktiv begreifen.
Es spricht auch nichts dagegen erst einen einfachen Wagen zu bauen, in die Materie reinzuwachsen, dann die Lok anzufangen wenn man einschätzen kann wie man selbst dazu steht.
Hier noch zwei Links die ich damals zur Verfügung hatte:
Die Bockerlbahner - Herzlich Willkommen auf unserer Homepage
Hier einfach auf die Bauberichte von Güterwagen und Innenleben einer E-Lok.
https://knupfer.info/shop/index.php/fahrzeugbau/
VIele Grüße,
Jakob
Hallo Jan,
es ist schon schwierig diesem Thread zu folgen, um Deinen Wissenswunsch herauszubekommen.
Ursprünglich ging es doch mal um die Frage unserer Meinung bzgl. Messing in der Verarbeitung und Bau von Eisenbahnmodellen. Was mit machbar aber teuer beantwortet wurde. Viele hier benutzen halt andere Materialien von Holz über Kunststoffe bis hin zu Schwarzstahl oder Edelstahl. Auch Kombinationen davon. Jede mit ihren Reizen oder Problemen in der Verarbeitung.
Ich, zum Beispiel versuche bei einer Frage an eine Forengemeinde zuerst meine Situation zu beschreiben, alle mir bekannte Informationen dazu mitzugeben, um eine solide Basis zu meinem Problem zu schaffen. Je dedailierter ich bin, desto besser kann die Antwort sein.
In Deinem Fall wäre auch eine persönliche Beschreibung oder Vorstellung im Forum eine gute Option.
Gruß
Uwe
Hallo Jan,
hatte ja erwähnt, dass ein Mosdellbaukollege in Frakreich die CC72000 für 45mm Spur gebaut hat. Hier der Link:
Weiterleitungshinweis
Übersichtszeichnung findest du hier:
Weiterleitungshinweis
Volker
Hallo, Leute,
ich habe wegen der Feiertage zwei, drei Tage nicht ins Forum gesehen und nun haufenweise wirklich, wirklich nette Texte!
Volker, der Link ist es, der Kracher, vielen, vielen Dank!
Das muss ich erst mal alles verarbeiten!
Euch allen ein gutes neues Jahr!
Hallo Jan,
wenn ich es richtig sehe hast du unseren wichtigsten Rat
Werde Mitglied in einem Verin in deiner Nähe
bereits errfolgreich umgesetzt. Vielleicht bekommst du von dem Erbauer der CC72000 in G Unterstützung, selbst Dateien im falschen Maßstab wären hilfreich. Und eine orginale SNCF-Zeichnung incl. der unzähligen Lackiervarianten, jetzt hast du die Qual der Wahl-
Guten Rutsch ins neue Jahr
Volker
Liebe Leute,
nachdem ich sooo viel Input und Hilfe bekommen habe, will ich umreißen, wo mein Ziel ist.
Tatsächlich ist der 5-Zoll-Virus vor einigen Jahren mit einem Set von Nigel Dorrington ausgebrochen -- leider hat der seine Firma in der Zwischenzeit geschlossen.
Die Dorringtons hatten mehrere einfach aufgebaute Dieselloks im Angebot und auch eine E69, die ich mir gekauft habe.
Das Set ist richtig gut; die Lok ist auf clevere Weise vereinfacht und besteht im Prinzip nur aus gelaserten Blechen, die auf raffinierte Art gebogen und gefalzt werden. Im Inneren hat die Lok einen Batteriekorb aus 7-mm-Blech, so dass die Batterie ganz klaren Halt hat. Das Teil ist herausnehmbar, die Blech-Karosseriehaube sitzt wackelfrei auf diesem Batteriekorb. Auf diese Weise kann man das Modell einfach auseinandernehmen, transportieren und vor Ort zum Fahren wieder aufeinanderstecken; außerdem war noch Schienenmaterial von PNP dabei.
Das Chassis besteht aus einem U-formigen Rahmen, es bildet unten nur zwei Streben, der Rest entfällt; seitlich bildet es die seitliche Begrenzung, die noch von profilierten Leisten kaschiert werden. Vorn und hinten sind jeweils Pufferträger in Form von Querplatten vorgesetzt (ich habe davon eine grobe Skizze beigelegt).
Diese Art und Weise will ich gern auf das neue Modell übertragen.
Ich selbst will die Drehgestelle bei Anbietern beziehen und denke hier an Maxitrack aus England.
Was mich nun umtreibt:
Danke an Euch und allen ein gutes neues Jahr.
Jan
Hallo Jan,
welches CAD-Programm? Da wirst du wahrscheinlich von jedem der antortet ein anderes Programm genannt bekommen. Wenn es um 3D geht würde ich mir Fusion360 ansehen.
Für einfache Zeichnungen in 2D zum Lasern reicht auch Autocad R14 oder andere Programme. Eigentlich geht sogar jedes Zeichnungsprogramm das am Ende eine dfx-datei ausgeben kann.
Antriebe: Kennst du den Tatzlager Antrieb von Jonas hier im Forum?
Ich würde allerdings jedem Drehgestell einen Motor von 350W einbauen, wie es das Vorbild ja auch hatte. Antrieb über Ketten. Sind unkritischer bzgl. Fremdkörpern. Da könnte ich dir auch zusammen mit einem befreundeten Kollegen helfen. Bei Interesse PN:
Volker
Hallo Jan,
Nachtrag zum Antrieb.
Tatzlagermotoren sind "fast" immer 12V, bei einer Dorrington Lok sind die Motoren dann parallel geschaltet weil nur eine 12V Batterie vorhanden.
12V Antrieb bedeutet doppelten Strom zu 24V Motoren = geringerer Spannungsverlust in der Verdrahtung.
Oft werden dann 2x 12V Motoren im Drehgestell in Reihe geschaltet. Solange beide Motoren gleich belastet werden funktioniert dies auch. Kommt es aber zu Lastwechseln zwischen den Motoren verschieben sich die Lastmomente und damit einhergehend ändert sich der Strom am entlasteten Motor. Dem belasteten Motor steht dann aber auch nur dieser Strom zur Verfügung (Reihenschaltung), Resultierend hat der belastete Motor ein geringeres Drehmoment während der entlastete Motor sogar schleudern kann.
Bei 3-achsigen Drehgestellen wie der CC72000 mit 3 Antrieben heißt das 36V Betrieb und allle 3 Motoren in Reihe. Wird wahrscheinlich nur bei komplett gefederten Achsen einigermaßen funktionieren oder du schaltest immer einen Motor je Drehgestell mit einem Motor im anderen Drehgestell in Reihe. Nur so kannst du den messbaren Spannungsfall der Verdrahtung identisch halten. Andernfalls drehen die Motoren unterschiedlich wenn z.B. 2 Motoren in einem Drehgestell in Reihe sind.
Überzeugt haben mich Reihenschaltungen von Motoren noch nie. In Karlsruhe wurde so eine Verdrahtung radikal auf 12V Betrieb umgebaut. Seit dieser Zeit ist die 6-achsig - 6-motorige Lok sogar für Personenbeförderung geeignet.
Wenn man dan die Drehgestelle für Transport trennen will hat man auch noch 6 Steckverbinder je Drehgestell. 1 Motor = 2 Drähte ist da weitaus angenehmer.
Volker