Angeregt durch die Probleme von Tenderloks, bei denen die Injektoren im Sommer mit dem
zu warmen Wasser nicht zurecht kommen und die Beschreibung im Buch
"Neubaudampfloks der Deutschen Reichsbahn" von Dirk Endisch über den Heißdampfregler,
durch welchen auch Luft- und Speisepumpe mit Heißdampf betrieben werden sollten,
habe ich mir überlegt, ob der Injektor zuverlässiger arbeiten würde, wenn man ihn mit Heißdampf
betreibt.
Nun ist in dem Buch leider nur allgemein erwähnt worden, dass Luft- und Speisepumpe mit
Heißdampf betrieben wurden, ob auch der Injektor mit Heißdampf betrieben wurde, geht im Text
nicht hervor.
Doch von der theoretischen Überlegung her, dass Heißdampf mehr Energie enthält, bzw. dass der
Injektor vom Temperaturunterschied zw. Speisewasser und Dampf "lebt", sollte es doch mit
Heißdampf besser gehen?!
Wurde dies vielleicht irgendwo schon einmal gemacht, bzw. an welchen praktischen/physikalischen
Bedingungen könnte dies scheitern?
MfG Dirk